35 Folgen

Hallo, ich bin Claudia von „Die Natur und die Stadt“.

Dieser Podcast gibt der Natur in der Stadt durch die vielen Menschen, die sich um sie kümmern, eine Stimme. Wenn möglich, gehe ich mit meinen Interviewpartner*innen vor Ort und lasse sowohl begeisterte Hobbyist*innen wie auch Fachleute und Wissenschaftler*innen zu Wort kommen. Ich beleuchte mit ihnen drei zentrale Fragen:

1. Wie geht es der Natur in der Stadt - auf dem Hintegrund von Klimawandel und Schwund der Artenvielfalt?
2. Welche Ökosystemleistungen erbringt die Natur gegenüber der Stadt und ihren Menschen? Wie können wir sie für uns nutzbar machen?
3. Wie sieht eine zukunftsfähige Beziehung von Natur, Mensch und Stadt aus?

Bitte beachten: Viele der Episoden sind auf Schweizerdeutsch!

Ausser dem Podcast schreibe ich Blog-Beiträge auf https://collectivejournals.net. Auf Social Media folgen: Twitter, Facebook, Instagram und LinkedIn.

Stadtgrün Bern unterstützt diesen Podcast mit wertvollen Kontakten zu Fachleuten. Er wird ausserdem von der GVB Kulturstiftung, von der Burgergemeinde Bern und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

Die Natur und die Stadt Claudia Acklin

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.2 • 5 Bewertungen

Hallo, ich bin Claudia von „Die Natur und die Stadt“.

Dieser Podcast gibt der Natur in der Stadt durch die vielen Menschen, die sich um sie kümmern, eine Stimme. Wenn möglich, gehe ich mit meinen Interviewpartner*innen vor Ort und lasse sowohl begeisterte Hobbyist*innen wie auch Fachleute und Wissenschaftler*innen zu Wort kommen. Ich beleuchte mit ihnen drei zentrale Fragen:

1. Wie geht es der Natur in der Stadt - auf dem Hintegrund von Klimawandel und Schwund der Artenvielfalt?
2. Welche Ökosystemleistungen erbringt die Natur gegenüber der Stadt und ihren Menschen? Wie können wir sie für uns nutzbar machen?
3. Wie sieht eine zukunftsfähige Beziehung von Natur, Mensch und Stadt aus?

Bitte beachten: Viele der Episoden sind auf Schweizerdeutsch!

Ausser dem Podcast schreibe ich Blog-Beiträge auf https://collectivejournals.net. Auf Social Media folgen: Twitter, Facebook, Instagram und LinkedIn.

Stadtgrün Bern unterstützt diesen Podcast mit wertvollen Kontakten zu Fachleuten. Er wird ausserdem von der GVB Kulturstiftung, von der Burgergemeinde Bern und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

    Natur und Stadt hat nicht an Dringlichkeit verloren

    Natur und Stadt hat nicht an Dringlichkeit verloren

    Rund zwei Jahre nach dem Start von „Die Natur und die Stadt“ habe ich 35 Episoden veröffentlicht. Leider ist nicht nur kein Ende der Themen rund um die Stadtnatur in Sicht, sondern sie haben auch nicht an Dringlichkeit verloren.  Die Folge zum Staffelende bildet eine kleine Zäsur mit einem bunten Strauss von Meinungen: Das Staffelende wollte ich mit meinen bisherigen Gesprächspartner*innen feiern und habe sie deshalb zu einem Apéro eingeladen. Rund ein Dutzend ist gekommen und ich habe gleich in Gruppen von eins bis drei Personen diskutiert. Entstanden sind kurze Einschätzungen aus ihrer jeweiligen Fachperspektive zu Fragen wie: Was steht mehr Biodiversität, Tierrechten oder Massnahmen im städtischen Umfeld noch immer im Weg? Wo müsste man ansetzen? Und wie weitermachen? Mit von der Partie waren: Hans Staub (Bienen), Toni Fankhauser (Saatkrähen), Stefan Müller (Inselpark), Andreas Schild (Naturgarten), Eva Wüthrich (Neophyten) , Walter Glauser (Friedhöfe), Christine Künzli (Tierrechte und Katzen), Daniel Hauri (vertikale Gärten), Sabine Mannes (ehemals Nachhaltigkeit bei der Inselgruppe, neu Koordination Klimaanpassung bei Stadtgrün Bern), Martin Stuber (Commons bzw. Bürgergemeinden) und Sabine Tschäppeler (Fachstelle Natur und Ökologie der Stadt Bern). - Ab Dezember 2022 geht es nahtlos weiter mit der 2. Staffel, mit einem erweiterten Themenkreis des Podcast „Die Natur und die Stadt“.

