39 Min.

Das Spiel mit der Macht. Der Talk mit Dominus Nox Part ‪I‬ Eros und Psyche

    • Sexualität

Ein Teil des BDSM liegt in dem spielerischen Einsatz der Machtkonstellationen, die nicht mit dem «normalen», ausserhalb der Sexualität liegenden Verhältnissen zusammenhängen müssen. Ungefähr so könnte man laut Dominus Nox (nachfolgend nur noch Nox) die grundlegende Idee des D/s (Dominanz/Submission) in der Sexualität bezeichnen.
Allein dieser Satz zeigt wundervoll auf, was passiert wenn tiefgründige Überlegungen innerhalb der Sexualität entwickelt werden. Als Zuhörer bekommt man in diesem Talk mit Nox nämlich eine sehr differenzierte, intellektuelle Zusammenfassung der Macht Thematik im sexuellen Kontext.
Der individuelle Anspruch auf Machkonstellationen kann von kurzzeitigem intensive Erlebnis innerhalb des Schlafzimmers sein, oder eine langfristige Verteilung der Macht innerhalb der verschiedenen Lebensbereichen. Die Partner in dieser interdependenten Beziehung entscheiden gemeinsam darüber, was gemacht wird. Anders gesagt, was auch immer entschieden wurde, unterliegt einem Konsens! Da bedeutet das Vergewaltigungsphantasien vollkommen in Ordnung sind, solange beide dies wollen und als erotisierend, sexuell erfüllend erleben.
Allgemein, scheint es so zu sein, dass BDSM nicht mehr als eine Randgruppe zu betrachten ist, sondern unter den jüngeren (35 J) zu einer fast schon Subkultur geworden ist. Dadurch ist es auch schwieriger einzugrenzen, was alles unter den Oberbegriff BDSM eigentlich noch fällt, denn je mehr Menschen innerhalb dieser Subkultur vorhanden sind, desto mehr Variationen der Praktiken wir beobachten können.
Nox stellt fest, dominant zu sein innerhalb der Sexualität ist nicht gleichzustellen mit der Dominanz innerhalb des sozialen Lebens ist. Als Submissiver Part sollte man also nicht Angst haben, dass etwas mit einem nicht stimmt, nur weil man Demütigungen als sexuell erregend findet. Zu Recht spricht Nox von sexuellen Sehnsüchten.

Ich will aber nicht mehr verraten, sondern lasse euch in dieses tiefgründige Gespräch einfach mal eintauchen. Ein echt saftiger Talk ;)

Viel Spass beim Zuhören!


Gast: Dominus Nox,  Auf Fetlife auffindbar unter Dominus_Nox
Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster

Literatur:
Wismeijer, A. A., & Van Assen, M. A. (2013). Psychological characteristics of BDSM practitioners. The journal of sexual medicine, 10(8), 1943-1952.

Holvoet, L., Huys, W., Coppens, V., Seeuws, J., Goethals, K., & Morrens, M. (2017). Fifty shades of Belgian gray: The prevalence of BDSM-related fantasies and activities in the general population. The journal of sexual medicine, 14(9), 1152-1159.

Barker, M., Iantaffi, A., & Gupta, C. (2007). Kinky clients, kinky counselling? The challenges and potentials of BDSM.

Kleinplatz, P. (2006). Learning from extraordinary lovers: lessons from the edge. In P.
Kleinplatz, & C. Moser, (Eds.) SM: Powerful Pleasures. (pp.325-348) Binghamton, NY: Haworth Press.

Denman, C. (2004). Sexuality: A Biopsychosocial Approach. London: Palgrave.

Jozifkova, E. (2013). Consensual sadomasochistic sex (BDSM): The roots, the risks, and the distinctions between BDSM and violence. Current psychiatry reports, 15(9), 392. 

Brown, A., Barker, E. D., & Rahman, Q. (2020). A systematic scoping review of the prevalence, etiological, psychological, and interpersonal factors associated with BDSM. The Journal of Sex Research, 57(6), 781-811.

