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Die Münchner Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung sendet auf Radio Lora 92.4 jeden dritten Mittwoch an ungeraden Monaten von 20 bis 21 Uhr News aus den Natur- und Sozialwissenschaften aus einer naturalistischen Perspektive, die Ihnen wissenschaftliches Denken und Humanismus näher bringen möchte.

Evolution FM Münchner Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung

    • Wissenschaft

Die Münchner Regionalgruppe im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung sendet auf Radio Lora 92.4 jeden dritten Mittwoch an ungeraden Monaten von 20 bis 21 Uhr News aus den Natur- und Sozialwissenschaften aus einer naturalistischen Perspektive, die Ihnen wissenschaftliches Denken und Humanismus näher bringen möchte.

    EFM027 Spinnenseidenfadenspender

    EFM027 Spinnenseidenfadenspender

    Allein im Studio
    Weil die Damen Pershina und Dr. Tiller nicht dabei sein konnten, ist diese Sendung etwas einstimmig geraten. Dafür gibt es mehr Themen und weniger wissenschaftliche Expertise als sonst.
    Mythos des Monats
    Der Mensch wächst im Schlaf. Deswegen ist Schlaf besonders für Kinder die sich noch im Wachstum befinden besonders wichtig. Manchmal kann der Körper im Schlaf bis zu 2,5 cm größer werden. Ob das wirklich stimmt werden wir am Ende der Sendung herausfinden.
    Klassenkampf in der Luft
    "Erste Klasse macht Flugpassagiere aggressiv", schreibt die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Studie von Katherine A. DeCelles und Michael I. Norton, die sie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) unter dem Titel "Physical and situational inequality on airplanes predicts air rage" veröffentlichten.

    Aus Daten einer internationalen Fluglinie über Zwischenfälle mit aggressiven Fluggästen haben die Wissenschaftler herausgearbeitet, welche sozialen und physischen Faktoren dazu beitragen, dass Passagiere die Nerven verlieren. Zum einen sind es die beengten Verhältnisse, wie die Zunahme der Zwischenfälle bei immer engerer Bestuhlung in der Flugzeugkabine zeigt. Noch stärker wirkt sich allerdings soziale Ungerechtigkeit aus. Flugzeuge mit einer 1. Klasse begünstigen "Air rage" genannten Zwischenfälle deutlich. Passagiere die ihren engen Economysitz durch die geräumige 1. Klasse im vorderen Teil des Flugzeugs betreten müssen, neigen stärker zu Ausfällen, als jene, die das Flugzeug durch eine Tür in der Mitte betreten.

    Noch stärker wirken sich soziale Ungleichheit auf die Passagiere der 1. Klasse aus. Wenn Economyfluggäste durch ihr Territorium laufen, steigt ihre Gewaltbereitschaft noch stärker als im umgekehrten Fall.

    All diese Erkenntnisse lassen sich übrigens gut auf Architektur von Arbeitsplätzen übertragen. Wer erst an weitläufigen Luxusbüros seiner Vorgesetzten vorbeilaufen muss, um an seinen Arbeitsplatz im Großraumbüro zu gelangen, bekommt ebenfalls schlechte Laune.
    WHO findet Glyphosat doch nicht karzinogen
    Nach dem Glyphosat im Bier und in praktisch allen Menschen nachweisbar ist, hing die Brisanz dieses Umstandes allein von der Frage ab, ob Glyphosat Krebs verursachen kann oder nicht. Bislang waren das Industrie und Landwirtschaftsnahe Bundesinstitut für Risikobewertung und die Weltgesundheitsorganisation sich uneinig. Das hat sich am 13. Mai geändert. Die WHO kam im Rahmen einer Konferenz zum Thema Pestizidrückstände zum Schluss, dass Glyphosat doch nicht wahrscheinlich krebserregend ist. Darüber berichtete auch die Zeit Online im Artikel "WHO-Forscher stufen Glyphosat als nicht krebserregend ein". Damit widerspricht sie der internationalen Behörde für die Krebsforschung (IARC), die 2015 zu dem Schluss kam, das Glyphosat krebserregend ist.

