17 Min.

Beziehungsende – warum scheitern meine Beziehungen‪?‬ Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben

    • Selbstverwirklichung

Am Ende ist alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. Wie oft haben wir diesen Spruch schon gehört? Und wie oft daran festgehalten? Vor allem am Beziehungsende? Das fühlt sich nämlich selten gut an. Und dann hasst man diesen Spruch entweder oder man hofft, dass er bedeutet, dass es doch noch ein happy End gibt. Aber manchmal (ok meistens) ist ein Beziehungsende genau das – ein Ende. Und viele fragen dann: warum sind wir gescheitert?







Noch genauer fragen MICH das oft meine Klienten. Und sie meinen damit gar nicht, warum sie als Paar gescheitert sind, sondern sie beziehen die Frage ganz persönlich auf sich. Warum bin ich schon wieder an einer Beziehung gescheitert? Ich frage dann meistens nach, was damit gemeint ist. Oft kommt als Antwort dann so etwas wie: na warum schaffe ich es nicht, eine Beziehung zu halten? Meine Beziehungen scheitern ja alle!







Ich verstehe, dass man am Beziehungsende da steht und Bilanz zieht. Sich zu fragen, warum eine Beziehung GEENDET hat, verstehen zu wollen und daraus zu lernen. Das ist auch sinnvoll! Ich merke allerdings auch immer wieder, dass abgesehen von der Selbstreflexion hier ein ziemlich unrealistisches Bild von Beziehung in vielen Köpfen steckt.







Ich hab es nicht geschafft, DIE Frau für ihn zu sein. eine Klientin







Ist das wirklich etwas, das man SCHAFFEN kann? Oder nicht vielmehr etwas, das man IST?







Ist ein Beziehungsende automatisch ein Scheitern?







Wenn du dir am Beziehungsende die Frage stellst, warum du GESCHEITERT bist – dann ist das nur bedingt ein sinnvoller Ansatz. Ich kann dieses Gefühl des Scheiterns sehr gut nachvollziehen – und als Coach, der dich am Beziehungsende begleitet, möchte ich dir trotzdem unbedingt mitgeben, dass du diesen Gedanken sehr genau prüfen solltest. Wer schon mit mir gearbeitet hat weiß, dass ich großen Wert auf Gedankenhygiene lege. Warum ist ganz einfach – deine Gedanken und vor allem die Worte, die du dabei wählst, prägen dein Unbewusstes und damit dein Selbstbild und Selbstverständnis.







Scheitern ist etwas hochpersönliches. Es wird als persönliches Versagen wahrgenommen. Aber kann man das im Zusammenhang mit einer Beziehung – selbst am Beziehungsende – überhaupt so sagen?







Stell dir doch mal umgekehrt die Frage – wenn eine Beziehung scheitern kann (das ist sie in den Köpfen der Meisten am Ende), kann sie offenbar auch „nicht scheitern“. Was genau dieses Nicht-Scheitern ist, das hat sich aber kaum jemand überlegt. Für die meisten Menschen ist das Gegenteil von Scheitern – GELINGEN.







Wann gelingt eine Beziehung?







Nur – wann ist eine Beziehung gelungen? Da kommt jetzt der Haken. Die Standardantwort hieraus ist zumindest bei meinen Klienten und Klientinnen – na wenn sie HÄLT.







Aber ist das wirklich so? Ist eine Beziehung nur dann gelungen, wenn sie hält? Und wie lange muss sie dafür halten? Ein Leben lang? Oder ein paar Jahre? Ich habe Klienten, die 25 Jahre lang glücklich verheiratet waren und dann – am Beziehungsende – sich genauso gescheitert fühlen wie jene, die zum 5 Mal hintereinander verlassen werden.







Was mich so stört und ich dir unbedingt mitgeben will:



















BEZIEHUNGEN SIND NICHT MACHBAR.







