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Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

NDR Hörspiel Bo‪x‬ NDR

    • Fiktion
    • 4.8 • 4 Bewertungen

Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

    Schiller: Maria Stuart

    Schiller: Maria Stuart

    Trauerspiel von Friedrich Schiller als Hörspiel.
    Friedrich Schillers im Jahr 1800 uraufgeführtes Trauerspiel in fünf Akten "Maria Stuart" gilt aufgrund seines vollendeten Aufbaus als Musterbeispiel des klassischen deutschen Dramas. Das Werk spielt in England im Jahr 1587. Schiller spitzt den Konflikt zwischen zwei großen, gegensätzlichen Frauen zu: Königin Elisabeth I. von England und ihre Rivalin um den Thron, die schottische Königin Maria Stuart. Das ganze Geschehen ist auf diese eine Szene, der "persönlichen Begegnung" der beiden Frauen, ausgerichtet. Und doch ist gerade die Szene zwischen den Königinnen das Unhistorischste an diesem historischen Drama. Hier überstimmte der Dramatiker Schiller den Historiker. Sein Mitgefühl gehört der nach einer Intrige zum Schafott geführten Maria, aber als Verwalterin politischer Macht rechtfertigt sich die kühlere Elisabeth. Es gelingt dieser Hörspielfassung des Theaterstücks aus dem Jahr 1959 das zutiefst menschliche beider Frauen herauszustellen: Sie sind, jede für sich, emotionsgeladen, verzweifelt und unfrei. Ein Meisterstück, in der Regie des großen Egon Monk, voller schauspielerischer Intensität.
    Mit Marianne Hoppe (Elisabeth), Luitgard Im (Maria), Kurt Meisel (Leicester), Carl Wery (Talbot), Ernst Schröder (Burleigh), Hans Hessling (Davison), Albert Johannes (Paulet), Hans Clarin (Mortimer), Paul Albert Krumm (Graf Aubespine), Annemarie Rocke (Hanna Kennedy), Friedrich Maurer (Melvil), Andreas von der Meden (Page) und Raimond Joob (Offizier).
    Bearbeitung: Goetz Kozuszek.
    Komposition: Johannes Aschenbrenner.
    Regie: Egon Monk.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1959 l 88 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 28 Min.
    Storm: Der Schimmelreiter

    Storm: Der Schimmelreiter

    Theodor Storms Klassiker als Hörspiel.
    Ein an der Weichsel tödlich verunglückter Deichgraf, dessen Geist seither bei drohender Gefahr warnend am Deich erscheint – eine Sage, die den Juristen und Schriftsteller Theodor jahrzehntelang beschäftige. Schließlich diente sie als Inspiration für seine Novelle "Der Schimmelreiter", die mit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1888 zu Storms berühmtesten Werk werden sollte und seither Generationen junger Leserinnen und Leser als Schullektüre begeistert. Was braucht man, um ein guter Deichgraf zu sein? Wie begegnet man Aberglaube und Tradition? Hauke Haien wächst mittellos in einer kleinbäuerlichen Familie in Nordfriesland auf und interessiert sich wissbegierig für Landvermessung und Deichbau. Früh zeigen sich seine Intelligenz und Ehrgeiz, die in der engen und abergläubischen Welt der nordfriesischen Deichgemeinde keinen Platz zu haben scheinen. Als Hauke Haien durch seine Beziehung zur Tochter des alten Deichgrafen schließlich dessen Position übernimmt, spitzen sich die Fronten im Dorf dramatisch zu. Die unheildrohenden Sagen und gespenstischen Vorahnungen der Dorfbewohner einerseits und der unnachgiebige, oft wahnsinnig anmutende Eifer Hauke Haiens andererseits kollidieren schlussendlich auf dem Deich bei der Jahrhundertflut. Der 2013 verstorbene Journalist und Autor Paul Barz variiert kunstvoll Motive aus Theodor Storms Novelle und erzählt in diesem Hörspiel die legendenumwobene Geschichte vom "gespenstigen Reiter" auf dem Deich noch einmal etwas anders.
    Bearbeitet von Paul Barz nach Motiven aus der Novelle "Der Schimmelreiter".
    Mit Gerd Baltus (Schulmeister), Jörg Pleva (Der Fiedelmann), Konstantin Graudus (Hauke Haien), Jannik Schümann (Hauke als Junge), Peter Jordan (Ole Peters), Niklas Garn (Ole als Junge), Celine Fontanges (Elke), Franz-Josef Steffens (Der alte Deichgraf), Wolf Frass (Tede Haien, Haukes Vater), Nicolas König (1. Deichbauer), Benjamin Utzerath (2. Deichbauer), Peter-Heinrich Brix (3. Deichbauer), Gerlach Fiedler (Boy Spuk).
    Komposition: Alexandra Bartoi und Elisabeth Huber-Elatawna.
    Regie: Sven Stricker.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2004 l 55 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 54 Min.
    Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)

    Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)

    Zweiteiliges Liebensdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Zweiter Teil:
    Die ländlich-aristokratische Idylle ist voller Abgründe: Nach zahlreichen unerwarteten Wendungen, Hoffnungsschimmern und bitteren Enttäuschungen, im Leben von Eduard, Ottilie, Charlotte und den zum Mayor beförderten Hauptmann hält das Schicksal für drei Menschen den Tod bereit. Sein Roman „Die Wahlverwandtschaften“ trug Goethe den Vorwurf der Immoralität ein. Seine Modernität - die symbolhaltige Schilderung eines aus dem Gegensatz von Natur und Moral abgeleiteten Konflikts zwischen den Geschlechtern - wurde erst bedeutend später erkannt. Rätselhaft und darum spannend ist das Werk bis heute geblieben.
    Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle).
    Bearbeitung und Regie: Walter Adler.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1999 l 72 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 11 Min.
    Goethe: Die Wahlverwandtschaften (1/2)

    Goethe: Die Wahlverwandtschaften (1/2)

    Zweiteiliges Liebesdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Erster Teil:
    In seinem 1809 erschienenen Roman "Die Wahlverwandtschaften" übertrug Goethe die Lehre von der Affinität bestimmter Elemente, miteinander eine Verbindung einzugehen und wieder aufzulösen, aus der chemischen Wissenschaft auf die Geschlechterverhältnisse. Das Ehepaar Eduard und Charlotte, die sich auf ihrem Landsitz für die Zweisamkeit einrichten, nehmen den Hauptmann, einen Jugendfreund Eduards, und im Gegenzug Ottilie, die Nichte von Charlotte, zu sich ins Haus. So beginnt das Unglück in der Logik der „Wahlverwandtschaften“: Zwischen dem Hauptmann und Charlotte einerseits sowie Eduard und Ottilie andererseits entsteht eine wachsende Zuneigung. Während der Hauptmann und Charlotte ihr Gefühl zu unterdrücken versuchen, gibt sich Eduard seiner Verliebtheit zu Ottilie hin. Es kommt fast zu einem „doppelten Bruch“ und die sich anziehende Kräfte lösen sich wieder. Walter Adlers hat das als „unausdeutbar“ geltende Werk Goethes über einen folgenschweren Ehebruch für das Hörspiel adaptiert – mit Burghart Klaußner als Eduard und Imogen Kogge als Charlotte und vielen anderen.
    Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle).
    Bearbeitung und Regie: Walter Adler.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1999 l 80 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 19 Min.
    Kleist: Michael Kohlhaas

