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Ein Junge will mit seinem Bruder in den Zirkus zu den Elefanten gehen, was er aber nicht kann, weil der Bruder am Vorabend der Vorstellung überfahren wird. Aus dieser Perspektive erzählt er Jahre später sein Leben - ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen Zirkusbesuch, der nie stattgefunden hat.
Mehr Infos zum Roman: www.dieelefantenmeinesbruders.de

Die Elefanten meines Bruder‪s‬ Helmut Pöll

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Ein Junge will mit seinem Bruder in den Zirkus zu den Elefanten gehen, was er aber nicht kann, weil der Bruder am Vorabend der Vorstellung überfahren wird. Aus dieser Perspektive erzählt er Jahre später sein Leben - ein Roman über Mona, den toten Bruder und einen Zirkusbesuch, der nie stattgefunden hat.
Mehr Infos zum Roman: www.dieelefantenmeinesbruders.de

    Kapitel 18 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 18 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Mein Vater war zuerst ganz erleichtert, als ich ihm gesagt habe, dass ich Detektiv werden will. Vielleicht hat er gemeint, dass ich so doof bin, und Detektiv und Polizist nicht auseinanderhalten kann. Wahrscheinlich hat er gemeint, ich werde Polizei-Detective in Manhattan und kläre dort beim NYPD Morde auf. Aber das will ich gar nicht. Irgendwie. Ich möchte ein Detektiv sein wie Miss Marple oder Sherlock Holmes.
    Ich möchte auf keinen Fall ein Berater werden und doofen Firmen erklären, wie sie nicht pleitegehen. Sollen sie doch pleitegehen, die doofen Firmen. Wahrscheinlich fällt sowieso niemandem auf, wenn sie weg sind. Außer sie machen Spielzeug-Todessterne oder Flugzeug-Quartetts.

    Die Gesamtlänge der Lesung ist 12:05h min. Leunam Remeark liest.

    Kapitel 17 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 17 - "Die Elefanten meines Bruders"

    „Eine weitere Frage. Sie sehen ein Stück in einem Theater. Ein Bankett findet statt, ich meine ein Festessen. Die Gäste genießen eine Vorspeise aus rohen Austern, der zweite Gang besteht aus gekochtem Hund.“
    Dann habe ich blitzschnell meine Eltern angesehen, wie sie reagieren. Das war nämlich die zweite Frage aus dem Replikantentest von „Blade Runner“. Es ist nämlich so, dass künstliche Menschen mit solchen Fragen durcheinander kommen. Ich meine, wo es nicht um Rechenaufgaben geht, sondern nur darum, was man so fühlt. Wenn man gekochten Hund isst oder so, Eeeeekkk, Ackckackckackckackckackackack-ackack.

    Leunam Remeark liest. Alle Podcasts lassen sich auch über itunes abonnieren.

    Gemeinsame Leserunde unter: http://www.ewriters.eu/forum/viewtopic.php?f=59&t=933
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    Kapitel 16 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 16 - "Die Elefanten meines Bruders"

    "Erwachsene machen mich irre, weil man sich nicht vernünftig mit ihnen unterhalten kann.
    Irgendwie ging es nicht weiter. Mein Vater wollte ein Ergebnis, das es nicht gab, und die Ärzte wollten mich zur Beobachtung dabehalten, was mein Vater aber nicht wollte und ich schon gar nicht. Ich habe einmal einen Film gesehen, wo in einem ganz netten Krankenhaus plötzlich in der Nacht total fiese Experimente an den Kranken durchgeführt worden sind. Ein paar sind hinterher sogar tot gewesen. Das Krankenhaus gehörte der Mafia und die Mafia-Ärzte haben den Leuten die Leber rausgeschnitten und noch ein paar Sachen und dann verscherbelt. Ich weiß nicht ob ich eine Leber brauche, weil eine Leber braucht man ja in erster Linie nur, wenn man Alkohol trinkt wie Gerd. Aber ich trinke am liebsten Ingwerlimonade. Trotzdem möchte ich meine Leber behalten. Ich finde solche Filme nur gut, wenn Harrison Ford am Schluss alle Mafia-Leute erschießt und der Klinikdirektor dann ins Gefängnis kommt. Aber der Film war nicht mit Harrison Ford."

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    Kapitel 15 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 15 - "Die Elefanten meines Bruders"

    "Eigentlich finde ich es total eklig, ins Bett zu pinkeln und dann wie ein Idiot in seinem eigenen Pipi zu liegen. Es kostete mich einige Überwindung. Damit der Plan klappte, trank ich ungefähr fünf Liter Mineralwasser, aber im letzten Moment, bevor es losging, sprang ich dann doch immer panisch aus dem Bett und rannte auf die Toilette. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und als es Morgen wurde, heulte ich vor Wut, dass ich es nicht schaffte, ins Bett zu machen. Dann klappte es plötzlich doch. Ich hatte noch mal so viel getrunken und war so müde, dass ich wegdöste, als ich eigentlich zur Toilette musste."

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    Kapitel 14 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 14 - "Die Elefanten meines Bruders"

    "Mein Vater sagte hinterher, dass Monas Eltern Kommunisten sind. Ich weiß nicht genau, was Kommunisten sind, aber jedenfalls nichts, was meine Eltern und Tante Erika gut finden. Ich habe gefragt, ob Kommunisten therapiewürdig sind, aber das konnte mir natürlich wieder keiner sagen."

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    Kapitel 13 - "Die Elefanten meines Bruders"

    Kapitel 13 - "Die Elefanten meines Bruders"

    "Es wäre doch schön, wenn ich einmal eine Visitenkarte hätte wie mein Vater, auf der nicht steht, „Billy Hoffmann, Marketing-Berater“, sondern „Billy Hoffmann, Spaziergänger“. Ich finde das überhaupt nicht albern. Ich wäre eben ein Spaziergänger-Experte. Jedem, der mich fragt, könnte ich alles zum Spaziergehen erzählen. Und das ist eine Menge."

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Customer Reviews

4.0 out of 5
5 Ratings

5 Ratings

He-ar-t ,

Nichts für mich.

Der Podcast ist ansich gut gemacht, auch die Stimme ist sehr angenehm. Nur fehlt mir die Emotion in der Stimme, mir persönlich ist es zu monoton. Schade eigentlich!
Mit etwas mehr Gefühl und mehr Betonung bei Punkt und Komma wäre der Podcast genial.
Trotzdem vielen Dank an den Macher.

Und als Empfehlung an Alle......... einfach mal reinhören, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Steffi 68 ,

Super

Ich bin begeistert es ist sooo lustig, dann wieder zum nachdenken. Doch es folgt wieder ein Gedankengang der einen vor lachen die Tränen in die Augen treibt. Ich warte schon gespannt auf weitere Teile. Höre es gerade zum 2. mal genial.

Phenja ,

supi

lustige Geschichte, mit Inhalt zum nachdenken, nicht nur wenn man mit gewissem Klientel arbeitet. Angenehme Erzähler stimme. freu mich auf mehr

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