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Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel analysiert exklusiv die geopolitische Lage für das Handelsblatt Research Institute. Im Gespräch mit Wirtschaftsprofessor Bert Rürup erklärt er Zusammenhänge und zeigt Konsequenzen auf.

Handelsblatt Global Chances Sigmar Gabriel zusammen mit Bert Rürup

    • Politics

Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel analysiert exklusiv die geopolitische Lage für das Handelsblatt Research Institute. Im Gespräch mit Wirtschaftsprofessor Bert Rürup erklärt er Zusammenhänge und zeigt Konsequenzen auf.

    Global Chances | Umweltsünder

    Global Chances | Umweltsünder

    Siemens will an eine riesige Steinkohlengrube in Australien eine Signalanlage für eine Schienenstrecke liefern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 18 Millionen Euro, ein fünftausendstel des Jahresumsatzes von Siemens. Hat sich Siemens-Chef Joe Kaeser durch dieses Geschäft gegen die Umwelt versündigt? Darüber diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Ex-Bundesaußenminister Sigmar Gabriel im Podcast Global Chances.

    • 24 min
    Global Chances | Risiken 2020

    Global Chances | Risiken 2020

    Der Westen und die USA werden immer weniger Einfluss haben in der arabischen Welt. In dieser Region könnte es zu einem Aufstand gegen die Amerikaner und letztlich gegen den Westen insgesamt kommen. Das ist ein großes Risiko, weil die ganze Region ohnehin schon ein Pulverfass ist.

    • 20 min
    Global Chances | Jahresrückblick

    Global Chances | Jahresrückblick

    Sigmar Gabriel und Bert Rürup schauen zurück auf das Jahr 2019. Was hat sie überrascht? Was erfreut? Und was bringt das kommende Jahr?

    In einer neuen Folge des Global Chances Podcast, äußern sie Wünsche und Hoffnungen für das nächste Jahr. Sigmar Gabriel hat vor allem einen Wunsch: "Dass wir die Stabilität am Arbeitsmarkt behalten." Aber auch Herausforderungen stehen im kommenden Jahr an. Gabriel fürchtet, Afghanistan wird mit dem Abzug der Amerikaner wieder fest in die Hand der Taliban fallen.

    In einer Frage sind sich Gabriel und Rürup dann nicht ganz einig, dazu, wer der nächste US-Präsident wird. Gabriel kann sich einen Demokraten vorstellen. Rürup glaubt es wird ein Republikaner. Noch mehr Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen für das Jahr 2020 hören Sie in der letzten Global Chances Folge des Jahres.

    • 17 min
    Global Chances | Großbritannien

    Global Chances | Großbritannien

    Bei den Parlamentswahlen in Großbritannien haben die Torries eine absolute Mehrheit erzielt. Damit steht dem Brexit-Wunsch von Premier Johnson nur noch wenig im Weg. Der finale Austritt könne sich aber noch in die Länge ziehen, warnt Professor Bert Rürup in einer neuen Folge des Handelsblatt Research Institute Podcasts Global Chances. Er gibt ein Ex-EU-Mitglied als Beispiel, "schon das kleine Grönland hat drei Jahre verhandelt um aus der EU auszutreten."
    Mit dem immer realistischer werdenden Brexit sei Europa geschwächt. Ökonomisch, wie auch geopolitisch. Sigmar Gabriel wünscht sich daher, dass ein Vorschlag des französischen Präsidenten umgesetzt wird. Einen europäischen Sicherheitsrat, indem auch Platz für die Briten ist. "Und zwar mit vollem Sitz und Stimme. Auch ohne eine Mitgliedschaft in der EU", so der ehemalige Außenminister.

    • 18 min
    Global Chances | Frankreich

    Global Chances | Frankreich

    Die Bundesregierung von Angela Merkel hat dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron lange die kalte Schulter gezeigt. Nun macht Macron Europapolitik an Deutschland vorbei. Das war schon bei der Durchsetzung der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen so. Er weigert sich nun, auch nur Verhandlungen zu beginnen über neue Mitgliedsstaaten der EU. Das ist ein Stoppsignal in Richtung Deutschland, findet Sigmar Gabriel. Für am gefährlichsten halt er jedoch die Bemerkung über die NATO, dass das Militärbündnis hirntot sei. Polen und das Baltikum und Osteuropa setzten in Sicherheitsfragen viel stärker auf die USA und auf das Bündnis in der Nato. Würde Deutschland zum Beispiel hier Frankreich folgen und sich von der Nato distanzieren, würde dies Europa paradoxerweise eher spalten.

    • 24 min
    Global Chances | US-Präsident

    Global Chances | US-Präsident

    Der Milliardär und Unternehmer Michael Bloomberg will amerikanischer Präsident werden. Doch diese Kandidatur für die Demokratische Partei könnte die Konkurrenz von US-Präsident Donald Trump weiter schwächen. Denn Bloomberg konkurriert vor allem mit dem bisher aussichtsreichsten Bewerber der Demokraten: Joe Biden, der früher US-Vizepräsident war.
    Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist nach Einschätzung des ehemaligen Bundesaußenministers Sigmar Gabriel jetzt schon ziemlich unübersichtlich und sehr aufgesplittert. Deswegen suchten moderate Kräfte in der Demokratischen Partei nach einem Ausweg, um doch noch gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump einen konkurrenzfähigen Kandidaten aufzustellen. Ob dies der Milliardär und Unternehmer Michael Bloomberg sein kann, bezweifelt Gabriel allerdings im Podcast „Gobal Chances“: „Ich glaube, dass das eine Fehlkalkulation ist.“
    Auch für Professor Bert Rürup, den Chefökonomen des Handelsblatts, ist nun klar: „Der amtierende Präsident wird nach Lage der Dinge der nächste US-Präsident sein.“ Denn in der Republikanischen Partei gebe es keinen ernsthaften Bewerber.
    Trump sei es gelungen, die ganze Partei zu verändern und nach rechts zu rücken, stellte Gabriel fest. Moderate Republikaner würden oft von Trump und seinen Anhängern unter massiven Druck gesetzt. Viele hätten Angst, ihren Wahlkreis zu verlieren, wenn sie sich gegen den Präsidenten stellten.

    • 19 min

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