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Ich erinnere mich, wie ich damals mit meinem Vater in der Kneipe saß und er mir erzählte, dass er in meinem Alter mal “Work and Travel” in Australien machen wollte.

Ich wuchs in einem sehr rauhen Stadtteil auf, in dem Verbrechen zur Tagesordnung gehören. Auch ich war kein Weisenknabe. Regelmäßiger Kontakt mit der Polizei und Probleme in der Schule waren keine Besonderheit. Von Sozialarbeitern und Familienmitgliedern durfte ich mir anhören, dass aus mir eh' nichts mehr wird. Mein Umfeld hatte mich schon längst aufgegeben.

Es hat keiner an mich geglaubt, bis ich eines Sonntag morgens verkatert in meinem Bett lag und mich an die Worte meines Vaters erinnerte. Ich weiß noch genau, was in dieser Nacht passiert war. So wie fast jedes Wochenende haben wir uns gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Ich wollte einfach nur raus aus dem ganzen Mist. Also gab ich bei Google “Work and Travel Australien” ein und stieß auf jede Menge Videos von Menschen in meinem Alter, die ihr Leben zu einem Abenteuer gemacht hatten. Ich fragte mich, wieso die sowas machen können, während ich hier bis zum Hals in der Scheiße stecke.

Ich entschied mich dazu, denselben Schritt zu wagen und legte von diesem Moment an jeden Monat 200 Euro meines Ausbildungsgehalts zur Seite. Zwei Jahre später saß ich dann allein im Flieger auf den Weg in die Ungewissheit.

Mittlerweile ist es nun schon fast 4 Jahre her und ich bin immer noch unterwegs. Ich habe in dieser Zeit so einiges erlebt und mich menschlich stark weiterentwickelt. Meine Reise ist noch lange nicht zu Ende und jeden, den es Interessiert, lade ich herzlich dazu ein, Teil meines Abenteuers zu werden.

Backpackermodus - Reisen, Freiheit & Persönlichkeitsentwicklung Patrick Bahtiri

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5.0 • 1 Bewertung

Ich erinnere mich, wie ich damals mit meinem Vater in der Kneipe saß und er mir erzählte, dass er in meinem Alter mal “Work and Travel” in Australien machen wollte.

Ich wuchs in einem sehr rauhen Stadtteil auf, in dem Verbrechen zur Tagesordnung gehören. Auch ich war kein Weisenknabe. Regelmäßiger Kontakt mit der Polizei und Probleme in der Schule waren keine Besonderheit. Von Sozialarbeitern und Familienmitgliedern durfte ich mir anhören, dass aus mir eh' nichts mehr wird. Mein Umfeld hatte mich schon längst aufgegeben.

Es hat keiner an mich geglaubt, bis ich eines Sonntag morgens verkatert in meinem Bett lag und mich an die Worte meines Vaters erinnerte. Ich weiß noch genau, was in dieser Nacht passiert war. So wie fast jedes Wochenende haben wir uns gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Ich wollte einfach nur raus aus dem ganzen Mist. Also gab ich bei Google “Work and Travel Australien” ein und stieß auf jede Menge Videos von Menschen in meinem Alter, die ihr Leben zu einem Abenteuer gemacht hatten. Ich fragte mich, wieso die sowas machen können, während ich hier bis zum Hals in der Scheiße stecke.

Ich entschied mich dazu, denselben Schritt zu wagen und legte von diesem Moment an jeden Monat 200 Euro meines Ausbildungsgehalts zur Seite. Zwei Jahre später saß ich dann allein im Flieger auf den Weg in die Ungewissheit.

Mittlerweile ist es nun schon fast 4 Jahre her und ich bin immer noch unterwegs. Ich habe in dieser Zeit so einiges erlebt und mich menschlich stark weiterentwickelt. Meine Reise ist noch lange nicht zu Ende und jeden, den es Interessiert, lade ich herzlich dazu ein, Teil meines Abenteuers zu werden.

    Herzlich willkommen!

    Herzlich willkommen!

    Ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem persönlichen Profil!
    Weitere Informationen findet ihr in der Kanalbeschreibung. Liebe Grüße.
    Patrick

    • 1 Min.
    COVID-19 in Kambodscha

    COVID-19 in Kambodscha

    Der erste Eindruck den ich nach meiner Ankunft in Deutschland bekommen habe war der Flughafen in Berlin Tegel.
    Dieser kalte Gebäudekomplex zusammen mit der Geschichte hinterlässt sicherlich eine positive Erinnerungen bei durchreisenden.
    Mein Reisepass wurde nicht überprüft und es wurden KEINE Sicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus durchgeführt. Als ich in der Warteschlange bei einem Schnellimbiss stand wollte sich jemand grundlos mit einem anderen Typen schlagen. Im Zug nach NRW spukten regelmäßig Obdachlose durch den Zug die einem keine Ruhe ließen. Teilweise mit klaffenden Platzwunden im Gesicht.
    Da mich die Medien vor meiner Ankunft bereits bearbeitet hatten, rechnete ich mit dem schlimmsten.
    Nichts! Alles entspannt. Die Regale sind prall gefüllt, frische Brötchen vom Bäcker und viele geöffnete Geschäftsstellen.
    Per Mausklick klingelt nach gerade mal 20 Minuten ein Pizzabote an der Haustür und bringt einem ein saftiges Stück Pizza. Bestes Wetter.
    Den Menschen hier geht es zu gut!
    Ich weiß garnicht was es sich zu beschweren gibt? Vater Staat sorgt für die Grundsicherung, an jeder Ecke gibt es einen Doktor und Langeweile gibt es auch nicht. Es gibt jede Menge Outdoor Aktivitäten bei denen man sich sportlich betätigen kann. Genügend Gegenden zu erkunden und wunderbares Internet.
    Zeit für Dinge für die man sonst keine Zeit hatte. Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr! Unglaublich.
    Uns geht es so verdammt gut und trotzdem beschweren sich viele Menschen nur! Die meisten wissen garnicht was wirkliche Probleme sind! Das Problem ist nicht das Problem, sondern wie man damit umgeht ist das Problem. In den “harten” Zeiten zeigt sich das Wahre Gesicht einer Gesellschaft.
    Ich komme gerade aus einem Land in dem es wenig Doktoren gibt.
    In dem man das Wasser aus dem Wasserhahn nicht trinken kann.
    In dem es keine vernünftigen Supermärkte gibt. Keine Grundsicherung und dank der ausfallenden Touristen so gut wie keine Arbeit mehr.
    Kein anderes Land auf diesem Planeten holt seine Bürger so wie wir mit Flugzeugen zurück in ihre Heimat.
    In fast keinem Land sterben so wenig Menschen an dem Virus wie bei uns.
    Einfach mal dankbar für das sein was wir haben und nicht immer nur auf das fokussieren was wir nicht haben.

    • 23 Min.
    Tuk Tuk Roadtrip durch Sri Lanka

    Tuk Tuk Roadtrip durch Sri Lanka

    Der perfekte Ort um zu sich selbst zu finden.
    Viel Spaß in Sri Lanka!

    • 23 Min.
    Walhaie auf den Philippinen

    Walhaie auf den Philippinen

    Dieses mal geht es auf die Philippinen.
    Teilweise ist die Soundqualität nicht gut.
    Nichts desto trotz habe ich die Audiodateien verwendet da ich der Meinung bin das sie wichtige Informationen und Emotionen enthalten.
    Viel Spaß beim zuhören! Euer Patrick.

    • 41 Min.
    Vor- und Nachteile wenn man in Australien lebt

    Vor- und Nachteile wenn man in Australien lebt

    Mein zweites Jahr in Australien, in dem ich wirklich nur aufs Geld zur Seite legen fokussiert war ist nun vorbei. Mein Fazit :

    • 22 Min.
    Lebensgefährliche Kneipentour in Laos

    Lebensgefährliche Kneipentour in Laos

    Nachdem ich mit meiner Schrottkarre in Hanoi gestrandet war, entschied ich mich in einen Bus nach Laos zu steigen.
    Geschädigt von der Katastrophalen Busfahrt nahm ich nördlich von der Hauptstadt Vientiane an einer echt schrägen Kneipentour teil.
    Bei dieser kommen Jährlich Dutzende Menschen ums leben.

    • 37 Min.

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