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Der manager magazin Podcast widmet sich staffelweise den interessantesten Themen der Wirtschaft mit besonderem Blick auf den deutschen Markt. Erfahren Sie hier relevante, aktuelle Zusammenhänge und Fragen, die die Arbeitswelt beschäftigen. Kurzweilig, informativ und präzise. 

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    • Economía y empresa

Der manager magazin Podcast widmet sich staffelweise den interessantesten Themen der Wirtschaft mit besonderem Blick auf den deutschen Markt. Erfahren Sie hier relevante, aktuelle Zusammenhänge und Fragen, die die Arbeitswelt beschäftigen. Kurzweilig, informativ und präzise. 

    Schuldenberg und Dax-Rekord – holt sich Berlin das Geld von den Aktionären zurück?

    Schuldenberg und Dax-Rekord – holt sich Berlin das Geld von den Aktionären zurück?

    Der Staat häuft Schulden an, um den Corona-Absturz der Wirtschaft zu verhindern. Die größten Profiteure sind bislang die Aktionäre. Sie müssen sich wohl auf höhere Steuern einstellen.

    Für Aktieninvestoren sind es gerade paradiesische Zeiten: So hat der Dax etwa jüngst eine neue Rekordmarke von 15.300 Punkten erreicht. Einige Unternehmen erhöhen die Dividende, wie beispielsweise Daimler. Bei anderen freuen sich die Vorstandschefs über ein schönes Gehaltsplus, wie etwa Timotheus Höttges bei der Deutschen Telekom oder Christian Sewing bei der Deutschen Bank.

    Für die Steuerzahler sind es gerade bedrückende Zeiten: Nach Jahren ohne Neuverschuldung werden die Lasten wieder schwerer. 2020 nahm der Bund 217,8 Milliarden Euro neue Schulden auf, im laufenden Jahr sollen es noch einmal 96,2 Milliarden Euro werden. Die Schuldenquote, also das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt, wird in diesem Jahr voraussichtlich auf 75 Prozent steigen – 2019 hatte die Quote noch bei unter 60 Prozent gelegen.

    Viele Schulden, viel Geld, das die Wirtschaft in der Corona-Katastrophe am Laufen halten soll – und augenscheinlich auch hält. Und dass den Aktionären und auch einigen Top-Managerinnen und Top-Managern derzeit die Taschen füllt.

    Profitieren hier einige wenige auf Kosten vieler? Und wird sich der Staat das Geld von den Profiteuren – den Aktionären und Top-Verdienern - zurückholen, etwa in Form höherer Steuern?

    Diese Fragen analysieren und diskutieren in diesem Podcast die mm-Chefredakteure Martin Noé und Sven Clausen mit mm-Reporter Dietmar Palan.

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    Weiterführende Links:
    Nach Yellens Vorstoß: G20 wollen globale Mindeststeuer noch im Sommer beschließen
    Sinneswandel eines Steuertricksers: Jeff Bezos plädiert für höhere Unternehmensteuern
    Retten und umbauen: Die Gefahren des neuen deutschen Staatskapitalismus
    Vorbereitung auf den Regierungswechsel: Wie die Grünen ihr Netzwerk in die Wirtschaft aufbauen
    Wie die Macht des Staates die Wirtschaft verändert: Die neue Deutschland AG

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    • 25 min
    Quantencomputer – es wird ernst

    Quantencomputer – es wird ernst

    Quantencomputer gelten schon länger als eine mögliche Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In den kommenden Monaten könnte der Durchbruch gelingen.

    Es ist das Zeitalter der großen Zahlen, aber die Summe von 450 Milliarden Dollar lässt dann doch aufhorchen. So viel Wert schaffen laut Unternehmensberatung BCG Quantencomputer: pro Jahr ab dem Jahr 2050, zum Teil durch neue Umsätze, zum Teil durch Kostenersparnisse.
    Es gibt Marktschätzungen, wonach bis 2030 die Branche selbst, also die Hersteller von Quantencomputern, auf einen Umsatz von 65 Milliarden Dollar kommt. Entsprechend alarmiert sind Investoren: Rund 200 Mio. Dollar Wagniskapital investierten sie in den vergangenen Jahren jährlich in Startups, die Quantencomputer entwickeln. Im vergangenen Jahr dann, 2020, folgte die Verdoppelung: Da wurden rund 500 Mio. Dollar investiert. Jüngst hat ein Hersteller, IonQ, bekannt gegeben, an die Börse zu gehen. Investoren sind etwa der Fonds-Riese Fidelity und Google Ventures.

