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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    28.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    28.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erster Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt

    In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem aus China stammenden neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern habe sich mit dem Erreger infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Der Patient befinde sich klinisch in einem guten Zustand. Er werde medizinisch überwacht und sei isoliert. Das neuartige Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen. In China sind mittlerweile mehr als 4000 Erkrankungen offiziell bestätigt, die Zahl der Toten stieg auf mindestens 104.



    Israels Präsident Rivlin zu Besuch in Berlin

    Israels Präsident Reuven Rivlin ist zu einem zweitägigen Besuch in Deutschland eingetroffen. Er landete gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Berliner Flughafen Tegel. Die beiden Präsidenten kamen aus Auschwitz, wo sie an der Zeremonie zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers teilgenommen hatten. Am Mittwoch wird Rivlin in der Holocaust-Gedenkstunde des Bundestags eine Rede halten. Zudem will der israelische Präsident Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu politischen Gesprächen treffen.



    Trump stellt Nahost-Friedensplan vor

    US-Präsident Donald Trump will an diesem Dienstag seinen lange erwarteten Plan für die Lösung des Nahost-Konflikts vorstellen. Der wirtschaftliche Teil des Nahost-Plans war bereits im vergangenen Jahr präsentiert worden. Er sieht Milliardeninvestitionen in den Palästinensergebieten vor. Im politischen Teil soll jedoch nicht länger von der Zwei-Staaten-Lösung als Grundlage für einen Frieden in Nahost die Rede sein. Die Palästinenserführung hat den Plan daher bereits als Verstoß gegen UN-Resolutionen und geltendes Völkerrecht zurückgewiesen. Sie wirft Trump vor, Partei für Israel zu ergreifen.



    Druck auf Trump im Impeachment-Verfahren wächst

    Im Impeachment-Prozess gegen US-Präsident Donald Trump haben sich nun auch Senatoren von Trumps Republikanern dafür ausgesprochen, Schlüsselfiguren der Ukraine-Affäre als Zeugen zu befragen. Hintergrund ist ein Medienbericht, laut dem der frühere Nationale Sicherheitsberater John Bolton bestätigt, dass Trump als Druckmittel gegen die Ukraine Militärhilfe eingefroren habe. Es wäre wichtig, John Bolton zu befragen, sagte der konservative Senator Mitt Romney. Die republikanische Senatorin Susan Collins meinte, die neuen Enthüllungen zu Bolton würden die Forderung nach Zeugen "stärken".



    US-Außenministerium schließt öffentlichen US-Sender von Reise aus

    Eine Reporterin des öffentlichen US-Radiosenders NPR wird von einer Auslandsreise von Außenminister Mike Pompeo ausgeschlossen. Michele Kelemen dürfe nicht bei der am Mittwoch beginnenden Europa-Reise dabei sein, teilte die Vereinigung der im State Department arbeitenden Journalisten mit. Es scheine, dass das Ministerium damit Vergeltung übe, hieß es. Pompeo war in der vergangenen Woche mit der NPR-Mitarbeiterin Mary Louise Kelly während eines Interviews in Streit geraten. Auslöser war eine Frage zur Ukraine-Affäre rund um Präsident Donald Trump.



    UNICEF: Millionen Kinder im Sahel brauchen Hilfe

    Nach Einschätzung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF sind im Sahel künftig knapp fünf Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen. Grund dafür sind anhaltende Anschläge, Entführungen und Zwangsrekrutierungen durch bewaffnete Gruppen in der Region, wie UNICEF mitteilte. Kinder seien davon besonders betroffen. Vor allem in Mali, Burkina Faso und Niger würden Mädchen und Jungen ermordet, verstümmelt und sexuell missbraucht, sagte die UNICEF-Regionaldirektorin für West- und Zentralafrika, M

    • 9 Min.
    27.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    27.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sipri: China ist zweitgrößter Waffenproduzent der Welt

