14 Folgen

Kultur durchdringt unser Leben. «Kulturplatz» will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick.

Kulturplatz Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 3.8 • 57 Bewertungen

Kultur durchdringt unser Leben. «Kulturplatz» will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick.

    • video
    Kreativität verändert die Welt

    Kreativität verändert die Welt

    Kreativität ist der Motor jeglicher Veränderung. Aber wie entsteht sie? Unter welchen Bedingungen? Und warum? «Kulturplatz» ist zu Gast bei der Luzerner Singer/Songwriterin Heidi Happy und beobachtet, wie sie in ihrem «Musikzimmer» an einem neuen Song arbeitet. Woher holt sie ihre Inspiration?

    «Why Are We Creative?»
    Diese Frage treibt den Filmemacher und Autor Hermann Vaske seit 40 Jahren um. Er reiste mit der Kamera um die Welt und stellte Künstler, Politikerinnen und Philosopheninnen immer diese eine Frage. David Bowie, Quentin Tarantino, Björk oder Marina Abramović, der Dalai Lama und Stephen Hawking – sie alle und viele mehr liessen sich auf dieses Abenteuer ein. Entstanden sind der Dokumentarfilm «Why Are We Creative?», der 2018 bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführt wurde, und eine Ausstellung mit Skizzen, Zeichnungen und Collagen. Denn Hermann Vaske bat alle Prominenten auch um ein Bild zur Frage «Warum sind Sie kreativ?».

    Was verändert die Welt?
    Wie entstehen besondere Ideen? Im Kopf von Genies? Oder in Zusammenarbeit vieler, die Veränderung suchen? Stefan Klein hat in seinem Buch «Wie wir die Welt verändern» eine Kulturgeschichte der Kreativität entworfen und die entscheidenden historischen Momente skizziert. Dazu zeigt die Kreativitätsforscherin Catherine Robin auf, wie sich Kreativität in Gruppen ausbildet. Und nicht nur in der Gedankenwelt einsamer Genies.

    Eine Wiederholung vom 28. April 2021.

    • 26 Min.
    • video
    Zu heiss – Tabuthema Wechseljahre

    Zu heiss – Tabuthema Wechseljahre

    Die Wechseljahre der Frau, sie haben noch immer einen schlechten Ruf. Es droht das «Unsichtbarwerden», Rollen in Theater und Film werden für Frauen je älter, desto knapper. Doch die zweite Lebenshälfte hält viel bereit. Zu Gast: Barbara Terpoorten, Kommissarin in der SRF-Serie «Der Bestatter».

    Ob Bücher, Artikel, Blogs oder Talks: Das Thema Wechseljahre wird in der Öffentlichkeit so stark diskutiert, wie selten zuvor. Richtig und wichtig, wie «Kulturplatz» findet, denn die Enttabuisierung könnte positiven Einfluss auf die gesamte Gesellschaft nehmen. Es berichten Expertinnen, die beim Thema kein Blatt vor den Mund nehmen und Frauen, die das Klimakterium nicht als Last empfunden haben, sondern als grosse Chance. So etwa die Schriftstellerin Milena Moser, die nach 50 ihr wahres Glück gefunden hat. Und doch: kein Job fürs Alter?
    Schauspielerinnen haben es ungleich schwerer als ihre männlichen Kollegen. Ab einem bestimmten Alter werden sie seltener gecastet, oft werden die Rollen spärlich und verdichten sich auf wenige immer wiederkehrende Klischees. Wie damit umgehen, was dagegen unternehmen und welche Erwartungen Schauspielerinnen selbst haben, erzählen die zwei sehr unterschiedlichen Berufskolleginnen Ariane Andereggen und Rachel Braunschweig. Während die eine sich in ihrem Theaterstück «Age on Stage» mit der Thematik auseinandersetzt, avanciert letztere zum späten Kino-Shootingstar.

    • 26 Min.
    • video
    Kunst und Liebe im Hotel

    Kunst und Liebe im Hotel

    Das Zürcher Hotel Europe verwandelt sich in einen Ort der Kunst. Unter dem Motto «Love In The Times Of …» residieren in den Zimmern Bilder und Installationen, im Dialog mit der besonderen Atmosphäre des Hotels. In Zeiten, die sowohl für die Liebe als auch für das Reisen keine leichten sind.

