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Episode #23: Der entscheidende Blick aufs Wesentliche und welche Dynamik 2022 herrscht Kapitalmarkt mit Weitblick: Der Finanz-Podcast der Zürcher Kantonalbank Österreich

    • Geldanlage

In den ersten Jänner-Wochen ist viel passiert. CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, beginnt den Marktausblick mit einer Klarstellung: Es ist wichtig nicht nur das kurzfristige Tagesgeschehen zu beurteilen, sondern auch die mittel- und langfristige Sichtweise zu behalten. Zentrales Thema in dieser Episode ist die amerikanische Notenbankpolitik. Was macht die Fed? Die Zinserwartungen zeigen eine sehr dynamische Entwicklung. Die vom Markt eingepreisten Zinsschritte ändern sich praktisch im Stundentakt, das passiert nicht sehr oft. In dieser Umbruchphase darf man sich aber vom Tagesgeschehen nicht verrückt machen lassen. Nemeth weist darauf hin: Wir befinden uns in einem Normalisierungsprozess. Das letzte Jahr zeigt das kräftigste Wirtschaftswachstum in Amerika seit 1984. Mit dieser Dynamik kann es nicht weiter gehen, trotzdem werden wir auch 2022 eine überdurchschnittliche Konjunkturentwicklung erleben, allerdings auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Wie sieht die neue Notenbankstrategie aus und welche Auswirkungen hat das auf Börse und Wirtschaft? Die Risikotoleranz der Anleger wird im Moment auf die Probe gestellt. Einmal mehr bestätigt sich die langfristige Empfehlung des Experten: Wenn ich mit meinem Portfolio richtig aufgestellt bin, habe ich als Anleger nichts zu befürchten. Fazit: Ein gutes Wirtschaftswachstum ist da, die Strategie des Hauses ist Aktienübergewichtet, der Blick liegt auf dem Wesentlichen. In diesem Zusammenhang beobachtet CEO Hermann Wonnebauer seit längerem das Phänomen der „Jahresendpanik“ der Anleger. Dazu stellt Wonnebauer den Vergleich zu anderen Investments wie zb Immobilien her, wo häufig nicht über die Jahresrendite sondern über das x-fache eines Einsatzes gesprochen wird. Woher kommt diese Betrachtungsweise? Wonnebauer hat zwei plausible Erklärungen. Für unsere Zuhörer spricht der erfahrene Private Banker über die einfache Berechnung der Zinseszinsen und welcher Effekt dahinter steckt. Ein Tipp für Anleger zum Schluss und die Empfehlung über den Ultimo hinauszuschauen, die Nerven zu behalten, keine voreiligen Schlüsse ziehen und positiv in das Jahr 2022 zu gehen.

In den ersten Jänner-Wochen ist viel passiert. CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, beginnt den Marktausblick mit einer Klarstellung: Es ist wichtig nicht nur das kurzfristige Tagesgeschehen zu beurteilen, sondern auch die mittel- und langfristige Sichtweise zu behalten. Zentrales Thema in dieser Episode ist die amerikanische Notenbankpolitik. Was macht die Fed? Die Zinserwartungen zeigen eine sehr dynamische Entwicklung. Die vom Markt eingepreisten Zinsschritte ändern sich praktisch im Stundentakt, das passiert nicht sehr oft. In dieser Umbruchphase darf man sich aber vom Tagesgeschehen nicht verrückt machen lassen. Nemeth weist darauf hin: Wir befinden uns in einem Normalisierungsprozess. Das letzte Jahr zeigt das kräftigste Wirtschaftswachstum in Amerika seit 1984. Mit dieser Dynamik kann es nicht weiter gehen, trotzdem werden wir auch 2022 eine überdurchschnittliche Konjunkturentwicklung erleben, allerdings auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Wie sieht die neue Notenbankstrategie aus und welche Auswirkungen hat das auf Börse und Wirtschaft? Die Risikotoleranz der Anleger wird im Moment auf die Probe gestellt. Einmal mehr bestätigt sich die langfristige Empfehlung des Experten: Wenn ich mit meinem Portfolio richtig aufgestellt bin, habe ich als Anleger nichts zu befürchten. Fazit: Ein gutes Wirtschaftswachstum ist da, die Strategie des Hauses ist Aktienübergewichtet, der Blick liegt auf dem Wesentlichen. In diesem Zusammenhang beobachtet CEO Hermann Wonnebauer seit längerem das Phänomen der „Jahresendpanik“ der Anleger. Dazu stellt Wonnebauer den Vergleich zu anderen Investments wie zb Immobilien her, wo häufig nicht über die Jahresrendite sondern über das x-fache eines Einsatzes gesprochen wird. Woher kommt diese Betrachtungsweise? Wonnebauer hat zwei plausible Erklärungen. Für unsere Zuhörer spricht der erfahrene Private Banker über die einfache Berechnung der Zinseszinsen und welcher Effekt dahinter steckt. Ein Tipp für Anleger zum Schluss und die Empfehlung über den Ultimo hinauszuschauen, die Nerven zu behalten, keine voreiligen Schlüsse ziehen und positiv in das Jahr 2022 zu gehen.

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