Richters, J., De Visser, R. O., Rissel, C. E., Grulich, A. E., & Smith, A. M. A. (2008). Demographic and Psychosocial Features of Participants in Bondage and Discipline, “Sadomasochism” or Dominance and Submission (BDSM): Data from a National Survey. The Journal of Sexual Medicine, 5(7), 1660-1668. doi: 10.1111/j.1743-6109.2008.00795.x

Ein Teil des BDSM liegt in dem spielerischen Einsatz der Machtkonstellationen, die nicht mit dem «normalen», ausserhalb der Sexualität liegenden Verhältnissen zusammenhängen müssen. Ungefähr so könnte man laut Dominus Nox (nachfolgend nur noch Nox) die grundlegende Idee des D/s (Dominanz/Submission) in der Sexualität bezeichnen.
Allein dieser Satz zeigt wundervoll auf, was passiert wenn tiefgründige Überlegungen innerhalb der Sexualität entwickelt werden. Als Zuhörer bekommt man in diesem Talk mit Nox nämlich eine sehr differenzierte, intellektuelle Zusammenfassung der Macht Thematik im sexuellen Kontext.
Der individuelle Anspruch auf Machkonstellationen kann von kurzzeitigem intensive Erlebnis innerhalb des Schlafzimmers sein, oder eine langfristige Verteilung der Macht innerhalb der verschiedenen Lebensbereichen. Die Partner in dieser interdependenten Beziehung entscheiden gemeinsam darüber, was gemacht wird. Anders gesagt, was auch immer entschieden wurde, unterliegt einem Konsens! Da bedeutet das Vergewaltigungsphantasien vollkommen in Ordnung sind, solange beide dies wollen und als erotisierend, sexuell erfüllend erleben.
Allgemein, scheint es so zu sein, dass BDSM nicht mehr als eine Randgruppe zu betrachten ist, sondern unter den jüngeren (35 J) zu einer fast schon Subkultur geworden ist. Dadurch ist es auch schwieriger einzugrenzen, was alles unter den Oberbegriff BDSM eigentlich noch fällt, denn je mehr Menschen innerhalb dieser Subkultur vorhanden sind, desto mehr Variationen der Praktiken wir beobachten können.
Nox stellt fest, dominant zu sein innerhalb der Sexualität ist nicht gleichzustellen mit der Dominanz innerhalb des sozialen Lebens ist. Als Submissiver Part sollte man also nicht Angst haben, dass etwas mit einem nicht stimmt, nur weil man Demütigungen als sexuell erregend findet. Zu Recht spricht Nox von sexuellen Sehnsüchten.

Ich will aber nicht mehr verraten, sondern lasse euch in dieses tiefgründige Gespräch einfach mal eintauchen. Ein echt saftiger Talk ;)

Viel Spass beim Zuhören!


Gast: Dominus Nox,  Auf Fetlife auffindbar unter Dominus_Nox
Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster

Literatur:
Wismeijer, A. A., & Van Assen, M. A. (2013). Psychological characteristics of BDSM practitioners. The journal of sexual medicine, 10(8), 1943-1952.

Holvoet, L., Huys, W., Coppens, V., Seeuws, J., Goethals, K., & Morrens, M. (2017). Fifty shades of Belgian gray: The prevalence of BDSM-related fantasies and activities in the general population. The journal of sexual medicine, 14(9), 1152-1159.

Barker, M., Iantaffi, A., & Gupta, C. (2007). Kinky clients, kinky counselling? The challenges and potentials of BDSM.

Kleinplatz, P. (2006). Learning from extraordinary lovers: lessons from the edge. In P.
Kleinplatz, & C. Moser, (Eds.) SM: Powerful Pleasures. (pp.325-348) Binghamton, NY: Haworth Press.

Denman, C. (2004). Sexuality: A Biopsychosocial Approach. London: Palgrave.

Jozifkova, E. (2013). Consensual sadomasochistic sex (BDSM): The roots, the risks, and the distinctions between BDSM and violence. Current psychiatry reports, 15(9), 392. 

Brown, A., Barker, E. D., & Rahman, Q. (2020). A systematic scoping review of the prevalence, etiological, psychological, and interpersonal factors associated with BDSM. The Journal of Sex Research, 57(6), 781-811.

Richters, J., De Visser, R. O., Rissel, C. E., Grulich, A. E., & Smith, A. M. A. (2008). Demographic and Psychosocial Features of Participants in Bondage and Discipline, “Sadomasochism” or Dominance and Submission (BDSM): Data from a National Survey. The Journal of Sexual Medicine, 5(7), 1660-1668. doi: 10.1111/j.1743-6109.2008.00795.x

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