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Das "Radiokolleg" verbindet Expert/innenwissen mit Alltagserfahrung und Hintergrundinformation mit Reflexion. Breitgefächert, vertiefend und orientierend.

Ö1 Radiokolleg ORF

    • Bildung
    • 4,7 • 69 Bewertungen

Das "Radiokolleg" verbindet Expert/innenwissen mit Alltagserfahrung und Hintergrundinformation mit Reflexion. Breitgefächert, vertiefend und orientierend.

    Wort.Schätze - Hebräisch

    Wort.Schätze - Hebräisch

    Mindestens ein Drittel der weltweit gesprochenen Sprachen ist vom Aussterben bedroht. Es gibt hie und da aber Lichtblicke. Manche Sprachen oder Dialekte galten als klinisch tot, konnten aber wieder zum Leben erweckt werden.
    Als historisch erfreulicher Sonderfall gilt das Hebräische bzw. Ivrit: Eine Sprache, die immer da war, über 1.500 Jahre nicht aktiv als Standardsprache benützt wurde, sondern vor allem im religiösen Kontext. Sie konnte durch den politischen Willen zur Muttersprache von heute rund fünf Millionen Menschen werden.
    Gestaltung: Ute Maurnböck

    • 12 Min.
    Wort.Schätze - Platt und Manx

    Wort.Schätze - Platt und Manx

    Manchmal sind es Staaten, manchmal Sprechergemeinschaften, die gefährdete Sprachen wieder in den Alltag integrieren möchten. Im Nieder- oder Plattdeutschen haben die SprecherInnen selbst dafür gesorgt, dass ihre Sprache weniger gesprochen wurde und heute als gefährdet gilt, der Grund dafür: Einstellungswandel seit den 1960er Jahren.
    Manche Länder verändern den rechtlichen Status einer Sprache, um sie besser fördern zu können, Bewegungen wie die Initiative Plattdeutsch versuchen, den Dialekt wieder im Alltag zu verankern.
    Gestaltung: Ute Maurnböck

    • 13 Min.
    Wort.Schätze - Wenn Sprachen sterben

    Wort.Schätze - Wenn Sprachen sterben

    "Sprache ist das wichtigste Merkmal einer Kultur oder Gemeinschaft. Stirbt sie aus, geht damit auch das Wissen um ihre Kultur und ein einzigartiges Bild der Welt verloren.", schrieb der Linguist James Matisoff, ein Experte für asiatische Sprachminderheiten. Spezifika können oft nur in dieser einen Sprache ausgedrückt werden. Die Sprache gibt vor, wie wir die Welt sehen: was für Deutschsprechende normal ist, wirkt für SprecherInnen anderer Sprachsysteme eigenartig und umgekehrt. So verfügen manche indianische Sprachen über Wörter, die im Deutschen einen ganzen Satz bedeuten, andere Völker wiederum haben ein völlig anderes Zeitkonzept, das sich auch in ihren Sprachen niederschlägt.
    Was also bedeutet es, wenn immer mehr Sprachen und Dialekte sterben?
    Gestaltung: Ute Maurnböck

    • 12 Min.
    Wort.Schätze - Bedrohtes Okzitanisch

    Wort.Schätze - Bedrohtes Okzitanisch

    Weltweit gibt es viele Sprachen, die ausgestorben sind oder auszusterben drohen. Die UNESCO geht von rund 3000 gefährdeten Sprachen aus. Wenn Kinder die Muttersprache nicht mehr von ihren Eltern lernen, steht es schlecht um ihr Fortbestehen.
    Besonders die Sprachen indigener Völker sind betroffen, aber auch in Europa gelten zahlreiche Dialekte und Minderheitensprachen als bedroht. Mit der Etablierung einer Hochsprache begann vielerorts der Niedergang. Das Krimtatarisch in Russland, dessen Sprecher/innenzahlen stark rückläufig sind, gilt genauso als gefährdet wie Samisch in Schweden, das Aragonesische in Spanien oder das Jiddische in verschiedenen Ländern. Kleine Sprachen finden sich überall da, wo Gesellschaften außerhalb der Reichweite von Imperien liegen; dort, wo Menschen wirtschaftlich autonom sind, überleben ihre Sprachen leichter.
    Gestaltung: Ute Maurnböck

    • 12 Min.
    ABC der Speisepflanzen / Zuckerrübe

    ABC der Speisepflanzen / Zuckerrübe

    Z wie Zuckerrübe
    In der Landwirtschaft wird sie als die Königin der Äcker bezeichnet - die Zuckerrübe. Die vor rund 200 Jahren gezüchtete Pflanze ist heute der Grundstoff, der unser täglich Leben versüßt, wenn auch zu einem hohen Preis.
    Während die restliche Welt hauptsächlich auf Zuckerrohr setzt, baut Europa - und somit auch Österreich - Zuckerrüben an. Doch die anspruchsvolle Rübe trägt ihren Adelstitel zu Recht: Die zweijährige Pflanze, mit ihren bis zu zwei Meter langen Wurzeln, verlangt nach tiefgründigen, frischen Böden mit reichlichem Nährstoffvorrat und viel Wasser.
    Gestaltung: Kim Shirin Cupal

    • 13 Min.
    ABC der Speisepflanzen - Weizen

    ABC der Speisepflanzen - Weizen

    W wie Weizen
    Neben Mais und Reis steht bei den meisten Menschen Weizen auf dem täglichen Speiseplan. Und das schon seit tausenden von Jahren. Weizen ist in vielen Lebensmitteln enthalten und ist dennoch manche Menschen unverträglich, weil Gluten - Klebereiweiß - in seinem Korn enthalten ist. Weizen ist aber viel mehr als ein Grundnahrungsmittel - er ist auch Spekulationsobjekt. An den Rohstoffbörsen gehandelt, kann man sich mit dem Korn eine goldene Nase verdienen oder sich dieselbe blutig schlagen.
    Gestaltung: Ilse Huber

    • 13 Min.

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69 Bewertungen

69 Bewertungen

Auslandsösterreicherin ,

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