    Die Bundesregierung fördert die Technologie, auch die Biontech-Investoren, die Brüder Strüngmann, sind  jüngst in ein einschlägiges Start-up eingestiegen. Und Daimler arbeitet bereits mit den neuen Supergeräten.

    Quantencomputer gelten schon länger als eine mögliche Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Stehen sie jetzt vor dem Durchbruch? Wer sind die entscheidenden Akteure und welche seriösen Anwendungen gibt es überhaupt?

    Darüber diskutiert in diesem Podcast mm-Tech-Reporterin Eva Müller mit Chefredakteur Sven Clausen.

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    Weiterführende Links:

    Warten auf den kommerziellen Quantensprung

    Biontech-Investoren setzen auf Quantencomputer

    Projekt „Lightspeed“ – so lief die Suche nach Biontechs Impfstoff

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    • 24 min
    Automacht Apple – Was steckt hinter dem iCar?

    Automacht Apple – Was steckt hinter dem iCar?

    Es ist nur ein Gedankenspiel, aber stellen wir uns einmal vor, mehr als 70 Prozent aller Gewinne aus dem Verkauf von Autos weltweit landeten bei einer Firma. Unvorstellbar – vielleicht. Allerdings erleben wir genau dies im Fall von Smartphones, Pads und Laptops. Dort sichert sich Apple tatsächlich drei Viertel aller globalen Gewinne, die mit Handys und Laptops und Pads gemacht werden. So haben es die Analysten von Bernstein Research errechnet. Im letzten Geschäftsjahr waren das über 50 Milliarden Dollar, die bei Apple anlandeten.

    Im Fall des Autos wäre der Gewinn natürlich ein Vielfaches. Es ist der mit Abstand größte Markt überhaupt im globalen Wirtschaftsgeschehen. Das macht, einerseits, den Reiz für Apple aus. Und führt andererseits zu Sorgen gerade in der deutschen Autoindustrie, die wie keine andere für Premium steht, also genau da, wo auch Apple sein Betätigungsfeld hat.

    Klar ist, das iCar ist das teuerste Projekt aller Zeiten für Apple, Vorstandschef Tim Cook hat bereits viele Milliarden investiert. Man nennt es „Project Titan“, das sind in der griechischen Mythologie Riesen in Menschengestalt, Nachfahren der Götter. Apple macht also kein Hehl aus seinem Anspruch. Klar ist aber auch, dass die wertvollste Firma der Welt bisher kein fertiges Produkt hat, sondern auch schon viel verworfen und immer wieder neu angesetzt hat.

    manager magazin hat dazu gerade seine Titelgeschichte veröffentlicht, betitelt „Automacht Apple“. Wie kommen wir dazu? Wie haben wir recherchiert? Wie diskutieren wir das Thema intern? Darüber informiert der Podcast.

    Mit dabei ist Michael Freitag, leitender Redakteur beim manager magazin und der wahrscheinlich beste Kenner der deutsche Autobranche im Journalismus. Sowie Jonas Rest, einer unserer Techexperten, der sich unter anderem bei Tesla und Apple gut auskennt. Und schließlich Martin Noé, einer der beiden Chefredakteure des manager magazins.

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    • 29 min
    Paypals Erben: Sind Stripe, Klarna & Konsorten die neuen Helden des Internets?

    Paypals Erben: Sind Stripe, Klarna & Konsorten die neuen Helden des Internets?

    Die deutschen Banken darben, junge Finanz-Firmen wie Stripe werden mit knapp 100 Milliarden Dollar bewertet. Was steckt hinter den neuen Lieblingen des globalen Kapitalmarkts?

    Ein immer größerer Teil der Wirtschaft findet im Internet statt. Und das heißt, vereinfacht: Ein immer größerer Teil des Geldes bewegt sich durch das Internet. Wer aber organisiert diese Geldströme, diese Aberbillionen an Dollar und Euro?

    Klar ist: Die klassischen Banken würden es gern, scheitern aber oft an ihrer alten Technologie und an ihrer alten Selbstzufriedenheit.

