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Bei memleket kommt jener Teil der Schweiz zur Sprache, der heute noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Hier spricht die plurale, diverse Schweiz mit Migrationsvordergrund, eine, die eine andere Sicht auf die Welt hat. Direkte Stories als Testimonials, ungeschminkt, kritisch, mit einem offenen Blick auf das, was die neue Schweiz sein kann und sein sollte.

memleket - stimmen der neuen schweiz podcastlab.ch, Christoph Keller, Ugur Gültekin

    • Gesellschaft und Kultur

Bei memleket kommt jener Teil der Schweiz zur Sprache, der heute noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Hier spricht die plurale, diverse Schweiz mit Migrationsvordergrund, eine, die eine andere Sicht auf die Welt hat. Direkte Stories als Testimonials, ungeschminkt, kritisch, mit einem offenen Blick auf das, was die neue Schweiz sein kann und sein sollte.

    (5) Warum wir «memleket» machen, und was uns mit «Rice and Shine» verbindet

    (5) Warum wir «memleket» machen, und was uns mit «Rice and Shine» verbindet

    Wir machen «memleket», weil hier jener Teil der Schweiz hörbar wird, der heute noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Aber was sind die Ansprüche dahinter, was sind die Fallstricke? Darüber diskutierten am diesjährigen SonOhr Festival die beiden Macher Ugur Gültekin und Christoph Keller gemeinsam mit den beiden Journalistinnen Minh Thu Tran und Vanessa Vu Sie geben den Podcast «Rice and Shine» heraus, mit dem sie die vielen Geschichten und Perspektiven vietnamesischer Menschen in Deutschland sichtbar machen wollen. Moderiert wurde das Podium von Lucia Vasella, Mitorganisatorin des SonOhr und Journalistin.

    • 49 Min.
    (4) Eine völlig andere Welt

    (4) Eine völlig andere Welt

    Kolumbien ist seine Heimat, obwohl er nie dort gelebt hat, er war mit einer Frau aus dem Kosovo verheiratet, wurde aber dort nie angenommen, und er sagt, die Schweiz rieche nach nichts. Carlos Ortega ist stets in anderen Welten unterwegs, auch als Katastrophenhelfer in Nepal, in Costa Rica und anderswo. Aber einmal, so hofft er, möchte er ankommen.

    • 25 Min.
    (3) Nein, nicht aus dem Iran, auch nicht aus Spanien

    (3) Nein, nicht aus dem Iran, auch nicht aus Spanien

    Zaira Esposito muss immer erst mal erklären, dass sie nicht aus dem Iran kommt, auch nicht aus Spanien, und nein, eigentlich auch nicht wirklich aus Italien. Das mit der Zugehörigkeit, sagt sie, ist eine komplexe Angelegenheit, und doch gibt es diesen einen Ort, zu dem sie sich immer hingezogen fühlen wird. Die eigene Migrationserfahrung nutzt sie bei ihrer Mitarbeit in der Basler Migrantensession, und ja - manchmal kann sie auch zornig werden, aber so richtig.

    • 32 Min.
    (2) Arbon, eine meiner Heimaten

    (2) Arbon, eine meiner Heimaten

    Wenn Gülten Akgünlü an ihre Kindheit zurückdenkt, dann erzählt sie von der Arboner Altstadt. Von einer rasselnden Kinderbande, vom nahen See, von den Spielkameraden, die Namen ohne viele «Üs» trugen, und mit denen sie sich dennoch verstand. Sie ist Co-Vorsitzende des Verbands Alevitischer Gemeinden in der Schweiz, Fachexpertin für Schulentwicklung und Kuratorin; bei ihrer Einbürgerung gab sie an, dass sie die Schweizer Politik überhaupt nicht interessiere.

    • 39 Min.
    (1) In einem Satz fünf Sprachen

    (1) In einem Satz fünf Sprachen

    «Dieser Zug fährt nicht nach Afrika», und «Kannst du dir das Schwarz nicht abwaschen» - solche Sprüche muss sich Neisha da Silva anhören. Neisha, Néné genannt, ist Rapperin, sie tritt gemeinsam mit Skinny Fresh auf, gebraucht in einem Satz fünf Sprachen, arbeitet in einem Architekturbüro und hat, wie viele Menschen in der Schweiz, eine sehr diverse Herkunft. Sie erzählt von ihrer Geburt in Dijon, von ihren angolanischen Verwandten, und warum sie Frenkendorf liebt, und die Schweiz überhaupt, trotz allem.

    • 31 Min.

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