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hr2-kultur | Der Tag - Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.

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    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.5 • 8 Bewertungen

hr2-kultur | Der Tag - Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.

    Einfach mal durchatmen

    Einfach mal durchatmen

    Der Mensch braucht Luft. Da gibt es keine Alternative. Am besten ist es, wenn wir einen langen Atem haben. Dann sind wir besonders leistungsfähig. Wer einen langen Atem hat, der muss nicht schnell aufgeben, der kann besser durchhalten. Die Pandemie zeigt uns gleich doppelt, wie sehr wir auf unsere Lungenfunktion angewiesen sind: Covid 19 befällt die Atmungsorgane. Die Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung, fordern unser Durchhaltevermögen, auch wenn wir gesund bleiben. Wer richtig atmet bleibt entspannter. Es gibt da einige Vorbilder, die einen langen Atem haben und ihn sogar trainieren. Da kann man sich was abschauen.

    Auf Krawall gebürstet – wie wir streiten lernen

    Auf Krawall gebürstet – wie wir streiten lernen

    Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab. Kein Wunder also, dass der Ton untereinander rauer wird. Das bestätigt jetzt auch die Landesvereinigung der Schiedsleute in Niedersachsen. Die Menschen seien angespannt und es gebe mehr Beleidigungen als noch im ersten Lockdown. Gestritten wird aber nicht nur im Privaten. Auch politisch kracht es immer wieder. Nur dass im Sinne der Demokratie Streit im Plenarsaal anders ausgetragen wird als beispielsweise im Netz. Und wie steht es in Sachen Streit eigentlich um die Macht unserer Worte, wenn wir kurz vor dem Ausrasten stehen? Aber bevor wir das tun, wollen wir uns beibringen lassen, wie man richtig streitet. Von einer Mediatorin, einem Ex-Politiker, einem professionellen Debattierer und einer Philosophin.

    Das Saarland – unbemerkt ganz groß

    Das Saarland – unbemerkt ganz groß

    Das Saarland ist mit seinen rund 2500 Quadratkilometern das kleinste Flächenland der Bundesrepublik und wird gerne bei mittelgroßen Katastrophen als Referenzgröße herangezogen. Im Saarland läuft manches ein bisschen anders. Das könnte an der Nähe zu Frankreich liegen und auch daran, dass es auffallend viele Saarländer in führende Positionen schaffen. Gleich 3 der aktuellen Bundesminister stammen aus dem Saarland. Gerade begeht die kleine Grenzregion mit weitreichenden Öffnungen einen Sonderweg in der Pandemie. Zeit also, dieses Bundesland mal unter das Vergrößerungsglas zu legen.

    Danger Dan – Kampfansagen in der Kunst

    Danger Dan – Kampfansagen in der Kunst

    Kein anderer Song wird gerade so heftig diskutiert wie dieser. "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ vom Rapper Danger Dan. Er richtet sich unter Berufung auf die Kunstfreiheit explizit gegen Führungsfiguren der Neuen Rechten. Er nutzt die Grauzonen der Sprache und des Rechts. Er nennt Alexander Gauland einen Antisemiten. Der Verfassungsschutz habe den NSU mit aufgebaut. Die Polizei sei schon immer durchsetzt von Nazis. Wer nicht friedlich gegen Gewalt ankäme, dem bleibe nur die Militanz. Im dazugehörigen Video präsentiert sich Danger Dan mit Maschinengewehr. Was darf, was kann, was soll so eine Provokation? Inwiefern ist sie Teil von Hip-Hop? Wo werden die Grenzen der Kunstfreiheit außerdem ausgereizt? Und wieso fasst uns das im einen Fall mehr an, als im anderen?

    Kein Aprilscherz – Hausärzte können impfen!

    Kein Aprilscherz – Hausärzte können impfen!

    Nach Ostern werden auch die Hausärzte impfen. Also die, an die ein Laie sofort denken würde, lange bevor er auf Impfungen in Supermärkten kommt, wie es sie in den USA gibt. Hausärzte impfen, das ist ein Naturgesetz. Trotzdem werden bei uns Fragen gestellt wie "Können die das?" oder "Stimmen die Hygiene-Konzepte in den Praxen?". Also Fragen, die man auch als pure Frechheit dem Berufsstand gegenüber interpretieren könnte. Was macht das mit den Ärzten und all den Klischees, die sich um sie ranken? Werden in Arztromanen bald Corona-Impfungen mit romantisch prickelnden Momenten zwischen Arzt und Patient beschrieben? Und können die Hausärzte die lang ersehnte Kehrtwende in der Impf-Tragödie bringen?

    Der Fall George Floyd – Und was er uns angeht

    Der Fall George Floyd – Und was er uns angeht

    In Minnesota hat der Prozess gegen den Polizisten begonnen, der beschuldigt wird George Floyd getötet zu haben. Vor einem Jahr haben die verstörenden Bilder von Floyds Tod zu landesweiten Protesten und zur "Black Lives Matter"-Bewegung geführt. Hat sich seither etwas getan in Sachen rassistischer Polizeigewalt in den USA? Die Tat hat weltweit für Entrüstung gesorgt und ist zu einem Symbol für strukturellen Rassismus geworden - auch in Deutschland. Rassismus und Polizeigewalt stellen sich hier anders dar, zum Beispiel als "Racial Profiling". Und auch die Täter des NSU 2.0 sind wahrscheinlich Polizisten. Was konnte die Empörung bewirken? Die Frage ist, ob dadurch eine neue Sensibilität für Alltagsrassismus und Diskriminierung entstanden ist. Wird Diversität jetzt eher als normal betrachtet, und was können Kultur und Medien dazu beitragen?

Kundenrezensionen

4.5 von 5
8 Bewertungen

8 Bewertungen

bellhardtson ,

Spitze!

Spitze!

LukasB ,

Klasse

Super stuff

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