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Hinein ins pralle Leben: «Kulturplatz» greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. «Kulturplatz» findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald.

Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Sie eröffnet neue Welten, unterhält und fesselt, sie bringt uns zum Lachen und rührt zu Tränen. Diesem Credo ist «Kulturplatz» verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. «Kulturplatz» spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.

Die Kamera arbeitet im «Kulturplatz »wie das menschliche Auge. Sie sucht, sie findet, sie fokussiert neu. In diesem Spiel mit der Tiefenschärfe entstehen Bildwelten, die sich radikal vom herkömmlichen Fernsehbild unterscheiden: irritierend schön und verführerisch.

Kulturplatz HD Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur

Hinein ins pralle Leben: «Kulturplatz» greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. «Kulturplatz» findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald.

Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Sie eröffnet neue Welten, unterhält und fesselt, sie bringt uns zum Lachen und rührt zu Tränen. Diesem Credo ist «Kulturplatz» verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. «Kulturplatz» spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.

Die Kamera arbeitet im «Kulturplatz »wie das menschliche Auge. Sie sucht, sie findet, sie fokussiert neu. In diesem Spiel mit der Tiefenschärfe entstehen Bildwelten, die sich radikal vom herkömmlichen Fernsehbild unterscheiden: irritierend schön und verführerisch.

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    Frauen erobern Schweizer Museen

    Frauen erobern Schweizer Museen

    Gleich drei Schweizer Museen zeigen Künstlerinnen, die jahrelang im Schatten ihrer berühmten Männer standen: die 95-jährige Malerin Teruko Yokoi, Ehefrau von Sam Francis, Lee Krasner, Gattin von Jackson Pollock, und Gerda Taro, deren Kriegsfotos teils Robert Capa zugeschrieben wurden. Weitere Themen der Sendung:
    «Es wird Zeit.» Das sagte sich das britische Künstlerpaar Gilbert & George vor 50 Jahren und nahm gemeinsam den Kampf gegen Doppelmoral und Scheinheiligkeit auf. Zum Jubiläum zeigt die Kunsthalle Zürich eine grosse Retrospektive. «Kulturplatz» hat die Gentlemen vorab in London besucht.

    Und: Es reicht! Vor 40 Jahren startete das Basler Kabarettduo Sibylle und Michael Birkenmeier mit ihren bissigen, politischen Programmen durch und wurde international gefeiert. In Zeiten der Comedy sei es aber schwer geworden, Engagements zu bekommen. Das Geschwisterpaar ist auf Abschiedstournee.

    • 27 Min.
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    Visionäre Wohnwelten

    Visionäre Wohnwelten

    Eva Wannenmacher trifft das legendäre Schweizer Designer-Duo Trix und Robert Haussmann und erfährt, wie man Ikonen für den Innenraum schafft und warum die beiden auch nach 50 Jahren Zusammenarbeit immer noch Freude an Möbeln und an aneinander haben. Visitenkarte, Spiegel der Seele oder Rückzugsort: Eine Wohnung kann alles sein. Wohnen war einmal privat, ist es heute mit Instagram, Airbnb und Co. aber nicht mehr. Wohnen bedeutet, sich wohlfühlen im Zeitgeist. Wohnen hat mit Haltung zu tun, denn in der guten Stube trifft der gute Geschmack zuverlässig auf die zentralen politischen und technologischen Entwicklungen.

    Nebst einem Treffen mit dem legendären Schweizer Designer-Duo Trix und Robert Haussmann taucht «Kulturplatz» in die «Home Stories» im Vitra Design Museum ein, wo die Wohntrends der letzten 100 Jahre eine grosse Bühne bekommen.

    Weitere Geschichten der Sendung sind:

    Kunst oder Krempel? Der chinesische Star-Künstler Ai Weiwei will die Kunst demokratisieren und produziert mit einer Baumarktette ein Kunstwerk zum Selbermachen.

    Hass und Haare: Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie schreibt gegen Rassismus und erreicht damit ein Millionenpublikum. Sie erzählt auch, warum für sie Michelle Obamas Frisur höchst politisch ist.