    Weitere Themen:

    Das geheime Leben der Anne Spoerry
    Im Kongo ist sie eine Legende und wird als «Mama Daktari» verehrt. Viele Jahre lang versorgte Anne Spoerry als «flying doctor» Tausende mit medizinischer Hilfe. Selbstlos und bescheiden. Doch über ein Kapitel ihres Lebens schwieg sie. Denn Anne Spoerry soll während des Zweiten Weltkriegs Schuld auf sich geladen haben. War ihre humanitäre Arbeit in Afrika ein Akt der Busse?

    Der Streit um den «Pfauen»
    Der Pfauen, das Stammhaus des Zürcher Schauspielhauses ist in die Jahre gekommen. Soll das Traditionshaus, im Zweiten Weltkrieg Heimat und Exil für viele Theaterschaffende aus Nazi-Deutschland, abgerissen, renoviert, oder einfach so belassen werden? Was ist wichtiger – ein funktionstüchtiges modernes Theaterhaus oder die Erinnerung an den Mythos vergangener Zeiten?

    Kara Walker
    28 Jahre lang hielt Kara Walker die Zeichnungen unter Verschluss, die nun im Kunstmuseum Basel erstmals ausgestellt werden. Die weltweit anerkannte afroamerikanische Künstlerin thematisiert in provokanten, teilweise obszönen Bildern Rassismus, Geschlecht, Sexualität und Gewalt, ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Und stellt damit Geschichtsbilder in Frage, legt den Finger in die Wunden des amerikanischen Selbstverständnisses.

    • 29 Min.
    • video
    Zu Besuch in Murten beim jüngsten Museumsdirektor der Schweiz

    Zu Besuch in Murten beim jüngsten Museumsdirektor der Schweiz

    Der 14-jährige Leonard Riesen gibt Gas. Letzten Herbst hat der Eisenbahn- und Automobilfan bereits sein zweites Museum eröffnet: «Das Depot» im alten Lokschuppen Murten. Der Schüler investiert Freizeit und Taschengeld, um historische Relikte zu retten. Ein Besuch beim ambitionierten Museumsleiter.

    Leonard Riesen setzt alles daran, Altgedientes am Leben zu erhalten. Doch alles hat irgendwann ausgedient. Loslassen gehört zum Leben, egal, wie gut viele Menschen im Verdrängen sind. «Hallo, Tod» ist das schweizweit erste interdisziplinäre Festival, das vom 25. bis 30. Mai 2021 mitten in Zürich mit Kunst und Kreativität dazu einlädt, einen entspannteren Umgang mit dem Unausweichlichen zu finden.

    «Wie leben wir in Zukunft zusammen? – How will we live together?» Diese Frage stellt die Architekturbiennale Venedig, die mit einem Jahr Verzögerung endlich gestartet ist; als erste grosse internationale Kulturveranstaltung nach Lockerungen der Covid-Beschränkungen. Es sind globale Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel und Digitalisierung, deren sich 114 Teilnehmer aus 46 Ländern annehmen. «Kulturplatz» macht sich auf die Suche nach Antworten.

    Der alle drei Jahre in Zürich stattfindende Concours Géza Anda gilt als einer der prestigeträchtigsten und anspruchsvollsten Klavierwettbewerbe der Klassik-Branche. Dieses Jahr findet er im Gedenken an den grossen Pianisten Géza Anda zu seinem 100. Geburtstag vom 27. Mai bis 5. Juni statt. 2018 gratulierte «Kulturplatz» der Gewinnerin Claire Huangci. Nun erzählt die US-Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, wie der Sieg ihre Karriere befeuerte und was das Geheimnis ihres aussergewöhnlichen Klavierspiels ist.

    • 28 Min.
    • video
    Räume der Erinnerung

    Räume der Erinnerung

    Lange waren die Museen zu, zu lange. Jetzt ist eine Ausstellung der Künstlerin Zilla Leutenegger zu sehen, die sich mit ihrer eigenen Biografie anhand von Räumen auseinandersetzt. Eine Reise in ihre Kindheit und an Orte, die bis heute eine Bedeutung haben.