    China hat sich laut einem Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri zum zweitgrößten Waffenproduzenten der Welt entwickelt. Aus einer Studie der Stockholmer Wissenschaftler zu Waffenverkäufen in den Jahren 2015 bis 2017 geht hervor, dass die vier größten Rüstungskonzerne des Landes 2017 zusammen rund 54,1 Milliarden Dollar umsetzten. Damit landete China bei den weltweiten Waffenverkäufen hinter den USA, aber noch vor Russland. Es handelt sich laut Sipri um die erste detaillierte Studie zum chinesischen Waffenabsatz. Zuvor waren Daten der chinesischen Unternehmen demnach kaum zugänglich.



    USA, Frankreich und Japan wollen Bürger aus China ausfliegen

    Trotz drastischer Quarantäne-Maßnahmen der Sicherheitsbehörden breitet sich das Coronavirus in China weiter aus. Die USA, Frankreich und Japan kündigten an, ihre Bürger aus der betroffenen Provinz Hubei zu holen. In Berlin verlautete hingegen, das Auswärtige Amt berate noch mit den Betroffenen und Partnerorganisationen vor Ort über die Situation. Demnach leben in der Region etwa 100 Deutsche mit ständigem Wohnsitz. Das Gesundheitsministerium in Peking betonte derweil, das Potenzial des Virus werde "stärker". Offiziell gibt es in China nun rund 2800 Infektionsfälle, 80 Patienten starben.



    Boliviens Übergangspräsidentin fordert gesamtes Kabinett zum Rücktritt auf

    Boliviens Übergangspräsidentin Jeanine Áñez hat ihr gesamtes Kabinett zum Rücktritt aufgefordert. Gut drei Monate vor der vorgezogenen Präsidentschaftswahl wolle sie eine neue Phase des demokratischen Übergangs einleiten, erklärte Áñez. Kurz zuvor hatte Kommunikationsministerin Roxana Lizárraga ihren Rücktritt eingereicht. Die Neuwahl erfolgt mehr als sechs Monate nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl im Oktober, aus welcher Evo Morales als Sieger hervorgegangen war. Nach Massenprotesten trat der Linkspolitiker Anfang November schließlich zurück und flüchtete ins Exil nach Mexiko.



    Salvinis Lega-Partei scheitert bei Regionalwahl in Italien

    Bei der wichtigen Regionalwahl in der norditalienischen Region Emilia Romagna liegen die Sozialdemokraten (PD) nach ersten Prognosen vor der rechten Lega von Oppositionschef Matteo Salvini. Laut dem Sender RAI vereinigten die Sozialdemokraten nach ersten Hochrechnungen 47 bis 51 Prozent der Stimmen auf sich. Salvinis Lega kam demnach nur auf 44 bis 48 Prozent. Die Regionalwahlen galten als wichtiger Test für die Regierung aus sozialdemokratischer PD und Fünf-Sterne-Bewegung in Rom.



    SPÖ holt bei Landtagswahl im Burgenland absolute Mehrheit

    In Österreich haben die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl im Burgenland einen klaren Erfolg errungen. Nach dem vorläufigen Endergebnis errang die SPÖ 49,9 Prozent der Stimmen und holte damit die absolute Mehrheit der Mandate. Die rechtspopulistische FPÖ, die bisher im Burgenland eine Koalition mit der SPÖ bildete, verlor gut fünf Punkte und sank auf unter zehn Prozent. Im Vergleich zur Wahl von 2015 gewann die SPÖ acht Punkte hinzu. Sie kommt damit auf 19 der 36 Sitze im Parlament und kann somit künftig alleine regieren. Die konservative ÖVP legte leicht zu und kam auf 30,6 Prozent.



