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C1 | Deutsch für Profis: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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C1 | Deutsch für Profis: Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    08.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    08.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Olaf Scholz übernimmt Kanzlerschaft von Angela Merkel

    Der Deutsche Bundestag kommt an diesem Mittwoch zusammen, um einen neuen Bundeskanzler zu wählen. Einziger Kandidat ist der Sozialdemokrat Olaf Scholz, der ein Bündnis seiner SPD mit den Grünen und der liberalen FDP anführen will. Am Dienstag hatten die führenden Vertreter der sogenannten Ampel-Parteien ihren Koalitionsvertrag unterschrieben. Mit der Wahl von Scholz, an der es keinen ernsthaften Zweifel gibt, endet die 16-jährige Regierungszeit von Angela Merkel im Kanzleramt. Nach dem neuen Kanzler werden auch die neuen Ministerinnen und Minister im Laufe des Tages vereidigt.



    Keine Annäherung bei amerikanisch-russischem Videogipfel

    US-Präsident Joe Biden hat seinem russischen Kollegen Wladimir Putin im Falle eines militärischen Angriffs auf die Ukraine mit harten Wirtschaftssanktionen gedroht. Der Videogipfel mit Putin am Dienstag habe Biden ermöglicht, die Positionen der Vereinigten Staaten in aller Deutlichkeit darzulegen, erklärte Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan. Der Kremlchef verlangte vom US-Präsidenten seinerseits die verbindliche Garantie, dass die NATO auf eine weitere Osterweiterung verzichtet. Doch Biden habe bei dem Gespräch keine Zugeständnisse gemacht, betonte Sullivan.



    Hinweise auf mildere Krankheitsverläufe bei Omikron

    Der führende US-Immunologe Anthony Fauci hat seine Einschätzung bekräftigt, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron weniger schwere Krankheitsverläufe hervorrufen könnte als andere Varianten. Omikron sei "nicht schlimmer" als Delta - das sei "nahezu sicher", sagte der medizinische Berater von Präsident Joe Biden. Der deutsche Topvirologe und Regierungsberater Christian Drosten sagte dem NDR, die neue Variante scheine "extrem verbreitungsfähig" zu sein und werde wahrscheinlich eine Anpassung der Impfstoffe nötig machen. Diese könnten dann womöglich ab April zum Einsatz kommen.



    Israel nimmt "eiserne Mauer" am Gazastreifen in Betrieb

    Israel hat eine 65 Kilometer lange Sperranlage entlang des Gazastreifens komplett fertiggestellt. Die Umzäunung des Palästinensergebiets sei nach dreieinhalb Jahren "vollständig" abgeschlossen, teilte Verteidigungsminister Benny Gantz mit. Die "eiserne Mauer" raube der dort herrschenden Hamas die Fähigkeit, nach Israel vorzudringen. Zu dem sechs Meter hohen Grenzzaun gehören unterirdische Sensoren zum Aufspüren von Tunnelbauten, Radaranlagen, Kameras und Wachräume. Mehr als 1200 Arbeiter hätten rund 220.000 Tonnen Beton sowie 140.000 Tonnen Eisen und Stahl verbaut, heißt es.



    Bericht: Verdächtiger im Mordfall Khashoggi festgenommen

    Die französische Polizei hat in Paris ein mutmaßliches Mitglied des Killerkommandos festgenommen, das für die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi verantwortlich gemacht wird. Der 33-Jährige sei am Flughafen Roissy festgenommen worden, als er einen Flug Richtung Riad nehmen wollte, hieß es. Khashoggi war 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Spezialkommando aus Riad getötet worden. Trotz der Vorwürfe gegen die saudische Regierung hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vergangene Woche den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Dschidda getroffen.



    Viele Tote bei Gefängnisbrand in Burundi

    Bei einem Feuer in einem überfüllten Gefängnis im ostafrikanischen Burundi sind nach Regierungsangaben 38 Menschen ums Leben gekommen und 69 schwer verletzt worden. Der Brand war am frühen Dienstagmorgen im Zentralgefängnis in der Hauptstadt Gitega ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt waren viele der Häftlinge in ihren Zellen und schliefen noch. Die Brandursache ist nicht bekannt.



