50 Folgen

«Kontext» ist die tägliche Hintergrundsendung zu Themen der Kunst, der Kultur, zu Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Politik. Eine Stunde lang täglich setzt «Kontext» einen Akzent gegen die kurzatmige, schnell konsumierte Berichterstattung - hintergründig, mutig und überraschend. Von Montag bis Freitag um 9 Uhr auf SRF 2 Kultur.

Leitung: Sandra Leis

Redaktion: Igor Basic, Katrin Becker, Norbert Bischofberger, Sabine Bitter, Katharina Brierley, Vanda Dürring, Noëmi Gradwohl, Irene Grüter, Brigitte Häring, Alice Henkes, Sarah Herwig, Anna Jungen, Ellinor Landmann, Monika Schärer, Susanne Schmugge, Bernard Senn, Michael Sennhauser, Dagmar Walser, Raphael Zehnder.

Programmassistenz: Elisa Jaun

Kontakt: info@srf2kultur.ch

 

 

 

Kontext Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.3 • 231 Bewertungen

«Kontext» ist die tägliche Hintergrundsendung zu Themen der Kunst, der Kultur, zu Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Politik. Eine Stunde lang täglich setzt «Kontext» einen Akzent gegen die kurzatmige, schnell konsumierte Berichterstattung - hintergründig, mutig und überraschend. Von Montag bis Freitag um 9 Uhr auf SRF 2 Kultur.

Leitung: Sandra Leis

Redaktion: Igor Basic, Katrin Becker, Norbert Bischofberger, Sabine Bitter, Katharina Brierley, Vanda Dürring, Noëmi Gradwohl, Irene Grüter, Brigitte Häring, Alice Henkes, Sarah Herwig, Anna Jungen, Ellinor Landmann, Monika Schärer, Susanne Schmugge, Bernard Senn, Michael Sennhauser, Dagmar Walser, Raphael Zehnder.

Programmassistenz: Elisa Jaun

Kontakt: info@srf2kultur.ch

 

 

 

    Care Migration: Die Zukunft der Altersbetreuung?

    Care Migration: Die Zukunft der Altersbetreuung?

    24 Stunden, 7 Tage die Woche, kaum Pausen und keine Freizeit: Die Arbeitsbedingungen von Care Migrantinnen, die als Betreuungspersonen in Haushalten von betagten Personen in der Schweiz leben, sind oft prekär. Trotzdem spricht die Politik von einer Win-win-Situation.

    Statt ins Altersheim zu gehen, möchten Seniorinnen und Senioren aus verschiedenen Gründen vermehrt zu Hause alt werden. Ihre Betreuung übernehmen dort neben Familienangehörigen und Freiwilligen zunehmend auch Care Migrantinnen, die zwischen ihrem Heimatland und der Schweiz pendeln. Erste Gerichtsentscheide zeigen, dass ihre Arbeitsbedingungen oft nicht den üblichen Regelungen entsprechen.
    Dieser Kontext geht der Frage nach, weshalb die Care Migration trotzdem für viele Beteiligte attraktiv ist, und versucht auszuloten, ob es sich dabei um ein Modell für die Zukunft der Altersbetreuung handelt. Weitere Themen: Arbeit hinter verschlossenen Türen - Das Leben einer Care Migrantin - Darf Care Migration 24 Stunden-Betreuung sein? - Ist Care Migration ein Modell für die Zukunft?

    • 47 Min.
    «Mit zehn weisst du: Der Tod gehört dazu» – Kinder der Mafia

    «Mit zehn weisst du: Der Tod gehört dazu» – Kinder der Mafia

    Die italienische Journalistin Angela Iantosca gibt einen Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, die in Mafia-Familien aufwachsen. Und sie zeigt auf, wie das Jugendgericht in Reggio Calabria versucht, Mafia-Karrieren der jüngsten Generation zu verhindern.

    Italien beschreitet seit ein paar Jahren neue Wege, um die Macht von mafiösen Familienclans zu brechen: Richter entziehen Eltern die Obhut, deren Kinder wegen Organisierter Kriminalität vor Gericht kommen. Die Söhne und Töchter werden in Pflegefamilien oder betreuten Wohngemeinschaften untergebracht - weit weg von zu Hause und ausserhalb des mafiösen Umfelds. Dieses Resozialisierungsprogramm wurde vor neun Jahren von einem Richter in Reggio Calabria initiiert. Kontext fragt nach, was daraus geworden ist und beleuchtet die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen, die in Mafia-Familien aufwachsen.

    Erstausstrahlung: 18.1.2018 Weitere Themen: Wie der Vater so der Sohn - «Nicht die Liebe verbindet uns, sondern der Schmerz» - Neue Chance fern der Heimat - Öffentlichen Raum aufwerten

    • 52 Min.
    Frauen und Finanzen – warum kümmern sie sich nicht so gerne wie Männer ums Geld

    Frauen und Finanzen – warum kümmern sie sich nicht so gerne wie Männer ums Geld

    Drei Viertel der Frauen gaben bei einer aktuellen Studie einer Grossbank an, sich nicht wirklich gut mit Geld auszukennen. Bei verheirateten heterosexuellen Paaren kümmern sich bei 60 Prozent ausschliesslich die Männer um die Familienfinanzen. Auch weitere Statistiken zeigen diesen Gendergap.