    Popstar Billie Eilish räumt bei Grammy Awards ab

    Die US-amerikanische Popsängerin Billie Eilish hat bei der 62. Verleihung der Grammy Awards die Preise in allen vier Hauptkategorien gewonnen. Die erst 18 Jahre alte Musikerin erhielt in Los Angeles Grammys für das beste Album, die beste Aufnahme und den besten Song. Außerdem wurde Eilish als beste Newcomerin des Jahres geehrt. Sie ist damit die jüngste Künstlerin, die jemals in allen vier Hauptkategorien ausgezeichnet w

    • 10 Min.
    25.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    25.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China verfügt wegen Coronavirus Kontrollen im Transportwesen

    Im Kampf gegen die Ausbreitung des Lungenvirus hat Chinas Regierung an Flughäfen, Bahnhöfen, Busstationen und Passagierhäfen Fiebermessgeräte installieren lassen. Damit können Passagiere und Kunden im Bedarfsfall ihre Temperatur messen. So soll der Grad des Ausbruches kontrolliert und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich in China inzwischen auf 41. Knapp 1300 Menschen sind infiziert. In Australien decken sich nach dem ersten bestätigten Krankheitsfall viele Bewohner mit Atemmasken ein. Auch in Frankreich wurden drei Infektionsfälle registriert.



    Tote bei schwerem Erdbeben in der Osttürkei

    Bei einem schweren Erdbeben im Osten der Türkei sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Sie seien in den Provinzen Elazig und Malatya getötet worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Außerdem seien mehr als 900 Menschen verletzt worden. Zahlreiche Gebäude stürzten ein. Das Zentrum der Erdstöße lag in der Stadt Sivrice in der Provinz Elazig. Die Behörden gaben die Stärke des Bebens mit 6,8 an. Eine türkische Erdbebenwarte meldete eine Stärke von 6,5.



    US-Präsident spricht auf Abtreibungs-Kundgebung

    Als erster US-Präsident der Geschichte hat Donald Trump an der jährlichen Kundgebung von Abtreibungsgegnern in Washington teilgenommen. In seiner Rede vor tausenden Teilnehmern des sogenannten "March of Life" erklärte Trump, er selbst setze sich wie kein Präsident vor ihm für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Trumps republikanische Amtsvorgänger hatten während ihrer Amtszeit zwar ihre Unterstützung für die Abtreibungsgegner bekundet, waren der Großdemonstration aber ferngeblieben. Auch Trump hatte sich bislang lediglich in Video-Botschaften an die Demonstrierenden gewandt.



    Ratingagentur stuft Griechenland hoch

    Die US-Ratingagentur Fitch sieht die Kreditwürdigkeit Griechenlands optimistischer. Die Bonitätswächter hoben die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten des südeuropäischen Staats um eine Stufe an. Danach wird der Ausblick jetzt als "positiv" nach zuvor "stabil" beschrieben. Damit ist eine Höherstufung innerhalb von zwölf Monaten möglich. Die Agentur begründete den Schritt unter anderem mit einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in Griechenland im vergangenen Jahr. Zudem erwartet Fitch einen Rückgang der Staatsverschuldung.



    Nach Khashoggi-Tötung bald wieder Bundespolizisten in Saudi-Arabien

    Nach der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi will Deutschland die Ausbildung von Grenzschützern in Saudi-Arabien wieder aufnehmen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen die Bundespolizisten Ende Januar nach Riad verlegt werden. Die Ausbildung der saudischen Grenzschützer durch die Bundespolizei war im Oktober 2018 ausgesetzt worden, nachdem Khashoggi in Istanbul getötet worden war. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman steht im Verdacht, die Tötung in Auftrag gegeben zu haben.



    Fußball: Köln geht in Dortmund unter

    In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund die Aufholjagd in Richtung Titel auch dank zweier Tore von Neuzugang Erling Haaland erfolgreich fortgesetzt. Das Team von Trainer Lucien Favre gewann 5:1 gegen den 1. FC Köln und verbesserte sich zumindest für einen Tag auf Rang drei der Tabelle. Dagegen ging die Siegesserie von Aufsteiger Köln nach zuletzt vier Siegen zu Ende.

