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Das Wissensmagazin berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen, Phänomene und die Geheimnisse des Alltags und des Lebens.

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    Malaria: «Einstein» und die Spritze der Hoffnung

    Malaria: «Einstein» und die Spritze der Hoffnung

    In Afrika läuft die weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria. In Ghana, Malawi und Kenia werden bis 2022 gegen zwei Millionen Kleinkinder mit dem Vakzin «RTS’S» geimpft. «Einstein» hat die Entwicklung des Impfstoffs während 13 Jahren begleitet. Die Langzeit-Dokumentation zeigt auf, wie schwierig der Weg zur ersehnten neuen Waffe gegen Malaria war. Die Schweiz spielte bei der Entwicklung des Impfstoffs eine tragende Rolle, doch die Testreihen und die Weiterentwicklung von «RTS’S» lagen ganz in der afrikanischen Verantwortung. Der Film belegt eindrücklich, dass ein Meilenstein wie dieser nur durch Langzeitengagement und echte Forschungspartnerschaft zwischen Nord und Süd möglich war. Die durch Mücken übertragene Malaria ist die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Die meisten der jährlich 450'000 Todesopfer sind Kinder.

    • 30 Min.
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    Zurück in die Freiheit: Wiederansiedelung von Wildtieren

    Zurück in die Freiheit: Wiederansiedelung von Wildtieren

    Wölfe, Biber, Wisente. Europäische Wissenschaftler untersuchen in verschiedenen Studien die Chancen und Risiken, wenn Wildtiere wieder in der Wildnis angesiedelt werden. Die ersten Erkenntnisse sind vielversprechend: Die Tiere sorgen dafür, dass natürliche Prozesse wiederhergestellt werden.

    • 30 Min.
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    Die Jäger der ultimativen Energiequelle

    Die Jäger der ultimativen Energiequelle

    Um die Welt in naher Zukunft ausschliesslich mit sauberer Energie zu versorgen, braucht es komplett neue Ansätze. «Einstein» zeigt Schweizer Forscherinnen und Forscher, die die Energiezukunft revolutionieren wollen. Von fliegenden Windkraftwerken über CO2-freies Solarbenzin bis hin zur Kernfusion. Kernfusion: Saubere Energie ohne Ende
    Christian Theiler arbeitet an der Kernfusion, dem ultimativen Traum von der Energiegewinnung. Die Vision: das Energieprinzip der Sonne auf der Erde nachahmen. Es wäre eine schier unerschöpfliche und vor allem «saubere» Energiequelle. Aber wird die Fusion einst gelingen, und welche Hürden sind noch zu meistern? «Einstein» zeigt Christian Theilers Forschung an der ETH Lausanne und begleiten ihn nach Frankreich, wo ein gigantischer Fusionsreaktor gebaut wird, der in fünf Jahren den Beweis antreten soll, dass durch Kernfusion tatsächlich Energie gewonnen werden kann.

    CO2-freies Benzin und fliegende Windkraftwerke im Meer
    Die Kraft der Sonne nutzt auch Philipp Furler. Er arbeitet an der Herstellung von CO2-freiem Benzin. Aus Luft und konzentriertem Sonnenlicht fertigt er CO2-neutrale Kraftstoffe. Das Solarbenzin zielt speziell auf den Luftverkehr, in dem Batterien wegen des Gewichts nicht verwendet werden können. Hat seine Vision das Potenzial, den Flugverkehr klimaneutral zu machen? An einem ähnlichen Punkt steht auch Rolf Luchsinger. Er will mit fliegenden Windkraftwerken die energiereichen Höhenwinde anzapfen. An einem Seil befestigt, steigt ein drachenartiges Segelflugzeug in die Höhe und treibt via Seilwinde einen Generator an. Die Vision: Gigantische Windparks über dem Meer könnten so bis zu einem Drittel des Weltenergiebedarfs decken, sagt der Physiker. Nun muss er die Technologie vom Prototypen auf ein kommerzielles Niveau bringen.

    Millionensegen für Tessiner Superbatterie
    Ein Tweet von Bill Gates hat gereicht, um der Firma von Andrea Pedretti 100 Millionen in die Kasse zu spülen. Der Ingenieur Pedretti arbeitet an einer Art Superbatterie und will damit das Hauptproblem von Solar- und Windenergie lösen: dass sie unregelmässig und schlecht planbar anfällt. Seine Lösung ist ein Turm aus tonnenschweren Betonklötzen und riesigen Kränen. Bei überschüssiger Energie werden die Klötze angehoben und bei Energiebedarf wieder abgesenkt, wodurch die Energie wieder frei wird. Die scheinbar simple Idee begeisterte Bill Gates, was er in einem Tweet zum Ausdruck brachte. Kurz danach standen Investoren bei Pedretti Schlange. Jetzt baut er im Tessin den ersten Speicherturm.

    • 33 Min.
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    Sonnenenergie statt Atomkraft – Kann die Schweiz das schaffen?

    Sonnenenergie statt Atomkraft – Kann die Schweiz das schaffen?

