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Franziskaner Bruder Rene Dorer spricht über das Leben und seinen Glauben

Bruder Rene Dorer Bruder Rene Dorer

    • Religion und Spiritualität
    • 5.0 • 5 Ratings

Franziskaner Bruder Rene Dorer spricht über das Leben und seinen Glauben

    Ich bin Licht

    Ich bin Licht

    Eine Identität, die Jesus uns schenkt: Ich kann ein Licht der Welt sein



















    Audio:















    Der Urkrainekrieg wird wohl nicht so schnell vorbei sein, sagen Fachleute. Offensichtlich gibt es da Interessen an Aufrechterhaltung von Kriegen. Die Investoren der Waffenindustrie reiben sich wohl die Hände an jedem Kriegsgeschehen, weil sie Nutznießer sind. Es gibt leider böse, dunkle Mächte in unsere Welt. Meine Hoffnung sind die vielen, die sich einsetzen für Gerechtigkeit und Frieden. Jesus sagt denen, die ihm zuhören: „Ihr seid das Licht der Welt“. Mit der Kraft des Heiligen Geistes, den Jesus mir schenkt, kann auch ich Licht in das Dunkel dieser Welt bringen. Ich denke, das geschieht dann, wenn ich mich einsetze für das Wohl der Menschheit und wenn ich bezeuge, dass ich meine Kraft von Gott, von Jesus erhalte. 







    Bibelstellen:







    Bibelstellen: Jes 58,7-10; 1 Kor 2,1-5; Mt 5,13-16







    Videoaufnahme: 







    Februar 2023, Franziskanerkirche Schwaz in Tirol, 

    • 10 min
    Alles für dich

    Alles für dich

    Jesus zeigt sich beim letzten Abendmahl als ein Gott, der sich an uns verschenkt.



























    Das letzte Abendmahl Jesu verstehe ich besser, wenn ich es im Zusammenhang mit dem Pessach-Fest der Juden sehe. Dieses Fest will das Gedächtnis an den Gott Israels wachhalten, der sein geliebtes, unterdrücktes Volk Israel aus den Fängen des Pharaos in Ägypten befreit. Es ist ein Gott, der da ist besonders für die Schwachen und Unterdrückten. Auch Jesus zeigt uns aus meiner Sicht genau diesen Gott, wenn er seinen Aposteln beim letzten Abendmahl die Füße wäscht. Darin sehe ich einen Hinweis auf seine Bereitschaft für die Apostel und für alle Menschen da zu sein, um ihnen zu dienen. Jesus gibt sich offensichtlich selbst für uns Menschen – für dich und mich. Das machen mir seine Worte deutlich, mit denen er auf seine Hingabe am Kreuz hindeutet: „Das ist mein Leib für euch“ (vgl. 1 Kor 11,24). 







    Bibelstellen:







    Bibelstellen: Ex 12,1-14; 1 Kor 11,23-26; Joh 13,1-15







    Videoaufnahme: 







    Gründonnerstag, 6. April 2023, Pfarrkirche Schlitters im Zillertal

    • 10 min
    Reichtum des neuen Lebens

    Reichtum des neuen Lebens

    mit Jesus sind wir auferstanden zu einem Leben mit Gott



























    Das Osterfest ist aus meiner Sicht die Feier des wahren Reichtums, den Gott uns schenkt, das neue Leben in Christus. Der eigentliche arme Mensch ist aus der Sicht der Bibel der Mensch, der von Gott abgefallen ist. Der eigentliche Tod des Menschen ist die Gottlosigkeit. Der körperliche Tod ist aus dieser Sicht nicht das eigentliche Problem, sondern das wahre Problem des Menschen ist, sein eigentlicher Tod ist sein Abgetrenntsein von Gott. Zu Ostern feiern wir, dass Jesus den Tod des Menschen besiegt hat, den leiblichen Tod und vor allem den Tod der Seele, die Trennung von Gott. Das ist der wahre Sieg Jesu, davon bin ich überzeugt. Jesus ist das Leben das stärker ist als der leibliche Tod und der seelische Tod. Wer an Jesus glaubt, hat an seinem Leben teil. Dieser Mensch kann ein neues Leben realisieren. Er ist auferstanden zu einem Leben mit Gott, zu einem Leben, das in Gott geborgen ist. Dieser Menschen lebt in lebendiger Beziehung mit Gott dem Vater. Damit ich dieses neue Leben erfahre, muss ich einen Schritt des Glaubens machen und das Leben, das Jesus mir anbietet in Besitz nehmen als meinen wahren Reichtum. 







    Bibelstellen:







    Bibelstellen: Joh 20,1-18; Kol 3,1-4







    Videoaufnahme: 







    Ostersonntag, 9. April 2023, Kirche St. Martin in Schwaz in Tirol

    • 10 min
    LGBTQ lieben ?

    LGBTQ lieben ?

    Ich liebe nicht LGBTQ-Ideen, doch schätze ich alle, die sich mit ihnen identifizieren.



























    Was halten den sie von „LGBTQ“, das fragen mich Jugendliche zunehmend in den letzten Tagen. Ich liebe nicht die „LGBTQ“-Ideen, aber ich will alle lieben, die sich mit dem LGBTQ-Programm identifizieren, so antworte ich den Jugendlichen kurzgefasst. Bei LGBTQ handelt sich um ein umfangreiches Programm rund um die Fragen von Homo- und Bisexualität, Transgender und Queer und ähnlichen Themen. 







