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Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

Bisherige Gäste: Kofi Annan, Dalai Lama, Herta Müller, Helmut Schmidt, Noam Chomsky, Stéphane Hessel, Elisabeth Badinter, Michael Walzer, Peter Sloterdjik, George Steiner, Peter Nadas, Michael Sandel und viele mehr.

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    • Philosophie

Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

Bisherige Gäste: Kofi Annan, Dalai Lama, Herta Müller, Helmut Schmidt, Noam Chomsky, Stéphane Hessel, Elisabeth Badinter, Michael Walzer, Peter Sloterdjik, George Steiner, Peter Nadas, Michael Sandel und viele mehr.

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    Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie

    Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie

    Der Franzose Thomas Piketty gilt als Rockstar der Ökonomie. In seinem Weltbestseller «Das Kapital im 21. Jahrhundert» zeigte er, warum der Kapitalismus die sozialen Ungleichheiten verschärft. Nun fordert er drastische Massnahmen. Yves Bossart trifft den streitbaren Ökonomen zum Gespräch. Pikettys «Das Kapital im 21. Jahrhundert» war der Versuch, zu zeigen, warum sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Das Buch wurde in 40 Sprachen übersetzt und verkaufte sich weltweit über 2,5 Millionen Mal, erntete aber auch scharfe Kritik.

    Sein neues Buch «Kapital und Ideologie» ist quasi eine Weltgeschichte der Ungleichheiten. Piketty legt dar, Ungleichheit sei weder ein Naturgesetz noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern ideologisch konstruiert und politisch gewollt. Zum Schluss stellt der Ökonom radikale Forderungen: Milliardäre und Spitzenverdiener sollen bis zu 90 Prozent ihres Vermögens und Einkommens abgeben und jeder Bürger soll mit 25 Jahren 120'000 Euro vom Staat bekommen, als Startkapital. Warum diese drastischen Massnahmen? Was ist so schlimm an Ungleichheit? Ist sie der wahre Grund für die Krise der Demokratien?

    Französische Version: https://www.youtube.com/watch?v=ag1UioeExJM

    • 58 Min.
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    Corona – Eine Mikrobe stellt unsere Stärke in Frage

    Corona – Eine Mikrobe stellt unsere Stärke in Frage

    Die Pandemie hat die Welt im Griff. Die moderne Gesellschaft, die alles im Griff zu haben meint, kollabiert vor einer Mikrobe. Dem Virus sind die Menschen egal, es hat es nicht auf sie abgesehen. Wie geht der Mensch mit dieser Kränkung um? Und wie bleibt man menschlich angesichts der Krise? «An Viren zu sterben, ist voll Achtziger, der moderne Mitteleuropäer stirbt vorwiegend an seinen schlechten Gewohnheiten, die ihm irgendwann die Gefässe dichtmachen», schrieb Barbara Plagg, italienische Dozentin für Sozialmedizin, kürzlich in einem Blog. Die Coronakrise erschüttert die Gesellschaft in ihrem Fortschrittsglauben und ihrem Vertrauen in die Spitzenmedizin. Sie hat die Natur nicht mehr im Griff, sondern kann nur versuchen, auf Zeit zu spielen, sich einzuigeln, sich abzuschotten. Das Virus trifft die Menschheit damit auch im Urmenschlichen, nämlich im Bedürfnis nach Gemeinschaft. Wie wird die Gesellschaft die Krise bewältigen? Barbara Bleisch diskutiert mit dem Physiker und Philosophen Eduard Kaeser, mit der Medizinethikerin Tanja Krones und dem Journalisten und Philosophen Daniel Binswanger über den taumelnden Menschen in Zeiten der Unsicherheit.

    • 1 Std.
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    Frank Urbaniok: Achtung Mensch! Vom Versagen der Vernunft

    Frank Urbaniok: Achtung Mensch! Vom Versagen der Vernunft

    Der Gerichtspsychiater Frank Urbaniok hat den Schweizer Strafvollzug geprägt wie kein anderer. Nun legt er ein umfassendes und scharfsinniges Buch vor, über die Evolution des Menschen, die Schwächen der Vernunft und ihre fatalen Folgen für die Demokratie. Yves Bossart trifft ihn zum Gespräch.

