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#7 Wie sag' ich's bloß? Arbeit auf psychologisch

    • Karriere

Wie hilft “Gewaltfreie Kommunikation” dabei, Unangenehmes anzusprechen?

Podcast-Hörerin Nora engagiert sich neben ihrem Job als Betriebsrätin, um faire Lösungen für die Mitarbeiter*Innen einer Fernuniversität zu erarbeiten. Was sie in den Sitzungen erlebt, lässt ihre Energie für das Engagement aber immer weiter sinken: die Meetings dauern anstrengende acht Stunden und es wird schlecht über die Kollegen gesprochen, sie erlebt Gegen- statt Miteinander. Sie fühlt sich isoliert und ertappt sich dabei, wie sie am liebsten hinschmeißen würde.
Sie macht sich Sorgen über Konsequenzen, wenn sie das Thema anspricht und fragt sich: wie gehe ich das am besten an?

Marshall Rosenberg hat ein sehr hilfreiches Konzept der Konfliktlösung entwickelt, das Nora sich als Framework zunutze machen kann: Dabei geht es darum, neben ihrer a) Beobachtung der Situation das davon ausgelöste b) Gefühl anzusprechen und auch zu adressieren, welches c) Bedürfnis für sie dahinter steht. Anschließend geht es darum, ihre d) Bitte vorzubringen. “Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich d.”

Das hat mehrere Vorteile: Ein so formulierter Satz reduziert die Gefahr, dass sich dein Gegenüber angegriffen fühlt und zum “Gegenschlag” ausholt, denn du sorgst dafür, dass ihr über Bedürfnisse sprecht. Gewaltfreie Kommunikation hat ein besseres Miteinander zum Ziel, ein Thema, das auch bei Fridays for Future und Black Lives Matter wichtig ist.

Wie hilft “Gewaltfreie Kommunikation” dabei, Unangenehmes anzusprechen?

Podcast-Hörerin Nora engagiert sich neben ihrem Job als Betriebsrätin, um faire Lösungen für die Mitarbeiter*Innen einer Fernuniversität zu erarbeiten. Was sie in den Sitzungen erlebt, lässt ihre Energie für das Engagement aber immer weiter sinken: die Meetings dauern anstrengende acht Stunden und es wird schlecht über die Kollegen gesprochen, sie erlebt Gegen- statt Miteinander. Sie fühlt sich isoliert und ertappt sich dabei, wie sie am liebsten hinschmeißen würde.
Sie macht sich Sorgen über Konsequenzen, wenn sie das Thema anspricht und fragt sich: wie gehe ich das am besten an?

Marshall Rosenberg hat ein sehr hilfreiches Konzept der Konfliktlösung entwickelt, das Nora sich als Framework zunutze machen kann: Dabei geht es darum, neben ihrer a) Beobachtung der Situation das davon ausgelöste b) Gefühl anzusprechen und auch zu adressieren, welches c) Bedürfnis für sie dahinter steht. Anschließend geht es darum, ihre d) Bitte vorzubringen. “Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich d.”

Das hat mehrere Vorteile: Ein so formulierter Satz reduziert die Gefahr, dass sich dein Gegenüber angegriffen fühlt und zum “Gegenschlag” ausholt, denn du sorgst dafür, dass ihr über Bedürfnisse sprecht. Gewaltfreie Kommunikation hat ein besseres Miteinander zum Ziel, ein Thema, das auch bei Fridays for Future und Black Lives Matter wichtig ist.

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