    Mir ist wichtig, dass wir Menschen nicht diskriminieren. Viele der Programmpunkte von LGBTQ sind für mich nicht nachvollziehbar, zum Beispiel die Vorstellung, dass es beliebig viele biologische Geschlechter gäbe, oder dass jeder Mensch sein Geschlecht selbst wählen könnte. Das Geschlecht des Menschen ist im Normalfall aus biologisch Sicht vorgegeben. Natürlich gibt es Ausnahmen, zum Beispiel Zwitterwesen im Tierreich und beim Menschen – eine intersexuelle Ausrichtung, die genetisch bedingt ist. Ich wünsche Menschen, die davon betroffen sind, dass sie professionelle Hilfe bekommen. Doch es ist aus meiner Sicht unvernünftig, aus solchen Ausnahmen eine Regel zu machen und zu sagen: Jeder kann sich sein Geschlecht frei auswählen. Solche Ideen sind aus meiner Sicht nicht fortschrittlich. 







    Zur moralischen Beurteilung mancher Ideen der LGBTQ-Agenda scheint mir ein aktuelles Lehrschreiben der US-Bischöfe hilfreich zu sein. Sie betonen, dass es eine Schöpfungsordnung gibt, die von Gott vorgegeben ist. Eine Vorgabe Gottes ist es zum Beispiel, dass es nur zwei Geschlechter gibt: Mann und Frau. – Der Mensch sollte nicht seinen Körper als bloßes Instrument sehen, das man umformen kann, wie man will. Die Bischöfe betonen: Aus christlicher Sicht ist es moralisch nicht zu rechtfertigen, dass man eine Geschlechtsumwandlung vornimmt durch Operation oder chemische Eingriffe. Auch moralisch verwerflich sei es, Heranwachsenden Pubertätsblocker zu geben mit dem Ziel, ihr Geschlecht umzuwandeln. Dazu kommt noch, dass solche schwerwiegenden Eingriffe kaum mehr rückgängig gemacht werden können. Mir gefällt diese Position, denn auch ich denke: Wir sollten in der Regel Gottes vorgegebene Ordnung respektieren, dass ein Mensch im Normalfall entweder als Mann oder Frau geboren wird. Wir sollten Kinder und Jugendliche nicht unnötig verunsichern, dass sie prinzipiell ihr Geschlecht in Frage stellen.  Ich liebe nicht die LGBTQ-Ideologie. Doch ich möchte alle lieben, egal, welche Überzeugungen sie haben, auch Anhänger der LGTBQ-Bewegung. Dazu ermutigten mich auch die Worte des Heiligen Petrus, der in seinem ersten Brief schreibt: Seid voll Mitgefühl und Liebe zueinander (vgl. 1 Petr 3,8).















    Quellen: 















    Die Gender–Theorie zählt zu den Ideologien, die schwer gegen die Menschenwürde verstoßen (Vgl. DIKASTERIUM FÜR DIE GLAUBENSLEHRE (Vatikan) Erklärung Dignitas Infinita über die menschliche Würde Nr. 55-59: https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_ddf_doc_20240402_dignitas-infinita_ge.html#Gender-Theorie )







    Doctrinal Note on the Moral Limits to Technological Manipulation of the Human Body: 







    https://www.usccb.org/resources/doctrinal-note-moral-limits-technological-manipulation-human-body







    „Die Risiken einer Transition werden systematisch ignoriert“







    Seelsorge statt Skalpell: 

    • 3 min
    Jesus der Weg 

    Jesus der Weg 

    „Die Methode“ in das Herz Gottes zu kommen ist eine Person, Jesus Christus.



























    Gibt es christliches Yoga? Hilft uns Yoga auf dem Weg zu Gott? Sie werden dazu ihre Antwort haben. Aus christlicher Sicht führt der Weg zu Gott nicht über irgendwelche Turn-Übungen und Methoden sondern durch eine Person, Jesus Christus. Jesus hat einen exklusiven Anspruch. Er sagt: Ich bin der Weg zum Vater (Joh 14,6). Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Indem wir unser Leben Jesus anvertrauen und ihm nachfolgen, finden wir in das Herz Gottes, in das Herz des Vaters im Himmel. 







    Bibelstellen:







    Bibelstellen: Joh 14,1-12; 1 Petr 2,4-9







    Videoaufnahme: 







    7. Mail 2023, Pfarrkirche Kolsass in Tirol















    Weiteres: 







    Siehe auch meinen ersten YouTube-Kanal: „Rene Dorer“







    Telegramm: @bruderrene







    Podcasts







    iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/bruder-rene-dorer/id1329705226?l=en







    Spotify: „Bruder Rene Dorer“

    • 11 min
    Zurück in die Kirche 

    Zurück in die Kirche 

    Br. Martin Barmettler erzählt von seinem Weg in den Franziskanerorden.



























    Bruder Martin Barmettler war Anlagen- und Apparatebauer und hat für die großen Basler Pharmafirmen gearbeitet.







    Als junger Mann beschäftigten ihn die Fragen: Was ist Gott für mich? Was ist meine Religion? Schließlich hat er den Weg zurück in die Kirche gefunden. Martin sagt:„Für mich war es klar, wenn ich in einen Orden eintrete, dann werde ich Franziskaner“. Der Eintritt in den Orden war für ihn gleichzeitig ein Ringen. Die Gottesbeziehung und der Dialog mit den Menschen sind ihm besonders wichtig. 

    • 4 min

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