    • 5 Min.
    24.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    24.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Infektionen durch Corona-Virus steigt auf 876 Fälle

    Die Zahl der bekannten Infektionen durch die neuartige Lungenkrankheit ist in China auf 876 Fälle angestiegen. 26 Todesfälle sind bislang offiziell bestätigt. Im Kampf gegen weitere Infektionen mit dem Cororna-Virus stehen rund 37 Millionen Chinesen praktisch unter Quarantäne. Die Behörden haben die Elf-Millionen-Metropole Wuhan und weitere große Städte in der zentralchinesischen Provinz Hubei weitgehend abgeriegelt. In Shanghai kündigte die Stadtverwaltung die Schließung des Disney-Freizeitparks ab Samstag an, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.



    Merkel in Istanbul mit Wirtschaftsvertretern zusammengetroffen

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zum Auftakt ihres Türkei-Besuchs mit Wirtschaftsvertretern getroffen. Offiziellen Angaben zufolge sind in der Türkei rund 7400 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung aktiv. Die Bundesrepublik sei zudem der wichtigste Exportmarkt für türkische Firmen, sagte der Chef der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer, Thilo Pahl. Nach dem Wirtschaftstreffen weiht Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdogan einen neuen Campus der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul ein. Es folgen Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie mit Erdogan.



    Polnisches Parlament verabschiedet Richtergesetz

    Das polnische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz zur Disziplinierung von Richtern verabschiedet. Damit überstimmte die Regierungspartei PiS mit ihrer Mehrheit im Sejm ein Votum des Senats. Dieser hatte das Vorhaben abgelehnt. Das Gesetz sieht vor, dass Richter mit Geldstrafen, Herabstufung oder Entlassung rechnen müssen, wenn sie die Entscheidungskompetenz oder Legalität eines anderen Richters oder eines Gerichts infrage stellen. Sie dürfen sich auch nicht politisch betätigen. Das Gesetz muss noch von Präsident Andrzej Duda unterzeichnet werden. Das gilt aber als Formsache.



    Trump lädt Netanjahu und Gantz zu Nahost-Gesprächen ein

    US-Präsident Donald Trump hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Oppositionsführer Benny Gantz für kommenden Dienstag zu Gesprächen ins Weiße Haus eingeladen. Das teilte Vizepräsident Mike Pence in Jerusalem mit. Beide Politiker hätten zugesagt. Bei dem Treffen solle es um die Chancen für einen Frieden im Nahen Osten gehen. Es stünden auch gemeinsame Sicherheitsinteressen auf dem Programm. Im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern hat sich die US-Regierung klar auf die Seite Israels gestellt. Trump gilt als wichtigster internationaler Verbündeter Netanjahus.



    USA gehen gegen "Geburtstourismus" vor

    US-Präsident Donald Trump will mit strengeren Visa-Regeln für schwangere Frauen einen "Geburtstourismus" bekämpfen. Laut Weißem Haus sollen Konsularbeamte keine Visa ausstellen, wenn der Verdacht bestehe, dass Frauen eigens für eine Geburt in die USA einreisen wollten. Viele schwangere Frauen würden einreisen, um ihrem Kind per Geburt automatisch zu einer "dauerhaften US-Staatsbürgerschaft" zu verhelfen, erklärte das Weiße Haus. Dieses "Einwanderungs-Schlupfloch" müsse geschlossen werden, um die öffentliche und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu verbessern.