    Auch Australien schickt keine Diplomaten zu Winterspielen

    Australien schließt sich dem von den USA beschlossenen diplomatischen Boykott der Olympischen Winter

    • 8 min
    07.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    07.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Ampel-Parteien unterschreiben Regierungsprogramm

    Mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags besiegeln Sozialdemokraten, Grüne und Liberale an diesem Dienstag ihre Zusammenarbeit als Partner in der künftigen Bundesregierung. Die Zeremonie findet symbolträchtig im sogenannten Futurium statt, einem Berliner Zentrum für Ausstellungen zum Thema Zukunftsgestaltung. Am Mittwoch soll dann SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Bundestag zum neuen Regierungschef gewählt werden. Damit endet nach 16 Jahren die Ära von Angela Merkel. Die Christdemokratin hatte bei der Bundestagswahl am 26. September nicht wieder kandidiert.



    Altkanzler Schröder warnt vor Kurswechsel in Außenpolitik

    Altbundeskanzler Gerhard Schröder hat die neue Bundesregierung vor einem Kurswechsel in der Außenpolitik gewarnt. Wenn man etwa mit China Weltklimapolitik machen wolle, könne man das Land nicht jeden zweiten Tag "in den Senkel stellen", sagte Schröder dem Nachrichtenportal T-Online. Gleiches gelte auch für die Beziehungen zu Russland, der Türkei und Saudi-Arabien. Es brauche in internationalen Fragen mehr Sensibilität, als sie die Grünen derzeit an den Tag legten, so der 77 Jahre alte Sozialdemokrat weiter. Neue Bundesaußenministerin wird Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock.



    Westen stärkt der Ukraine den Rücken

    Angesichts wachsender militärischer Spannungen mit Russland haben sich die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland demonstrativ hinter die Regierung in Kiew gestellt. Die Souveränität der Ukraine müsse "respektiert" werden, erklärten das Weiße Haus in Washington und der Élysée-Palast in Paris nach einer Telefonkonferenz der Staats- und Regierungschefs der fünf Länder. Ihre Absprache erfolgte am Vorabend eines mit Spannung erwarteten Videogipfels zwischen US-Präsident Joe Biden und Kremlchef Wladimir Putin. Russland bestreitet vehement, es bereite einen Angriff auf die Ukraine vor.



    EU verlängert China-Sanktionen um ein Jahr

    Die EU hat ihre Sanktionen gegen China wegen Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren um ein Jahr verlängert. Das teilte der Rat der Mitgliedstaaten in Brüssel mit. Die EU bekenne sich dazu, "Menschenrechtsverletzungen überall dort anzuprangern, wo sie vorkommen". Die im Frühjahr verhängten Strafmaßnahmen gegen Verantwortliche aus China hatten zu diplomatischen Spannungen zwischen Brüssel und Peking geführt. Die Betroffenen sind nach Auffassung der EU für die massenhafte Internierung von Uiguren in der Provinz Xinjiang verantwortlich. China weist die Vorwürfe zurück.



    Weltbank beklagt "Lernverlust" durch Corona

    Die COVID-19-Pandemie wirkt sich deutlich schlimmer als bisher erwartet auf die Schulbildung von Kindern weltweit aus. Noch immer blieben die Schulen für Millionen von Kindern geschlossen, kritisiert die Weltbank in einem neuen Bericht. Demnach könnte als konkrete Folge der Pandemie der Anteil der Kinder auf fast 70 Prozent steigen, die im Alter von zehn Jahren nicht in der Lage sind, einen einfachen Text zu lesen und zu verstehen. Die Weltbank geht davon aus, dass den von Schulschließungen betroffenen Kindern im Laufe ihres Lebens mangels Bildung insgesamt rund 17 Billionen Dollar entgehen.