    Das durfte Einfluss auf die heftig umstrittene Neuzulassung des Pflanzengiftes in der EU haben.
    Zeitlupenaufnahmen
    Auf der Website von Spektrum der Wissenschaft gab es ein Bilderrätsel. Es war das Foto eines gerade zündenden Streichholzes.

    Streichhölzer lassen sich durch reiben zünden. Das geht mit Antimontrisulfid (Schwefelhölzer), Kaliumchlorat und roten Phosphor. Der ist zusammen mit Glasmehl auf der Reibfläche, damit es nur dort funktioniert. Bei Sicherheitszündhölzern. Es gibt auch welche, bei denen der Phosphor schon im Köpfchen enthalten ist. Die Zünden dann überall. Zum Beispiel in der Hosentasche. Jedenfalls wird der rote Phosphor durch die Reibungswärme in weißen Phosphor umgewandelt. Der ist sehr flüchtig und reagiert dann heftig mit dem Sauerstoff aus der Luft. Das reicht, um das Antimonsulfid  zu zünden. Es erhält dabei vom Kaliumchlorid reichlich zusätzlichen Sauerstoff und verbrennt dadurch sehr schnell und vor allem heiß genug, um

    • 55 Min.
    EFM026 Refuconomy

    EFM026 Refuconomy

    Wirtschaftliche Auswirkungen der Zuwanderung

    Allenthalben ist die Rede von "Flüchtlingskrise" und enormen "Kosten", die durch Zuwanderung entstünden. Tatsächlich fließen die staatlichen Ausgaben direkt in die Wirtschaft und das gleich mehrfach.

    Alexander Betts bei TED
    Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
    Glyphosat im Bier und überall sonst auch

    Das Umweltinstitut München hat gängige Industriebiersorten untersucht und darin Rückstände von Glyphosat entdeckt. Die Reaktionen sind kontrovers. DieEuropean Authority for Food Safety (EFSA) und dasBundesinstitut für Risikobewertung (BfR) halten das für harmlos, die Weltgesundheitsorganisation und die International Agency for Research on Cancer (IARC) sind hingegen der Auffassung dass die gemessenen Werte bedenklich für die Gesundheit sind. Der Grund: Sie sind sich nicht darüber einig, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht.

    Davon abgesehen zeigte eine weitere Untersuchung des Umweltinstituts München, das Glyphosat sich bie 99,5 Prozent der Menschen inzwischen auch im Urin nachweisen lassen.

    Umweltinstitut München untersucht Bier auf Glyphosat
    Bundesinstitut für Risikobewertung relativiert Studie
    Umweltinstitut weist Glyphosat in Menschen nach
    Der Masernprozess

    Die designierten Spendenempfänger haben sich vermutlich schon auf die 100000 Euro gefreut, die Dr. David Bardens ihnen überlassen wollte, nachdem Impfgegner Stefan Lanka in erster Instanz verloren hatte. Er hatte das Geld als Preis ausgelobt für den ersten, der ihm eine Studie zeigt, welche die Existenz des Masernvirus belegt und seine Abmessungen beschreibt. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat das Urteil des Landgerichts aber revidiert, weil Bardens zwar beide Fakten belegen konnte, jedoch nicht in einer einzigen, sonder sechs verschiedenen Studien. Damit hat er die Wette aus formalen Gründen verloren. Die Existenz des Masernvirus bleibt aber natürlich weiterhin auch gerichtlich erwiesen.

    Bardens ./. Lanka -- Der Masernprozess
    Dr. Bardens gewinnt am Landgericht
    Dr. Bardens verliert am Oberlandesgericht
    Mythos des Monats, die Wahrheit

    Angeblich kann man sich vor dem Kater nach Alkoholgenuss schützen, wenn man dazu Zwiebeln isst.

    Das ist insofern zutreffend, als dass sich die Katersymptome dadurch mildern lassen. Die durch den durch Alkohol gesteigerte Ausscheidung von Urin geht mit einem Verlust an Kalium einher, das durch die Zwiebeln wieder ergänzt wird. Zudem helfen die Schwefeloxide, nicht nur beim Heuelen, sondern unterstützen die Leber beim Abbau giftiger Substanzen. In Zwiebeln vorhandenes Quercetin, sowie Phenole können Kopf- und Muskelschmerzen verringern.