    Drei Zahlen, die das belegen:
    Die Deutsche Bank ist an der Börse derzeit knapp 22 Milliarden Euro wert.
    Klarna, ein 15 Jahre altes Finanztechnologie-Unternehmen aus Schweden, ist seit diesem Monat 31 Milliarden Dollar wert
    Stripe, gerade mal elf Jahre alt, gegründet von zwei irischen Brüdern, ist seit Mitte März 95 Milliarden Dollar wert.

    Wer steckt hinter den neuen Geldgiganten? Warum sind sie so wertvoll, wie werden sie unsere Wirtschaft möglicherweise verändern – und haben die etablierten Anbieter überhaupt noch eine Chance?

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    Weiterführende Links:
    Start-up Stripe: Wie zwei Brüder ihr 95-Milliarden-Dollar-Fintech aufbauen
    Klarna, die Zahlmeister Das Erfolgsgeheimnis des Mega-Fintechs aus Schweden
    Warum so viele Gründer als Chefs scheitern. Die Ego-Loser der Start-up-Szene.

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    • 20 min
    Die Wahrheit über Volkswagens Tech-Offensive

    Die Wahrheit über Volkswagens Tech-Offensive

    Die Ankündigung von Ralf Brandstätter (52) war forsch und ungefähr zugleich: "Wir werden Volkswagen in den nächsten Jahren so stark verändern wie nie zuvor", sagte der Chef der Marke VW Anfang März, als er der Öffentlichkeit die milliardenschweren Pläne des Konzerns vorstellte. Das hörte sich zwar alles sehr nach Zukunft an, aber eben auch noch nach viel Hoffnung: Der Konzern will mit Daten Geld verdienen und seinen Kunden künftig Software-Services anbieten, ebenfalls gegen Geld natürlich.

    Bei fast allem, was der größte deutsche Industriekonzern derzeit kommuniziert, spielen die Begriffe Tech und Software eine Rolle. Und damit genau die beiden Themen, über die sich praktisch derzeit alle Industrie-Strategen in Deutschland den Kopf zerbrechen: Schafft der starke industrielle Kern Deutschlands den Sprung in das Tech- und Software-Zeitalter? Oder wird das Land zu einem Industriemuseum? Wo stehen einstige und aktuelle Vorzeigekonzerne wie Bosch, BMW, Daimler, SAP, Siemens oder Thyssenkrupp?

    Diese Fragen und die Frage, welche Rolle das Beispiel Volkswagen dabei spielt, diskutieren in diesem Podcast Michael Freitag, Auto-Experte des manager magazins, sowie die beiden Chefredakteure Martin Noé und Sven Clausen.

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    Weiterführende Links:
    Inside-Report: Wie Volkswagen zur Techcompany wird
    Michael Jost verlässt Volkswagen: Konzernboss Diess verliert Strategiechef
    Digitalkonzern: Warum SAP den Anschluss verliert

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    • 20 min
    Rückkehr der Inflation - ein Gespenst oder wirklich eine Gefahr?

    Rückkehr der Inflation - ein Gespenst oder wirklich eine Gefahr?

    Es mehren sich die Anzeichen für eine Rückkehr der Inflation. Wer die Folgen einschätzen will, sollte die Details kennen.

    Inflation ist einer der Haupt-Einflussfaktoren der Weltwirtschaft – weil sie Vermögen schaffen und vernichten kann wie kaum ein anderes Phänomen der Ökonomie.

    In den vergangenen Jahren aber war die Geldentwertung zu einem vornehmlich theoretischen Konstrukt geworden. Es gab praktisch keine.

    Das könnte sich in den kommenden Jahren wieder ändern. Bundesbankpräsident Jens Weidmann (52) warnt vor Inflationsraten von mehr als drei Prozent zum Jahresende, auch der US-Starökonom Larry Summers (66) rechnet mit der Rückkehr der Geldentwertung.

    Ist die Debatte nur ein Sturm im Wasserglas der Ökonomen? Oder steht uns die Rückkehr der Inflation tatsächlich bevor? Diese Themen analysieren und diskutieren in diesem Podcast mm-Makroökonom Christian Schütte und Martin Noé, Chefredakteur des manager magazins.

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    Weiterführende Links:
    Geldanlage: Die teuren Psychofallen für Privatanleger
    Erwartete Konjunkturerholung: Warum die Inflationsangst übertrieben sein könnte
    Schulden, Inflation, Crashgefahr: So sähe Joe Bidens "Go big"-Politik in Europa aus

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    • 23 min

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