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Bei Berlin Bubble Interview sprechen wir mit Personen aus den Bereichen Interessenvertretung, politische Kommunikation und Lobbying. Wie sieht gelungene Interessenvertretung aus? Wie finden Unternehmen und Politiker zusammen? Wie wird eine Kampagne richtig geplant?
Das sind Fragen, die wir bei Berlin Bubble Interview beantworten möchten.

Berlin Bubble Intervie‪w‬ Matthias Bannas

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5.0 • 1 Bewertung

Bei Berlin Bubble Interview sprechen wir mit Personen aus den Bereichen Interessenvertretung, politische Kommunikation und Lobbying. Wie sieht gelungene Interessenvertretung aus? Wie finden Unternehmen und Politiker zusammen? Wie wird eine Kampagne richtig geplant?
Das sind Fragen, die wir bei Berlin Bubble Interview beantworten möchten.

    Markus Guhl

    Markus Guhl

    „Lebenswerte Städte sind grün,“: sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen. Die 900 Mitglieder des BdB produzieren die dafür erforderlichen Bäume. Das schlägt sich auch in der politischen Interessenvertretung nieder. Vom Pflanzenschutz bis zur Modernisierung des Bundesnaturschutzgesetzes, der Verband ist für eine Vielzahl komplexer und manchmal eben auch umstrittener Themen zuständig. Besonders wichtig ist es, jetzt geeignete Bäume in den Städten zu pflanzen, die mit dem Klimawandel zurechtkommen.
    Der BdB ist Teil der EU-Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“. An der Bundesgartenschaugesellschaft ist der Verband beteiligt. Die Bundesgartenschauen sind heute vor allem Instrumente der Städteplanung mit Volumina von bis zu 100 Mio. Euro. Viele politische Kontakte haben einen direkten Bezug zum Produkt, sei es im Rahmen von gemeinsamen Baumpflanzungen oder bei der Überreichung vom Baum des Jahres an den Landwirtschaftsausschuss des deutschen Bundestages. Der Baum des Jahres 2021 ist übrigens die Europäische Stechpalme.
    Neben der politischen Interessenvertretung haben wir ausgiebig über interne Verbandsarbeit besprochen. Wie funktionieren die Gremien? Welche Rolle spielt die legendäre Wintertagung des BdB, die seit 1927 in Goslar stattfindet? Wenn Ihr mehr erfahren wollt, dann hört euch doch diesen Podcast an.

    • 28 Min.
    Manuela-Andrea Pohl

    Manuela-Andrea Pohl

    Apotheken stellen die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln sicher. Diese Medikamente werden vom pharmazeutischen Großhandel geliefert, der tagtäglich für eine sichere und flächendeckende Arzneimittelversorgung sorgt. Wie das genau funktioniert, erklärt Manuela-Andrea Pohl, Leiterin Public Affairs beim pharmazeutischen Großhändler GEHE, der Politik. Voraussetzung für eine mehrmals tägliche Arzneimittellieferung – im Notfall innerhalb von maximal zwei Stunden – ist eine leistungsfähige Logistik. GEHE liefert bundesweit aus 18 Niederlassungen bis zu 128.000 verschiedenen Arzneimittel und apothekenüblichen Waren an rund 6.500 Apotheken und benötigt vom Auftragseingang bis zum Beginn der Auslieferung im Durchschnitt 45 Minuten. Diese Zahlen, Fakten und Prozesse müssen auch der Politik verständlich kommuniziert werden.
    Politikerbesuche in den Niederlassungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Vor Ort kann anschaulich gezeigt werden, welche Herausforderungen der Pharmagroßhandel bewältigen muss. Im politischen Berlin arbeitet Pohl eng mit dem Branchenverband Phagro und anderen Verbänden der Gesundheitswirtschaft zusammen.
    Seit November 2020 bilden Alliance Healthcare Deutschland (AHD) und GEHE Pharma Handel ein Gemeinschaftsunternehmen auf dem deutschen Pharmagroßhandelsmarkt. Ein zentrales, politisches Thema für das Gemeinschaftsunternehmen ist die Vergütung des pharmazeutischen Großhandels. Seit mehr als 10 Jahren beträgt die Vergütung für verschreibungspflichtige Arzneimittel höchstens 3,15 Prozent auf den Abgabepreis eines Arzneimittels zuzüglich eines Festzuschlags in Höhe von 70 Cent pro Packung. Für Medikamente, die mehr als 1.200 Euro kosten, ist die Großhandelsspanne gedeckelt. Ab diesem Preis erhält der Großhandel maximal 38,50 Euro. Da immer mehr erheblich teurere Medikamente auf den Markt kommen, wachsen bei gleichzeitig steigenden Kosten zwar die Umsätze, aber nicht die Erträge. Das verursacht Probleme, weil die Kosten kontinuierlich steigen. Wenn Ihr mehr über die Arbeit vom pharmazeutischen Großhandel erfahren möchtet, hört Euch doch einfach diesen Podcast an.

