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Manche Motive sind so wundersam wie das Pink Pony, andere sind so unglaublich wie ein Einhorn und dann gibt es noch die Foto, die einfach nur Porno fürs Auge sind. Eines haben aber alle guten Bilder gemeinsam: sie erzählen eine Geschichte.

Die Geschichte zu meinen Bildern möchte ich in diesem Podcast erzählen. Ich bin der Joggel. Ich liebe es zu reisen. Ich liebe es zu fotografieren und ich liebe New York.

Fotografiert vom Joggel Der Joggel

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 1 Bewertung

Manche Motive sind so wundersam wie das Pink Pony, andere sind so unglaublich wie ein Einhorn und dann gibt es noch die Foto, die einfach nur Porno fürs Auge sind. Eines haben aber alle guten Bilder gemeinsam: sie erzählen eine Geschichte.

Die Geschichte zu meinen Bildern möchte ich in diesem Podcast erzählen. Ich bin der Joggel. Ich liebe es zu reisen. Ich liebe es zu fotografieren und ich liebe New York.

    #9: Die überfüllte Brooklyn Bridge

    #9: Die überfüllte Brooklyn Bridge

    Es gibt diese Momente, da kann ich New York noch so sehr lieben, in diesen Momenten, da hasse ich es nur. Gut, schuld daran hat im seltensten Fall die Stadt selber - aber viel mehr sind es die Menschen und wie sie sich verhalten - und alles das, ist in diesem einen Foto vereint.







    Es war ein einem Samstag im Juni







    Das Foto von den Menschenmassen, die sich über die Brooklyn Bridge wälzen ist an einem Samstag im Juni 2016 entstanden. Ich war auf dem Weg vom Hotel zum Columbus Park am Rande von China Town. Einer meiner absoluten Lieblingsparks in der Stadt - das ist aber eine andere Geschichte, die zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden soll.















    Dabei bin ich jedenfalls auch am Fuße der Brooklyn Bridge vorbei gekommen und habe diese Massen an Menschen gesehen. Ich habe das Foto gemacht, mich darüber gewundert, warum Menschen sich so etwas geben und bin weiter gelaufen.







    So viele Menschen auf der Brooklyn Bridge - das kann doch keinen Spaß machen!







    Wer mich kennt weiß, ich bin der letzte, der jemanden abraten würde, über die East-River-Brücken zu gehen. Ich liebe diese Brücken - jede einzelne davon. Aber man muss so etwas doch nicht gleichzeitig mit allen anderen machen. Wie soll das denn Spaß machen? Vor allem, bei diesem engen Weg über die Brooklyn Bridge, den man sich auch noch mit Radfahrern teilen muss ...









    Wann ist die beste Zeit, um über die Brooklyn Bridge zu gehen?









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    Und dabei kann man die Brücke ganz für sich haben ...







    Ok, ich verstehe ja, dass wenn man nur von Donnerstag bis Sonntag in der Stadt ist, muss man ja irgendwann mal über die Brücke. Hier mein Tipp, zumindest für alle die aus Europa kommen. Jetlag ausnutzen und gleich so früh wie es nur geht, sich auf den Weg machen. Dann trifft man kaum jemand auf der Brücke und kann so richtig schön den Ausblick auf die Skyline von Manhattan genießen ...

    • 3 Min.
    #8: Für einen Tag nach London

    #8: Für einen Tag nach London

    Manchmal muss man einfach etwas verrücktes machen. In dem Fall war es ein Tagesausflug nach London - morgens hin und abends wieder zurück - und dabei ist dieses Foto entstanden.







    Auf die Idee gebracht hatte mich im Jahr 2010 eine Kollegin. Die saß mir eines Tages gegenüber und meinte, sie müsse sich etwas Gutes tun und habe jetzt einen Tag London gebucht - früh morgens von Stuttgart hin und am späten Nachmittag wieder zurück. Ich fand die Idee so verrückt, dass ich sie gefragt hatte, ob ich mit könne.







    Fast den Flieger verpasst







    Angefangen hatte der Tag schon mit einem kleinen Schock, denn wir hatten die Abflugzeit mit der Boarding-Zeit verwechselt - bekamen einen Final Call und hätten fast den Flug verpasst. Ging dann aber gerade nochmal gut.







