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‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA.
Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken?
Dazu präsentiert der DDCast des Deutschen Designer Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur Deutscher Designer Club

    • Kunst
    • 4,9 • 15 Bewertungen

‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA.
Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken?
Dazu präsentiert der DDCast des Deutschen Designer Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

    DDCAST 48 – Lioba Lissner und Claus Herrmann "PLÄTZE FÜR MENSCHEN, TIERE UND PFLANZEN"

    DDCAST 48 – Lioba Lissner und Claus Herrmann "PLÄTZE FÜR MENSCHEN, TIERE UND PFLANZEN"

    Lioba Lissner und Claus Herrmann leiten das Landschaftsarchitekturbüro HochC. Sie gestalten Schulhöfe, Parks, Dachlandschaften, Marktplätze, Biergärten, Grünflächen aller Art. Der öffentliche Raum ist in Corona-Zeiten wie man sagt "wiederentdeckt" worden; und was man entdeckt, das ist teils entsetzlich – schlecht zugänglich, wenig gastlich, null nachhaltig, völlig zubetoniert. Dabei sind diese Flächen nicht nur für das soziale Leben von unersetzlichem Wert. Sie helfen – klug bepflanzt – dabei, Städte zu kühlen, der Biodiversität eine Chance zu geben und den Kindern Orte, an denen sie – Kinder sein dürfen.

    Grünfläche darf man nicht am Reißbrett entwerfen, sondern man muss sie 4dimensional und multisensorisch planen. Sie verlangen nach einer Vorstellung davon, wie Bäume, die man heute pflanzt im Jahr 2050 aussehen, sich bewegen, duften. Seit den Schlüsselwerken von Jan Gehl (Städte für Menschen) und William H. Whyte (Rediscovering the City Center), wissen wir, wie schwierig das Design von Stadtraum ist, wie viel dazu gehört, um Plätze lebenswert zu machen. Genau da, nämlich an der "sensory street" von Whyte oder der "lebendigen, sicheren, nachhaltigen und gesunden Stadt" von Gehl setzen Lioba und Claus an.

    • 32 Min.
    DDCAST 47 – Dr. Sandra Hartig "LGBTAIQ++"

    DDCAST 47 – Dr. Sandra Hartig "LGBTAIQ++"

    Dr. Sandra Hartig ist die Verantwortliche für das Thema Diversity bei einer der einflussreichsten Institutionen in der deutschen Wirtschaft. Sie leitet seit Februar 2012 den Bereich Gesundheitswirtschaft, Beschäftigung, Organisationsentwicklung beim DIHK. Sie studierte Wirtschaftsgeschichte und Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Marburg. Von 1995 bis 2000 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Marburg. Gleichzeitig (1996 bis 1999) produzierte sie als freie Redakteurin im Zweiten Deutschen Fernsehen für die Redaktionen WISO und ZDF-Börsenstudio Fernsehbeiträge. Von 2000 bis 2002 war sie Geschäftsführerin der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. in Frankfurt am Main. Seit 2003 ist sie beim DIHK in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem als Referentin für Soziale Sicherung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und als Büroleiterin des Hauptgeschäftsführers. Zuletzt war sie fünf Jahre für die politische Koordinierung des DIHK verantwortlich.

    • 31 Min.
    DDCAST 46 – Dieter Brell ‚Nachhaltigkeit sichtbar machen‘

    DDCAST 46 – Dieter Brell ‚Nachhaltigkeit sichtbar machen‘

    Dieter Brell ist ein Allround-Gestalter. Sein Studio 3deluxe entwirft von Gebrauchsgegenständen über Innenarchitekturen und städtische Plätze bis hin zu Schiffen zu ziemlich alles. Besondere Aufmerksamkeit weckte der, selbstbeauftragte, visionäre Vorschlag für einen grünen Umbau des Times Square in New York. Die Designer*innen von 3deluxe sind seit mehr als zwei Jahrzehnten Spezialisten für die Entwicklung von visionären Ideen und insbesondere für deren Visualisierung. Wie man neue Ideen, Konzepte, Denkweisen durch exzellente Visualisierung gesellschaftsfähig machen kann wissen wir spätestens seit Walt Disneys wirkmächtigen Zukunftsbildern für die Weltausstellung in Queens, NY. In Friedrich von Borries‘ Buch „Klimakapseln“ (Suhrkamp, 2010) wird uns eine regelrechte Galerie solcher visualisierter Visionen vorgestellt, die teils massive Reaktionen auslösten. Mit Dieter Brell reden wir über die Kraft der Visualisierung, über sein Arbeitsgebiet „Ocean“ und darüber, was junge Designer*innen heute mitbringen müssen, um sich im Markt etablieren zu können.

    • 34 Min.
    DDCAST 45 – Benedikt Poschinger von Frauenau „Gutes Glas ist gut“

    DDCAST 45 – Benedikt Poschinger von Frauenau „Gutes Glas ist gut“

    Benedikt Freiherr Poschinger von Frauenau ist Inhaber und Leiter einer der besten Glashütten der Welt. Keine andere Glashütte kann so viele Farben blasen, nur wenige können derart große, mundgeblasene Werkstücke herstellen. Poschinger von Frauenau ist ein anpackender Mensch, der stets das Neue sucht, aber seiner Familientradition zutiefst verpflichtet ist. Wäre diese Familie nicht so gepolt, dann hätte das Unternehmen wohl kaum bald 500 Jahre überlebt! Die böhmisch-bayerische Grenzregion, ein traditionelles Gebiet der Glasbläserei, war durch die Kriege des 20. Jh. sowie den Eisernen Vorhang lange zu einem Hinterhof des Westens bzw. des Ostblocks degeneriert. Seit dem Fall der Mauer hat die Region um Zwiesel, am Rande des Naturpark Bayerischer Wald, die uralten Kontakte nach Böhmen wiederbelebt. Benedikt Poschinger berichtet über die Zusammenarbeit mit Designern, die Magie farbigen Glases und seine Begeisterung für den Wald, Auerhühner und den Grundwasserspiegel.

