Morgen:Rapport

Musik und Demenz. Wie musikalische Erinnerungen Demenzbetroffene stärken

Musik erreicht Personen, die von einer Demenz betroffen sind, auch dann noch, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Musikalische Erinnerungen, aber auch lose Töne und alltägliche Geräusche sind oftmals tief eingebrannt. Mit Ansätzen wie dem «Musikspiegel» kann dies genutzt werden, um mit Betroffenen in Kontakt zu kommen, positive Emotionen zu wecken und ihnen einen Zugang zu ihrer eigenen Identität zu ermöglichen. In dieser Folge spricht Jean-Daniel Strub mit dem Psychologen, Musiktherapeuten und Psychotherapeuten Andreas Huber vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich über Erfahrungen und Forschungsergebnisse rund um den Einsatz von Musik in der Pflege und Betreuung demenzbetroffener Personen – und darüber, wie uns der «Soundtrack unseres Lebens» auch dann noch berührt, wenn manch anderes nicht mehr zu uns vordringt.

Mehr zum Musikspiegel: https://www.zfg.uzh.ch/de/forschung/forschungsprojekte/musik_alter/Musikspiegel.html

Zum Interview in NovaCura mit Sandra Oppikofer, aus dem in der Folge zitiert wird: https://www.domicilbern.ch/_Resources/Persistent/3/f/1/c/3f1cacc700a4410457209abb5af25f24d5e03e08/14_Musik_steigert_das_Wohlbefinden_NovaCura.pdf