    Am sichersten lässt der Kater sich aber natürlich durch Enthaltsamkeit verhindern.

    • 57 Min.
    EFM025 Jubiläumsausgabe

    EFM025 Jubiläumsausgabe

    Napoleon-Komplex

    Abgesehen davon, dass Napoleon durchaus nicht von kleiner Statur war, ist umstritten ob es den sogenannten Napoleon-Komplex tatsächlich gibt. Er beschreibt einen theoretischen Zustand bei Männern von kleinem Wuchs, denen übermäßige Aggressivität und dominantes Sozialverhalten zugeschrieben wird.

    Die Englische Zeitung "The Telegraph" zieht aus einer Studie der Oxford University den Schluss, dass es den Napoleon-Komplex tatsächlich gibt. Es wird beim Lesen der Studie nicht so recht klar, wie man zu dieser Behauptung gelangen kann. Immerhin wurde die Studie ausschließlich mit weiblichen Testpersonen durchgeführt, die Symptome von Verfolgungswahn haben.

    Bei dem Experiment mussten die Teilnehmerinnen eine Zugfahrt in einer Virtuellen Umgebung machen. In zwei Durchläufen wurde die Kunstwelt jeweils so angepasst, dass das Empfinden der eigenen Körpergröße einmal verkleinert und einmal normal war.

    Danach wurden die Testpersonen dazu befragt, ob sie sich beobachtet oder bedroht vorkamen oder den Eindruck hatten, die anderen Fahrgäste hätten sich gegen sie verschworen. Bei kleiner als normal empfundener Körpergröße fühlten die Testpersonen sich stärker verfolgt. Dabei war der Effekt stärker, wenn die Reihenfolge erst normal und danach verkleinert war.

    Die 7. Reihe des Periodensystems

    An wen muss man sich eigentlich wenden, wenn man mal ein neues Chemisches Element entdeckt hat?

    Hüter des Periodensystems der Element ist die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC), deren Sitz sich in USA befindet.

    Welche Elemente es in Zukunft zu entdecken lässt sich anhand der Ordnungszahlen theoretisch erschließen. Dementsprechend gibt es Elemente die vorübergehende Namen haben, die eben der Ordnungszahl entsprechen. So hat das Element 113 derzeit den Namen Ununtrium (eins-eins-drei).

    Jetzt hat das IUPAC die Entdeckung der Elemente 113, 115, 117 und 118 anerkannt. Die neuen Elemente dürfen jetzt dauerhafte Namen bekommen. Auch für die Benennung gibt es Regeln. Infrage kommen Namen aus folgenden Bereichen:

    Mythologischer Begriff
    Mineral
    Ort oder Land
    Eigenschaft
    Wissenschaftler
    Typischerweise werden Namen toter Wissenschaftler verwendet. Die einzige Ausnahme ist das Seaborgium, dass noch zu seinen Lebzeiten im Jahr 1997 nach Glenn T. Seaborg benannt wurde.

    Bei den Elementen der 7. Reihe des Periodensystems handelt es sich um Superschweren Elemente, die allesamt nur für den Bruchteil einer Sekunde existieren ehe sie in andere Elemente zerfallen. In der Natur kommen sie nicht vor. Sie werden künstlich hergestellt, indem man leichtere Kerne mit großer Geschwindigkeit aufeinanderprallen lässt.

    Das Ununtrium (113) wurde von Kosuke Morita am Reiken Institute in Japan entdeckt. Die Elemente 115, 117, 118 konnte ein Russisch-Amerikanisches Forscherteam aus Dubna und Kalifornien nachweisen.

    http://www.theguardian.com/science/2016/jan/04/periodic-tables-seventh-row-finally-filled-as-four-new-elements-are-added

    Drogen

    Welche Rauschmittel sind eigentlich am schädlichsten? In der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" ist kürzlich eine Studie erschienen, welche die Schädlichkeit von Rauschmitteln bewertet. Mit Mitteln des Centre for Crime and Justice Studies haben Wissenschaftler ein Bewertungsmodell mit 16 Kriterien entwickelt, um die Schädlichkeit auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten einzuordnen.