    Raubgut Afrika
    Um Erinnerung und Erinnerungskultur geht es auch im Konflikt um geraubtes Kulturgut. Die sogenannten «Benin Bronzen» wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten aus Benin-Stadt in Nigeria als Kriegsbeute mitgenommen und in Europa verkauft, um so kriegerische Feldzüge zu finanzieren. Viele europäische Museen haben für ihre Sammlungen solche Objekte gekauft. Doch heute fordert Nigeria diese Kunstwerke zurück, einige davon lagern in Schweizer Museen.

    CryptoPunks
    Kürzlich machte der Verkauf eines digitalen Kunstwerks Schlagzeilen, das für 69 Millionen Dollar auf einer Auktion verkauft wurde. Die Besonderheit daran: es war eine digitale Grafik, die unendlich reproduzierbar ist, aber durch eine bestimmte Technologie nur einen Besitzer haben kann. Die Technologie heisst NFT (Non Fungible Token) und basiert auf der Blockchain Technologie. Jetzt kam für 17 Millionen Dollar eines der ersten NFT’s unter den Hammer: die CryptoPunks.

    50 Jahre Form und Farbe
    Künstlerin oder Künstler zu werden ist nicht einfach und dazu braucht es oft eine langjährige Ausbildung. Eine dieser Ausbildungsstätten heisst F&F, Schule für Kunst und Design, und entstand vor 50 Jahren als eine Abspaltung von der Zürcher Hochschule der Künste. Denn wie man zu einem guten Künstler, einer guten Künstlerin wird, darüber streitet man sich schon lange, auch schon damals.

    • 28 Min.
    • video
    Mit Musik Grenzen überwinden

    Mit Musik Grenzen überwinden

    Wenn klassische Musik das enge Korsett ablegt, entstehen neue Klangwelten. Das Neue Orchester Basel bringt ein Stück zur Uraufführung, das Klassik mit Schweizer Volksmusik vermischt und sich von einem alten indischen Brauch inspirieren lässt. «Kulturplatz» zu Gast bei einer unerhörten Darbietung.

    Die Aktion #allesdichtmachen gegen die Corona-Massnahmen hat grad gezeigt, wie Kulturschaffende sich besser nicht politisch einmischen sollten. Einen betont anderen Weg geht Jean Peters. Der deutsche Aktionskünstler, Journalist, Performer ist Gründungsmitglied des «Peng! Kollektivs», das mit witzigen, skurrilen und sehr subversiven Aktionen politisch aktiv ist. Nun hat Jean Peters ein Buch über seine Arbeit geschrieben. «Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter». Eine amüsante Aufmunterung, die gewohnten Protest-Trampelpfade zu verlassen und mit neuen witzigen und subversiven Protestformen mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

    Weiter in der Sendung:
    Ihre Spielfilme sind wunderbar böse und poetisch zugleich – merkwürdig im besten Sinne des Wortes. Erst zwei davon haben die Berner Zwillingsbrüder Zürcher bisher gedreht. Und doch werden sie dank unverkennbarer Handschrift schon auf der ganzen Welt gefeiert. Zuletzt auf der diesjährigen Berlinale, wo sie für das Kammerspiel «Das Mädchen und die Spinne» den Regiepreis in der Sparte «Encounters» abräumen konnten. Nun startet ihr Zweitling in unseren Kinos. Der perfekte Zeitpunkt, um das tierisch talentierte Duo und dessen spezielle Filmsprache etwas besser kennenzulernen.

    • 28 Min.

Kundenrezensionen

3.8 von 5
57 Bewertungen

57 Bewertungen

Mark.Magge ,

Gut!

Alle Podcasts von srf sind in der Anwendung einfach und übersichtlich dargestellt! Jedoch sollte eine AirPlay Funktion eingebaut, und mit einem neuen Kommunikationskonzept das Ganze ein bischen spannender gestalten werden, um das Segment noch besser zu erreichen!

spigola71 ,

Sendung vom 19. Dez. 2012

... und mit dem Start von SRF wird hier leider kein Update mehr geliefert. Wirklich schade!

Ash131313$$$13 ,

Videoqualität

Jetzt haben sie noch zusätzlich die Video Qualität runtergeschraubt. Auf einem iPad nicht mehr anzusehen. Früher war es besser. Echt schade. Die Sendung gefällt nämlich nach wie vor.

Top‑Podcasts in Gesellschaft und Kultur

Zuhörer haben auch Folgendes abonniert:

Mehr von Schweizer Radio und Fernsehen