    • 27 Min.
    Stefan Waldschmidt

    Stefan Waldschmidt

    Keine Veranstaltungen, keine Gastronomie, keine Reisen, all das bedeutet keine Anzeigen in Lokalzeitungen. Auf der anderen Seite konnten zahlreiche neue – und auch jüngere – Leser in der Corona-Zeit mit digitalen Angeboten hinzugewonnen werden. Wie, das hört Ihr von Stefan Waldschmidt. Er ist Verbandsreferent beim Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL).

    • 23 Min.
    Birgit Neff

    Birgit Neff

    Transparent die eigenen Interessen kommunizieren, Fachleute aus der Bank einbinden und verständlich mit Beispielen Themen erläutern; klingt nicht nur wie Best Practice der politischen Interessenvertretung, ist es auch. Wenn Ihr mehr erfahren möchtet, hört Euch dieses Interview mit Birgit Neff an. Sie leitet das Berliner Verbindungsbüro der Commerzbank. Die Commerzbank hat mit dem Haus der Commerzbank einen besonderen Standort, direkt am Brandenburger Tor.

    Die Themen der Commerzbank sind so vielfältig wie ihre Kunden. Die Bank ist unter anderem für Endverbraucher und den Mittelstand da. Sie unterhält mehrere Startup-Inkubatoren. Mit dem European Green Deal gewinnt das Thema Sustainable Finance weiter an Bedeutung. Und da Daten für Banken eine zentrale Rolle spielen, macht sich die Commerzbank gemeinsam mit Partnern für eine europäische Cloud stark.

    • 22 Min.
    Staatssekretär Conrad Clemens

    Staatssekretär Conrad Clemens

    Kein Bundesgesetz kommt zustande, ohne dass der Bundesrat beteiligt war. Aber wer koordiniert die Arbeit des Bundesrates? Das machen die Bevollmächtigten der Länder. Einer von ihnen ist Staatssekretär Conrad Clemens. Er ist Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund.

    Die eindeutige Aufteilung im Bundesrat in A- und B-Länder (Länder mit CDU-, CSU- oder SPD-Mehrheit) ist einer Vielfalt von Regierungskoalitionen gewichen. Trotzdem ist die Zusammenarbeit der Bevollmächtigten kollegial. Das ist wichtig, um für zeitkritische Gesetzesinitiativen noch auf die Schnelle ein Zeitfenster zur Behandlung in der nächsten Sitzung des Bundesrates zu finden. Die Zusammenarbeit der Länder beschränkt sich aber nicht auf den Bundesrat. Die MPK, die Ministerpräsidentenkonferenz, hat nahezu alle wichtigen Entscheidungen zur Bekämpfung der Corona-Krise gemeinsam mit der Bundeskanzlerin auf den Weg gebracht.

    Als „Botschafter im eigenen Land“ pflegt der Bevollmächtigte vielfältige Kontakte zu ausländischen Botschaften, Verbänden, Organisationen und Multiplikatoren. Er organisiert Ausstellungen und Kulturveranstaltungen und sorgt damit für Sichtbarkeit Sachsens in Berlin. Gute politische Kommunikation geht für Conrad Clemens nur mit Klarheit und Transparenz. Genau wie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer steht auch die sächsische Landesvertretung für offene Gespräche und Diskussionen.

    Copyright Portrait Florian Gaertner/photothek

    • 24 Min.
    Tuesday Porter

    Tuesday Porter

    Sicherheit, Unabhängigkeit und Qualität. Mit diesen drei Begriffen macht die TÜV NORD GROUP deutlich, wofür sie steht. Das in politische Arbeit umzumünzen, ist die Aufgabe von Tuesday Porter. Sie leitet die Konzernrepräsentanz der TÜV NORD GROUP in Berlin.

    Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Wirtschaftsverbänden ist sehr wichtig aber leider nicht selbstverständlich. Denn mehr Sicherheit geht oft mit höheren Kosten für die Wirtschaft einher. Darum ist es wichtig, sich bei allen relevanten Gremien und Arbeitsgruppen der Parteien, Ministerien und Fraktionen Gehör zu verschaffen und sich für sichere Produkte, Systeme und Dienstleistungen stark zu machen. Denn die Geschäftsfelder der TÜV NORD GROUP sind vielfältig. Dazu zählen: Energie und Energietechnik, Gebäude und Immobilien, Gesundheit und Arbeitsschutz, Industrie und IT, Umwelt und Zertifizierung sowie Bildung und natürlich Mobilität. Am bekanntesten sind die Hauptuntersuchungen für Fahrzeuge.

    Besonders interessant ist die Integration interner Stakeholder und Zielgruppen in die politische Arbeit der Konzernrepräsentanz. Ganz konkret geht es um die Bereitstellung relevanter Informationen für die Politik. ExpertInnen einzubinden ist – bei den zurzeit alltäglichen Videokonferenzen – viel unaufwändiger, als es das bei persönlichen Gesprächen der Fall ist. Das gilt auch für digitale Veranstaltungen. Mehr als 100 Teilnehmer aus dem Unternehmen sind keine Seltenheit.

    Tuesday Porter ist auch Aufsichtsrätin der TÜV NORD GROUP. Wenn Ihr wissen möchtet, wie sie zur Gleichstellung und zur Frauenquote steht, dann hört doch diesen Podcast einfach bis zum Schluss an.

    • 28 Min.

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