    Kleist: Michael Kohlhaas

    Heinrich von Kleists Justiz- und Rachedrama als Hörspiel.
    "Sein Rechtsgefühl glich dem einer Goldwaage" - so schrieb Heinrich von Kleist über eine seiner bekanntesten Figuren, den Rosshändler Michael Kohlhaas, dem ambivalenten Titelhelden der gleichnamigen Novelle aus dem Jahr 1810. Mitte des 16. Jahrhunderts, unterwegs vom Brandenburgischen zur Leipziger Messe, wird Kohlhaas vom Junker Wenzel von Tronka aufgehalten. Unter dem Vorwand, er habe keinen Pass, den er aber wohl benötige, nimmt ihm der Junker zwei seiner Rappen als Pfand. In Dresden, beim zuständigen sächsischen Landesherrn, muss er erfahren, dass es gar keines Passierscheins bedarf. Noch ohne zu großen Groll macht sich Kohlhaas auf den Weg zur Tronkenburg – es muss sich um Versehen handeln! Als er dort seine Rappen bis zur Unkenntlichkeit abgemagert und den zurückgelassenen Knecht misshandelt vorfindet, beginnt sich sein sprichwörtliches "Rechtsempfinden" zu melden. Das Verhängnis dämmert herauf als durch höfische Intrigen seine Klage beim Dresdner Gericht abgelehnt wird. Seine Frau Lisbeth glaubt, sie könne alles wieder ins Lot bringen: Bei dem Versuch, ihrem Landesherrn eine Bittschrift zu überreichen, wird sie von einem Schergen niedergeschlagen und stirbt an den Verletzungen. Nun beginnt der Kohlhaas'sche Feldzug um die Würde des Rechts, der letztlich viele Unschuldige trifft, die wahren Verursacher der Rechtsbeugung aber kaum erreicht. Kohlhaas jedoch sieht sich "der Welt in der Pflicht verfallen, sich Genugtuung für die erlittene Kränkung, und Sicherheit vor zukünftiger seinen Mitbürgern zu verschaffen." Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Wie kaum ein Autor vor oder nach ihm hat Heinrich von Kleist in seinen Werken das ewig gespannte Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, die Frage nach der Legitimität von Recht und Gewalt und den Anspruch des Einzelnen auf Wahrung seiner persönlichen Integrität thematisiert.
    Mit Walter Richter (Michael Kohlhaas), Eva-Ingeborg Scholz (Lisbeth), Josef Dahmen (Herse), Robert Meyn (Wenzel), Konrad Mayerhoff (Hans), Erich Uhland (Kunz), Gerd Mayen (Hinz), Hans Tügel (Kurfürst von Sachsen), Richard Münch (Prinz Christian), Erwin Linder (Graf Wrede), Herbert Steinmetz (Wenk), Wily Witte (Offiziant), Armas Sten Fühler (Geusau), Hermann Schomberg (Kurfürst von Brandenburg), Werner Hinz (Luther), Günther Jerschke (Müller), Philipp von Zeska (Eibenmeyer), Gerhard Bünte (Zäuner), Reinhold Nietschmann (Amtmann), Horst Richter (Sächsischer Gesandter), Werner Schumacher (Sternbald), Horst Neutze (Burgvogt), Joseph Albrecht (Zollwächter), Rudolf Fenner (Meister Himboldt), Curt Timm (Nagelschmidt), Walter Petersen (Scharfrichter), Richard Lauffen (Verteidiger) und Franz Schafheitlin (Ankläger).
    Bearbeitung: Arnolt Bronnen.
    Komposition: Johannes Aschenbrenner.
    Regie: Kraft-Alexander zu Hohenlohe-Oehringen.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 1962 l 77 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 17 Min.
    Kafka: Die Verwandlung

    Kafka: Die Verwandlung

    Surreale Erzählung von Franz Kafka als Hörspiel.
    "Was ist mit mir geschehen? Wenn ich den Kopf ein wenig hebe, sehe ich meinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dem sich die Bettdecke kaum noch halten kann, und viele klägliche dünne Beinchen lugen darunter hervor, geradezu hilflos flimmern sie einem vor den Augen, auch scheint es, dass ich auf einem panzerartig harten Rücken liege, alles in allem könnte man meinen, dass ich mich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hätte." Es ist ein Albtraum, der mit dem Erwachen beginnt: Im Mittelpunkt von Franz Kafkas grotesker und beklemmender Erzählung "Die Verwandlung" steht Gregor Samsa, dessen freudloses Leben endgültig zur Qual wird, als er sich eines Morgens in einen monströsen Käfer verwandelt. Während Gregor an seiner neuen Situation als Insekt zunächst Gefallen findet – befreit sie ihn doch von verhassten Verpflichtungen –, ist er für die Familie nur noch ein ekelerregender Käfer. Seine soziale Isolation, die Ausgrenzung und schließlich seine Eliminierung sind vorprogrammiert. Heinz von Cramer hat Franz Kafkas weltberühmte Erzählung von 1912 über die grausig-fantastische Metamorphose eines Menschen mit allen Konsequenzen für das Hörspiel eindringlich und konzentriert umgesetzt.
    Mit Martin Reinke (Gregor Samsa), Ernst-August Schepmann (Der Vater), Tessy Kuhls (Die Mutter), Christine Heiß (Die Schwester), Jürg Löw (Der Prokurist), Wolf-Dietrich Sprenger (Einer der drei Zimmerherren), Gert Haucke (Einer der drei Zimmerherren), Hermann Lause (Einer der drei Zimmerherren) und Eva Gilhofer (Die Bedienerin).
    Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer.
    Redaktion: Michael Becker.
    Produktion: NDR 2002 l 73 min.
    Verfügbar bis 01.03.2022.
    https://ndr.de/radiokunst

    • 1 Std. 12 Min.

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