
Ep 21, Vom Olympiasieger zum Gründer der nächsten olympischen Sportart. | Mo Fürste
Mo Fürste — 3x Olympiasieger. Und dann nochmal bei null.
Als Hockeyspieler verdiente man in Deutschland kein Geld. Olympiasieger hin oder her. Während die Öffentlichkeit glaubte, olympische Athleten verdienten 6.500 Euro netto im Monat, waren es in Wahrheit durchschnittlich 636 Euro.
Moritz Fürste wusste das. Also studierte er nebenbei, spielte in der indischen Hockey-Liga, arbeitete in einer Hamburger Werbeagentur und gründete mit 33 Jahren HYROX.
617 Teilnehmer beim ersten Event. 1,6 Millionen heute. 15.000 Gym-Lizenznehmer in 40 Ländern. 135 Events pro Jahr. Und das Gespräch mit dem Internationalen Olympischen Komitee läuft bereits.
Über 200 Millionen Umsatz pro Jahr. Tendenz stark wachsend!
In diesem Gespräch erzählt Moritz, wie HYROX in der Corona-Krise kurz vor dem Ende stand und wie sie sich durch Testzentren retteten. Wie aus einem Hamburger Event ein globaler Sport wurde. Warum Deutschland eine Monosportkultur hat, die uns bei Olympia schadet. Und warum er überzeugt ist: Wer HYROX einmal macht, macht es für immer.
Sein stärkster Satz aus dem Gespräch:
„Im Leben gibt es kein Scoreboard. Das macht es so viel schwieriger als im Sport."
Informationen
- Sendung
- HäufigkeitZweiwöchentlich
- Veröffentlicht23. Mai 2026 um 15:00 UTC
- Länge50 Min.
- Staffel1
- Folge21
- BewertungUnbedenklich