    23 Migranten in Kühl-LKW in Belgien entdeckt

    In Belgien sind 23 Migranten in einem Kühllastwagen entdeckt worden. Keiner der Menschen, die nach eigenen Angaben aus Eritrea stammen, schwebe in Lebensgefahr, teilte die Staatsanwaltschaft in Brügge mit. Die Migranten, darunter drei Frauen, waren entdeckt worden, als der auf zwei Grad Celsius heruntergekühlte LKW am Hafen in Zeebrügge entladen wurde. Die Migranten hätten den Kühllastwagen vermutlich in der Nähe von Lüttich in der Annahme be

    • 7 Min.
    23.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    23.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Keine Fortschritte im Kampf gegen Korruption

    Im Kampf gegen Korruption kommen die meisten Staaten der Welt nach Einschätzung von Transparency International nicht voran - oder machen sogar Rückschritte. Auch Deutschland konnte sich im neuen Korruptionsindex der Organisation nicht verbessern und erreichte lediglich Rang neun - deutlich hinter den Siegern Dänemark und Neuseeland. Für Kanada, Frankreich, Großbritannien und die USA verschlechterte sich das Ranking sogar. Die Untersuchung von Transparency International misst die in Wirtschaft, Politik und Verwaltung wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor in 180 Ländern.



    China stoppt Verbindungen aus Wuhan wegen Corona-Virus

    Aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit hat China alle Flüge und Züge aus der Millionenstadt Wuhan gestoppt, wie Staatsmedien berichten. Die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei gilt als Ausgangspunkt des neuen Corona-Virus. Die erlassenen Reisebeschränkungen für Wuhan sollten die Ausbreitung der Epidemie "entschieden eindämmen", heißt es. Die Weltgesundheitsorganisation will an diesem Donnerstag erneut darüber beraten, ob sie eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausruft.



    US-Demokraten tragen Vorwürfe gegen Trump vor

    Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump haben die oppositionellen Demokraten ihre Beweisführung begonnen. Anklageführer Adam Schiff sagte im Senat, der Präsident habe seine Macht missbraucht, um seine Chancen auf eine Wiederwahl zu vergrößern. Die Demokraten werfen Trump vor, den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen Ex-Vizepräsident Joe Biden gedrängt zu haben, der ihn bei der Präsidentschaftswahl im November herausfordern könnte. Als Druckmittel soll er dabei zurückgehaltene Militärhilfe in Höhe von 391 Millionen Dollar eingesetzt haben.



    Türkei wirft EU Bruch des Flüchtlingsdeals vor

    Kurz vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag in Istanbul hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu schwere Vorwürfe gegen die EU erhoben. Der "Bild"-Zeitung sagte er, die im EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen zugesagten Milliardensummen seien nicht vollständig gezahlt worden. Auch an die vereinbarte Erweiterung der Zollunion und den Start eines neuen Kapitels der Beitrittsverhandlungen habe sich die EU nicht gehalten. Dies seien alles Gründe, aus denen die Türkei die Grenzen für Flüchtlinge Richtung Europa hätte öffnen können.



    Staatsgäste aus fast 50 Ländern bei Holocaust-Gedenken

    In Israel erinnern Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern an die Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren. Nach Angaben des Außenministeriums handelt es sich um das größte Staatsereignis seit der Gründung Israels im Jahr 1948. Beim sogenannten Holocaust-Forum wird an diesem Donnerstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als erstes deutsches Staatsoberhaupt eine Rede in der zentralen Gedenkstätte Yad Vashem halten. Nach Schätzungen wurden in Auschwitz mehr als eine Million Menschen ermordet, zumeist Juden.



    VW zahlt im Dieselskandal Millionenstrafe in Kanada

    Volkswagen muss in Kanada im Dieselskandal eine Strafe von umgerechnet rund 135 Millionen Euro zahlen. Ein Gericht in Toronto billigte einen zwischen dem deutschen Autokonzern und der kanadischen Regierung erzielten Vergleich. Volkswagen hatte sich zuvor schuldig bekannt, gegen Umweltschutzgesetze des Landes verstoßen zu haben. Die kanadische Regierung hatte dem Unternehmen zudem gezielte Desinformation vorgeworfen. In der Klage ging es um 128.000 Fahrzeuge, die bis 2015 eingeführt wurden. Es ist nicht d

    • 9 Min.
    22.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Senat beschließt Prozedere für Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

    Nach einer fast 13-stündigen Debatte hat der Senat das Prozedere für das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump festgelegt. Die Kongresskammer beschloss mit der Mehrheit der Republikaner, zunächst Anklagevertretern und Verteidigung Zeit für ihre Eröffnungsplädoyers zu geben. Erst in der kommenden Woche soll der Senat entscheiden, ob auch Zeugen gehört werden. Die Demokraten konnten sich nicht damit durchsetzen, dass der Senat vorab Zeugen vorlädt und bislang zurückgehaltene Dokumente für das Verfahren anfordert.