    • 33 Min.
    DDCAST 44 – Stefan Sagmeister „HÄSSLICHKEIT / SCHÖNHEIT“

    DDCAST 44 – Stefan Sagmeister „HÄSSLICHKEIT / SCHÖNHEIT“

    Stefan Sagmeister ist einer, den es im Design eigentlich gar nicht gibt: Ein Design-Popstar. Er gründete 1993 die in New York ansässige SAGMEISTER Inc. und hat seitdem für so unterschiedliche Kunden wie die Rolling Stones und das Guggenheim Museum gearbeitet. Achtmal wurde er für einen Grammy nominiert, zweimal erhielt er die begehrte Prämie, mit Designs für die Talking Heads, Brian Eno & David Byrne. Außerdem gewann er praktisch jeden wichtigen internationalen Designpreis.

    2008 erschien ein umfangreiches Buch mit dem Titel "Things I have Learned in my Life so far" bei Abrams, aus dem auch die Leser*innen eine Menge lernen können.

    Einzelausstellungen zu seinen Arbeiten fanden in Paris, Zürich, Wien, Prag, Köln, Berlin, Frankfurt, New York, Miami, Los Angeles, Chicago Toronto, Tokio, Osaka und Seoul statt. Seine so genannte „Happy Show“ zog weltweit weit über eine halbe Million Besucher an und wurde zur meistbesuchten Grafikdesign-Show der Geschichte.

    Er unterrichtet in der Graduiertenabteilung der School of Visual Art in New York und hält zahlreiche Vorträge auf allen Kontinenten. Der gebürtige Österreicher erhielt seinen MFA an der Universität für angewandte Kunst in Wien und, als Fulbright-Stipendiat, einen Master am Pratt Institute in New York.

    • 33 Min.
    DDCAST 43 – Stephen Burks “Beauty, Design und Rassismus”

    DDCAST 43 – Stephen Burks “Beauty, Design und Rassismus”

    Stephen Burks ist Designer, Pädagoge und Reisender. Er studierte Architektur am Illinois Institute of Technology und Produktdesign am IIT's Institute of Design sowie an der Columbia University's Graduate School of Architecture. Nach Jahren des Reisens zwischen New York und Europa sowie Auslandsaufenthalten in Tokio und Mailand wurde Stephen um die Jahrtausendwende zum unabhängigen Designer, als der italienische Hersteller Cappellini erste Stücke in Produktion nahm. Heute ist er einer der anerkanntesten amerikanischen Industriedesigner seiner Generation. In Zusammenarbeit mit Non-Profit-Organisationen hat Stephen als Berater für Produktentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Hunderten von Kunsthandwerkern in Australien, Kolumbien, der Dominikanischen Republik, Frankreich, Deutschland, Ghana, Haiti, Indien, Indonesien, Italien, Kenia, Mexiko, Peru, den Philippinen, Ruanda, Senegal, Spanien, Südafrika, den USA und Großbritannien gearbeitet. Er wurde von vielen der weltweit führenden Marken beauftragt, Kollektionen zu entwickeln, die Handarbeit als Innovationsstrategie einsetzen, darunter B&B Italia,), Boffi (Line, 2003), Bolon (Grasso Textiles, 2018), Calvin Klein, Cappellini (Cappellini Love, 2008), Estee Lauder (Missoni Profumi, 2006), Moroso (M'Afrique, 2009), Parachilna (Anwar, 2014, Babel, 2016), Roche Bobois (The Traveler, 2014, The Traveler Outdoor, 2016, Planete, 2018) und Swarovski. Stephens Arbeiten wurden international ausgestellt, darunter die Armory Show, Art Basel/Design Miami, Cooper-Hewitt National Design Museum, DX Design Exchange, Dwell On Design, Kotrijk, IMM Cologne, die International Contemporary Furniture Fair, MAD Museum of Art & Design (Stephen Burks, Are You A Hybrid, 2011), Philadelphia Art Museum, Neocon, Salone del Mobile, Hong Kong Shenzhen Biennale und die Stockholm Furniture Fair, sowie die erste Einzelausstellung von Produktdesign, die jemals im Studio Museum Harlem gezeigt wurde (Stephen Burks Man Made, 2011). Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt. Im Jahr 2019 wurde Stephen der erste Harvard Loeb Fellow aus dem Bereich Produktdesign, war Expert-In-Residence am Harvard Innovation Lab und lehrte als Designkritiker im Master of Design Engineering Programm an der Harvard Graduate School of Design. Im Herbst 2022 wird das Werk von Stephen Burks Man Made im High Museum of Art in Atlanta, Georgia, im Mittelpunkt einer Übersichtsausstellung zur Mitte seiner Karriere stehen.

    • 38 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
15 Bewertungen

15 Bewertungen

George Brillat-Savarin ,

Wichtig

Das ist wirklich eine gelungene neue Plattform. Wir hätten selbst nicht gedacht, dass das derart gut funktioniert.

A_ _Z ,

Endlich!

Habe lange Zeit nach einem Podcast wie diesen gesucht.

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