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Deutsch lehren – ein spannender Job. Warum unterrichten Lehrer und Lehrerinnen in aller Welt die deutsche Sprache? Wie gestalten sie ihren Unterricht? Was lesen sie selbst gerne, was mögen sie an Deutschland? Lehrer und Lehrerinnen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten erzählen von ihren Erfahrungen und geben den einen oder anderen Tipp.

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Deutsch lehren – ein spannender Job. Warum unterrichten Lehrer und Lehrerinnen in aller Welt die deutsche Sprache? Wie gestalten sie ihren Unterricht? Was lesen sie selbst gerne, was mögen sie an Deutschland? Lehrer und Lehrerinnen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten erzählen von ihren Erfahrungen und geben den einen oder anderen Tipp.

    Qin aus China

    Qin aus China

    Spaß im Leben haben: Das ist für Qin wichtig, genauso wie die deutsche Sprache. Über sie lernt sie Menschen und Land besser kennen. Stolz ist sie auf ihre Schüler, die erfolgreich ihre Deutschprüfungen abgelegt haben.Name: Qin

    Land: China

    Geburtsjahr: 1980

    Beruf: Lehrerin an einer privaten Schule im Südwesten Chinas

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Über sie lerne ich Deutschland und die Deutschen besser kennen. Außerdem mag ich eine Fremdsprache wie Deutsch wegen der Schwierigkeit, sie zu lernen. Eine Gelegenheit dazu bot sich im Jahr 2017, als ich an einem einjährigen Weiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte teilgenommen habe.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich Germanistik studiert habe und auch gern mit jungen Menschen zu tun habe.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Die Kompliziertheit der Sprache.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Berlin. Berlin ist zwar arm, aber sexy! Ich empfinde es als Hauptstadt auch nicht so politisch wie Peking.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Süßigkeiten und Kuchen. Ich liebe „süße Sünden“!

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Spaß“. Man lebt nur einmal und sollte Spaß im Leben haben.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Mio, mein Mio“. Das Buch von Astrid Lindgren zeigt, dass man seine Angst besiegen kann.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Ich unterrichte nach dem Grundsatz: Leselust statt Lesefrust. Daher ist jedes Buch geeignet, das bei Schülerinnen und Schülern gut ankommt.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Eigentlich alles: Grammatik, Wortschatz, Hörverstehen und natürlich, sich mündlich zu verständigen. Deutsch unterscheidet sich eben komplett vom Chinesischen.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Fast alle meine Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich ihre Deutschprüfungen abgelegt, die meisten studieren in Deutschland, manche sogar mit DAAD-Stipendien. Ich bin sehr stolz auf sie.

    • 3 min
    Andrej aus Weißrussland

    Andrej aus Weißrussland

    Deutsch bezeichnet Andrej als sein größtes Hobby. Seit seiner Studentenzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Sprache und ihrer Vermittlung. Sein deutsches Lieblingsessen bereitet er nach einem besonderen Rezept zu.Name: Andrej

    Land: Weißrussland

    Geburtsjahr: 1980

    Beruf: Universitätsdozent, Lektor, Privatlehrer und Autor einer Deutschlern-Plattform

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Ihren Aufbau. Sie ähnelt einem Algorithmus, der nach bestimmten Regeln funktioniert.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich zwischen den Kulturen vermitteln möchte. Schon als Student hat mich die deutschen Sprache fasziniert. Inzwischen kann ich sie als Hobby Nummer Eins bezeichnen, denn ich befasse mich intensiv mit ihr und ihrer Vermittlung.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Pünktlichkeit und Ordnungsliebe.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Das Wattenmeer und die kleine Theodor-Storm-Stadt Husum.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Krabbenbrot, ähnlich wie es in der Folge von „Ticket nach Berlin" der Deutschen Welle zubereitet wird.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    Ein Lieblingswort habe ich nicht, aber ein Lieblingssprichwort: „Übung macht den Meister.“

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Drei Kameraden“ von Erich Maria Remarque. Die Geschichte ist dramatisch und melancholisch zugleich.

    Mein Tipp für einen spannenden Deutschunterricht:
    Ich empfehle die Kindernachrichten des Zweiten Deutschen Fernsehens:logo! Außer Videos mit Untertiteln gibt es auf der Webseite immer Aktuelles zum Nachlesen, Recherchieren und späteren Diskutieren.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Das Genus der Nomen, die Rektion der Verben und ab und zu die Wortfolge in verschiedenen Satztypen.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
    Der Werdegang einer früheren Schülerin, die inzwischen zur Kollegin geworden ist, und die mit Leib und Seele Deutsch unterrichtet.

    • 4 min
    Ummah aus Indonesien

    Ummah aus Indonesien

    Sie stellt sich jeder Herausforderung – auch sprachlich. Denn Deutsch kann schließlich jeder lernen! Und sieht Ummah eine Bratwurst, läuft ihr das Wasser im Mund zusammen.Name: Ummah

    Land: Indonesien

    Geburtsjahr: 1993

    Beruf: Deutschlehrerin

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Eigentlich alles. Deutsch ist einfach eine fantastische Sprache.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich das, was ich selbst gelernt habe, an meine Schülerinnen und Schüler weitergeben möchte.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, deutsche Qualität und moderne Technologie.

    Meine Lieblingstadt in Deutschland:
    Berlin und Heidelberg. Berlin, weil es die Hauptstadt ist, und Heidelberg wegen der romantischen Schlösser.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Bratwurst! Hm, lecker!

