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Das Wissensmagazin berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen, Phänomene und die Geheimnisse des Alltags und des Lebens.

Einstein Schweizer Radio und Fernsehen

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Das Wissensmagazin berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen, Phänomene und die Geheimnisse des Alltags und des Lebens.

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    Die Vermessung des Universums

    Die Vermessung des Universums

    Dank neuer Verfahren gelingt es Astrophysikerinnen, unser Universum auf noch nie dagewesene Art zu vermessen und zu kartographieren. Die unfassbare Grösse des Universums wird damit ein Stück weit fassbarer. Eine faszinierende Reise mit den Frauen, die diesen Durchbruch möglich gemacht haben. «Einstein» bricht auf zu einer faszinierenden Reise rund um den Globus. Das Ziel klingt zunächst grössenwahnsinnig: Eine Karte des Universums zu erstellen. Denn der Kosmos lässt sich nicht einfach wie eine Strassenkarte auf Papier darstellen. Eine Karte des Universums muss dreidimensional sein, und dynamisch: Sie muss also berücksichtigen, dass alles ständig in Bewegung ist.

    Einem Team von Astrophysikerinnen um die Französin Hélène Courtois ist es gelungen, die Bewegungen und Positionen der Galaxien in noch nie gesehener Grösse und Präzision abzubilden. Sie nannten ihre Entdeckung Laniakea – hawaiianisch für «immens grosser Himmel». Die Karte von Laniakea ist wunderschön, und sie verändert unseren Blick auf uns und unsere Position im Universum.

    Die Karte von jenem Teil des Universums, den die Astrophysikerinnen vermessen konnten, hat eine Kantenlänge von einer Milliarde Lichtjahren. Das Licht bräuchte also eine Milliarde Jahre, um diese Strecke zurückzulegen – und das bei einem Tempo, in dem in einer einzigen Sekunde die Erde siebeneinhalb Mal umrundet würde. Obwohl diese Karte also unfassbar gross ist, bildet sie trotzdem erst einen Millionstel des Volumens des Universums ab.

    Diese gigantische Leistung war nur möglich dank der Zusammenarbeit von Forschungsteams rund um den Globus, und dank den Daten verschiedener Teleskope. So sind für die Vermessung einerseits verschiedene Messmethoden nötig, etwa optische Teleskope und Radio-Teleskope. Andererseits braucht es verschiedene Standorte auf der Nord- und der Südhalbkugel. Nur so ist ein möglichst vollständiges Bild des Kosmos zu erhaschen.

    «Einstein» ist dabei, wenn Hélène Courtois aufbricht, um die Karte von Laniakea zu erweitern. Neue Messungen und Methoden beschleunigen die Forschung extrem: Was vorher Jahrzehnte dauerte, ist nun in wenigen Wochen möglich.

    Wie Hélène Courtois das alles schafft, und dabei auch noch ihre Rollen als Vize-Rektorin der Universität Lyon und als Mutter unter einen Hut bringt, verrät sie im Interview mit Kathrin Hönegger.

    • 36 min
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    Einstein in der Psychiatrie – Es ist okay, nicht okay zu sein.

    Einstein in der Psychiatrie – Es ist okay, nicht okay zu sein.

    Jeder Zweite ist einmal im Leben mit einem psychischen Leiden konfrontiert und ein Fünftel permanent von mindestens einer psychischen Störung betroffen. «Einstein-Spezial» zeigt den Alltag in der Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie und spricht mit Betroffenen über Krankheit, Ausgrenzung und Hoffnung. Alltag in einer psychiatrischen Klinik
    Eine Woche lang beobachtete «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger den Alltag in der psychiatrischen Klinik Beverin bei Cazis GR. Sie begleitete drei Patienten mit Depressionen zu ihren Therapien und erlebte dabei eine unerwartete Offenheit und Ehrlichkeit.

    Kleine Menschen in grossen Nöten
    Es sind Kinder wie andere auch. Aber schlimme Erlebnisse, schwierige Familiensituationen und seelische Verletzlichkeit haben sie in grösste Not gebracht. In Fällen wie diesen ist eine stationäre Therapie manchmal die beste Option. «Einstein» durfte den speziellen Alltag von Kindern und Fachleuten auf der Kinderpsychiatrischen Abteilung an der Basler Universitätsklinik dokumentieren.

    Unterwegs mit der Notfallpsychiaterin
    Freitagabend in der Stadt Zürich. Ein besorgter Vater hat Angst um seinen suizidgefährdeten Sohn, Nachbarn sorgen sich um eine verwirrte Frau, und ein Heimleiter meldet einen randalierenden Insassen. So oder ähnlich klingen die Anrufe bei der Notfallpsychiaterin. «Einstein» begleitet Hanna Steinmann bei ihrem Dienst und erlebt den normalen Wahnsinn.