    Steinmeier reist zum Holocaust-Gedenken nach Israel

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fliegt nach Israel, um dort am internationalen Holocaust-Gedenken in Yad Vashem teilzunehmen. Am Donnerstag wird Steinmeier in Yad Vashem eine Rede halten, als erstes deutsches Staatsoberhaupt. Zu den Gedenkfeiern werden Staatsgäste aus fast 50 Ländern in Jerusalem erwartet, unter ihnen die Präsidenten Frankreichs und Russlands, Emmanuel Macron und Wladimir Putin. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee.



    Bundesregierung sieht Deutschland als Einwanderungsland

    Im Nationalen Aktionsplan Integration, dessen erster Teil an diesem Mittwoch das Kabinett passieren soll, nennt die Bundesregierung Deutschland ein Einwanderungsland. Man habe einen Paradigmenwechsel vollzogen und sich dazu bekannt, dass Deutschland auf die Einwanderung ausländischer Fachkräfte angewiesen sei, heißt es in der Vorlage, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Zudem ist geplant, potenzielle Einwanderer umfassend über ein Leben in Deutschland aufzuklären, bevor sie ihre Entscheidung zur Auswanderung treffen.



    Guterres wirbt für UN-Resolution zu Libyen

    UN-Generalsekretär António Guterres hat die Berliner Libyen-Konferenz vom Sonntag als einen "großen Schritt" zum Frieden in dem Bürgerkriegsland gewürdigt. Er wünsche sich, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Libyen-Einigung unterstütze, sagte Guterres in New York. Der Vorteil einer UN-Resolution wäre, dass diese rechtlich bindend sei und den Beschlüssen so zusätzlichen Nachdruck verleihen könnte. 16 Staaten und Organisationen hatten sich im Kanzleramt auf einen Friedens-Fahrplan für das Bürgerkriegsland geeinigt, zu dem ein Waffenstillstand und ein Waffenembargo gehören.



    Neues Wuhan-Coronavirus auch in den USA

    In den USA ist erstmals ein Fall der neuartigen Lungenkrankheit nachgewiesen worden, an der in China bereits Hunderte Menschen erkrankt sind. Die Infektion wurde in Seattle im Bundesstaat Washington bei einem Reisenden aus China festgestellt. In den vergangenen Tagen waren bereits Ansteckungen in Thailand, Japan, Taiwan und Südkorea gemeldet worden. In China sind nun neun Tote und 440 Infektionsfälle offiziell bestätigt.



    Libanon hat eine neue Regierung

    Nach landesweiten Massenprotesten und einer monatelangen Hängepartie hat der Libanon wieder eine Regierung. Der neue Ministerpräsident Hassan Diab stellte in Beirut sein 20 Mitglieder zählendes Kabinett vor. Mit ihm soll das Mittelmeerland aus der schwersten politischen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren finden. Die Ministerriege des Universitätsprofessors entstammt nicht den traditionellen politischen Parteien. Damit soll eine zentrale Forderung der Demonstranten, die einen Rücktritt der gesamten politischen Führung gefordert hatten, erfüllt werden.



    Klage gegen Bergbaukonzern Vale und den TÜV

    Vor knapp einem Jahr starben bei einem Staudammbruch in Brasilien mindestens 270 Menschen, 13 Millionen Kubikmeter Schlamm ergossen sich über

    • 9 Min.

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