    COVID-19-Pandemie führt zu mehr Malaria-Toten

    Der Kampf gegen Malaria hat durch die Corona-Pandemie einen herben Rückschlag erlitten. Im Jahr 2020 starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 627.000 Menschen an der von Stechmücken übertragenen Krankheit, fast 70.000 mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel der zusätzlichen Sterbefälle seien auf pandemiebedingte Beeinträchtigungen bei Vorbeugung, Diagnose und Therapie zurückzuführen. Die größte Last trägt weiterhin das südliche Afrika, wo laut WHO etwa 95 Prozent aller Malariafälle registriert werden.

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    06.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Suu Kyi in Myanmar zu vier Jahren Haft verurteilt

    Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Sie sei wegen des Aufrufs zur Gewalt und wegen des Verstoßes gegen Corona-Auflagen schuldig gesprochen worden, teilte ein Sprecher der Militärjunta mit. Der entmachtete Präsident Win Myint müsse wegen der gleichen Anschuldigungen ebenfalls für vier Jahre ins Gefängnis. Journalisten waren zu dem Verfahren vor einem Sondergericht nicht zugelassen. Suu Kyi war im Februar nach dem Militärputsch in Myanmar festgenommen worden, seitdem wurde sie mit zahlreichen Anschuldigungen überzogen.



    Taliban bauen Hilfsangebote für Missbrauchsopfer ab

    In Afghanistan bauen die Taliban laut Amnesty International Unterstützungsangebote für Opfer sexueller Gewalt ab. Dadurch gerieten vor allem Frauen, aber auch Helferinnen und Helfer in Gefahr, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Demnach wurde das Netzwerk landesweiter Hilfen zerstört, weil Einrichtungen geschlossen oder von den Taliban übernommen worden seien. Dass sich Frauen in der Öffentlichkeit nur in Begleitung einer männlichen Person bewegen dürfen, erschwere ihre Lage noch. Auch würden Gewalttäter oft aus der Haft entlassen, Opfer hingegen festgenommen, so Amnesty weiter.



    Rüstungsexporte florieren weiter

    Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um. Das geht aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Der größte Akteur auf dem internationalen Rüstungsmarkt bleiben die USA. 41 US-Konzerne verkauften im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Gesamtwert von 285 Milliarden Dollar. Dahinter folgen Rüstungsfirmen aus China.



    Erste deutsche Ampel-Koalition auf der Zielgeraden

    Die SPD gibt heute die mit Spannung erwartete Besetzung ihrer Ministerposten in der Ampel-Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen und FDP bekannt. Neben dem Kanzleramt übernimmt die SPD die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem stellt sie den Kanzleramtsminister. Die Grünen geben als letzte der drei Ampel-Parteien das Ergebnis ihrer Mitgliederbefragung über den Koalitionsvertrag bekannt. Wenn auch die Grünen zustimmen, kann am Mittwoch Olaf Scholz (SPD) zum Bundeskanzler gewählt werden.



    Gewalt bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Belgien

    In Brüssel ist es bei Protesten gegen die von der belgischen Regierung verfügten verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, die Feuerwerkskörper und Gegenstände auf Polizisten warfen. Laut Polizei beteiligten sich rund 8000 Menschen an dem Demonstrationszug, der zunächst friedlich verlief. Unter den Teilnehmern waren viele Impfgegner. Sie hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie "Impfung - nein, danke", "Freiheit" und "Keine Impfung für unsere Kinder".



    Wahlsieg für Gambias Präsidenten

    Bei der Präsidentenwahl in Gambia hat Amtsinhaber Adama Barrow einen deutlichen Sieg errungen. Wie die Wahlkommission mitteilte, kam er auf mehr als 53 Prozent der Stimmen. Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei Ousainou Darboe mit knapp 28 Prozent der Stimmen. Die Abstimmung gilt als Bewährungsprobe für die erst vier Jahre alte Demokratie in dem kleinen westafrikanischen Staat. Es war die erste Wahl ohne Yahya Jammeh, der lange Jahre diktatorisch als Staatschef geherrscht hatte. Jammeh war 2016 von einer Koalition unter dem jetz