    Unterschieden wird Schädlichkeit für den Konsumenten und Schädlichkeit für andere. Dabei wird feiner untergliedert, zwischen unmittelbare Schäden durch die Substanz selbst und mittelbare Schäden etwa HIV-Infektionen bei Heroinkonsumenten durch kontaminierte Injektionsnadeln.

    Die mit Abstand schädlichste Substanz ist demnach Alkohol, gefolgt von Heroin und Crack.

    Most dangerous Drug (IFLScience) und das Lancet-Paper
    Angesichts der schädlichen Wirkung von Rauschgiften stellt

    • 57 Min.
    EFM024 Die Wurst des Todes

    EFM024 Die Wurst des Todes

    Menschliche Gene sind keine patentwürdige erfinderische Leistung
    Zum Thema Patente gibt es gute Nachrichten aus Australien: Australiens höchstes Gericht erklärt Gene für nicht patentierbar. Das ist deswegen von großer Bedeutung, weil damit ein weiteres oberstes Gericht eines Landes den Parmakonzernen eine Abfuhr erteilt hat, als sie versuchten sich exklusive Nutzungsrechte an einem menschliches Gen zu sichern. Nachdem sie in USA bereits verloren hatten, bedeutet die Entscheidung Australiens dass es nun keine ernsthafte Perspektive mehr für dieses Ansinnen gibt.
    Religion macht Kinder keineswegs zu besseren Menschen
    Eine umfangreiche Studie an fast 1200 in USA, Kanada, Türkei, Südafrika und China hat nachgewiesen, dass Religion Kinder nicht zu besseren Menschen macht. Ganz im Gegenteil hat sich gezeigt, dass Kinder aus atheistischen Haushalten eher bereit sind, mit anderen zu Teilen als Kinder aus religiösem Umfeld. Außerdem zeigten sich religiös erzogene Kinder wesentlich härter bei der Auswahl von und der Forderung nach Bestrafungen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf "The Origonian" in Form des Artikels Religious kids are harsher and less generous than atheist ones, study says. Die frei zugängliche Studie ist bei Current Biologie erschienen.
    Filmtipp
    Alles steht Kopf ist ein Animationsfilm vom Pixar, der die Basisemotionen Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel als Zeichentrickfiguren in den Köpfen einer Familie darstellt und zeigt wie sie mit- und gegeneinander agieren.

    Die Wurst des Todes: Was die Metaanalyse über den Zusammenhang von verarbeitetem Fleisch und Darmkrebs wirklich sagt
    Apokalyptische Meldungen über den Darmkrebs verursachenden Verzehr von Wurst machten kürzlich in der Presse die Runde. Vor allem die Blut- und Sperma-Postille mit den großen Buchstaben sorgte für Verunsicherung. Ebenso schlimm wie Rauchen soll die Wurst wirken. Darauf kann man aber nur kommen, wenn man wirklich keine Ahnung hat, was in der Metaanalyse eigentlich steht. Unter anderem finden wir heraus, dass es fünf mal wahrscheinlicher ist an den Folgen von Umweltverschmutzung zu sterben als an einem Paar Wiener Würstchen.

    Lancet Oncology über den Einfluss des Verzehrs von verarbeitetem Fleisch auf das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

    Die International Agency for Research on Cancer (IARC) bietet Fragen und Antworten (PDF) und eine Pressemitteilung (PDF) zum Thema.
    Alfed Nobel Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften 2015
    Angus Deaton bekam dieses Jahr den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Ein Wirtschaftswissenschaftler der seine Forschung nicht auf nackte Zahlen beschränkt, sondern sehr nah am Menschen betreibt und sehr großen Wert auf Soziales legt. Und außerdem stammt er aus Edinburgh!


