50 Folgen

Englische Ausdrücke, komische Pluralformen oder Germanismen: Der schöne Schweizer Dialekt geht bachab. Wie schlimm steht es um unsere Sprache? Nadia Zollinger ist besorgt, doch SRF-Dialektforscher Markus Gasser sieht die ganze Sache lockerer.

 

 

 

 

Dini Mundart Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.9 • 70 Bewertungen

Englische Ausdrücke, komische Pluralformen oder Germanismen: Der schöne Schweizer Dialekt geht bachab. Wie schlimm steht es um unsere Sprache? Nadia Zollinger ist besorgt, doch SRF-Dialektforscher Markus Gasser sieht die ganze Sache lockerer.

 

 

 

 

    «Dialektratis» Aargau

    «Dialektratis» Aargau

    Woran erkenne ich, dass jemand Aargauerdeutsch spricht? Wenn dieser Jemand «en Frau» sagt oder «Bräusi»? Böse Zungen behaupten ja, es gäbe gar keinen Aargauer Dialekt. Das ist nicht ganz falsch. Denn der Aargau ist in vier ziemlich unterschiedliche Sprachregionen unterteilt.

    Warum das so ist und wie man die vier Regionen sprachlich auseinanderhalten kann, schauen sich Nadia und Markus genauer an. Sie hören dafür ein paar berühmten Aargauern wie DJ Bobo, Peach Weber, Patti Basler oder Adrian Stern zu. Ausserdem diskutieren sie über hartnäckige Vorurteile gegenüber dem Kanton Aargau. Wer den «Durchfahrtskanton» neu entdecken und wissen will, warum man ihn «Rüeblikanton» nennt, ist hier goldrichtig.

    • 30 Min.
    Schweizerdeutsch – der Spiegel unserer Seele!?

    Schweizerdeutsch – der Spiegel unserer Seele!?

    Was an unserem Schweizerdeutsch ist eigentlich typisch Schweizerisch? Und was sagt das über unsere Mentalität aus? Überhaupt: Wie beeinflussen sich Sprache, Umwelt und Mentalität gegenseitig? Und beschränkt die Muttersprache vielleicht sogar unser Denken?

    Typisch ist vielleicht der Schweizer Bedürfniskonjunktiv: «Mir numte no es Bier, wes kener Umschtänd miech». Oder dass wir überdurchschnittlich viele Diminutive benutzen: «Es Päuseli» machen und «es Käfeli» trinken und «es Heftli» lesen. Oder sind es doch Wörter wie «gäbig» oder «vorzue nää», die unser Wesen spiegeln?

    Wie Mentalität und Sprache zusammenhängen, ist nicht nur aus linguistischer Perspektive spannend, sondern auch aus philosophischer. Über die Möglichkeiten und Grenzen unserer Sprache diskutieren Markus und Nadia deshalb mit dem Philosophen Yves Bossart, bekannt von den «Sternstunden Philosophie » und dem Videoformat «Bleisch & Bossart ».

    Buchtipp

    * Guy Deutscher: Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht. C.H.Beck-Verlag.

    • 38 Min.
    Schlottergotte, Hobbyschwager und Chläbvetter

    Schlottergotte, Hobbyschwager und Chläbvetter

    Bei Verwandtschaftsbezeichnungen tobt sich die Sprache gerne aus. Kein Wunder, denn Familienverhältnisse sind bekanntlich nicht nur sprachlich oft kompliziert. War die «Mueme» dasselbe wie die «Base»? Wer genau ist «das Elter» und was ist ein «Gegenschwer»?

    Verwandtschaftsbegriffe sagen auch viel über die sozialen Verhältnisse in einer Gesellschaft aus. Faustregel: Je differenzierter die Bezeichnungen, desto hierarchischer ist eine Gesellschaft. Was das wohl heisst für das sogenannte «hawaiianische System»? Dort heissen alle Onkel einfach «Vater» und alle Tanten sind «Mütter». Warum? Und was gibt es in anderen Kulturen für Benennungssysteme? Nadia und Markus klären auf!

    • 33 Min.
    «Was ich schon lange fragen wollte...»

    «Was ich schon lange fragen wollte...»

