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Der «Doppelpunkt» bearbeitet gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und kulturell relevante Themen aus dem Inland, die ein breites Publikum interessieren.

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Doppelpunkt Schweizer Radio und Fernsehen

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 1 Bewertung

Der «Doppelpunkt» bearbeitet gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und kulturell relevante Themen aus dem Inland, die ein breites Publikum interessieren.

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    «Als Kind wollte ich weiss sein»

    «Als Kind wollte ich weiss sein»

    Heute trage ich meine dunkle Haut mit Selbstverständlichkeit. Aber es hat einiges gebraucht, bis ich mich in meiner Haut wohl fühlte. Wie kann es überhaupt so weit kommen, dass sich ein Kind für seine Hautfarbe schämt?

    Kinder spüren die Diskriminierung der Eltern

    Gibt es in Indien normale WCs? In Indien sind die Leute sehr arm, oder? Sind deine Eltern deshalb in die Schweiz gekommen? Du kannst froh sein, dass du in der Schweiz aufwachsen durftest!

    Solche Aussagen will kein Kind hören und solche Fragen schon gar nicht beantworten. Als Kind habe ich mich für meine Hautfarbe geschämt, ich wollte so sein wie die anderen.

    «Kinder verstehen sehr viel - zum Beispiel, wenn ihre Eltern nicht akzeptiert sind», sagt der Berner Migrations- und Rassismusforscher Rohit Jain, auch er ein Secondo wie ich, mit Wurzeln in Indien. Mit ihm habe ich gesprochen, um die Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend besser zu verstehen.


    Dringend gesucht: Neue Vorbilder

    Es braucht neue Vorbilder, weil die gängigen Bilder nicht mehr passen, weil die gängigen Bilder falsch sind - oder weil es noch kein Bild und keine Sprache gibt für das, was man sagen möchte. Die 34-Jährige St. Galler Musikerin Priya Ragu mit Wurzeln in Sri Lanka ist in meinen Augen ein solches Vorbild.

    «Ich mache das, was ich mache, damit es die anderen auch machen. Weil es mehr Leute braucht, die diesen Weg gehen, vor allem aus der südindischen Community. Das sieht man echt nicht oft», sagt sie mir im Interview.

    Priya Ragu ist eine Befreiung. So wie die britische Musikerin M.I.A. mit Wurzeln in Sri Lanka, die für mich als Teenie eine Befreiung war: So sollte uns die Welt sehen, dass wir auch so etwas können. Nicht nur in der Küche aushelfen oder das Büro putzen, nachdem die wichtigen Leute gegangen sind.

    • 47 Min.
    Mein Sohn, der Kriminelle

    Mein Sohn, der Kriminelle

    Das eigene Kind im Gefängnis. Für Eltern ist dies ein Schock. Sie hinterfragen sich selbst und fühlen sich oft mitschuldig. Was ist ihr Anteil am Verbrechen?

    Hilfsangebote für Angehörige von Inhaftierten gibt es nur sehr wenige. Dabei trifft eine Strafe immer das ganze Familiensystem. Eine Übersicht bietet der Verein «Perspektive - Angehörige und Justizvollzug»: https://www.angehoerigenarbeit.ch

    Die Perspektive eines jungen Kriminellen bietet der Podcast «Leben am Limit» mit der dritten Staffel «Böser Till»: www.srf.ch/lebenamlimit


    * Name geändert

    • 50 Min.
    Der Kaugummi, ein klebriger Aufreger mit einer langen Geschichte

    Der Kaugummi, ein klebriger Aufreger mit einer langen Geschichte

    Der Kaugummi wird kaum wahrgenommen und ist doch in aller Munde. Hinter dem Kaugummi steckt eine lange Kultur- und Marketinggeschichte. Er hat es in 150 Jahren vom Randphänomen zum Massenartikel geschafft. Auf Kaugummi-Vorläufer haben schon Steinzeitmenschen gekaut.