Sie sind kein Projekt und schon gar kein Einser-Projekt. Beziehungen sind (wenn schon) ein Zweierprojekt, ein Teamprojekt. Es ist völlig egal, wieviel DU in eine Beziehung hineinsteckst, an Liebe, an Zeit, an Energie. Du ALLEIN kannst keine Beziehung „machen“. Du wirst immer davon abhängig sein, ob und wieviel dein Partner,

Am Ende ist alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. Wie oft haben wir diesen Spruch schon gehört? Und wie oft daran festgehalten? Vor allem am Beziehungsende? Das fühlt sich nämlich selten gut an. Und dann hasst man diesen Spruch entweder oder man hofft, dass er bedeutet, dass es doch noch ein happy End gibt. Aber manchmal (ok meistens) ist ein Beziehungsende genau das – ein Ende. Und viele fragen dann: warum sind wir gescheitert?







Noch genauer fragen MICH das oft meine Klienten. Und sie meinen damit gar nicht, warum sie als Paar gescheitert sind, sondern sie beziehen die Frage ganz persönlich auf sich. Warum bin ich schon wieder an einer Beziehung gescheitert? Ich frage dann meistens nach, was damit gemeint ist. Oft kommt als Antwort dann so etwas wie: na warum schaffe ich es nicht, eine Beziehung zu halten? Meine Beziehungen scheitern ja alle!







Ich verstehe, dass man am Beziehungsende da steht und Bilanz zieht. Sich zu fragen, warum eine Beziehung GEENDET hat, verstehen zu wollen und daraus zu lernen. Das ist auch sinnvoll! Ich merke allerdings auch immer wieder, dass abgesehen von der Selbstreflexion hier ein ziemlich unrealistisches Bild von Beziehung in vielen Köpfen steckt.







Ich hab es nicht geschafft, DIE Frau für ihn zu sein. eine Klientin







Ist das wirklich etwas, das man SCHAFFEN kann? Oder nicht vielmehr etwas, das man IST?







Ist ein Beziehungsende automatisch ein Scheitern?







Wenn du dir am Beziehungsende die Frage stellst, warum du GESCHEITERT bist – dann ist das nur bedingt ein sinnvoller Ansatz. Ich kann dieses Gefühl des Scheiterns sehr gut nachvollziehen – und als Coach, der dich am Beziehungsende begleitet, möchte ich dir trotzdem unbedingt mitgeben, dass du diesen Gedanken sehr genau prüfen solltest. Wer schon mit mir gearbeitet hat weiß, dass ich großen Wert auf Gedankenhygiene lege. Warum ist ganz einfach – deine Gedanken und vor allem die Worte, die du dabei wählst, prägen dein Unbewusstes und damit dein Selbstbild und Selbstverständnis.







Scheitern ist etwas hochpersönliches. Es wird als persönliches Versagen wahrgenommen. Aber kann man das im Zusammenhang mit einer Beziehung – selbst am Beziehungsende – überhaupt so sagen?







Stell dir doch mal umgekehrt die Frage – wenn eine Beziehung scheitern kann (das ist sie in den Köpfen der Meisten am Ende), kann sie offenbar auch „nicht scheitern“. Was genau dieses Nicht-Scheitern ist, das hat sich aber kaum jemand überlegt. Für die meisten Menschen ist das Gegenteil von Scheitern – GELINGEN.







Wann gelingt eine Beziehung?







Nur – wann ist eine Beziehung gelungen? Da kommt jetzt der Haken. Die Standardantwort hieraus ist zumindest bei meinen Klienten und Klientinnen – na wenn sie HÄLT.







Aber ist das wirklich so? Ist eine Beziehung nur dann gelungen, wenn sie hält? Und wie lange muss sie dafür halten? Ein Leben lang? Oder ein paar Jahre? Ich habe Klienten, die 25 Jahre lang glücklich verheiratet waren und dann – am Beziehungsende – sich genauso gescheitert fühlen wie jene, die zum 5 Mal hintereinander verlassen werden.







Was mich so stört und ich dir unbedingt mitgeben will:



















BEZIEHUNGEN SIND NICHT MACHBAR.







Sie sind kein Projekt und schon gar kein Einser-Projekt. Beziehungen sind (wenn schon) ein Zweierprojekt, ein Teamprojekt. Es ist völlig egal, wieviel DU in eine Beziehung hineinsteckst, an Liebe, an Zeit, an Energie. Du ALLEIN kannst keine Beziehung „machen“. Du wirst immer davon abhängig sein, ob und wieviel dein Partner,

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