    • 59 Min.
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    «Besser eine Ehe ohne Liebe als eine Scheidung ohne Geld»

    «Besser eine Ehe ohne Liebe als eine Scheidung ohne Geld»

    Helene Klaar, eine der berühmtesten und zugleich gefürchtetsten Scheidungsanwältinnen Österreichs, sieht ihre Aufgabe pragmatisch: «Zu mir kommen Leute mit ihrem Ehemüll und bitten mich, diesen zu trennen.» Was weiss eine Scheidungsanwältin über die Liebe? Und wie gelingt die Mülltrennung nachhaltig?
    Seit vierzig Jahren vertritt Helene Klaar Scheidungswillige vor Gericht – vor allem Frauen. Denn diese litten öfters als Männer unter «romantischer Verblödung» und hätten im Trennungsfall dann das Nachsehen, so Klaar. Weil Scheidungen oft eine erhebliche Einbusse des Lebensstandards mit sich bringen, rät sie ihren Klientinnen und Klienten, diesen Schritt gut zu bedenken und sagt: «Besser eine Ehe ohne Liebe, als eine Scheidung ohne Geld.» Barbara Bleisch fragt die Anwältin, woran Ehen scheitern, ob Romantik ihr bekommt und wie viel Realismus die Liebe erträgt.

    • 1 Std.
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    Ich pumpe, also bin ich - Jörg Scheller zu Fitness und Körperkult

    Ich pumpe, also bin ich - Jörg Scheller zu Fitness und Körperkult

    Fitness, Ernährung, Schönheit: Der Körper steht im Zentrum unserer Zeit. Was steckt hinter dem Körperkult? Ist der durchtrainierte Körper ein Symbol unserer Leistungsgesellschaft? Die letzte Bastion des Kontrollierbaren? Die neue Religion? Yves Bossart spricht mit dem Kunsttheoretiker Jörg Scheller. «Ich pumpe, also bin ich», lautet die Devise unserer Tage. Warum ist der Körper so wichtig geworden? Der Kunsttheoretiker Jörg Scheller beschäftigt sich seit Jahren mit dem Körperkult der Gegenwart, mit Muskeln, Bärten und Intimrasuren. Der Professor an der Zürcher Hochschule der Künste besucht selbst regelmässig das Fitnessstudio und hat ein Buch über Arnold Schwarzenegger geschrieben. Scheller meint, der Körper sei zum Kunstwerk geworden und das Fitnessstudio zur neuen Kirche. Am Körper spiegle sich unser Zeitgeist: die kapitalistische Leistungsgesellschaft ebenso wie die Sehnsucht nach Kontrolle in einer komplexen Welt. Was lernen wir daraus? Und wann wird die Fixierung auf den Körper zum Zwang?

    • 58 Min.
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    Katajun Amirpur: Iran verstehen

    Katajun Amirpur: Iran verstehen

    Am 3. Januar töteten die USA den iranischen General Soleimani. Manche befürchteten einen dritten Weltkrieg. Wie gefährlich ist die Lage heute? Welche historischen Erfahrungen prägen die iranische Mentalität? Yves Bossart fragt nach bei der deutsch-iranischen Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur. Die Tötung Soleimanis war die Zuspitzung eines jahrzehntelangen Konflikts zwischen den USA und Iran. Worum dreht sich der Konflikt im Kern? Welche Rolle spielt Iran in der Weltpolitik? Und welche geschichtlichen Erfahrungen prägen das iranische Selbstbild und Lebensgefühl? Yves Bossart spricht mit der deutsch-iranischen Islamwissenschaftlerin und Iran-Kennerin Katajun Amirpur über die Geschichte des Landes, über Ängste und Aggressionen und über die Kunst der Verstellung.

    • 58 Min.

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