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Eine Vortragsreihe anlässlich der documenta 13 in Kassel, veranstaltet von der Akademie der Bildenden Künste in München mit Unterstützung der Stiftung Kunstakademie München, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.

Zeitgleich zur documeta in Kassel wird in Hannover, Berlin und Genk (B) Gegenwartskunst gezeigt, die zusammen großer Pluralität die These vom Abschied jeder Kanonisierung bestätigen. Während Carolyn Christoph-Bakargiev, die Leiterin der documenta, politische Konfliktzonen und gesellschaftliche Umwälzungsprozesse in den Mittelpunkt rückt, thematisiert die Manifests im belgischen Genk den Strukturwandel der Region zur heutigen Informationsgesellschaft nach. Peter Weibel untermaurt mit der ZKM-Ausstellung "The Global Contemporary" seine These von der permanenten Umschreibung, die revolutionäre Umwälzungen auch im Kunstsystem ablöst habe. Derweil fordert der Kurator der Berlin Biennale, Artur Zmijewski, selbst mehrfacher Künstler der documenta, von den von ihm eingeladenen Künstlern, keine Kunst zu machen!

All diese Ausstellungen sind eingebettet in ein Betriebssystem, das von der Kunstkritik bis zum Kunstmarkt ein wesentliches, wenn auch oft widersprüchliches Segment heutiger Kultur umfasst.

Mit den Vorträgen und Diskussionen soll diese Entwicklung problematisiert und kritisch diskutiert werden.

Betriebssystem Kunst2012 Akademie der Bildenden Künste

    • Kunst
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Eine Vortragsreihe anlässlich der documenta 13 in Kassel, veranstaltet von der Akademie der Bildenden Künste in München mit Unterstützung der Stiftung Kunstakademie München, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.

Zeitgleich zur documeta in Kassel wird in Hannover, Berlin und Genk (B) Gegenwartskunst gezeigt, die zusammen großer Pluralität die These vom Abschied jeder Kanonisierung bestätigen. Während Carolyn Christoph-Bakargiev, die Leiterin der documenta, politische Konfliktzonen und gesellschaftliche Umwälzungsprozesse in den Mittelpunkt rückt, thematisiert die Manifests im belgischen Genk den Strukturwandel der Region zur heutigen Informationsgesellschaft nach. Peter Weibel untermaurt mit der ZKM-Ausstellung "The Global Contemporary" seine These von der permanenten Umschreibung, die revolutionäre Umwälzungen auch im Kunstsystem ablöst habe. Derweil fordert der Kurator der Berlin Biennale, Artur Zmijewski, selbst mehrfacher Künstler der documenta, von den von ihm eingeladenen Künstlern, keine Kunst zu machen!

All diese Ausstellungen sind eingebettet in ein Betriebssystem, das von der Kunstkritik bis zum Kunstmarkt ein wesentliches, wenn auch oft widersprüchliches Segment heutiger Kultur umfasst.

Mit den Vorträgen und Diskussionen soll diese Entwicklung problematisiert und kritisch diskutiert werden.

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    Die Anfänge der dokumenta

    Die Anfänge der dokumenta

    Wie international waren die ersten dokumentas wirklich?

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    Betriebssystem Kunst - Legende, Mythos und die reine Wahrheit

    Betriebssystem Kunst - Legende, Mythos und die reine Wahrheit

    Der Kunstwissenschaftler Thomas Wulffen trat 1994 mit dem Begriff vom "Betriebssystem Kunst" an die Fachöffentlichkeit. Im Vortrag wirft er einen kritischen Blick zurück auf die Begriffsbildung und auf die Veränderungen von Kunstbetrieb und den Begriffen davon.

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    Gerechte Kunst?

    Gerechte Kunst?

    Viel zu selten diskutiert der Kunstbetrieb die eigene Moral: Dürfen Künstler eigentlich in China ausstellen, nur weil Ai Weiwei entlassen wurde? Was ist mit Kunstmessen in Semidiktaturen wie Dubai? Wie stark lassen sich Biennalen zu Imagezwecken instrumentalisieren? Doch nicht auf dem politischen, auch auf dem ästhetischen Field stellt sich die Frage nach den richtigen Wertmaßstäben. Oft herrscht die reine Willkür, ständig werden normative Entscheidungen gefällt, ohne diese zu begründen. Was fehlt, ist eine Ethik des Kunsturteils. All diese Fragen geht der renommierte Kritiker der ZEIT nach.

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    Künstler im Gespräch

    Künstler im Gespräch

    Olaf Nicolai, seit 2011 Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München, diskutiert mit dem mexikanischen Künstler Gabriel Kuri über Aspekte des aktuellen Kunstbetriebs.

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    Manifesta.

    Manifesta.

    Am Beispiel des kursorischen Konzeptes und des strategischen Ansatzes der Manifesta 9 in Genk 2012 sollen Idee und Anspruch der Manifesta als einziger nomadisierender Biennale weltweit dargestellt werden. Wie kann sich eine Biennale heute im inflationären Wettbewerb internationaler Biennalen erfolgreich behaupten? Wie kann das jeweils gesammelte Wissen und die gemachte Erfahrung in der kulturellen Praxis weitergegeben werden? Und welchen nachhaltigen Effekt kann sie für den Ort haben, an dem sie stattfindet?

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    Das Cindy Sherman-Syndrom

    Das Cindy Sherman-Syndrom

    Mit dem Vortrag versucht der Berliner Kunstwissenschaftler zu ergründen, warum die inszenierten Fotografien von Cindy Sherman so oft von anderen re-inszeniert werden.

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