     

    EFM023 Nachhaltigkeit

    EFM023 Nachhaltigkeit

    Diesmal im Studio zu Gast ist Elena Pershina, die am Edinburgh International College Volkswirtschaft unterrichtet.
    Mythos des Monats
    Butter lindert die Schmerzen bei Verbrennungen wird oft behauptet. Ob es stimmt oder nicht klären wir am Ende der Sendung.
    Hörbarer Infraschall
    Forscher an der Physikalisch Technischen Bundesantstalt in Braunschweig haben herausgefunden, dass der Frequenzbereich an für Menschen hörbarem Schall größer ist, als bislang angenommen. Gemeinhin gilt, dass wir Schallwellen zwischen 16 Hz und 16 kHz hören können. Mit zunehmendem Alter sinkt allerdings die obere Grenze. Die Veröffentlichung der PTB legt allerdings nahe, dass auch schon Schallwellen wahrnehmbar sind, die eine Oktave unter der bislang vermuteten Untergrenze von 16 Hz liegen. Mit bildgebenden Verfahren konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Probanden auch Schall mit einer Frequenz von 8 Hz wahrnehmen können. Das erforderte auch die Entwicklung einer Infraschallquelle, die keine Obertöne erzeugt.
    Alzheimerübertragung
    Ein Forscherteam um John Collinge vom University College London fanden bei der Obduktion von 8 an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJD) verstorbenen Personen neben den für CJD typischen Prionen auch Amyloid-beta-Plaques, die auch in den Gehirnen von Menschen auftreten die an Alzheimer-Demenz erkrankt sind. Die Obduzierten hatten sich ursprünglich über Wachstumshormone mit CJD infiziert, die aus menschlichen Leichen gewonnen wurden.

    Eine Übertragung von Alzheimer-Demenz scheint unter diesem Licht zumindest theoretisch möglich. Zwar ist eine Ansteckung von Mensch zu Mensch nicht möglich. Eine mögliche Infektionsroute wären chirurgische Instrumente bei Eingriffen ins Gehirn. Die Erkenntnisse wurden bei Nature veröffentlicht. Eine gut verständliche Erklärung findet sich bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Online.
    Nachhaltigkeit
    Kein Marketing-B******t-Bingo-Begriff, sondern eine Art Wirtschaftsunternehmen Dinge in einer Sprache zu erklären, die sie als einzige verstehen. Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht nur für Umwelt und Sozialwesen erforderlich, sondern auch zum langfristigen überleben der Unternehmen. Elena Pershina erklärt warum es wichtig ist, Umwelt und Sozialwesen finanziell zu bewerten. Nur wenn man alle Kosten, der Umwelt kennt, sieht man, dass es günstiger ist, sie nicht zu verbrauchen. Die finanziellen Folgen rücksichtsloser Ausbeutung von Menschen sind das beste objektive Kriterium, Unternehmen klarzumachen, dass dieser Weg der teurere ist. Allerdings müssen Staaten dementsprechend lenkend eingreifen, um dafür zu sorgen, dass bei der Herstellung von Gütern und dem erbringen von Dienstleistungen die tatsächlichen Kosten in den Preis mit einfließen. Wenn Waren mit LKW über Straßen transportiert werden nur deswegen so preiswert ist, weil die Straßenschäden aus Steuermitteln repariert werden, ist der Preis irreführend und setzt beim Verbraucher den falschen Anreiz und verstärkt das nicht nachhaltige Wirtschaften der Unternehmen erst recht.

    Erwähnte Stichwörter

    John Elkington
    Externer Effekt

    Alles in Butter
    Nur nicht bei Verbrennungen. Fett verringert die Wärmeabgabe der Haut. Wenn die Butter gerade aus dem Kühlschrank kommt, tritt zwar ein kühlender Effekt ein, aber das geht mit fließend kaltem Wasser auch und das ist nicht mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden, wie bei der Butter. Butter streicht man lieber aufs Brot, aber nicht auf Verbrennungen. Das ist ein Mythos.

    • 57 Min.
    EFM022 Ich bin ja so exprimiert

    EFM022 Ich bin ja so exprimiert

    Schokolade hilft nicht beim Abnehmen. Ein gutes Beispiel für schlechtes Studiendesign.

    Transsexuelle Kleinmaulbarsche im Pontomac River
    WHO-Studie über Verfahren zur Entfernung von Medikamentenrückständen in Klärwerken (PDF)
    Porous, Water-Resistant Multifilament Yarn Spun from Gelatin
    Lernen zerstört die DNA von Gehirnzellen
    Mythos des Monats - Ja, man kann wirklich durch Fallenlassen von Batterien erkennen, welche voll und welche verbraucht sind.

    • 54 Min.

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