    Das Potenzial ist riesig: Die heutigen Dächer und Fassaden könnten über doppelt so viel Strom erzeugen wie alle AKWs zusammen. Warum geht beim einstigen Solarpionier Schweiz heute trotzdem so wenig? «Einstein» zeigt, wie clevere Bauprojekte und Innovationen in der Photovoltaik Schub bringen könnten. Am 20. Dezember geht Mühleberg als erstes AKW vom Netz, weitere werden folgen, sobald sie ihre maximale Lebensdauer erreicht haben. Die Strategie des Bundes ist klar: Da Windräder genauso wie neue Stauseen auf Widerstand stossen, soll vor allem Solarstrom die entstehenden Lücken füllen.
    «Einstein» fragt: Wie ist das zu schaffen? In einem Land, über dem gerade im Winter oft Nebel liegt? Eine aktuelle Studie des Bundes zeigt: Wenn alle vernünftig nutzbaren Dach- und Fassadenflächen mit Solarpanels bedeckt wären, könnten diese mehr Strom erzeugen, als die Schweiz verbraucht. Nur: Solarpanels sind nicht jedermanns Sache. Und sie gelten als teure Investition.
    Ein Besuch im Europarekordhaus in Gerzensee bei Bern zeigt aber: Solarhäuser können besser aussehen als manches Standardhaus und sind auf die gesamte Lebensdauer betrachtet sogar eher günstiger. Das Europarekordhaus liefert nota bene siebenmal so viel Strom, wie es selbst verbraucht.
    Solarpanels sind heute dank Schweizer Forschung kaum mehr als solche zu erkennen. Und sie werden in Zukunft deutlich effizienter werden. Was mit Schweizer Technologie möglich ist, zeigt der Abenteurer Raphaël Domjan. Er will alleine mit Solarstrom auf die Rekordhöhe von 25'000 Metern fliegen und so zeigen, dass Solarenergie auch in der Fliegerei eine Zukunft hat. «Einstein» wagt schon einmal einen wilden Ritt im Simulator des Rekordflugzeugs.
    Nur: Was tun, wenn tagelang Wolken vor der Sonne hängen? Oder woher kommt der Strom in der Nacht? Noch sind nicht alle Probleme gelöst. Doch auch hier haben Schweizer Forscherinnen und Forscher neue Ansätze, zum Beispiel mit Batterien, die nicht mehr explodieren können. «Einstein» mit einer Sendung zum historischen Moment der ersten Abschaltung eines kommerziellen Schweizer AKW.

    • 31 Min.
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    Ökoakustik: Die Tonspur des Klimawandels

    Ökoakustik: Die Tonspur des Klimawandels

    Wie tönt es im Boden? Wie klingt der Wald in einem trockenen Sommer? Ökoakustiker wie der Schweizer Klangforscher Marcus Maeder beschreiben mithilfe von Tonaufnahmen die Natur völlig neu. Der Klang wird zum Gradmesser eines Ökosystems. «Einstein» zeigt, welche Chancen die Ökoakustik eröffnet. Wie tönt es im Boden?
    Insekten, die im Boden leben, machen Geräusche, wenn sie herumkrabbeln und fressen, und sie kommunizieren auch miteinander. Im Kunst- und Forschungsprojekt «Sounding Soil» macht Klangkünstler und Umweltwissenschaftler Marcus Maeder die Bodenorganismen hörbar. In dieser Sendung lässt Maeder «Einstein»-Moderator Tobias Müller in unterschiedliche Böden hineinhorchen, um den Lebewesen im Untergrund zuzuhören.

    Ökoakustik – Die neue Biodiversitätskontrolle
    Forscherinnen und Forscher nutzen Audioaufnahmen, um die Artenvielfalt in unterschiedlichsten Ökosystemen zu überwachen. Denn jedes Lebewesen – jedes Insekt, jedes Säugetier und jeder Vogel – kommuniziert auf seiner ganz eigenen Frequenz. Verändert sich demnach der Klang eines Biotops, gibt dies Aufschluss über dessen Zustand. Die Ökoakustik hat sich jedoch noch nicht überall durchgesetzt – in der Schweiz wird die neue wissenschaftliche Methode noch auf Herz und Nieren geprüft.

    Amazonas – Dem Klimawandel auf der Spur
    «Einstein» folgt dem Klangkünstler und Forscher Marcus Maeder nach Brasilien in den Amazonas – wo er dem Klimawandel im Regenwald zuhört und mithilfe der Ökoakustik den Zustand des Regenwaldes hörbar machen will.

    • 29 Min.
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    Das Geheimnis im Bodensee

    Das Geheimnis im Bodensee

    «Einstein» begleitet exklusiv die Erforschung mysteriöser Steinhügel im Bodensee. Sie erweisen sich bereits heute als eine der grössten archäologischen Strukturen weltweit. Wer hat sie errichtet? Zu welchem Zweck? Und: Warum liegen die Hügel heute bis zu fünf Meter unter Wasser? SRF hat «Einstein» exkulsiv bei der Erforschung von rund 170 mysteriösen Steinhügeln im Bodensee begleitet. Stück für Stück gaben diese ihr Geheimnis preis und erweisen sich heute als eine der grössten zusammenhängenden archäologischen Strukturen weltweit. Mit einer geschätzten Masse von 160'000 Tonnen Gesteinsmaterial entspricht die Struktur ungefähr der grössten gotischen Kathedrale der Welt: dem Kölner Dom. Wann lebten die Menschen, die diese Steinhügel errichtet haben? Zu welchem Zweck wurden sie erbaut? Und: Warum liegen die Hügel heute bis zu fünf Meter unter Wasser?

    • 31 Min.

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Beenndet dies nie, nicht so wie Box Office

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