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Portraitvideos der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungsreihe Kunst im Dolder Bad von Martin Gut

Kunst im Dolder Bad, Portraitvideos Unknown

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Portraitvideos der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungsreihe Kunst im Dolder Bad von Martin Gut

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    Lausen, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Lausen, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Für Lausen (*1983) ist Kunst ihr Weg, sich mit Architektur kompromisslos auseinanderzusetzen. Volumen und Formen, Strukturen und Materialien, Licht und Schatten sowie das Empfinden dieser Elemente sind Thema von Lausens Auseinandersetzung. Diese Bausteine setzt sie in eine Beziehung zueinander, um Raumphänomene sichtbar zu machen. Der Ausdruck ihrer Vorstellungen als Dialog von Raum und Wahrnehmung. Mit den Augen denkend und ihrer Innenwelt nachspürend, erbaut sie das Erfahrene in Objekt, Bild und Text!

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    André Schmucki, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    André Schmucki, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    André Schmuckis (*1967) Bilderwelten scheinen einer vergangenen Zeit entsprungen und behandeln den Menschen in seiner Umwelt im Umgang mit Technik und Zeit. Er verwendet klassische Ölmaltechniken, die er sich selbst beigebracht hat. Die Figuren, Räume und Gegenstände findet er in Fotos und Ausschnitten alter Filme. Häufig werden Szenen dargestellt, die zugleich realistisch und unbestimmt wirken. Früher schuf er Abbildungen wie der Erinnerung an einen Traum entstiegen, welche das ganze Erleben auf ein einziges verschwommenes Bild reduzierten. In den aktuellen Arbeiten schafft er surreale, collagenhafte Welten, die sich einer Symbolik des Unterbewussten zu bedienen scheinen.

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    Kerstin Wittenberg, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Kerstin Wittenberg, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Kerstin Wittenberg (*1970) setzt sich in ihrer Malerei immer wieder mit Themen auseinander, die um die Beziehung zwischen Natur und Mensch in der modernen Gesellschaft kreisen. Dabei arbeitet sie mit gebrauchtem, verwittertem Holz, welches als Symbol für organisches Leben und seine Vergänglichkeit im Gegensatz zur fortschrittlichen und künstlichen Lebensweise unserer westlichen Gesellschaft steht. Ihre Motive dokumentieren unser banales Sein im modernen Alltag, beispielsweise im Bus stehende oder beim Coiffeur sitzende Personen. Die Farben trägt sie direkt auf die unbehandelte Holzoberfläche auf. Holzmaserung und Farbe vermischen sich, das eine wird Teil des anderen, und diese Kombination gestaltet die Malerei.

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    Peter Baracchi, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Peter Baracchi, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Peter Baracchi (*1982) beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Phänomenen unserer modernen westlichen Konsumgesellschaft und deren «Nebenwirkungen». Die Thematik gibt jeweils die Materialität vor und wechselt entsprechend je nach Projekt. Obwohl er Kunst nicht mit den Mitteln der Fotografie schafft, hat er stets einen fotografischen Blick, welcher ein Phänomen auf ein einziges Bild, eine Installation oder eine Geste reduziert. Beispielsweise sammelte er unzählige Urlaubsfotos aus dem Internet und überlagerte diese so, dass jedes einzelne seinen kleinen Beitrag zu einem Ganzen beisteuert, um eine Art Realität abzubilden.

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    Nicola van Zijl, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Nicola van Zijl, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Nicola van Zijls (*1968) Inspiration ist der Alltag mit seinen Kulturgegenständen, seinen Gesten und Bedeutungen. Ihre Methode ist das Sammeln, beispielsweise von Vasen, um die Sammelobjekte zu zerstören und schliesslich neu anzuordnen, sei dies in Setzkästen oder skulptural als Scherbenhaufen. Oft sucht sie nach dem Nebensächlichen, Banalen in ihrem Alltag, um darin etwas Existenzielles aufzuspüren und anklingen zu lassen. Mit Blick auf die spitzigen Splitter und die Doppelbödigkeiten des Alltäglichen stellt Nicola van Zijl eine Symbolik in den Kunstraum, um von den Bedingungen des Daseins und ihrer Fragilität metaphernhaft zu erzählen.

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    Simon Villiger, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Simon Villiger, Kunst im Dolder Bad - 2018: ein Portraitvideo von Martin Gut

    Simon Villigers (*1978) künstlerische Wurzeln entstammen der Reise- und Street-Fotografie. Sein immer wiederkehrender Drang nach Abenteuern, Erkenntnissen, Begegnungen und dem Bedürfnis, durch Zufälligkeiten ein Bild zu erahnen und mit Beharrlichkeit und Geduld dieses festzuhalten, treibt ihn immer wieder hinaus unter die Menschen, hierzulande, aber auch im asiatischen Raum. Ihm geht es um die Darstellung einer Wahrhaftigkeit. So schuf er nebst unzähligen Bildern von Menschen, vertieft in ihre Tätigkeiten und Kulturen, eine Videoarbeit, in der unzählige Menschen darüber sinnieren, was Liebe ist. Sein Langzeitprojekt «Forgotten Food» reflektiert weiter unseren verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln, gepaart mit einem voyeuristisch-faszinierten Blick auf die wunderlichen, farbenfrohen Prozesse der Verwesung.

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