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Dokumentarfilme zu Themen aus Gesellschaft, Natur, Politik, Sport und Wirtschaft. Es sind Geschichten, so einzigartig wie das Leben.

DOK Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 3.9, 1,168 Bewertungen

Dokumentarfilme zu Themen aus Gesellschaft, Natur, Politik, Sport und Wirtschaft. Es sind Geschichten, so einzigartig wie das Leben.

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    Die Bergretter im Himalaya

    Die Bergretter im Himalaya

    In einem 90-minütigen Film lässt «DOK» die aufwühlenden Geschichten der dreiteiligen Serie «Die Bergretter im Himalaya» noch einmal aufleben. Ergänzt wird der Film durch packende Interviews mit den Protagonisten, die die dramatischen Ereignisse noch einmal Revue passieren lassen und einordnen. Als der Pilot Gerold Biner von der Air Zermatt und der Rettungsspezialist Bruno Jelk im Frühling 2010 in Kathmandu landeten, wussten sie nicht, was auf sie zukommen würde. Ihr Ziel war, gemeinsam mit einem Team der nepalesischen Helikopterfirma Fishtail Air eine Rettungsstation im Himalaya aufzubauen. Es sollte ein Abenteuer an der Grenze des Machbaren werden. Denn bisher hatte niemand gewagt, Rettungen bis in die Höhe von über 7000 Metern durchzuführen. Bis anhin schätzte man die Risiken als zu gross ein: So sind nur wenige Helikopter bis auf 7000 Meter zugelassen. Die Winde und die Höhenluft machen solche Einsätze unberechenbar. Der Helikopter kann wegen der dünnen Luft nicht mehr schweben und die Piloten und Bergretter müssen mit Sauerstoff ausgerüstet sein, sonst drohen Ohnmacht und Tod.
    Trotzdem liessen sich Schweizer und Nepalesen nicht davon abhalten, ihr Ziel konsequent zu verfolgen, selbst als es von einem tragischen Absturz überschattet wurde, der alles infrage stellte. Davon erzählt die dreiteilige DOK-Serie «Die Bergretter im Himalaya». Während zweier Jahre begleitete ein «DOK»-Team den Aufbau der Rettungsstation im Himalaya und dokumentierte Schritt für Schritt die Arbeit der Bergretter.
    Der 90-minütige Film verbindet die drei Teile der Serie zu einer Geschichte. Darin lassen die drei Protagonisten Gerold Biner, Pilot Air Zermatt, Bruno Jelk, Rettungschef Zermatt, und Siddharta Gurung, Pilot in Nepal, in persönlichen Interviews die Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Sie erzählen, wie sie den Aufbau erlebt haben, reflektieren noch einmal über den tragischen Tod ihrer Kollegen und machen sich Gedanken über Sinn und Unsinn einer Helikopterrettung im Himalaya.
    Mit dem Film zur Serie «Die Bergretter im Himalaya» ist ein eindrückliches Dokument entstanden, das Fragen beantwortet und solche weiterführt, die in der Serie nicht gestellt wurden. Grundlage dieses Films sind auch hier die Geschichten, die Erlebnisse und die eindrücklichen Bilder, die schon die dreiteilige Serie geprägt haben.
    Zwei Jahre lang haben Kameraleute und Journalisten der Redaktion dieses Pionierprojekt begleitet, gemeinsam mit einem Team aus Nepal. Auch für sie war es ein Abenteuer und ein Weg ins Ungewisse. Auch sie mussten mit zusätzlichem Sauerstoff ausgerüstet werden, um zwischen Eisabbrüchen und Gletscherspalten und in abgelegenen Tälern drehen zu können. So entstanden einmalige Bilder aus der Bergwelt des Himalaya bis auf 7000 Meter, die es so noch nie gegeben hat.

