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In einem 45-minütigen Gespräch werden Persönlichkeiten vorgestellt, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken.

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In einem 45-minütigen Gespräch werden Persönlichkeiten vorgestellt, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken.

    Karin Kneffel: „Schönheit ist ein Kriterium in der Kunst”

    Karin Kneffel: „Schönheit ist ein Kriterium in der Kunst”

    „Malerei war damals sehr männerdominiert”, erinnert sich Karin Kneffel an ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf in den 1980er Jahren. Und es gab viele Verbote, gerade was Gegenständliche Malerei betraf. Doch Karin Kneffel hat sich davon nicht beirren lassen. Bekannt wurde sie mit einer Serie von kleinformatigen Tierporträts und ihren monumentalen Bildern von knackigen Früchten. „Für mich war das Thema Schönheit, weil ich immer noch der Meinung bin, dass Schönheit noch ein Kriterium in der Kunst ist”, sagt Karin Kneffel. In Gerhard Richter fand sie einen Professor, der sie unterstützte und sie zu seiner Meisterschülerin machte. Heute gilt Karin Kneffel als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen aus Deutschland.

    • 44 min
    Margarete Imhof: „Zuhören ist so wichtig wie sprechen”

    Margarete Imhof: „Zuhören ist so wichtig wie sprechen”

    Alle reden, keiner hört zu. So scheint es oft in unserer digitalen Gesellschaft zuzugehen, in der permanent gesendet, gepostet und geteilt wird. Doch hören wir überhaupt noch zu? Wie hat sich unser Zuhören verändert? Und: Hören Männer anders zu als Frauen? Das sind Fragen, die die Psychologin Professor Margarete Imhof von der Uni Mainz erforscht.

    • 44 min
    Jan Wagner: „Alles kann ein Gedicht werden”

    Jan Wagner: „Alles kann ein Gedicht werden”

    „Wir zeigen den Schatz Europas, den Reichtum an unwahrscheinlich schönen und eigenwilligen Sprachen”, sagt der Lyriker Jan Wagner

    • 44 min
    Dietrich Grönemeyer: „Der Mensch an sich steht nicht mehr im Mittelpunkt“

    Dietrich Grönemeyer: „Der Mensch an sich steht nicht mehr im Mittelpunkt“

    Der Radiologe Prof. Dietrich Grönemeyer fürchtet um den Humanismus in der Medizin.

    • 51 min
    Ilko-Sascha Kowalczuk: „Das größte Glücksgefühl, das ich je hatte”

    Ilko-Sascha Kowalczuk: „Das größte Glücksgefühl, das ich je hatte”

    „1989/90 war das tiefste Glücksgefühl, das ich je hatte, für mich zählten nur Freiheit, Freiheit, Freiheit”. So erinnert sich der 1967 geborene Ostberliner Ilko-Sascha Kowalczuk an das Ende der DDR vor 30 Jahren. Als freier Historiker hat er sich seither der Erforschung der DDR-Geschichte verschrieben und gilt als einer der besten Kenner des SED-Regimes.

    • 43 min
    Gisela Friedrichsen: „Das Böse existiert“

    Gisela Friedrichsen: „Das Böse existiert“

    Ihre Geschichten handeln von Gewalt und Schuld, von Mördern, Entführern, Kinderschändern. Nach Hunderten von Strafprozessen ist die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen überzeugt: „Das Böse existiert“. Das Schreiben sei für sie der Versuch, bei alldem die Kontrolle zu behalten. Der Mord an Walter Lübcke und der Anschlag von Hanau deuten für Friedrichsen darauf hin, dass der rechte Terror uns noch über Jahre hinweg begleiten wird.

    • 44 min

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