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Herausforderung“. Ich will und muss mich Herausforderungen stellen, auch der, Deutsch zu lernen und zu unterrichten.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Dschungelkind“ von Sabine Kuegler. Die Verfilmung des Romans fand in Papua/Indonesien statt.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Ich verwende Materialien aus dem Internet, wie die Deutschlernangebote der Deutschen Welle, StudioD, aber auch Bücher.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Grammatik, die Aussprache, die Umlaute und die Artikel. Hier kann es schnell mal zu Missverständnissen kommen. Aber oft sage ich: „Keine Sorge, Deutsch kann jeder lernen.“

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Wenn ich bei meinen Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für die Sprache und Land und Leute geweckt habe, so dass sie den Wunsch verspüren, in Deutschland weiterzustudieren.

    Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
    Ich verwende oft Videos und Texte, die für meine Arbeit sehr hilfreich sind.

    • 4 min
    Anisa aus Albanien

    Anisa aus Albanien

    Ihre Eltern haben in ihr die Liebe zur deutschen Sprache geweckt. Sie selbst schätzt die fast mathematische Logik des Deutschen. Ist sie zu Besuch in Deutschland, stehen sicher zwei Spezialitäten auf ihrem Speiseplan.Name: Anisa

    Land: Albanien

    Geburtsjahr: 1981

    Beruf: Lehrerin für Deutsch und Geografie an einem Gymnasium in Tirana

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Ihre Logik. Beherrscht man wie in der Mathematik alle Regeln, ist man meist erfolgreich.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    meine Eltern, die fünf Jahre ohne mich in Deutschland gelebt hatten, die Sprache bei Heimatbesuchen immer mit im Gepäck hatten. Nach und nach ist die Liebe zu Deutsch so sehr gewachsen, dass ich mich entschied, Germanistik zu studieren und es später zu unterrichten.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Käsekuchen und Bratwurst.

    Meine Lieblingsregion in Deutschland:
    Baden-Württemberg und Niedersachsen (wo meine Eltern gelebt haben).

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Käsekuchen und Bratwurst. Ohne das gegessen zu haben, kehre ich nie in meine Heimat zurück, wenn ich in Deutschland zu Besuch bin.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Bücher mit zeitgeschichtlichem Hintergrund, wie z. B. „Die Welle“ von Morton Rhue oder „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Adjektive und die Adjektivdeklinationen.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Ein Austauschprogramm, das unsere Schule seit 2008 mit einer Schule in Sulz am Neckar durchführt. Und dass rund 90 Prozent meiner Schülerinnen und Schüler für ein Studium nach Deutschland gehen.

    • 3 min
    Jacqueline aus Brasilien

    Jacqueline aus Brasilien

    Sie wurde deutschsprachig erzogen, sprach allerdings Dialekt und wollte Hochdeutsch lernen: Jacqueline war so fasziniert von der Sprache ihrer Vorfahren, dass sie sie danach auch unterrichten wollte.Name: Jacqueline

    Land: Brasilien

    Geburtsjahr: 1991

    Beruf: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Portugiesisch an einer Privatschule im Süden Brasiliens

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Die logische Wortbildung, wie man z. B. an den Komposita sieht.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich als Kind deutschsprachig erzogen wurde und mich die Sprache sehr fasziniert hat. Wir sprachen allerdings Dialekt. Deshalb wollte ich Hochdeutsch lernen und das Land meiner Vorfahren kennenlernen. Im Jahr 2017 bot sich mir dann die Gelegenheit, über dasWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte für ein Jahr nach Deutschland zu kommen.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Deutsche sind umweltfreundlich, pünktlich und respektieren Regeln.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Rheinland-Pfalz: Die Landschaft ist herrlich und man kann viele Burgen und Schlösser besichtigen. Aus dieser Region kamen auch meine Vorfahren.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Käsekuchen. Sehr, sehr lecker!

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Eichhörnchen“. Weil die Aussprache schwer ist und ich als Studentin die deutsche Aussprache mit diesem Wort trainiert habe. Außerdem finde ich Eichhörnchen sehr süß.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Das Buch „Bitterschokolade“ von Miriam Pressler. Es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Themen aus der Welt der Jugendlichen zu bearbeiten.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Grammatik, vor allem die Artikel und die Deklination.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Wenn ich dazu beitragen konnte, dass meine Schülerinnen und Schüler ihre Träume verwirklichen. Zum Beispiel gibt es Schülerinnen von mir, die heute in Deutschland studieren und vielleicht sogar später als Deutschlehrerin arbeiten möchten.

    • 2 min
    Ihsan aus Indonesien

    Ihsan aus Indonesien

    In Deutschland isst er am liebsten Döner. An der deutschen Sprache schätzt er die Übereinstimmung von Aussprache und Schriftweise und hat den „Knigge“ immer in der Tasche.Name: Ihsan

    Land: Indonesien

    Geburtsjahr: 1996

    Beruf: Deutschlehrer

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Dass Schreibweise und Aussprache weitgehend übereinstimmen – so wie im Indonesischen auch.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich das, was ich selbst an der Universität gelernt habe, sehr gerne weitergeben und mit meinen Kursteilnehmerinnen teilen möchte.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Pünktlichkeit und Ordnung.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Hamburg und Berlin.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Döner, aber auch Käsekuchen, vor allem zusammen mit einer Tasse Kaffee.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Feierabend“. Ich freue mich nach der Arbeit darauf.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    Der „Knigge“. Das Benimmbuch ist wichtig, damit man Fettnäpfchen vermeidet. Denn wie heißt es so schön: „Andere Länder, andere Sitten.“

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Einen direkten Tipp habe ich nicht. Ich bemühe mich, selbst kreativ zu sein und die Lernenden zum Sprechen zu bewegen – unabhängig davon, ob sie Fehler machen oder nicht.

    • 2 min

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