15 Folgen

Angela Wittmann und Meike Schnitzler sind die Buch-Expertinnen der BRIGITTE und lesen sich im Jahr durch hunderte von Neuerscheinungen. Ihre absoluten Favoriten stellen sie in BRIGITTE Bücher vor, jede bringt ihr Lieblingsbuch der letzten zwei Wochen mit. Außerdem erzählen sie von ihren Begegnungen mit Autoren und blicken hinter die Kulissen des Literaturbetriebs. 

BRIGITTE Bücher - Der Literaturpodcas‪t‬ Brigitte / Audio Alliance

    • Bücher
    • 5.0 • 1 Bewertung

Angela Wittmann und Meike Schnitzler sind die Buch-Expertinnen der BRIGITTE und lesen sich im Jahr durch hunderte von Neuerscheinungen. Ihre absoluten Favoriten stellen sie in BRIGITTE Bücher vor, jede bringt ihr Lieblingsbuch der letzten zwei Wochen mit. Außerdem erzählen sie von ihren Begegnungen mit Autoren und blicken hinter die Kulissen des Literaturbetriebs. 

    Das Erbe der Mütter - die Autorin Alena Schröder im Gespräch über ihr grandioses Romandebüt “Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid”

    Das Erbe der Mütter - die Autorin Alena Schröder im Gespräch über ihr grandioses Romandebüt “Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid”

    In Folge 14 von BRIGITTE Bücher ist die die Autorin und Journalistin Alena Schröder zu Gast bei Angela Wittmann und Meike Schnitzler. Sie erzählt von ihrer eigenen Familiengeschichte, die sie zu ihrem hochgelobten Romandebüt „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ inspiriert hat.  Darin lässt eine junge Frau ihre kleine Tochter auf dem Land zurück und geht nach Berlin, um ihr Glück zu suchen: Senta findet Arbeit beim „Berliner Tagblatt“, fängt als Schreibkraft an und macht Karriere als Journalistin. In zweiter Ehe wird sie glücklich mit der Liebe ihres Lebens, ihrem jüdischen Kollegen Julius Goldmann. Ihr Schwiegervater ist ein berühmter Kunsthändler, dessen Besitz von den Nazis konfisziert wird. Kurz vor ihrer Emigration muss Senta eine Liste mit allen Kunstwerken erstellen, die ihm ebenso genommen werden wie sein Leben. Ihre Urenkelin Hannah hat von all dem noch nie gehört. Zu tief war die Verletzung ihrer Großmutter, die als Kind zurück blieb... Was für ein Erbe: Alena Schröders Debütroman erzählt von einer Familie mit vielen Geheimnissen, von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg. Elektrisierend wie „Babylon Berlin“ und ehrlich wie „Regretting Motherhood“. (368 S., 22 Euro, dtv) 

    • 27 Min.
    Tod und Teufel – zwei Bücher über Leben und Sterben in England in früheren Zeiten

    Tod und Teufel – zwei Bücher über Leben und Sterben in England in früheren Zeiten

    In der dreizehnten Folge von BRIGITTE Bücher sprechen Angela Wittmann und Meike Schnitzler über einen Roman und ein Sachbuch, die viel mit dem Tod, aber auch mit dem Leben zu haben. Angela Wittmann hat sich “Judith und Hamnet” von Maggie O´Farrell ausgesucht: Es gibt Romane, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut scheint wie der eigene Herzschlag. „Judith und Hamnet“ von Maggie O´Farrell ist so ein Buch. Jede Zeile hat etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und wie schnell alles vorbei sein kann. Davon handelte schon ihr Memoir „Ich bin, ich bin, ich bin“, in dem die irisch-britische Autorin von ihren Begegnungen mit dem Tod erzählte. Auch in ihrem neuen Roman drängt der Tod machtvoll in das Leben einer Familie. Vor über 400 Jahren verloren Agnes (oder Anne) Hathaway und ihr Mann William Shakespeare ihren Zwillingssohn Hamnet, der mit elf Jahren an der Pest starb. Wie haben die Eltern diesen Verlust verkraftet? Der Vater schrieb später sein weltberühmtes Drama „Hamlet“. Aber wie erging es der Mutter? Wer war sie überhaupt? Acht Jahre älter als ihr Mann, eine Kräuterkundige mit vielen Gaben, die Vernunft allein nicht erklären kann. Ihr Kind wird also sterben. Aber zugleich geschieht das Leben, und eine Liebe wächst – der Name Shakespeare fällt übrigens kein einziges Mal. (Ü: Anne Kristin-Mittag, 416 S., 22 Euro, Piper). 

    • 32 Min.
    Leseglück zum Fest – Die besten Tipps für die Weihnachtszeit

    Leseglück zum Fest – Die besten Tipps für die Weihnachtszeit

    In der Weihnachtsfolge von BRIGITTE Bücher werden diesmal zwei Bücher vorgestellt, die man getrost verschenken kann. Plus: Weitere Tipps der BRIGITTE-Buchexpertinnen für alle, die auf der Suche nach dem perfekten Roman, Kinder- oder Sachbuch sind.