    Als Nicht-Lebensmittel, das nur gekaut, aber meist nicht verschluckt und sowieso nicht verdaut wird, bringt er wohlige Frische im Mund und Ekel, wenn er unter dem Tisch klebt. Gewürzt ist er mit einer Prise Jugendrebellion und Lebensgefühl. Die Schweiz zu erobern begann der Kaugummi nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er kam mit amerikanischen Soldaten, die in der Schweiz Urlaub machten.

    • 47 Min.
    Dick und selbstbewusst

    Dick und selbstbewusst

    Melanie Dellenbach trägt Kleidergrösse 52. «Ich werde gerne dick genannt», sagt sie bestimmt. Auch wenn sie jeden Tag spürt und hört, dass sie nicht dem Schönheitsideal entspricht. «Trotzdem verdiene ich Respekt – von mir selbst und von der Gesellschaft.»

    Melanie erzählt von ihrem steinigen Weg vom pummeligen Kind zur Fett-Aktivistin und zeigt, dass es noch einen anderen Blick aufs Thema Übergewicht gibt als wir es uns gewohnt sind.

    • 49 Min.
    Selbst schuld, wenn sie zu ihrem Schlägertyp zurückgeht?

    Selbst schuld, wenn sie zu ihrem Schlägertyp zurückgeht?

    Alle vier Wochen wird eine Frau innerhalb der Partnerschaft getötet - bei uns, in der Schweiz. Das zeigen Zahlen der Polizei. Das Entsetzen ist jeweils gross. Noch im selben Atemzug wird gefragt, was sie getan hat, damit es soweit kommen konnte.

    «Unsere Vorstellung ist: Die Frau muss einfach nur gehen, dann ist es vorbei - mitnichten, dann fängt es oft erst an», sagt Autorin und Journalistin Antje Joel über häusliche Gewalt.

    «Verschiedene Forschungen zeigen, dass man drei bis fünfmal zurückgeht, bis man es dann tatsächlich schafft», sagt Pia Allemann, Co-Leiterin der Beratungsstelle für Frauen BIF.

    Für Angehörige sei das kaum auszuhalten: Wieso ist sie nicht zu uns gekommen, warum ist sie dageblieben? Dies könne dazu führen, dass die Angehörigen nichts mehr für die Betroffene täten. Dies sei absolut nicht hilfreich: «Sie brauchen Unterstützung. Dass man ihnen glaubt, ist das Wichtigste.»

    In «Doppelpunkt» räumen Joel und Allemann mit Mythen auf und analysieren, wie wir als Gesellschaft mit Gewalt gegen Frauen umgehen.

    * Brauchen Sie Hilfe? Hier geht es zu den kant. Opferberatungsstellen
    * Auch Männer können Opfer häuslicher Gewalt werden, in diesem Input erzählt ein Mann seine Geschichte
    * Informationen für Betroffene , die noch mit ihrem Partner / ihrer Partnerin zusammenleben, sich trennen möchten oder sich getrennt haben
    * Gewalt gegen Frauen: Ein Täter spricht

    • 47 Min.
    Was bringt mir der Schweizer Pass?

    Was bringt mir der Schweizer Pass?

    Für Offizier Janko ist klar: Die Schweizer Staatsbürgerschaft hat ihn komplett gemacht. So kann er mitbestimmen. Radiomoderator Paolo hingegen ist überzeugt: Dazu braucht er keinen Pass – und bleibt Italiener. Welche Bedeutung hat das «Rote Büchlein» überhaupt?

    Kulturwissenschaftler Professor Walter Leimgruber erklärt in der Sendung Doppelpunkt, dass während den beiden Weltkriegen und während des Kalten Krieges der Schweizer Pass begehrter war als heute.

    Heute kann man mit vielen Pässen genau gleich frei Reisen wie mit dem Schweizer Pass. Und im Gegensatz zu früher ist in der Schweiz seit 1992 die Doppelbürgerschaft möglich. Das macht den Entscheid von Ausländer und Ausländerinnen für eine Schweizer Staatsbürger einfacher. Allerdings steht vielen auch das kompliziert mehrstufige Einbürgerungsverfahren im Weg.

    • 45 Min.

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