    • 1 Std. 33 Min.
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    Rega 1414 – Der Film

    Rega 1414 – Der Film

    Die rot-weissen Rettungshelikopter kennt in der Schweiz jedes Kind. Weit weniger bekannt sind die Ambulanzjets der Rega, die ebenfalls täglich im Einsatz stehen. «Rega 1414 – Der Film» zeigt Rettungsaktionen aus nächster Nähe, vom Notruf bis zur Bergung. 11'000 Mal pro Jahr startet ein Rega-Helikopter zu einer Rettungsaktion, rund 1000 Mal ein Ambulanzjet. Der Film «Rega 1414 – Der Film» zeigt beide Bereiche mit den emotionalsten Geschichten der erfolgreichen «DOK»-Serie «Rega 1414 – Hilfe naht» aus dem Jahr 2016.

    «Rega 1414 – Der Film» spielt bei Rega 10 auf der Helikopter-Basis Wilderswil bei Interlaken. Dort stehen Pilot und Basisleiter Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei im Einsatz. Fünf Minuten nach dem Eingang des Notrufs muss der Rettungshelikopter – liebevoll «Romeo Tango» genannt – in der Luft sein. Und trotz des Zeitdrucks darf dem Dreierteam kein Fehler unterlaufen, weder beim Windeneinsatz auf dem Gletscher, noch bei der Rettung von Mutter und Tochter, die sich mit Jauchegas vergiftet haben. Dirigiert wird Rega 10 von Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega Center in Zürich. Sie koordiniert alle Rega-Helikopter und sieht sich als viertes Crew-Mitglied, das aus der Ferne Hilfe bietet.

    Der Film begleitet auch eine Crew in einem der Rega-Ambulanzjets. Im Fokus stehen Jetpilot Philipp Simmen und Flight Nurse Yvonne Horisberger. Nach zwölf Jahren bei der Rega steht Simmen vor seiner Beförderung zum Captain. Intensivpflegefachfrau Yvonne Horisberger ist im Jahr etwa 70 Tage für die Rega in der Luft. Im Jet kümmert sie sich nicht nur um die Patientinnen und Patienten, sondern ist während der Einsätze auch für Transfers oder die Verpflegung zuständig. Sie ist also eine Allrounderin.

    Ob Helikopter oder Jet – jeder Fall stellt die Einsatzzentrale und Retter vor neue Anforderungen, logistisch, fliegerisch, aber auch medizinisch. Während bei Auslandeinsätzen die minutiöse Abklärung aus der Ferne im Vordergrund steht, geht es bei der Heli-Rettung um rasche Entscheide und schnelles Handeln. Die Fälle reichen von der Rückführung eines zu früh geborenen Babys aus dem Ausland über die schwierige Suche nach einer verunfallten Frau im Waldgebiet bis hin zum vergeblichen Kampf um das Leben eines Gleitschirmfliegers, der abgestürzt ist.

    • 1 Std. 32 Min.
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    Mein anderes China – China Backstage

    Mein anderes China – China Backstage

    Musik – Ausdruck der Seele eines Landes. Der ehemalige China-Korrespondent Pascal Nufer will wissen, wie Pop- und Rockmusik «made in China» heute klingt und wie frei die Musikszene ist. Der Journalist trifft junge Musikstars und solche, die es werden wollen – und stellt fest: die Zensur ist überall. Die einen üben sich darum in der Kunst der Zwischentöne, die andern passen sich an. Doch Nufer will sie finden, die letzten Wilden auf Chinas Konzertbühnen.

    Als erstes erfährt der Journalist aus der Schweiz: Kein Lied kann derzeit in China an einem Konzert gesungen oder auf eine Plattform hochgeladen werden, bevor der Text nicht von einer Behörde genehmigt wurde. Gleichzeitig ist die Musikindustrie stark am Wachsen, denn eine junge, immer grösser werdende Mittelschicht fragt nach Unterhaltung.

    Kritische politische Liedtexte lässt die Partei nicht zu. Und wer in den bekannten Streaming-TV-Shows vor ein 100-Millionen-Publikum treten will, muss gar Tattoos überschminken und gefärbtes Haar schwarz zurückfärben. Pascal Nufer trifft eine Band, die überlegt, in Selbstzensur ein altes «problematisches» Video vom Netz zu nehmen, damit sie in einer dieser Shows auftreten kann.

    Dabei hatte Pascal Nufer doch deshalb seine musikalische Reise angetreten, um sich mit dem Land zu versöhnen. Seine Arbeit als Korrespondent hatte er wegen der Überwachung als zunehmend zermürbend empfunden. Aber beim Eintauchen in die Musikszene der Megastädte holt ihn die allgegenwärtige staatliche Kontrolle wieder ein.