    • 51 Min.
    Kompostieren fördert die Biodiversität

    Kompostieren fördert die Biodiversität

    Kompostieren - das ist nun wohl die selbstverständlichste Sache der Welt. Mitnichten, habe ich im Gespräch mit Edith Egli, Basler Kompostberaterin und mit den zwei Initiant*innen eines Komposts im Basler Gundeliquartier, Benita Janisch und Alain Aubert gemerkt. Es gibt noch immer viele Vorurteile. Und die Kompostberaterin weiss etwa zu berichten, dass es in ihrer 30-jährigen Erfahrung Auf und Ab ging. So hat etwa die Einführung der Grüntonne nicht nur positive Auswirkungen gehabt. Seither kompostieren weniger Leute also früher. Und wenn Quartierkompostplätze schliessen müssen, dann verschwinden damit auch gleichsam die „Dorfbrunnen“, bei denen man sich für einen Schwatz getroffen hat… Andererseits ist man heute wieder sensibler für Aspekte der Kreislaufwirtschaft geworden. Wer trotz Hinterhof mit spärlichem Grün dort kompostiert, kommt bald einmal auf die Idee, den selbst produzierten Humus auch in einem Beet oder in Pflanzenkübeln ausbringen zu wollen. Kompostieren trägt so zur Biodiversität bei. Neben derartigen Erörterungen hören Sie in dieser Episode aber auch viel über das sogenannte Basler Kompostmodell und die technischen Aspekte des Kompostierens.

    • 43 Min.
    Schwammstadt: mit durchlässigen Oberflächen gegen starken Regen

    Schwammstadt: mit durchlässigen Oberflächen gegen starken Regen

    Für diese Episode durfte ich einen Ort besuchen, den die wenigsten je sehen, das Regenüberlaufbecken Morillon in der Gemeinde Köniz. Es liegt unter der Oberfläche der Stadt und hat wichtige regulierende Aufgaben, vor allem wenn es in kurzer Zeit viel regnet. Starkregen gehört zu den extremen Wetterlagen, wie sie mit dem Klimawandel häufiger werden. Die sogenannten Regenüberlaufbecken, die die grossen Wassermengen im Extremfall teilweise auffangen, teilweise weiterleiten, sind zusammen mit dem Kanalsystem unter der Stadt Teil der Siedlungsentwässerung. Diese ist aber noch aus andern Gründen wichtig für eine Stadt: Sie führt das Wasser, in dem sich Abwasser aus den Haushalten und Regenwasser mischen, den Kläranlagen zu. Denn 162 Liter pro Tag verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt, nur 25 Liter davon werden getrunken oder in der Küche verbraucht. Ohne Kanalisation und Kläranlagen wären wir alle gefährdet, uns mit Cholera oder Typhus oder Kinderlähmung anzustecken. - In dieser Episode mit Urs Ammann, dem Leiter Siedlungsentwässerung und Gewässerschutz der Gemeinde Köniz, und mit Max Hurni, einem Umweltingenieur des Ingenieurbüros Holinger in Bern geht es vor allem darum, wie wir mit dem Regenwasser umgehen. Dazu ist unlängst ein Bericht des Bundesamts für Umwelt BAFU zum Konzept und zu Massnahmen der sogenannten Schwammstadt herausgekommen.

    • 37 Min.
    Permakultur im Gemeinschaftsgarten: Experimentieren, lernen und geniessen