    • 8 min
    04.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    04.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiEnttäuschung nach Atomgesprächen mit Iran

    Die Atomverhandlungen mit dem Iran in Wien laufen aus Sicht der europäischen Verhandler nicht gut. Teheran habe eine destruktive Haltung eingenommen. Der Iran breche mit fast allen schwierigen Kompromissen, die in mehreren Monaten harter Verhandlungen vereinbart worden waren, hieß es aus Kreisen der deutschen, französischen und britischen Verhandler. Das Zeitfenster für eine diplomatische Lösung im Streit um das internationale Atomabkommen werde deshalb immer kleiner, warnten sie. Am Montag waren die Atomverhandlungen nach einer fünfmonatigen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.



    Auch Eltern des Todesschützen von Michigan angeklagt

    Nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan am Dienstag sind auch die Eltern des 15-jährigen Angreifers angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Eltern fahrlässige Tötung in vier Fällen vor. Der Vater hatte die Tatwaffe, eine halbautomatische Pistole, vier Tage vor der Attacke gemeinsam mit seinem Sohn gekauft. Die Mutter soll die Waffe auf Onlineplattformen als "Weihnachtsgeschenk" für den Teenager bezeichnet haben. Die Eltern hatten auch auf Zeichnungen ihres Sohnes mit Gewaltfantasien nicht reagiert.



    Schweiz und Polen gelten ab Sonntag als Hochrisikogebiete

    Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Nachbarländer Schweiz und Polen als Hochrisikogebiete eingestuft. Ab Sonntag gelten daneben das Fürstentum Liechtenstein sowie Mauritius und Jordanien als Länder mit besonders hohem Infektionsrisiko, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Dagegen werden Thailand, Usbekistan sowie St. Vincent und die Grenadinen von der Liste der Hochrisikogebiete genommen. Ungeimpfte, die aus Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne, können sich aber nach fünf Tagen freitesten.



    Stiko-Chef Mertens: Booster-Impfungen nicht aufschieben

    Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen gegen Corona, auch wenn der Impfstoff möglicherweise nicht so gut gegen die neue Omikron-Variante wirke. Der Kampf gegen die Delta-Variante gehe weiter, sagte Thomas Mertens der "Rheinischen Post". Und es wäre kein Problem, sich wenige Monate nach der Booster-Impfung erneut impfen zu lassen, um sich gegebenenfalls vor Omikron zu schützen. Die neue Variante schürt weltweit Sorgen, allerdings ist es laut Experten noch zu früh, um sagen zu können, welche Auswirkungen sie auf die Pandemie haben wird.



    SPD-Parteitag stimmt über Koalitionsvertrag ab

    Auf einem weitgehend digitalen Sonderparteitag entscheidet die SPD an diesem Samstag, ob sie die geplante Regierungskoalition mit Grünen und FDP eingehen will. Die Delegierten sollen über den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien, so genannt nach den Parteifarben, abstimmen. Die Vereinbarung verspricht deutlich mehr Klimaschutz, einen Umbau der Wirtschaft, aber auch Verbesserungen etwa für Geringverdiener, Mieter und Familien. Vorher sprechen der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz und die Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.



    Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets

    Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Rekordvertrag mit Frankreich über den Kauf von 80 französischen Rafale-Kampfflugzeugen geschlossen. Das Geschäft mit einem Volumen von 14 Milliarden Euro erfolgte bei einem Besuch von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in der Golfregion. Es ist die größte internationale Bestellung aller Zeiten für diese Kampfjets. Bei Gesprächen Macrons mit Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Sajed wurde auch der Kauf von zwölf militärischen Caracal-Transport-Hubschraubern festgezurrt. Insgesamt haben die Verträge einen Wert von mehr als 17 Milliarden Euro.



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    • 7 min
    03.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    03.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Skepsis nach Bund-Länder-Beschlüssen zu Corona

    Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden. So plädierte der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Bund und Länder hatten am Donnerstag Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählen vor allem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Im Einzelhandel soll künftig die 2G-Regel gelten.