    Angela Wittmann hat „Herzfaden“ von Thomas Hettche dabei, einen großem Roman über ein kleines Theater: die Augsburger Puppenkiste. Er erzählt aber nicht nur die Geschichte von Figuren wie Kater Mikesch, Urmel & Co., sondern auch die Geschichte jener Frau, die sie berühmt gemacht hat: „Hatü“ Oehmichen, die als Kind im Krieg die Möglichkeiten der Puppen entdeckt und die später TV-Geschichte schreibt, als ihr Jim Knopf 1961 als erste Serie der legendären Puppenkiste auf den westdeutschen Fernsehbildschirmen erscheint. Ein zauberhaftes Buch über das Wunder, dass Geschichten (und Marionetten) lebendig werden können. (186 S., 24 Euro, Kiepenheuer & Witsch)

    Meike Schnitzler spricht über den Roman „Tiger“ von Polly Clark.Der gilt in Sibirien als Geist des Waldes, dort spürt man seine fast nie sichtbare, aber magische Präsenz. Und falls man ihn beleidigt, wird er sich rächen. In dem Roman geht aber auch um Frieda, die ihre Arbeit als Primatenforscherin wegen ihrer Morphiumsucht verliert. In einem Provinz-Zoo begegnet ihr eine versehrte Sibirische Tigerin. Deren Schicksal ist wiederum verstrickt mit Tomas, einem Russen, der für einTiger-Reservat arbeitet, und mit Edit, einer sibirischen Ureinwohnerin, die für sich und ihre Tochter ein Leben in der Taiga wählt.Clark, eine preisgekrönte Lyrikerin, feiert mit einer ungestümen Prosa die Wildnis, die Bedrohung und das Ungezähmte. Ein eindrucksvolles Buch von zähnefletschender Schönheit. (Ü: Ursula C. Sturm, 432 S., 22 Euro, Eisele)

    • 34 Min.
    Wahnsinn Familie – zwei Romane über die schlimmsten und besten Dinge, die Verwandtschaft mit sich bringt

    Wahnsinn Familie – zwei Romane über die schlimmsten und besten Dinge, die Verwandtschaft mit sich bringt

    Für die elfte Folge von BRIGITTE Bücher haben sich Angela Wittmann und Meike Schnitzler zwei Familienromane ausgesucht. Der eine ganz nah an unserer Lebenswirklichkeit: „Aus und davon“ von Anna Katharina Hahn erzählt von einer Mutter, eine Auszeit von ihrer Mental-Load zu bekommen. Der andere ein Epos, das in der Zukunft beginnt, aber im Anfang des 20. Jahrhunderts verwurzelt ist: „Das Flüstern der Bäume“ von Michael Christie. 

    Im Jahr 2038 sind Bäume Mangelware. Touristen zahlen viel Geld, um auf einer kanadischen Insel die letzten Reste des Primärwaldes zu bestaunen. Eine der unterbezahlten Waldführerinnen ist die Biologin Jake Greenwood — die nicht ahnt, wie sehr ihre Familiengeschichte mit den alten Douglasien der Insel verwachsen ist. Bis ein Anwalt auf sie zukommt, der Nachforschungen angestellt hat. Der Kanadier Michael Christie blättert in seinem großen Familienroman „Das Flüstern der Bäume“ zurück bis ins beginnende 20. Jahrhundert, erzählt von einem Brüderpaar, dessen Leben von Holz geprägt war, von unfassbarem Reichtum und bitterster Armut, und von einer Kindesentführung besonderer Sorte. Im englischen Original raunt der Titel des Buches weniger esoterisch (er heißt dort „Greenwood“). Ein echter Spannungsroman über die Ausbeutung von Mensch und Natur. (Ü: Stephan Kleiner, 560 S., 22 Euro, Penguin)  

    In einer vollkommen anderen Welt spielt der Roman, den Angela Wittmann mitgebracht hat: Cornelia ist immer dran: mit Anrufen, Staubsaugen, Geburtstags-Orga, Lehrergesprächen, ein richtiger „Mental Load“-Roman also. Jetzt will sie sich mal nur um sich kümmern und allein durch die USA reisen, um dem häuslichen Burn-out zu entfliehen – und daheim geht alles schief. Die Großeltern sollten auf die Enkel aufpassen, aber Opa hat einen Reha-Schatten und lässt die verzweifelte Oma mit der Verantwortung für eine wilde Teenager-Enkelin und ihren sehr unglücklichen und sehr dicken kleinen Bruder allein. Anna Katharina Hahn erzählt in ihrem erbarmungslos guten Roman „Aus und davon“ vom Ausnahmezustand namens Familie. Das Skypen zwischen dem heulenden Kind in Stuttgart und der Mama in Manhattan wird zum Debakel: „Brunos Unglück quält mich, aber ich will ihm auch entkommen“, sagt Cornelia und versinkt in Selbsthass: „Eine Mutter mit fettem Kind ist ohnehin das Letzte. Dazu noch eine von einem Griechen geschiedene alleinerziehende Mutter.“ Um sich von ihrer Misere abzulenken, forscht sie nach ausgewanderten Vorfahren, bei denen sich ihre Großmutter als Hausmädchen verdingte – bis sie das Heimweh nicht mehr aushielt. (308 S., 24 Euro, Suhrkamp)

     

    • 30 Min.
    Sonderfolge BRIGITTE Bücher - Live auf der Frankfurter Buchmesse mit Bestseller-Autorin Carmen Korn

    Sonderfolge BRIGITTE Bücher - Live auf der Frankfurter Buchmesse mit Bestseller-Autorin Carmen Korn

    Sonderfolge von BRIGITTE Bücher - LIVE von der Frankfurter Buchmesse 2020

    • 18 Min.
    Düstere Zukunft und dunkle Vergangenheit – zwei sehr bewegende Romane, über das, was vielleicht kommt und das, was leider war

    Düstere Zukunft und dunkle Vergangenheit – zwei sehr bewegende Romane, über das, was vielleicht kommt und das, was leider war

    Angela Wittmann stellt in der neunten Folge des BRIGITTE Literaturpodcasts den Roman "Zugvögel" von Charlotte McConaghy vor. Meike Schnitzler hat den Roman "Die Gespenster von Demmin" von Verena Keßler mit im Gepäck.

    • 27 Min.

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