
Die mediale Öffentlichkeit – Fragmentierung und Vertrauensverlust
Das Vertrauen in die deutschen Medien ist nicht kollabiert, aber es bröckelt, besonders beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Prof. Dr. Tanjev Schultz, Professor für Journalistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ordnet die Datenlage nüchtern ein und erklärt, warum die öffentliche Debatte über Medienvertrauen oft selbst Teil des Problemsist.
Im Gespräch mit Leopold von Weiler analysiert er, wieTraffic-Messungen Redaktionen verändern, warum die TikTokisierung der Politik eine Mitverantwortung der Medien ist und was seriöser Journalismus in einer fragmentierten Öffentlichkeit leisten kann.
Außerdem: Ob die AfD zu wenig oder zu viel Raum bekommt, wie sich rechte Gegenöffentlichkeiten von den linken der 68er-Bewegung unterscheiden und warum Schultz trotz allem noch Vertrauen in die Kraft von Vernunft und Wort hat.
Informationen
- Sendung
- Veröffentlicht7. Juli 2026 um 17:41 UTC
- Länge54 Min.
- Staffel2
- Folge18
- BewertungUnbedenklich