    US-Präsident Biden stellt Corona-Strategie für den Winter vor

    Angesichts der neuen Omikron-Variante des Coronavirus und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Einreisen in die USA. Reisende müssen ab kommender Woche vor ihrem Abflug in Richtung USA einen negativen Coronatest vorlegen, der höchstens einen Tag alt ist. Das gilt für US-Bürger und Ausländer gleichermaßen und unabhängig vom Impfstatus. Ungeimpfte Ausländer dürfen bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht einreisen. Präsident Joe Biden will auch mehr Menschen dazu bewegen, sich gegen das Coronavirus impfen oder sich eine Auffrischungsimpfung geben zu lassen.



    US-Kongress wendet drohenden "Shutdown" ab

    Der US-Kongress hat kurz vor Fristablauf einen Übergangshaushalt verabschiedet und somit eine drohende Haushaltssperre verhindert. Der Senat stimmte dem Haushaltsentwurf mit 69 zu 28 Stimmen zu. Zuvor hatte bereits das Repräsentantenhaus grünes Licht gegeben. US-Präsident Joe Biden hat nun bis Freitag Mitternacht Zeit, das Gesetz zu verkünden. Der Übergangshaushalt stellt eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 18. Februar sicher. Vor der Abstimmung hatten einige republikanische Senatoren damit gedroht, die Abstimmung wegen Bidens erlassener Impfpflicht zu torpedieren.



    Neue Sanktionen gegen Belarus in Kraft

    Im Flüchtlingskonflikt mit Belarus sind die neuen Sanktionen der Europäischen Union in Kraft getreten. Auf der Sanktionsliste der EU stehen elf Unternehmen, darunter die belarussische Airline Belavia, die syrische Chartergesellschaft Cham Wings sowie Hotels und Reiseveranstalter. Ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. 17 hochrangige politische Verantwortliche in Belarus werden zudem mit Einreiseverboten belegt. Auch die USA, Großbritannien und Kanada kündigten in Absprache mit der EU neue Sanktionen an.



    Europarat verkündet Beschlüsse gegen die Türkei

    Der Europäische Rat wird an diesem Freitag die politischen Konsequenzen im Fall Osman Kavala verkünden. Es wird ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Türkei erwartet. Am Ende könnte gar der Ausschluss der Türkei aus der Länderorganisation stehen. Der türkische Kulturförderer und Menschenrechtsaktivist Kavala sitzt bereits seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in Haft. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte bereits im Dezember 2019 Kavalas Freilassung angeordnet, doch das Urteil wird von der türkischen Regierung bis heute ignoriert.



    Der Papst trifft sich mit Migranten

    Auf Zypern kommt Papst Franziskus an diesem Freitag mit dem Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Insel zusammen. Anschließend ist in Nikosia eine Messe im größten Stadion der Insel vorgesehen. Wichtigster Moment am zweiten Tag der Papstreise ist jedoch ein Treffen mit Migranten. Die Begegnung ist in der katholischen Kirche des Heiligen Kreuzes im Zentrum der zyprischen Hauptstadt vorgesehen. Es wird damit gerechnet, dass Papst Franziskus einige Migranten mit sich nehmen wird.



    NASA vergibt Aufträge für neue Raumstation

    Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat drei US-Unternehmen mit der Entwicklung neuer Raumstationen beauftragt.

    • 8 min
    02.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    02.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund und Länder beraten über härtere Corona-Maßnahmen

    Bund und Länder wollen an diesem Donnerstag härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen. Dazu schalten sich die Länderchefs mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel und Bald-Kanzler Olaf Scholz zusammen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst, hat schon angekündigt, es solle unter anderem um umfangreiche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte gehen sowie um die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Im Gespräch sind auch eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und die Reduzierung der Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen.



