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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

    Zoo im Lockdown: Gelangweilte Primaten

    Zoo im Lockdown: Gelangweilte Primaten

    Bald öffnen auch wieder die Zoos. Ein Gespräch mit dem Direktor des Tierparks Hellabrunn über zu motivierende Tiere und problematische Corona-Schnelltests.

    Mittwoch werden wir wissen, wie und was in Deutschland wieder geöffnet wird. Doch es zeichnet sich ein konkreter Fahrplan für Lockerungen ab. Bald könnten in Regionen mit einem niedrigen Inzidenzwert Museen, Galerien und Zoos öffnen. Tierparks sind in Brandenburg bereits seit Mitte Februar wieder offen, seit Montag auch in Schleswig-Holstein.

    Der Tierpark Hellabrunn in München ist nach dem ersten Lockdown im Frühjahr seit dem 2. November abermals geschlossen, sagt Rasem Baban. Als Zoodirektor ist er Herr über 19 0000 Tiere - und die sind gerade ziemlich einsam. Primaten etwa würden sich ohne Besucher langweilen. Der Betrieb des Tierparks würde pro Tag etwa 50 000 Euro am Tag kosten und die Besucher würden auch deshalb stark vermisst. Dabei habe sein Zoo längst ein spezielles Hygiene- und Betriebskonzept und unterscheide zwischen Innen- und Außenbereich. Wenn es denn bald zu der erhofften Öffnung kommt, dann werden aber die Streichelgehege weiter geschlossen bleiben. Die Umsetzung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorgeschlagenen Schnelltests am Eingang sieht Baban kritisch und stelle viele weitere Fragen.

    Weitere Nachrichten: Fleisch wird wegen Tierwohl teurer, Entführte in Nigeria wieder frei.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und "Die Welt".

    • 11 min
    Golden Globes: Die Sehnsucht nach dem großen Kino

    Golden Globes: Die Sehnsucht nach dem großen Kino

    Die Golden Globes sind vergeben. Viele Preise sind an Streamingdienste gegangen. Wie die Pandemie das Kino verändert.

    Die Golden Globes, die Trophäen der Auslandspresse in Hollywood, sind verliehen. Zu den Gewinnern gehört der zweite Teil von “Borat” auf Amazon und die Netflix-Serie "The Crown". Immerhin gibt es mehr Diversität bei den Auszeichnungen, sagt SZ-Filmkritiker Tobias Kniebe. Auch gebe es mit dem Filmdrama "Nomadland" von Chloé Zhao einen "komplett unglamourösen Independentfilm unter den Hauptgewinnern, der die innere Stärke des prekären Amerikas feiert". Da habe sich nochmal ein klassischer Film gegen die von Streaminggiganten finanzierten Filme durchgesetzt. Allerdings gehe es Amazon und Netflix in Corona-Zeiten aber auch besonders gut, im Gegensatz zu denen, die nur fürs Kino produzieren. Kniebe beobachtet inzwischen aber eine "Streamingmüdigkeit" - und sieht keinesfalls das Ende des Kinos in Sichtweite.

    Weitere Nachrichten: Frankreichs Ex-Präsidenten Sarkozy zu Gefängnis verurteilt, Coroanregeln in Bayern und Sachsen, Hilfe für Jemen.

    Unser neuer SZ-Podcast “An diesem Tag” ist gestartet. Den können Sie exklusiv auf Spotify hören. Eine Folge dauert maximal fünf Minuten und es gibt jeden Tag eine neue. Sie finden ihn hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über NBC.

    • 11 min
    Wird der EU-Impfausweis zum neuen Reisepass?

    Wird der EU-Impfausweis zum neuen Reisepass?

    In drei Monaten soll es einen europäischen Impfausweis geben. Was das für den Sommerurlaub bedeuten könnte.

    Für den griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis ist die Sache klar: "Die Personen, die geimpft sind, müssen frei reisen dürfen." Auch für die EU soll ein einheitlicher Corona-Impfpass bis zur Sommersaison einsatzbereit sein, sagt die SZ-Brüssel-Korrespondentin Karolin Meta Beisel. Doch es stellen sich viele Folgefragen. So könne es zu einer Impfpflicht durch die Hintertür kommen und ungeklärt sei auch, wie mit dem russischen Impfstoff Sputnik verfahren werden soll.

    Bereits jetzt planen erste private Reiseunternehmen wie Alltours mit Erleichterungen für Geimpfte, sagt Eva Dignös aus der SZ-Reiseredaktion. Das sei allerdings eine Gratwanderung der Reiseunternehmen. Vielmehr würden die Corona-Schnelltests eine wichtige Rolle bei den kommenden Urlauben spielen. Wichtig sei auch, dass man die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachtet und auf die Stornierungsbedingungen des Veranstalters achtet. Eigentlich sollte man derzeit gar nicht verreisen, aber wenn dann eher antizyklisch und nicht zu Hotspots - auch nicht in Deutschland.