    Doch mit dem Wachsen der kommerziellen Musikszene wächst auch das, was an ihren Rändern stattfindet. Und schliesslich trifft sie Pascal Nufer doch noch, die Bands, die sich nicht einschüchtern lassen. Zum Abschluss seiner Reise nimmt er Teil an einem Konzertabend in der Hauptstadt, der ihn mit Hoffnung erfüllt: Im Saal wie Backstage erlebt er eine Heiterkeit und eine entspannte Verbundenheit, wie er sie im heutigen China nicht mehr für möglich gehalten hatte.

    • 51 Min.
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    Mein anderes China – Über den Himalaya ins Glück

    Mein anderes China – Über den Himalaya ins Glück

    Seine Zeit als China-Korrespondent verbrachte Pascal Nufer vor allem im Smog der Mega-Städte. Die Sehnsucht nach Natur und Stille wuchs beständig. Im Himalaya-Gebirge hofft er nun auf Versöhnung mit dem Land. Die Himalaya-Überquerung hat ihre Tücken. Vor 15 Jahren – als Pascal Nufer nicht ahnte, dass er dereinst für das Schweizer Fernsehen aus China berichten würde – versuchte er es schon einmal. Den Trip musste er damals auf 3300 Metern über Meer wegen Höhenkrankheit abbrechen.

    Für die «DOK»-Serie «Mein anderes China» unternimmt der Journalist einen neuen Versuch, den Traum zu verwirklichen. Ausgangspunkt ist die Stadt Chengdu im Südwesten Chinas. Die Stadt ist vor allem wegen ihrer Panda-Aufzuchtzentren bekannt. Nufer und sein Team lernen die beiden Fahrer kennen, in deren Hände sie ihr Schicksal legen. Gemeinsam legen sie eine Route fest, die über sieben Pässe führt, jeder über 4500 Meter hoch. Mit im Gepäck: Sauerstoffflaschen – man weiss ja nie.

    Was dann folgt ist im wahrsten und im übertragenen Sinn atemraubend. Das Himalaya-Gebirge Osttibets ist von einer landschaftlichen Vielfalt und Schönheit, die ihresgleichen sucht. Pascal Nufer nähert sich der tibetischen Kultur und macht Begegnungen, die er nicht vergessen wird. Hirten, die aussehen wie Models, oder ein ehemaliges Waisenmädchen, das jetzt als 26-jährige Chefin einer erfolgreichen Bierbrauerei in Shangri-La ist, sind nur zwei dieser neuen Bekanntschaften.

    Der Journalist, der in seiner Korrespondenten-Zeit so oft fast verzweifelte über das Katz- und Maus-Spiel mit den Autoritäten, findet hier genau das, was er für diese «DOK»-Serie sucht: Das andere China. Das anmutige, das bescheidene, das naturverbundene China. Ein weiterer Schritt in Richtung Versöhnung mit dem Riesenreich.

    Pascal Nufers Reise endet dort, wo sie vor 15 Jahren begonnen hat: In der ehemaligen Backpacker-Stadt Dali. Heute ist sie vor allem Heimat für diejenigen, die vom Leben in den Grossstädten genug haben und ein Leben im Einklang mit der Natur suchen.

    • 51 Min.
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    Hoch hinaus – Die Kirgistan Expedition