    Masterplan für einen Tag in London







    Der Tag in London war wirklich der Hammer







    Für London hatte die Kollegin einen ausgeklügelten Plan, wie wir die wenigen Stunden am effektivsten Ausnutzen konnten und die haben wir dann auch ausgenutzt. Klar, groß Sightseeing konnte man nicht machen. Das war aber auch nicht das Ziel. Es ging einfach darum, für ein paar Stunden in eine andere Welt abzutauchen, einen Tapeten-Wechsel zu bekommen. Einfach mal etwas anderes zu sehen. Und das hat wunderbar funktioniert.







    We will be back - for sure!







    Das Bild ist auf der Hungerford-Bridge entstanden, kurz bevor wir in die Bahn zum Flughafen gestiegen sind, um wieder zurück nach Stuttgart zu fliegen. Und da hatten wir dann auch beschlossen, im nächsten Jahr für etwas länger zurück zukommen ...

    • 3 Min.
    #6: Der „Möwenmann“ von Coney Island

    #6: Der „Möwenmann“ von Coney Island

    Was soll man schon auf Coney Island im Winter machen? Man kann nicht baden gehen, es fährt keine Achterbahn und auch kein Karussell und am Broadwalk haben auch keine Imbiss-Stände offen. Und trotzdem ist gerade der Winter eine ganz besondere Zeit, um dorthin zu gehen.







    Das Foto - nur glücklicher aber spektakulärer Schnappschuss







    Es war auch Winter, in dem mir dieses Foto gelungen ist: Ein Mann füttert Möwen im Sonnenuntergang von Coney Island. Gelungen ist vielleicht etwas übertrieben - wenn ich ehrlich bin, ist es ein absoluter Schnappschuss. Ich war einfach zur richtigen Zeit mit der richtigen Linse auf der Kamera am richtigen Ort.







    Besonderer Reiz des Sonnenuntergangs im Winter







    Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Sonnenuntergänge liebe. In dem Fall wollte ich zwei Freunden, die mit mir in New York waren, den besonderen Reiz des Sonnenuntergangs im Winter auf Coney Island zeigen. Wenn alles verlassen ist, die tief stehende Sonne lange Schatten wirft ...







    Sand weht über den Broadwalk am Strand von Coney Island in BrooklynSonnenuntergänge sind im Winter wegen der langen Schatten so besonders!







    Und da war er plötzlich, der "Möwenmann" ...







    Das erste Mal ist er mir aufgefallen, als ich eine Möwe, die auf dem Broadwalk entlangmarschiert ist, fotografieren wollte. Hat der mich zusammengefaltet, was mir den einfallen würde. Beim ersten Zusammentreffen war mir sein besonderes Verhältnis zu den Möwen nicht klar. Aber seit dem ersten Zusammentreffen, habe ich ihn noch ein paar Mal erlebt, wie er mitten in den umherflatternden Möwen stand und die gefüttert hat.







    Wer den Möwenmann sieht: nicht fotografieren!







    Das ist jedes mal sehr spektakulär - aber ich kann nur raten, ihn nicht dabei zu fotografieren. Es sei denn es macht einem nichts aus, von dem Kerl verbal zusammengefaltet zu werden ...







    Wie gesagt, ich hatte bei dem Foto einfach Glück, dass er mich nicht mit meiner Kamera bemerkt hat. Und so ist eben dieses spektakuläre Bild mit dem Mann, der die Möwen im Sonnenuntergang von Coney Island füttert, entstanden.

    • 6 Min.
    #5: Die Freiheitsstatue ist schuld!

    #5: Die Freiheitsstatue ist schuld!

    22 Jahre lang hat es gedauert, bis ich mal wieder für ein paar Tage nach Paris bin - und Schuld daran war die Freiheitsstatue ...

    • 6 Min.
    #2: 1980 bei meinem ersten New York Urlaub überhaupt

    #2: 1980 bei meinem ersten New York Urlaub überhaupt

    Ich habe mich mit einem Virus infiziert - und schuld daran sind vermutlich meine Eltern! Denn sie waren es, die mich im Alter von zehn Jahren das erst Mal nach New York mitgenommen haben. Und es gibt etwas aus diesem Urlaub, das mich auch heute noch sofort wieder in das New York von 1980 versetzt.