    Permakultur im Gemeinschaftsgarten: Experimentieren, lernen und geniessen

    Die Elfenau ist ein ehemaliges Bernisches Landgut mit historischen Gebäuden, einer gartenhistorisch wertvollen Parkanlage und einer zauberhaften Atmosphäre. Seit einigen Jahren gibt es dort auch einen Gemeinschaftsgarten für die Quartierbevölkerung, der ebenso speziell ist wie die Elfenau selbst. Wer daran vorbei spaziert, wird den Garten vielleicht nicht einmal bemerken, denn er sieht nicht wie ein klassischer Nutzgarten aus, in dem Gemüse und Kräuter fein säuberlich in Reih und Glied angepflanzt wurden. Besonders am Hostet Elfenau ist vielmehr eine andere Gartenphilosophie, die informelle Organisationskultur der GärtnerInnen und der sichtliche Spass, den sie bei gemeinsamen Arbeiten und Ernten ihrer Produkte haben. Hier wird sogenannte Permakultur umgesetzt und beim Ausprobieren gleich noch über Ernährung und unsere (un-nachhaltigen) Ernährungssysteme nachgedacht. Über das Hostet Elfenau als Modell für eine neue Agglo-Landwirtschaft diskutieren Ueli Scheuermeier (Agronom), Christina Stäubli (Pensionistin), Michelle Weber (Designerin) und Regula Leuenberger (Gesundheitsfachfrau).

    • 47 Min.
    Aufbruch naturwärts - für die Entsiegelung der Städte und mehr Naturgärten

    Aufbruch naturwärts - für die Entsiegelung der Städte und mehr Naturgärten

    Im Gespräch mit dem Landschaftsgärtner Andreas Schild höre ich eine interessante Zahl: Wenn 10% der Schweizer Gärten mit einheimischen Stauden oder Blumen bepflanzt wären, dann würde der Effekt für die Biodiversität spürbar sein. Im Moment existieren nur 5% Naturgärten, das sind 5% zu wenig. Doch mit einem erneuten Aufbruch naturwärts scheint mir dieses Ziel erreichbar - wenn die privaten und die grösseren Immobilienbesitzer*innen umdenken. - Andreas Schild ist ein Pionier des Naturgartens. Er hat vor rund 40 Jahren mit Kolleg*innen einen Verein dafür gegründet und damit auch ein wenig an der grünen Branche gerüttelt. Im Juni 1996 haben er und seine Kolleg*innen gar auf dem Bundesplatz die Aktion „Aufbruch naturwärts“ durchgeführt, um die Parlamentarier*innen für das Absinken der Grundwasserspiegels zu sensibilisieren. In einer versiegelten Stadt gelangt der Regen nicht dorthin, wo er gebraucht wird, nämlich bis an die Wurzeln der Pflanzen. Die Naturgärtner*innen hatten auf dem Bundesplatz Kies aufgeschüttet, einheimische Stauden gepflanzt und Politiker*innen eine Wegwarte in die Hand gedrückt. Auch 26 Jahre danach gibt es noch viel zu tun und Denkmuster aufzubrechen. Andreas Schild ist Optimist, für ihn ist noch immer fünf vor Zwölfi.

    • 38 Min.
    Wald, Feld und Boden - kollektive Nutzung als Schweizer Spezialität

    Wald, Feld und Boden - kollektive Nutzung als Schweizer Spezialität

    Nun ja, man kann nicht einfach sagen: Wer hat’s erfunden? - Die Schweizerinnen und Schweizer. Aber die renommierte Nobelpreisträgerin Lina Ostrom  kam extra in unser Land, um die kollektive Gestaltung und Nutzung von Naturressourcen wie  Wald, Feld und Boden zu erforschen. Irgendetwas haben wir richtig gemacht. In der Schweiz besitzen Bürger- oder Burgergemeinden seit Jahrhunderten Wälder, Felder und Boden und „managen“ diese auch. Martin Stuber, der sich unter anderem auf Umweltgeschichte spezialisiert hat, erzählt, wie geschickt die Bürgergemeinden noch während des Ancien Régime und danach, nach der Helvetik und der Gründung der Schweiz, operiert haben. Sie regelten, wer welchen Zugang zu diesen Naturressourcen hatte. Die „Commons“ auf Englisch oder die Allmend, das Gemeingut auf Deutsch und ihre Bürgergemeinden haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Eine, die nach wie vor bewegt und inspiriert. - Diese Episode beschäftigt sich für einmal nicht direkt mit der Natur, sondern mit jenen Organisationen, die Teile davon verwaltet haben. Wir diskutieren Fragen wie: Sind die Bürgergemeinden eine Organisationsform mit Zukunftspotential? Wie können sie es mit der Klimajungend? Oder den aktuellen Herausforderungen der Energie-Transition oder des Klimawandels?

    • 44 Min.

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5 Bewertungen

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