    Borderline: Leben auf der emotionalen Achterbahn
    Extremste Gefühls- und Stimmungsschwankungen, die nicht zu ertragen sind. Typisch für die instabile Persönlichkeitsstörung Borderline und dominierendes Thema von Jlonas Kunst, die sie als «catvelvet_art» ins Internet lädt. Dank digitalem Zeichenstift kann sie das innert Minuten wechselnde Gemütschaos mit anderen teilen. Das hilft ihr aber auch ihren immer zahlreicheren Followern auf Instagram.

    Das Glück aus der Steckdose
    Seit mehr als 80 Jahren wird Strom zur Behandlung von psychischen Krankheiten eingesetzt. Allerdings: Nach den brutalen Bildern aus den Anfangszeiten haben sich die Methoden stark verändert und erleben ein regelrechtes Comeback. «Einstein» dokumentiert eine TMS (Transkranielle Magnetstimulation), eine EKT (Elektrokrampftherapie) und sogar das Einsetzen eines Hirnschrittmachers zur Linderung von starken Depressionen.

    Das Outing ins Offside
    Früher war Ruedi Gafner gesundheitlich viel schlimmer dran als heute, doch das hat 35 erfolgreiche Berufsjahre lang niemanden interessiert. Dann outete er sich als Mensch mit bipolarer Störung und hat sich damit «arbeitsmarktlich suizidiert». Psychische Erkrankungen sind heute immer noch stark stigmatisiert. Betroffene schämen sich, leiden unter Schuldgefühlen oder haben das Gefühl, versagt zu haben. Dies ist längerfristig weder für die Psyche noch für den Körper gesund.

    • 1 hr 31 min
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    Der Lockdown: Das Virus und sein Impact

    Der Lockdown: Das Virus und sein Impact

    Corona hat die Welt im Griff, und trotzdem ist es schwierig, das Virus zu fassen. Jetzt sind Forschende Corona aber endlich auf der Spur: im Abwasser. Doch die Zeit drängt. Und auch der Impact von Corona auf die Gesellschaft und die Umwelt kann in vielen Belangen nur in diesen Wochen erforscht werden. Corona im Abwasser – Gefahr oder Glücksfall?
    Im Abwasser soll sich das Virus tummeln, ausgeschieden von Infizierten. «Einstein» ist eins zu eins dabei, wenn Forscherinnen und Forscher der EAWAG und der EPFL versuchen, das Virus im Abwasser messbar zu machen. Gelingt es ihnen, würde diese Methode sogar als Frühwarnsystem für eine zweite Corona-Welle taugen.

    Corona und die Gesellschaft – Wie die Wissenschaft das Homeoffice untersucht
    Für sehr viele Menschen ist Homeoffice eine ganz neue Erfahrung und für die Arbeitspsychologie ist der Shutdown eine gute Gelegenheit, diese zu untersuchen. Was genau Homeoffice bedeutet und wie sich das auf Vorgesetzte und Teammitglieder auswirkt, das untersucht eine grosse Studie der Universität Zürich. Eine der Teilnehmenden ist Kathrin Hönegger, die ebenfalls im Homeoffice arbeitet.

    Corona und die Luft – Was verändert der Shutdown wirklich?
    Ein Drittel weniger Verkehr auf den Autobahnen, dazu kaum noch Flüge: Was die Luftqualität angeht, liefert die Coronakrise für einmal gute Neuigkeiten. Doch wie viel sauberer ist die Luft wirklich? Ein Team der Empa nimmt die Schadstoffsituation mithilfe Dutzender Messstationen sowie Satellitenaufnahmen genau unter die Lupe. Wie verändert der Corona-Impact den CO2-Fussabdruck von Herrn und Frau Schweizer? Und hilft er wirklich, das Klima zu retten?

    Corona und die Umwelt – Was geschieht mit den Tieren?
    Delfine in italienischen Häfen, Ziegen in Wales und Hirsche im Osten Londons – wenn die Menschen sich zurückziehen, kommen die Tiere. So zumindest suggerieren es die sozialen Medien. Und in der Schweiz? Tierforscherinnen und Wildhüter werden von Tierbeobachtungen überflutet, die die Menschen bei sich zu Hause und in der näheren Umgebung machen. Aber ist man im Shutdown einfach aufmerksamer und dankbar für jegliche Ablenkung – oder trauen sich die Tiere tatsächlich näher ran? Das wollen auch die Forscherinnen und Forscher wissen.