    Mit zehn Jahren auf dem Times Square: Stolz wie Oskar und schon mit einem Fotoapparat in der Hand











    Ok, ich gebe zu, dieses Foto habe ausnahmsweise nicht ich fotografiert, sondern mein Vater oder meine Mutter. Man sieht mich auf dem Times Square - im Hintergrund der Platz auf dem heute die rote TKTS-Treppe ist. Und wenn man genau hin schaut, dann sieht man, dass ich auch mit zehn Jahren schon mit einem Fotoapparat durch Manhattan gelaufen bin. Das Foto ist bei einem New-York-Besuch an Ostern 1980 entstanden - bei meinem ersten New-York-Besuch überhaupt - entstanden.











    1980 auf dem Times Square











    Vom Angsthasen zum Fanboy







    Auf den Flug nach New York hatte ich erstmal nicht so richtig Lust. Im Vorfeld gab es ein paar dramatische Abstürze, von denen ich auch Bilder im Fernsehen gesehen hatte. Und das machte mir ziemlich Angst. Aber erstmal am Bord des Jumbos, war die Angst wie verflogen. Die neun Stunden Flugzeit waren dann für mich doch eher Langeweile pur. Es gab damals eben nicht das Unterhaltungsprogramm von heute. Es wurde ein Film gezeigt - und das war es. Und beim Blick aus dem Fenster sah man nur Wasser. So fühlte sich die Flugzeit schnell doppelt so lang an, als sie tatsächlich war. Trotzdem - fragte man mich damals nach dem Urlaub, was ich mal werden möchte, wenn ich erwachsen bin - kam wie aus der Pistole geschossen: "Stewardess". Daraus wurde dann etwas später: "Pilot".







    Kurz vor dem Abflug in FrankfurtIm Flieger







    Yeah - um 6.00 Uhr morgens schon Fernsehprogramm und Speck zum Frühstück!







    Begeistert war ich als Kind natürlich auch, dass man bereits um 6.00 Uhr den Fernseher einschalten konnte und da lief dann - im Gegensatz zu Deutschland - auch schon Programm: Zeichentrick-Filme! Eben alles was ein Kinderherz schneller schlagen lässt ...







    Und dann: Salzige Butter zum Frühstück zusammen mit Erdbeermarmelade - erst eklig, dann der Hit! Ebenso die gebratenen Speckstreifen und das Rührei - am Anfang erst etwas komisch - aber dann - yeah!







    Auf den Spuren der Vergangenheit







    Noch gar nicht so lange her, hatte ich meine Mutter mal gefragt, ob sie sich noch erinnere, wo das Hotel gelegen habe. Allerdings konnte sie sich nicht mehr genau erinnern - nur, dass es "Prince George" hieß. Und wo sie die Rechnung abgelegt hatte. Die war wohl für damalige Verhältnisse exorbitant ...







    Im Internet habe ich dann einen "Prince George Ballroom" in der 27. Straße gefunden. Das dazugehörige Hotel wurde aber schon vor Jahren geschlossen. Ich bin dann mal bei einem meiner letzten Besuche, zu der U-Bahn-Station gefahren, zu der wir auch 1980 immer gefahren sein mussten, wenn wir zurück ins Hotel wollten. Von dort bin ich dann den Weg zum Hotel gelaufen. Die Stadt hat sich zwar in den letzten 40 Jahren sehr verändert, trotzdem fühlte es sich doch ein bisschen wieder wie 1980 an. Vielleicht aber auch deshalb, weil sich die U-Bahn-Stationen in New York seit 1904 so gut wie nie verändert haben.







    2020 vs. 1980 - der Joggel auf dem Times Square







    Hohe Gebäude und schnelle Aufzüge







    Und dann war da das Empire Statebuilding - soooooo hoch!

    • 9 Min.
    #1: Die George-Washington-Bridge im Nebel

    #1: Die George-Washington-Bridge im Nebel

    An dem Tag, an dem das Foto entstanden ist, wollte ich eigentlich im Libanon sein und eigentlich wollte ich auch nicht über die George-Washington-Bridge laufe. Aber dann kam alles anders...

    • 5 Min.

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