    • 29 Min.
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    Männerwelten

    Männerwelten

    Was ist das heutzutage – ein Mann? Die Zeit der streng definierten Rollenbilder ist längst passé. Die #MeToo-Bewegung hat den Männerwahn ordentlich vom Sockel gehauen. Und nun? Eva Wannenmacher schlüpft für diese Sendung in den feinen Zwirn, um als Mann die Männermesse «Man's World» zu besuchen. Dort fragt sie wie einst Herbert Grönemeyer, «wann ist ein Mann ein Mann», beobachtet, wofür Männer sich begeistern, und präsentiert Geschichten um das Mannsein heute.«Männerphantasien» – ein Kultbuch, entstanden aus dem Geist der 1970er-Jahre. Rebellisch, unkonventionell und mit unvermuteten Perspektiven analysiert Klaus Theweleit die Entstehung von Männerbildern, Männerrollen, männlicher Gewalt und Faschismus. Nun wurde es neu aufgelegt und beweist, wie aktuell es immer noch ist.«Die Sarasins» – Paul und Fritz Sarasin sind Basler Legenden. Sie waren Naturforscher, brachten den ersten Elefanten nach Basel und begründeten das Basler Museum der Kulturen. Aus ihrer homoerotischen Zuneigung machten sie keinen Hehl. Das Theater Basel spiegelt diesen brisanten Stoff in der «Wiederauferstehung der Vögel» von Thiemo Strutzenberger.«Jeans for Jesus» – die Berner Indie-Pop-Band ist vielleicht die innovativste Pop-Gruppierung der Schweiz. In ihren Songs und Shows spielen sie mit einem Männerbild, das zeitgemäss und feministisch ist. Nun erscheint ihr neues Album «19xx_2xxx_».«Her Take» – Das Fotoforum im Bieler Centre Pasquart zeigt den Blick von Fotografinnen auf Männer, auf männliche Inszenierungen – in der Ausstellung «Her Take – Maskulinität überdenken».

    • 29 Min.
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    Film ab im Stall! Ein Besuch im urchigsten Kino der Schweiz

    Film ab im Stall! Ein Besuch im urchigsten Kino der Schweiz

    Wie aus einem Stall ein gefragtes Kino wurde: In Bivio, einem kleinen Bündner Wintersportort am Julierpass, sorgen zwei Familien mit viel Herzblut und unbezahlter Arbeit für Unterhaltung. Eva Wannenmacher nimmt Platz im Holzpalett-Fauteuil im «Cinema Stalla». Die Fondation Beyeler in Riehen zeigt den grossen amerikanischen Maler Edward Hopper. Seine unverkennbaren Gemälde werfen den Blick auf Menschen – meist Frauen – wie erstarrt in Gedanken, stets umgeben von einem Hauch von Einsamkeit. Filmemacher liessen sich schon immer davon inspirieren. Nun spinnt der deutsche Regisseur Wim Wenders die Geschichten in den Bildern Hoppers weiter und hat extra für die Ausstellung einen Film produziert. «Kulturplatz» schaut sich das Ergebnis an.

    Das Buch «Three Women» der US-Autorin Lisa Taddeo wird im Moment in den Medien heiss diskutiert. Ihre Beschreibung von Frauen in sexueller Abhängigkeit wirkt insbesondere unter dem Blickwinkel der #MeToo-Debatte seltsam rückständig. «Kulturplatz» fragt: Ist die weibliche Lust selbstbestimmt und autonom oder immer noch unfrei und tabuisiert – wo stehen wir heute? Was gibt es noch zu tun, gut zwei Jahre nach dem ersten #MeToo-Moment?

    • 27 Min.
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    Die Welt sehen mit Olafur Eliasson

    Die Welt sehen mit Olafur Eliasson

    Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson ist bekannt für raumfüllende Installationen und Projektionen, die die Sinne bezaubern. In seinen Ausstellungen taucht man in Lichtwasserfälle ein oder man ertastet Wände voll weichem Moos. Eine magische Welt. Weitere Themen der Sendung sind:

    Hongkong – «Kulturplatz» schaut hinter die Kulissen des Konflikts zwischen China und Hongkong und trifft Menschen, die sich für Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen.

    Sol Gabetta – Die weltweit bekannte Cellistin spielt «Concerto en Sol», eine Uraufführung des deutschen Komponisten Wolfgang Rihm. Ein Schicksalsstück.

    • 27 Min.
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    Die 2000er übernehmen

    Die 2000er übernehmen

    2020 werden junge Erwachsene des Jahrgangs 2000 zwanzig Jahre alt. Wie ticken die 2000er, was ist ihr Lebensentwurf, was treibt sie an und was macht ihnen Sorgen? Sind sie die Klimajugend, wie es das Wort des Jahres nahelegt? Vier 2000er berichten gleich selbst und gestalten diesen «Kulturplatz». Ismael Rohwedder, Gianna Regnani, Smilla Diener und Louis Ruffieux heissen die vier 2000er, die einer Anfrage von «Kulturplatz» gefolgt sind, um aktiv die erste Ausgabe des Jahres 2020 zu gestalten. Alle haben sich ein Thema ausgesucht, das ihnen besonders am Herzen liegt. Ismael Rohwedder widmet sich der Klimabewegung, dem grossen gemeinsamen Nenner dieser jungen Generation. Gianna Regnani lotet die Sphäre des Tattoos aus und erkundet, wie breit die gesellschaftliche Akzeptanz dafür mittlerweile ist. Smilla Diener will diskutieren und lädt zwei Sendungsverantwortliche zum Gespräch über Vorstellungen und Vorurteile der Elterngeneration gegenüber junger Erwachsener ein. Louis Ruffieux schliesslich vergleicht die heutige Protestbewegung mit der Jugendbewegung der militanten 80er-Jahre und sondiert das schlummernde Radikalisierungspotenzial seiner Generation.Eine besondere Überraschung haben sich diese vier 2000er in Bezug auf den Ort der Sendung ausgedacht. Er macht deutlich, dass diese Generation hoch hinaus will – und Humor hat.

    • 27 Min.

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