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Die Freitagsworte wollen regelmäßig wöchentlich, jeweils freitagsmorgens erscheinen. Als Beiträge von Muslimen für Muslime und Nicht-Muslime.

Mit den Beiträgen dieses Blogs versuchen wir Möglichkeiten zu finden, die Gedanken und Gefühle von Muslimen in Bezug auf ihren Glauben direkt, ohne das Werkzeug der Übersetzung und damit ohne den Verschleiß von Inhalt und Kraft des Gesagten, zu artikulieren.

Wir möchten damit Muslime erreichen, die vor der Schwierigkeit stehen, dass die von ihnen angewandte, gelebte Alltagssprache oft nicht mehr jene ist, in der ihnen ihre Religion vermittelt wurde und noch wird.

Wir möchten auch ein nichtmuslimisches Publikum erreichen und nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar machen, wie sich der Islam in deutscher Sprache anfühlt. Denn auch der Ton, das durch Sprache transformierte Gefühl, trägt wesentlich zum Verständnis von Glaubensinhalten bei.

Freitagsworte Alhambra Gesellschaft

    • Religion und Spiritualität
    • 4,7 • 3 Bewertungen

Die Freitagsworte wollen regelmäßig wöchentlich, jeweils freitagsmorgens erscheinen. Als Beiträge von Muslimen für Muslime und Nicht-Muslime.

Mit den Beiträgen dieses Blogs versuchen wir Möglichkeiten zu finden, die Gedanken und Gefühle von Muslimen in Bezug auf ihren Glauben direkt, ohne das Werkzeug der Übersetzung und damit ohne den Verschleiß von Inhalt und Kraft des Gesagten, zu artikulieren.

Wir möchten damit Muslime erreichen, die vor der Schwierigkeit stehen, dass die von ihnen angewandte, gelebte Alltagssprache oft nicht mehr jene ist, in der ihnen ihre Religion vermittelt wurde und noch wird.

Wir möchten auch ein nichtmuslimisches Publikum erreichen und nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar machen, wie sich der Islam in deutscher Sprache anfühlt. Denn auch der Ton, das durch Sprache transformierte Gefühl, trägt wesentlich zum Verständnis von Glaubensinhalten bei.

    #christchurch

    #christchurch

    Wer steht heute vor der Tür und sagt: „Schaue nach vorn, mein Bruder, meine Schwester, ich bin hier. Hier bin ich und stehe dafür, dass Du nach vorne schauen kannst. Hier bin ich und stehe dafür, dass Du sicher beten kannst, sicher leben kannst. Hier bin ich und stehe mit Dir, gegen den Hass, gegen diese Niedertracht, hier direkt vor der Tür, damit Du nicht nach hinten blicken musst. Vertraue mir, und schaue nach vorn.”

    • 3 Min.
    Woher kommst Du?

    Woher kommst Du?

    Die Frage „Woher kommst Du?“ bewegt unser Land seit einigen Tagen. In dieser Frage und in den Diskussionen, die sie auslöst, spiegelt sich die Seele unserer Gesellschaft. In den lebendigen und teilweise scharfen Debatten, die wir miteinander und viel zu oft gegeneinander führen, verkörpert sich der Zustand unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.

    Wir leben und reden zunehmend mit dem Anspruch auf Widerspruchslosigkeit. Die Infragestellung unserer Argumente und Ansichten empfinden wir immer häufiger als Infragestellung unseres Selbst. Im Disput legen wir es immer intensiver nicht nur darauf an, die Meinung des Anderen zu widerlegen. Wir streben danach, den Anderen selbst zu widerlegen, ihm seine Berechtigung, anders zu sein, abzusprechen.

    • 7 Min.
    Junge Menschen verstehen

    Junge Menschen verstehen

    Die Jugend stellt eine besondere Phase unseres Lebens dar. Zwischen Kindheit und Erwachsenensein erlebt der junge Mensch große körperliche und seelische Veränderungen, was sowohl von den Eltern als auch von den Jugendlichen meistens als schwierig empfunden wird. Junge Menschen nabeln sich von den Eltern ab und begeben sich auf Identitätssuche. Die Erfahrungen, die sie dabei machen, decken sich meistens nicht mit den Vorstellungen der Eltern, was die Eltern-Kind Beziehung auf eine harte Bewährungsprobe stellt. Viele Eltern sind in dieser Zeit verzweifelt, weil sie den Zugang zu ihren Kindern verlieren. Die Kommunikation mit ihnen wird immer schwieriger, weil sie sich einer anderen Sprache bedienen. Nicht nur die Sprache verändert sich, auch der Kleidungsstil oder das Auftreten und all die anerzogenen „guten“ Verhaltensregeln scheinen verschwunden zu sein.

    • 3 Min.
    Dem Menschenhass entgegentreten

    Dem Menschenhass entgegentreten

    Die Menschen sind unterschiedlich. Das ist ein Gemeinplatz, würde man meinen. Wenn wir allerdings einmal um uns schauen, dann werden wir schnell eines Besseren belehrt. Viele – ja, mitunter auch wir selbst – tun sich nämlich nach wie vor sehr schwer mit dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit. Menschen, die in irgendeiner Weise anders sind als wir, werden stereotypisiert, sie werden in Schubladen gesteckt, mit Klischees und Vorurteilen belegt. Immer häufiger begegnet man ihnen mit Argwohn, Ablehnung und sogar Hass.

    • 3 Min.
    Das Gleichgewicht der Schöpfung

    Das Gleichgewicht der Schöpfung

    Wir hören in diesen Tagen immer lauter die Schreie der Erde, die uns zu mahnen versuchen, doch wir lassen sie nicht zu uns durchdringen. Zu beschäftigt sind wir im Alltag, um uns mit Themen wie Umweltschutz und Konsumverhalten zu befassen, und als Einzelner können wir doch eh nichts bewirken, so denken wir. Wir schwimmen im Strom der Zeit, bevorzugen die Bequemlichkeit von Plastiktüten und waschen unsere Töpfe dreifach, bevor wir sie in den Geschirrspüler räumen. Gleiches gilt für die gesegneten Abende des Ramadan, in denen wir mit Familie und Bekanntschaft zusammenkommen, um zwanzig Minuten später mit unnötig vollgestopftem Bauch das Gebet zu verrichten.

    • 4 Min.
    Der politische Islam

    Der politische Islam

    Wir verirren uns immer häufiger und immer tiefer in einen Missbrauch unseres Glaubens für politische und ideologische Motive. Wir lassen es zu oder befördern sogar die Politisierung des Islam für Zwecke und Ziele, die uns erstrebenswert vorkommen. Wir instrumentalisieren unseren Glauben als billiges Mittel der Manipulation oder gar als Rechtfertigung für die Abwertung anderer Menschen. Kein Aspekt unseres Glaubens bleibt von diesem Missbrauch verschont.

    • 5 Min.

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3 Bewertungen

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