    UN: Zahl der Bedürftigen weltweit wächst um fast 40 Millionen

    Im kommenden Jahr dürften nach Schätzungen der Vereinten Nationen fast 40 Millionen Menschen mehr weltweit auf humanitäre Hilfe oder Schutz angewiesen sein als in diesem Jahr. Die Vereinten Nationen stellen sich 2022 auf 274 Millionen Bedürftige ein, nach 250 Millionen im Jahr 2021, wie das UN-Nothilfebüro (OCHA) berichtete. Jeder 29. Erdenbewohner sei auf Unterstützung angewiesen. Gründe dafür seien politische Instabilität, zunehmende Vertreibungen, Folgen des Klimawandels und Auswirkungen von COVID-19. Groß sei die Not unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, im Jemen, Myanmar und Südsudan.



    Milliarden-Investitionen der EU in Entwicklungsländern

    Die EU will sich mit Milliarden-Investitionen in die Infrastruktur von Schwellen- und Entwicklungsländern mehr globalen Einfluss sichern. Das Projekt macht damit Chinas Vorhaben für eine "Neue Seidenstraße" Konkurrenz. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel mitteilte, sollen über die Initiative "Global Gateway" bis 2027 bis zu 300 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Geplant sind unter anderen Projekte zur Energieerzeugung mit klimaneutralem Wasserstoff in Afrika sowie eine neue Unterwasserkabelverbindung zum Datentransport zwischen der EU und Lateinamerika.



    Verstöße gegen Atomabkommen

    Der Iran baut seine Fähigkeiten zur Anreicherung von Uran weiter aus. Dies teilte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien mit. Deren Inspektoren hätten am Dienstag die unterirdische Atomanlage in Fordow besucht. Dort habe der Iran Schritte zur Urananreicherung mittels hocheffizienter Zentrifugen unternommen. Mit dem Pakt von 2015 war das Atomprogramm des Iran stark eingeschränkt worden, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhindern. Unter anderem hatte sich die Führung in Teheran verpflichtet, in Fordow keine Zentrifugen mehr einzusetzen.



    Erdogan feuert Finanzminister

    Inmitten einer schweren Währungskrise tauscht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Finanzminister aus. Der bislang stellvertretende Finanzminister Nureddin Nebati soll auf Lütfi Elvan folgen, der seinen Posten gerade mal ein Jahr lang innehatte. Vor dieser Personalentscheidung war die türkische Lira auf Berg- und Talfahrt gegangen. Auslöser dafür waren umstrittene Äußerungen Erdogans zu Zinssenkungen und dem Eingreifen der Zentralbank. Die Türkei muss im kommenden Jahr mit einer Inflation von etwa 30 Prozent rechnen.



    Schulschütze in Michigan unter Terrorverdacht

    Nach der Schusswaffenattacke an einer US-Schule ist der 15-jährige Angreifer wegen Terrorismus und vierfachen Mordes angeklagt worden. Dem Teenager werden zudem in sieben Fällen Körperverletzung mit Tötungsabsicht und Verstöße gegen das Waffenrecht zur Last gelegt. Ihm soll nach dem Erwachsenenstrafrecht der Prozess gemacht werden. Dem Schüler droht lebenslange Haft. Er hatte am Dienstag an einer Highschool im US-Bundesstaat Michigan mit einer Pistole vier Mitschüler getötet und sieben weitere Menschen verletzt.



    Großer Zapfenstreich für Merkel

    Am Abend will sich die Bundeswehr von der scheidenden Bundesk

    • 9 min

Opiniões de clientes

4,7 de 5
55 avaliações

55 avaliações

Melissa Graciosa ,

Muito bom

Para quem esta aprendendo alemão é muito bom. Vale a pena.

Joãozinho_33_88 ,

Good, but ideological

The idea is great, but something that bothers me. How can you say that Breitbart is "extreme right" (which is absolute nonsense, a pernicious lie), and never say that Maduro's dictatorship in Venezuela or the dictatorship in North Korea are socialists (aka extreme left)? You should rethink about that.

RioVerao ,

Excelente!!!

Excelente. Depois de ouvir podemos conferir a versão escrita no site da DW!!

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