    Heisst es «e Chrott» oder «en Chrott»? Wie antwortet man korrekt auf die Frage «Hesch du kei Chind?», wenn man tatsächlich keine Kinder hat? Mit «Ja» oder mit «Nein»? Vermeintlich einfache Fragen öffnen manchmal Abgründe der Sprachlogik.

    Hörerinnen und Hörer von «Dini Mundart» schicken haufenweise gute Fragen. Der digitale Briefkasten überquillt! Markus und Nadia pflücken ein paar dieser Fragen heraus und entdecken spannende Geschichten. Manchmal erstaunen die Antworten sogar den Sprachwissenschaftler. Danke für die unzähligen Mails! Das ist schöner wie Weihnachten – oder heisst es doch schöner als Weihnachten? Hört selbst.

    • 29 Min.
    «Weme käppelet s Trottoir tuet vermässe...»

    «Weme käppelet s Trottoir tuet vermässe...»

    «Dini Mundart» wird fünfzig. Ein guter Grund, auf diese Episode anzustossen und über Wörter zu diskutieren, die Alkoholkonsum umschreiben. Als Gast im Studio begrüssen Nadia und Markus Kollege André Perler, der seine Masterarbeit über Trunkenheitsbegriffe in seinem Sensler Dialekt geschrieben hat.

    Ob «e Bränte ha», «pladay sii» oder «d Feschtplatte risette (mit Dateverluscht)» - am Ende hat man einfach «es Gschtürm underem Huet». André, Markus und Nadia tauchen in die alkoholisierte Sprache ein und erfreuen sich an der grossen Kreativität. Aber woher stammen die unzähligen Begriffe für (zu viel) Alkoholkonsum? Unterscheidet sich der entsprechende Wortschatz zwischen den Generationen? Welches gesellschaftliche Verhältnis zu Alkohol spiegelt sich in diesen Ausdrücken? Es bleiben alkoholbedingt für einmal ein paar Fragen offen. Viva!

    • 37 Min.
    «Wenns strubuusset ischs föilfüdlenuure»

    «Wenns strubuusset ischs föilfüdlenuure»

    Beim Wetter feiert sich die Sprache selbst! Gerade noch «Wanderwetter», ist die Luft schon «tuusem», der Himmel «gschlargig». Der «Wätterwind» «flüderlet» erst, dann «chuttets» und bald beginnt es zu «strääzen» oder «strubuussen». Nadia und Markus durchsteigen zusammen eine sprachliche Wetterwand.

    Dieser Wortreichtum bestätigt den Wetterschmöcker Martin Horat. Für ihn ist das Wetter nämlich eines der wichtigsten Lebensthemen, besonders von Männern. Darüber lässt sich füglich streiten. Schliesslich hat das Reden übers Wetter einen schlechten Ruf. Aber warum bloss? Mit dieser Episode im Ohr wird das nächste Wettergespräch jedenfalls garantiert zum Partyrenner!

    • 30 Min.

Kundenrezensionen

4.9 von 5
70 Bewertungen

70 Bewertungen

Martakel ,

Danke!

Immer interessant und unterhaltsam! Ich höre euch beiden sehr gern zu, ihr macht das super!

Nici_splasch ,

Ächd mega

Machäd widär so

bettineva ,

Markus, wieso beginnt in diesem Podcast fast jeder Satz mit deinem Namen?

Schibleni und Weihnachtsmuffel: Dünkt es mich nur, oder ist bei dieser Folge das Sprechtempo höher? Oder war ich heute vielleicht einfach langsamer mit Zuhören?
Eigentlich ein geniales Thema, diese Dialektik, sie interessiert mich sehr und ich bewundere das breite Wissen darüber von Markus Gasser! Ich höre diesen Podcast regelmässig und sehr gerne.
Nur eines wollte ich fragen, weil es mich nämlich langsam ärgert: Wieso beginnt denn Nadia eigentlich jeden Satz mit „Markus, …“? Ich wollte im diesem Podcast die „Markusse“ zählen, aber irgendwann bin habe damit aufgehört. Es waren zu viele! Ich bin sicher, dass Markus Nadia in Zukunft auch ohne seinen Namen vor jedem Satz auf ihre Fragen genau zuhören wird und ihr und uns weiterhin sein breites Wissen in Sachen Dialektik und Sprache mitteilen wird. Ich werde den beiden bestimmt trotzdem weiterhin zuhören!

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