    • 36 min
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    Das Geheimnis der Bäderstadt Baden – 2000 Jahre Lust und Leiden

    Das Geheimnis der Bäderstadt Baden – 2000 Jahre Lust und Leiden

    Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der bis 2000 Jahre alten Bäder erzählen verrückte Geschichten. Von Priestern, die sich an Jungfrauen ergötzten, vom Facebook des 19. Jahrhunderts oder von Elektrobädern. 2000 Jahre Wellnessgeschichte, von den Römern bis zu Mario Botta. Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der in diesen Monaten bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der Thermalbäder von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit erzählen die verrücktesten Geschichten aus dem damaligen Leben. Geschichten von Lust und Leiden, von unfruchtbaren Edeldamen, die dank dem Badener Fruchtbarkeitsbad auf seltsame, aber wohl doch erklärbare Weise schwanger geworden sind. Von Priestern nämlich, die sich an Jungfrauen ergötzten. Vom Facebook des 19. Jahrhunderts, das bei der Suche nach heiratswilligen Badegästen geholfen hat. Oder von Elektroschocks in Badewannen und dem Baden bis zum Hautausschlag. «Einstein» hat während Monaten die Ausgrabungen in Baden begleitet und zusammen mit der Archäologin und Badeforscherin Andrea Schaer unerwartete Entdeckungen gemacht.

    • 37 min
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    Lewa-Savanne: Ein Stück Afrika im Zoo Zürich

    Lewa-Savanne: Ein Stück Afrika im Zoo Zürich

    Der Zoo Zürich hat auf dem Zürichberg eine Savanne geschaffen, in der Giraffen, Zebras, Nashörner und Antilopen gemeinsam zusammenleben wie in der Wildnis. An Ostern hätte die neue Anlage eröffnet werden sollen. Wegen des Coronavirus verzögert sich die Eröffnung auf unbestimmte Zeit. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen weiter wie geplant. Bis die verschiedenen Tierarten gemeinsam zusammenleben können wie in einer richtigen Savanne, braucht es noch viel Geduld und Arbeit. Die Tiere sind sehr unterschiedlich: Während sich die Nashörner bereits seit Wochen unbeschwert auf der Aussenanlage tummeln und das frische Gras und die Weite geniessen, sind die eher schüchternen Giraffen noch daran, sich an ihre neuen Ställe und die Umgebung im Innern zu gewöhnen.

    «Einstein» hat die Entstehung der afrikanischen Savanne im Zoo begleitet. Welche Überlegungen stecken dahinter? Und wie bringt man eine Savanne in die Schweiz? Wie kriegt man es hin, dass sich die Tiere wohlfühlen, die Zuschauer aber auch etwas zu sehen bekommen?

    Der Landschaftsarchitekt Urs Baumgartner hat den Bau der Zoo-Savanne in den letzten fünf Jahren geplant und begleitet. Er erzählt den Zuschauerinnen und Zuschauern die Highlights, seine grössten Herausforderungen und zeigt den ersten Masterplan der Savanne aus dem Jahr 1992.

    Die Zürcher Savanne ist eine kleine Kopie der Lewa-Savanne in Kenia. «Einstein»-Moderator Tobias Müller will herausfinden, wieviel von der «echten» Lewa-Savanne in Kenia in der Zürcher Savanne steckt. Dafür reist er nach Kenia und trifft dort den Gründer der Lewa-Savanne, Ian Craig.

    • 40 min
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    Corona – Der Kampf der Wissenschaft gegen die Seuche

    Corona – Der Kampf der Wissenschaft gegen die Seuche

    «Einstein» berichtet über die weltweite Jagd nach dem Impfstoff gegen Covid-19 und ist zu Besuch beim Schweizer Immunologen Martin Bachmann, der mit Impfstoffversuchen beginnt. Forscherinnen und Forscher erklären die Ausbreitung und die Suche nach einem Medikament gegen die tödliche Lungenkrankheit. Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Auch Schweizer Forscher sind ganz vorne mit dabei. «Einstein» ist beim Schweizer Immunologen Martin Bachmann von der Universität Bern zu Besuch, als er die neuesten Resultate zu seinem bahnbrechenden Impfstoff-Versuch gegen Covid-19 erhält. Mit seinem Verfahren will er in kurzer Zeit sehr viele Impfdosen herstellen können.

    Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran geforscht, was gegen den Erreger wirken könnte. «Einstein» schaut, wo die weltweite Suche nach dem Impfstoff heute steht und welche Verfahren und Firmen am erfolgversprechendsten gehandelt werden. Zudem wird auch an neuartigen Medikamenten geforscht, die im Behandlungsfall schon früher als Impfstoffe eingesetzt und genützt werden könnten – «Einstein» zeigt, wie und wo.

    Mit dem Epidemiologen Christian Althaus von der Universität Bern schaut «Einstein» auf die Chronologie dieser einzigartigen Pandemie der Moderne. Der Epidemiologe schätzt die wichtigsten Stationen ein, die wir in der Schweiz bereits erlebt haben und die noch vor uns liegen.

    • 37 min

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