26 Min.

#13 Auslandpraktikum Fadegrad

    • Religion und Spiritualität

Jael Filliger ist gerade von ihrem Auslandspraktikum in Südafrika zurück gekehrt. Dort war sie etwas mehr als fünf Monate. Voyage Partage hat mit ihr gemeinsam ihr Praktikum vorbereitet und begleitet.

"Ich wurde sehr gut aufs Volontariat vorbereitet", sagt sie. 

Gegangen ist sie eher aus spiritueller Motivation. "Nach 12 Jahren Schule wollte ich etwas Neues sehen, in eine andere Kultur eintauchen, und das nicht nur als normale Touristin", sagt sie. 
Mit Englisch konnte sie sich gut verständigen. Dazu habe sie ein paar Worte Setswana aufgeschnappt.

Während des Volontariats hat sie in einem ökumenischen Jugendbildungszentrum, das an die Taizé-Spiritualität angelehnt ist, mitgearbeitet. Jugendgruppen verbringen dort Zeit miteinander. Dazu gibt es 1,5-jährige Trainingsprogramme für junge Erwachsene.
Sie habe in der Küche gearbeitet, Bürojobs erledigt oder Gästezimmer geputzt. "Es blieb aber viel Zeit für einen selbst und die Gemeinschaft mit den anderen Freiwilligen".

Sie habe sich sehr wohl gefühlt. Die ersten zwei Monate habe es gebraucht um anzukommen. Am Anfang habe sie noch viel Zeit für sich verbracht, doch gegen Ende habe sie jeden Moment mit den Leuten vor Ort genutzt.
"Es war schön, als ich gemerkt habe: Jetzt bin ich in der Community angekommen", lächelt sie.

Die grundsätzliche Akzeptanz von anderen Menschen habe sie sehr inspiriert. 

Ausserdem habe sie gelernt, im Moment zu leben und achtsam, wach zu sein. Sie nehme sich vor, entspannter zu sein und Dinge, die sie nicht ändern könne, zu akzeptieren.

Sie würde sich selbst nicht als religiös bezeichnen, doch: "In Südafrika habe ich gesehen, wie wichtig der Glaube für die Menschen ist. Glaube ist für viele Menschen dort eine Kraftquelle."

Einen Kulturschock habe sie erst bei der Rückkehr in der Schweiz erlebt. Denn diese sei "sehr überwältigend" gewesen.

Im fadegrad-Podcast spricht die 19-jährige auch über Herausforderungen.

Im Volontariatsprogramm «Voyage-Partage»
engagieren sich Menschen während vier bis zwölf Monaten in einem kirchlichen Projekt in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Dabei erhalten sie Einblick in das einfache Leben der Bevölkerung und in die Arbeit der lokalen Ordensgemeinschaft. Das Programm versteht sich als Teil zeitgemässer und reflektierender Mission. Dabei werden Leben und Glauben miteinander geteilt, im Sinne von Solidarität, Dialog, Austausch, Begegnung und gegenseitigem Lernen. «Voyage-Partage» legt grossen Wert auf eine gute Vorbereitung der Volontär*innen und vermittelt individuell abgestimmte Projekte.
Weitere Infos: www.voyage-partage.ch 

Weitere Organisationen für Auslandpraktiken findet man ebenfalls unter www.auslandpraktikum.ch 


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Send in a voice message: https://anchor.fm/fadegrad-podcast/message

Jael Filliger ist gerade von ihrem Auslandspraktikum in Südafrika zurück gekehrt. Dort war sie etwas mehr als fünf Monate. Voyage Partage hat mit ihr gemeinsam ihr Praktikum vorbereitet und begleitet.

"Ich wurde sehr gut aufs Volontariat vorbereitet", sagt sie. 

Gegangen ist sie eher aus spiritueller Motivation. "Nach 12 Jahren Schule wollte ich etwas Neues sehen, in eine andere Kultur eintauchen, und das nicht nur als normale Touristin", sagt sie. 
Mit Englisch konnte sie sich gut verständigen. Dazu habe sie ein paar Worte Setswana aufgeschnappt.

Während des Volontariats hat sie in einem ökumenischen Jugendbildungszentrum, das an die Taizé-Spiritualität angelehnt ist, mitgearbeitet. Jugendgruppen verbringen dort Zeit miteinander. Dazu gibt es 1,5-jährige Trainingsprogramme für junge Erwachsene.
Sie habe in der Küche gearbeitet, Bürojobs erledigt oder Gästezimmer geputzt. "Es blieb aber viel Zeit für einen selbst und die Gemeinschaft mit den anderen Freiwilligen".

Sie habe sich sehr wohl gefühlt. Die ersten zwei Monate habe es gebraucht um anzukommen. Am Anfang habe sie noch viel Zeit für sich verbracht, doch gegen Ende habe sie jeden Moment mit den Leuten vor Ort genutzt.
"Es war schön, als ich gemerkt habe: Jetzt bin ich in der Community angekommen", lächelt sie.

Die grundsätzliche Akzeptanz von anderen Menschen habe sie sehr inspiriert. 

Ausserdem habe sie gelernt, im Moment zu leben und achtsam, wach zu sein. Sie nehme sich vor, entspannter zu sein und Dinge, die sie nicht ändern könne, zu akzeptieren.

Sie würde sich selbst nicht als religiös bezeichnen, doch: "In Südafrika habe ich gesehen, wie wichtig der Glaube für die Menschen ist. Glaube ist für viele Menschen dort eine Kraftquelle."

Einen Kulturschock habe sie erst bei der Rückkehr in der Schweiz erlebt. Denn diese sei "sehr überwältigend" gewesen.

Im fadegrad-Podcast spricht die 19-jährige auch über Herausforderungen.

Im Volontariatsprogramm «Voyage-Partage»
engagieren sich Menschen während vier bis zwölf Monaten in einem kirchlichen Projekt in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Dabei erhalten sie Einblick in das einfache Leben der Bevölkerung und in die Arbeit der lokalen Ordensgemeinschaft. Das Programm versteht sich als Teil zeitgemässer und reflektierender Mission. Dabei werden Leben und Glauben miteinander geteilt, im Sinne von Solidarität, Dialog, Austausch, Begegnung und gegenseitigem Lernen. «Voyage-Partage» legt grossen Wert auf eine gute Vorbereitung der Volontär*innen und vermittelt individuell abgestimmte Projekte.
Weitere Infos: www.voyage-partage.ch 

Weitere Organisationen für Auslandpraktiken findet man ebenfalls unter www.auslandpraktikum.ch 


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