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Bei memleket kommt jener Teil der Schweiz zur Sprache, der heute noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Hier spricht die plurale, diverse Schweiz mit Migrationsvordergrund, eine, die eine andere Sicht auf die Welt hat. Direkte Stories als Testimonials, ungeschminkt, kritisch, mit einem offenen Blick auf das, was die neue Schweiz sein kann und sein sollte.

memleket - stimmen der neuen schweiz podcastlab.ch, Christoph Keller, Tatiana Vieira

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.8 • 5 Bewertungen

Bei memleket kommt jener Teil der Schweiz zur Sprache, der heute noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Hier spricht die plurale, diverse Schweiz mit Migrationsvordergrund, eine, die eine andere Sicht auf die Welt hat. Direkte Stories als Testimonials, ungeschminkt, kritisch, mit einem offenen Blick auf das, was die neue Schweiz sein kann und sein sollte.

    babanews - für Šhvicer*innen

    babanews - für Šhvicer*innen

    Eine sehr gemischte Redaktion berichtet für die Migrationsgesellschaft Schweiz, also für eine Mehrheit. Die Journalist:innen erzählen aus einer migrantischen Perspektive, aber nicht nur für Menschen mit Migrationshintergrund - bei babanews ist vieles anders. Und doch gibt es dort den Journalismus, den wir alle brauchen für die Zukunft, sagt die Begründerin von babanews, Albina Muhtari. www.babanews.ch.

    • 35 Min.
    Von wegen Chancengleichheit

    Von wegen Chancengleichheit

    Als sie in die Schweiz kam, war für Behörden und Betreuer klar, was aus ihr werden sollte: eine Putzfrau. Und auch ihre Tochter sollte eine Putzfrau werden. Aygül Pala musste hart kämpfen, um zum Studium der Sozialarbeit zugelassen zu werden, sich eine Existenz aufbauen zu können. Heute arbeitet sie dafür, dass alle die gleichen Chancen erhalten, vor allem auch Kinder aus Familien, die wenig Glück hatten. «Was ich in diesen Familien sehe, habe ich zum Teil selber erlebt», sagt Aygül Pala.

    • 42 Min.
    Was Rembrandt mit «Black Lives Matter» zu tun hat

    Was Rembrandt mit «Black Lives Matter» zu tun hat

    Warum sollten wir auch einen berühmten Maler wie Rembrandt aus einer postkolonialen, rassismuskritischen Haltung anschauen? Und welche Rolle spielen Museen, wenn es gilt, diesen kritischen Blick zu üben? Die Journalistin und Kulturwissenschaftlerin Amina Aziz hat zur Ausstellung «Rembrandts Orient» am Kunstmuseum Basel einen Podcast produziert, der mehr als nur ein paar kritische Fragen stellt. Im Gespräch mit Christoph Keller erklärt sie, was Museen gerade auch in der Schweiz tun sollten, und warum «Black Lives Matter» auch Thema in einer Rembrandt-Ausstellung sein muss.

    • 45 Min.
    Normalschweizer als Massstab

    Normalschweizer als Massstab

    Das Schweizer Migrationsrecht erfindet eine Normalität, die es so nicht gibt, weder den «Normalschweizer» gibt es, und auch nicht ein normales «Herkunftsland». Aber es gibt ein Recht, im «eigenen Land» bleiben und leben zu dürfen - diese Haltung bekräftigt der Zürcher Rechtsanwalt Babak Fargahi, der zu dieser Frage geforscht hat; heute vertritt er Menschen mit einer Migrationsgeschichte vor Gericht und erlebt beinahe täglich, wie die Schweiz dieses Recht auf das «eigene Land» verwehrt, und zwar in sehr vielfältiger Hinsicht. Die Fragen an Babak Fargahi stellt Christoph Keller.

    • 50 Min.
    Ich dachte, ist das ein Witz

    Ich dachte, ist das ein Witz

    «Ich dachte, ist das ein Witz», sagt Payal Parekh, als sie erzählt, wie sie in der Berner Altstadt vor einem Bild des «Mohren» stand. Payal, die als Kampagnenleiterin arbeitet und sich bei «Wir alle sind Bern» engagiert, diskutiert mit der Kulturwissenschaftlerin Jovita dos Santos Pinto, Mardoché Kabengele vom Berner Rassismusstammtisch und mit André Holenstein, Professor für Geschichte an der Universität Bern zur Frage, wie mit rassistischen Bildern im öffentlichen Raum von Bern umgegangen werden soll. Die Diskussion wird geleitet von Christoph Keller und ist die Aufzeichnung einer Veranstaltung am Politforum Bern am 10. September 2020.

    • 1 Std. 5 Min.
    Die Schweiz und ihre Rassismen

    Die Schweiz und ihre Rassismen

    «Das Schlimmste in diesem Land ist die Ignoranz, wenn es um Rassismus geht», sagt Mardoché Kabengele und erzählt, wie subtil die Mechanismen von Rassismus in der Schweiz funktionieren, und dass auch die Medien nicht auf der Höhe der Diskussion sind. Mit Blick auf seine eigene Biografie, seinen Werdegang, sagt Mardoché, er sei «hässig» darüber, dass in der Schweiz das Reden über Rassismus immer noch von Ignoranz und Arroganz geprägt ist - und dass seine Community willens ist, das zu ändern.

    • 46 Min.

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