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Der Ö1 Festival-Podcast zum steirischen herbst. Das Avantgardefestival beschäftigt sich auch metaphorisch mit dem Ausweg – sowohl im Kontext von Krise und Pandemie, als auch für die Kunst, die nun einmal mehr nach ihrem Platz in der Gesellschaft sucht.

The Way Out ORF

    • Kunst

Der Ö1 Festival-Podcast zum steirischen herbst. Das Avantgardefestival beschäftigt sich auch metaphorisch mit dem Ausweg – sowohl im Kontext von Krise und Pandemie, als auch für die Kunst, die nun einmal mehr nach ihrem Platz in der Gesellschaft sucht.

    Peter Schloß - Täuschungsmanöver und Illusionsräume

    Peter Schloß - Täuschungsmanöver und Illusionsräume

    Peter Schloss hat heuer die Festivalzentrale des steirischen herbsts als betörenden Illusionsraum gestaltet, in einer ehemaligen Drogierketten-Filiale in der Murgasse. Im Gespräch mit Anna Katharina Laggner denkt er über Täuschungsmanöver und Wahrnehmungsmanipulationen und deren tieferen Sinn nach.

    • 17 Min.
    Thomas Hirschhorn: Ein Denkmal für Simone Weil

    Thomas Hirschhorn: Ein Denkmal für Simone Weil

    Sie hat als Arbeiterin in Fabriken geschuftet, kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und engagierte sich im nationalen Befreiungskomitée des General de Gaulles. Die französische Philosophin und Mystikerin Simone Weil fasziniert nicht nur aufgrund ihrer Texte, die analytischen Scharfsinn mit sprachlicher Brillanz vereinen. Simone Weil wird von ihren Bewunderern auch aufgrund ihrer vorbildhaften Lebensführung geradezu wie eine Heilige verehrt. Der Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn widmet der früh verstorbenen Philosophin und Aktivistin einen Altar am Esperantoplatz in Graz. Persönlichkeiten wie Ingeborg Bachmann oder Gilles Deleuze hat Hirschhorn bereits einen seiner so genannten „Altäre“ im öffentlichen Raum gewidmet. Es sind Installationen, die an spontan entstandene Denkmäler erinnern wie jenes etwa, das 1997 nach dem Unfalltod von Lady Diana in den Kensington Gardens entstanden ist.

    • 22 Min.
    Die Rabtaldirndln - Schwank über Bodenversiegelung

    Die Rabtaldirndln - Schwank über Bodenversiegelung

    Um Landraub und die Bebauung in der ländlichen Steiermark, wie diese ausgehandelt wird und wen sie betrifft, darum geht es im neuen Stück der Grazer Gruppe Die Rabtaldirndln. In „Betonfieber“ kommen vier Frauen aus einem Dorf den korrupten Machenschaften ihrer Männer auf die Spur, als Land an Investoren aus der Stadt verkauft werden soll. Aufgeführt wurde das Stück im Sommer im Hoftheater Hainersdorf, wo die Rabtaldirndln schon oft gespielt und inszeniert haben. Im Rahmen des steirischen herbsts ist der entsprechende Kurzfilm „Betonfieber“, der ebenfalls in Hainersdorf unter der Regie von Ed Hauswirth entstanden ist, online zu sehen.

    • 4 Min.
    G.R.A.M. – Kunst in Konkurrenz mit Events im Stadtraum

    G.R.A.M. – Kunst in Konkurrenz mit Events im Stadtraum

    Im Ö1 Festival-Podcast zum steirischen herbst stellen die G.R.A.M.-Mitglieder Martin Behr und Günther Holler-Schuster ihre Performance in Bezug zu avantgardistischen Aneignungen des öffentlichen Raums, und sie berichten, wie die pandemie-bedingte Kontaktlosigkeit der letzten 18 Monate ihre künstlerische Arbeit beeinflusst hat. Der sterische herbst, so verraten die beiden, habe für sie in der künstlerischen Sozialisierung „wesentlichen Impact“ gehabt. Heuer gibt es ihre Performance „Radieschen“ zu sehen – mit Musik von Rainer Binder-Krieglstein und flatternden Skydancern auf dem Dach des Kunsthauses Graz.

    • 22 Min.
    Dejan Kaludjerovic - Konsumkritik als Opernperformance

    Dejan Kaludjerovic - Konsumkritik als Opernperformance

    Im Ö1 Festival-Podcast zum steirischen herbst erzählt Dejan Kaludjerovic von der Arbeit an „Conversations“, in dessen Rahmen er seit 2013 Kinder (6-10 Jahre) mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen und ethnischen Hintergründen zu Themen wie Gott, Heimat, Krieg oder Islam befragt – jenem Projekt, das der Opernperformance, die Kaludjerovic für den steirischen herbst 21 entwickelt hat, zugrunde liegt; wie die Antwort eines Kindes auf eine einfache Frage direkt ins Zentrum von politischen Systemen und Repression führen kann; und wie jede Metamorphose eines Projektes eine weitere Erkenntnisebene ermöglicht, für den Künstler und sein Publikum.

    • 24 Min.

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