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Folge #6: Rotorbooks oder Wie verkauft man schöne Bücher‪?‬ Leipzigs neue Seiten

    • Bücher

Rotorbooks heißt der Laden, den Anke Schleper 2018 gemeinsam mit Daniel Niggemann gründete und heute zusammen mit Lisa Kindorf und Cami Alvarez Rendón führte. Das Ladenlokal in der Kolonnadenstraße, das Anke eher per Zufall entdeckte, beherbergte zuletzt ein russisches Feinkostgeschäft. Daran, dass hier ursprünglich eine Metzgerei domizilierte, erinnern die Kacheln, ein opulentes, umlaufendes Deckenfries und alte Schwerlast-Träger, an denen einst Schinken und Schweinehälften baumelten. Rotorbooks, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchhandlungspreis, ist auf Theorie, Literatur und Zeitgenössische Kunst spezialisiert; es gibt ein breites Angebot aus unabhängigen Verlagen wie Merve, der praktischer Weise unterm selben Dach arbeitet. Bei Rotorbooks findet sich aber ebenso eine große Auswahl an englischsprachigen Titeln, Lyrik, eine Kinderbuchecke sowie – ohne gutes Essen wird’s auch mit der Theorie nix! – ein kleines, feines Sortiment an Kochbüchern. Viele von den Kreativen, die wir bis jetzt bei Leipzigs neue Seiten vorgestellt haben, gehen bei Rotorbooks ein und aus: Logisch, dass es in der alten Kühlkammer irgendwann eine Ausstellungs-Serie geben wird. Form follows Funktion haben wir an dieser Stelle schon häufiger gehört: In der sechsten Folge unseres Podcasts sprechen wir darüber, welche Rolle schöne Bücher, das Ästhetische, die Form für den Verkauf spielen. Und erfahren dabei auch, was die Schönheit der Theorie mit brennenden Autos zu tun hat. Ebenfalls mit dabei: Die Vertreterin Jessica Reitz, die in ihrer Tasche rund zwei Dutzend Verlage aus Architektur, Kunst und Geisteswissenschaften hat und darüber hinaus auch die Stiftung Buchkunst vertritt. Dicker Dank wie immer an Conny Wolter (Voice), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos).

Rotorbooks heißt der Laden, den Anke Schleper 2018 gemeinsam mit Daniel Niggemann gründete und heute zusammen mit Lisa Kindorf und Cami Alvarez Rendón führte. Das Ladenlokal in der Kolonnadenstraße, das Anke eher per Zufall entdeckte, beherbergte zuletzt ein russisches Feinkostgeschäft. Daran, dass hier ursprünglich eine Metzgerei domizilierte, erinnern die Kacheln, ein opulentes, umlaufendes Deckenfries und alte Schwerlast-Träger, an denen einst Schinken und Schweinehälften baumelten. Rotorbooks, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchhandlungspreis, ist auf Theorie, Literatur und Zeitgenössische Kunst spezialisiert; es gibt ein breites Angebot aus unabhängigen Verlagen wie Merve, der praktischer Weise unterm selben Dach arbeitet. Bei Rotorbooks findet sich aber ebenso eine große Auswahl an englischsprachigen Titeln, Lyrik, eine Kinderbuchecke sowie – ohne gutes Essen wird’s auch mit der Theorie nix! – ein kleines, feines Sortiment an Kochbüchern. Viele von den Kreativen, die wir bis jetzt bei Leipzigs neue Seiten vorgestellt haben, gehen bei Rotorbooks ein und aus: Logisch, dass es in der alten Kühlkammer irgendwann eine Ausstellungs-Serie geben wird. Form follows Funktion haben wir an dieser Stelle schon häufiger gehört: In der sechsten Folge unseres Podcasts sprechen wir darüber, welche Rolle schöne Bücher, das Ästhetische, die Form für den Verkauf spielen. Und erfahren dabei auch, was die Schönheit der Theorie mit brennenden Autos zu tun hat. Ebenfalls mit dabei: Die Vertreterin Jessica Reitz, die in ihrer Tasche rund zwei Dutzend Verlage aus Architektur, Kunst und Geisteswissenschaften hat und darüber hinaus auch die Stiftung Buchkunst vertritt. Dicker Dank wie immer an Conny Wolter (Voice), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos).

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