    Weshalb kümmern sich Frauen weniger um die eigenen Finanzen als Männer, und weshalb trauen sich Frauen beim Geld weniger zu? Sei es beim Investieren, Sparen oder bei der Vorsorge?

    Das besprechen wir in «Kontext» mit drei Expertinnen, die das ändern wollen: Olga Miler, Unternehmerin und Gründerin der Finanzplattform «Smartpurse». Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mit Kursen und Coaching Frauen Finanzwissen zu vermitteln. Prof. Christine Laudenbach, sie forscht an der Universität Bonn über das Finanzverhalten von Frauen und stellt fest: Frauen werden auch von den Banken nicht ernst genommen. Und Olivia Frei von der Frauenzentrale Zürich. Sie hilft Frauen nach der Scheidung, das finanzielle Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

    • 50 Min.
    Vom Fussballfan-Sein

    Vom Fussballfan-Sein

    Die einen können gar nichts mit Fussball anfangen. Für andere ist dieser Ballsport ein wichtiger Lebensinhalt, der Club eine Heimat und das Stadion ein Treffpunkt. Sie legen sich den Schal um und singen: die Fussball-Fans.

    Fussball erzeugt und entfesselt Leidenschaften. Fussball-Fans identifizieren sich mit ihrem Club, mit ihrer Mannschaft. Es gibt viele Schattierungen von Fussballanhängern. Vom Angefressenen, der sein Leben der Fankurve widmet, bis zum stillen Beobachter auf der Tribüne. Ein nach wie vor stark männlich geprägtes Milieu. Auskünfte von Mämä Sykora vom Fussballmagazin «Zwölf» und des Sportsoziologen Gunter A. Pilz. Und eine Erkundung im Umfeld des FC Basel, der von Turbulenzen geschüttelt wird. Weitere Themen: Kleine Phänomenologie der Fans - «Rotblau isch hüt d'Farb»

    • 50 Min.
    Das Sachbuch-Trio

    Das Sachbuch-Trio

    Mathematik und viele Fragezeichen? Das muss nicht sein, sagt Kit Yates. Kunst aus Afrika zurück in ihre Herkunftsländer? Bénédicte Savoy zeigt, wie lange diese Frage schon diskutiert wird und sich dennoch kaum was bewegt. Und: Mehr Menschlichkeit? Absolut möglich sagt der Theologe Pierre Stutz. Weitere Themen: Keine Angst vor Mathematik - Alte Geschichten, neue Dringlichkeit - Plädoyer für mehr Menschlichkeit

    • 49 Min.
    Künste im Gespräch – Andere Perspektiven im Pop, Roman, Theater

    Künste im Gespräch – Andere Perspektiven im Pop, Roman, Theater

    Die Stimmenvielfalt schwarzer Künstlerinnen in der Popmusik, eine Versöhnung mit Misstönen am Berliner Theaterreffen, und ein raffiniertes Verwirrspiel über Dichtung und Wahrheit in einem Liebesroman.

    Einen gewichtigen Platz in der Geschichte der Popmusik: das fordert Daphne Brooks, Autorin des Buches «Liner Notes for the Revolution» für schwarze Künstlerinnen. Dieser werde ihnen immer noch nicht zuerkannt.

    Auch dieses Jahr muss das Berliner Theatertreffen digital stattfinden. Die Eröffnung macht ein Live-Streaming vom Schauspielhaus Zürich: «Einfach das Ende der Welt» ist eine Inszenierung von Hausregisseur Christopher Rüping, der schon zum vierten Mal zur Bestenschau des deutschsprachigen Theaters eingeladen ist.

    Die deutsch-französische Autorin Sylvie Schenk lädt mit ihren «Roman damour» zu einem ungewöhnlichen Vexierspiel ein: Eine Dreiecksgeschickte verknüpft sie mit einem Interview zwischen Journalistin und Autorin. Weitere Themen: «Männlich, weiss» reicht nicht. Musikkritik braucht Vielfalt - «Live-Streams haben sich zu einer eigenen Kunstform entwickelt» - Wie viel Reales steckt in einem Roman?

    • 53 Min.

Kundenrezensionen

4.3 von 5
231 Bewertungen

231 Bewertungen

Die Hörer ,

Danke sagen.

Dank, an die Redaktion für ihre informativen gut recherchierten Beiträge.

Toupetträger ,

Ideologie

In Themenauswahl und Bearbeitung viel zu tendenziös, das korrumpiert den Inhalt völlig. Schade

SpenceTooMuchInThePants ,

Gescheitheit im Klang

Zu wenig kritisch, zuviel Mainstream und oftmals zu politisch korrekt. Klassischer Channel für AkademikerInnen in ihrer Weltansichtsblase - könnte auch von Maturanden sein, die meinen die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und jeder Satz krampfhaft Hochdeutsch klingen muss.

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