    Weitere Nachrichten: "Alarmstufe Rot“ fürs Klima, CSU-MdB Nüßlein lässt Amt ruhen.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Antonia Franz

    Produktion: Valérie Nowak

    • 12 min
    Bischofskonferenz: "Woelki ist nur die Spitze des Eisbergs"

    Bischofskonferenz: "Woelki ist nur die Spitze des Eisbergs"

    Wir-sind-Kirche-Sprecherin Grabmeier warnt, die katholische Kirche droht ihre letzte Chance zu verspielen. Sie fordert mehr Transparenz, Frauen und Aufgabenverteilung.

    Immer mehr Katholikinnen und Katholiken treten aus der Kirche aus. Nachdem Kardinal Woelki aus Köln seit Monaten einen Bericht über Missbrauchsfälle zurückhält, ist sogar ein Server zusammengebrochen, weil so viele Menschen offenbar die Kirche verlassen wollten.

    Aber Kardinal Woelki ist nur die Spitze des Eisbergs, sagt Sigrid Grabmeier von der Laienorganisation Wir sind Kirche. Eigentlich müssten er und noch viel mehr Bischöfe gehen.

    Weitere Themen: Kein bundesweiter Tarifvertrag in Altenpflege, Immunität von CSU-Politiker aufgehoben.

    **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro

    **Redaktion:** Antonia Franz

    **Produktion:** Justin Patchett

    _Zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Bischofskonferenz._

    • 12 min
    Jens Spahn: Angekratzter Musterschüler

    Jens Spahn: Angekratzter Musterschüler

    Vor kurzem war Jens Spahn noch der beliebteste Politiker Deutschlands - und ein möglicher Kanzlerkandidat. Nun wird er von allen Seiten kritisiert.

    Jens Spahn kann gerade gute Nachrichten gebrauchen. Und an diesem Morgen gab es eine davon: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat zumindest schon mal drei Corona-Selbsttests eine Sonderzulassung erteilt.

    Ansonsten läuft es gerade zäh für den Bundesgesundheitsminister. Eigentlich hatte Spahn angekündigt, dass ab dem 1. März jede und jeder sich mit Schnelltests selbst auf Corona testen lassen kann. Aber das hat die Kanzlerin persönlich inzwischen gestoppt. Erst am 3. März sollen die Länderchefs und sie über das Thema beraten.

    SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun empfiehlt dem Bundesgesundheitsminister weniger über das Verzeihen zu reden und mehr seinen Job zu machen.

    Weitere Themen: Haftstrafe gegen syrischen Geheimdienstmitarbeiter, Kabinett stimmt für Verlängerung von Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan.

    **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro

    **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb

    **Produktion:** Valérie Nowak

    _Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._

    • 10 min
    Neuer Wohnraum: "Die Angst vor Enteignung ist Käse"

    Neuer Wohnraum: "Die Angst vor Enteignung ist Käse"

    1,3 Millionen neue Wohnungen sind in dieser Legislaturperiode gebaut worden. Doch das reicht nicht. Was nötig ist.
    Regierungspolitiker von CDU/CSU und SPD haben eine positive Bilanz in der Wohnungsbaupolitik gezogen. Man komme dem eigenen Ziel, 1,5 Millionen neue Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode zu schaffen, recht nahe, sagt Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Bund habe fünf Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Wenig begeistert sind jedoch Verbände und Opposition von der positiven Selbsteinschätzung der Regierung.

    Die Bilanz der Regierung ist nicht ganz so schlecht, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Öchsner. Auch bei dem Bau neuer Sozialwohnungen gebe Fortschritte. Nur würde es grundsätzlich weniger Sozialwohnungen im Bestand geben, da sie nach einer bestimmten Zeit aus der Sozialbindung fallen und normal vermietet werden. Da nicht im gleichen Umfang neue Sozialwohnungen gebaut werden, sinke die Gesamtzahl. Die Gesamtbilanz sei also negativ. Den rasant steigenden Boden-, und Immobilienpreisen sowie Mieten sei nur mit noch mehr Wohungen in den Ballungsgebieten, Nachverdichtung und einer Bodenwertsteuer beizukommen.

    Weitere Nachrichten: Corona-Lockerungen in Bayern, Wehrbericht, Töne vom Mars-Rover "Perseverance".

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Facebook-Livestream und Movieclips Classic Trailers.

    • 12 min

Customer Reviews

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730 Ratings

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wm1948 ,

Informativ und aktuell

Einer meiner Lieblings-Podcast. Guter Nachrichten-Überblick, kompetente Interviews, professionelle und sympathische Moderatoren (Jean Marie Magro, Lars Langenau). Unbedingt zu empfehlen!

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