    Hoch hinaus – Die Kirgistan Expedition

    Rahel, Florence, Anne, Lisa, Lydiane und Ramona: Die sechs jungen Alpinistinnen des SAC All-Women-Expeditions-Teams haben drei Jahre für die Durchführung einer grossen Expedition trainiert. Jetzt machen sie sich auf eine abenteuerliche fünfwöchige Expedition in die Bergwelt von Kirgistan. Nach der erfolgreichen Expedition des ersten Teams im Jahr 2016 ins chinesische Tian-Shan-Gebiet hat der Schweizer Alpenclub SAC ein neues Expeditionsteam am Start. Dieses Mal sind es sechs junge Frauen, die sich auf das grosse Abenteuer vorbereiten. Rahel Schönauer, 25, kommt aus Appenzell und arbeitet in Chur in einer Kletterhalle. Florence Nikles aus Freiburg ist 25 Jahre alt und studiert Medizin. Anne Flechsig ist mit ihren 20 Jahren das Küken im Team. Sie studiert Materialwissenschaften in Zürich. Die 21-jährige Lisa Pfalzgraf aus Feuerthalen studiert Maschinenbau an der ZHAW. Lydiane Vikol, 25, aus Neuchâtel studiert Anthropologie und Geografie und war schon auf allen Kontinenten unterwegs. Und die Sportstudentin Ramona Volken ist 25 Jahre alt, kommt aus Brig und will später einmal als Sportlehrerin arbeiten. Sie alle verbindet die Liebe zu den Bergen und der unbändige Wunsch, sich draussen in der Natur zu bewegen.
    Die Frauen wurden während der vergangenen drei Jahre von erfahrenen SAC-Alpinistinnen begleitet und in neuen Klettertechniken geschult. Sie haben gelernt, was es bedeutet, eine grosse, internationale Expedition vorzubereiten und zu finanzieren. Und sie haben sich neben den vielen SAC-Kursen regelmässig an Wochenenden getroffen, sind auf Hochtouren gegangen, haben verschiedene Disziplinen trainiert oder gemeinsam an Kletterwettbewerben teilgenommen. Sie sind zu einem eingeschworenen Team zusammengewachsen.
    Im September des vergangenen Jahres brach das Team auf die lang ersehnte Expedition auf. Auf ihrer fünfwöchigen Expedition im Pamir-Gebirge Kirgistans stellten sie ihr Wissen und Können unter Beweis. Im Vordergrund standen dabei nicht Höchstleistungen, sondern das gemeinsame Erlebnis, der Zusammenhalt des Teams und die Begegnungen mit der Natur und den Menschen des Gastlandes.

    • 1 Std. 34 Min.
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    Mein anderes China – Von Fremden zu Freunden

    Mein anderes China – Von Fremden zu Freunden

    Freundschaften verbinden Menschen und Kulturen. Doch dem ehemaligen China-Korrespondenten Pascal Nufer ist es nicht leichtgefallen, den Chinesen näher zu kommen. In der «DOK»-Serie will er es deshalb nochmals probieren. Wer ist die treue Haushälterin? Der langjährige Fahrer? Menschen, die Pascal Nufer im Alltag begleitet haben, schenken ihm Zeit und öffnen ihm Türen und Herzen. Der Journalist erlebt berührende Gastfreundschaft, aber auch, wie der Kontrollstaat der Begegnung Grenzen setzt.

    Die Hürden der Sprache und Kultur sind hoch in China. Zudem ist der Beruf des Journalisten aus dem Ausland nicht gerade dazu prädestiniert, bei Menschen Vertrauen auszulösen. Doch auch abgesehen davon empfand es der ehemalige SRF-Korrespondent als schwierig, den Chinesen nahe zu kommen. Doch Freundschaften sind der Schlüssel zur Versöhnung. Deshalb möchte er Zeit verbringen mit Menschen, die ihn in den fünf Jahren seines Korrespondenten-Aufenthalts in China begleitet haben.

    Pascal Nufer erfährt auf dieser Reise hautnah wie er Menschen in Schwierigkeiten bringt mit seinem Beruf. Er erlebt, wie gewisse Themen tabu sein müssen. Aber der Film ist auch eine Reise zu und mit Menschen, über die man im Alltag vielleicht gar nicht so viel nachdenkt, und die plötzlich eine Rolle bekommen, die einem China-müden Journalisten im fremd gebliebenen Land ein Stück Heimat schenken.

    • 51 Min.

Kundenrezensionen

3.9 von 5
1,168 Bewertungen

1,168 Bewertungen

Ihr seid einfach geil ,

SRF

Schweizer Radio Fernsehr
Schweiz ist geil

Kingralf65 ,

Rock in China

Gratulation
Eine super Dokumentation. Unterhaltend, spritzig und lehrreich.
Vielen Dank

SNLMS7 ,

Sehr gut

Sehr gut gemacht 👍🏼 und interessant 🧐.

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