31 Folgen

Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase
von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal obder Marathon mit 66,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70,die perfekte Oma, der perfekte Opa,Urlaub mit Enkeln,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,oder wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen.Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen.
Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten!
Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft.
„Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 +

Gelassen älter werden Bertram Kasper

    • Wissenschaft
    • 4,9 • 8 Bewertungen

Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase
von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal obder Marathon mit 66,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70,die perfekte Oma, der perfekte Opa,Urlaub mit Enkeln,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,oder wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen.Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen.
Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten!
Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft.
„Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 +

    #30 Gehirn und Altern mit Gerald Hüther

    #30 Gehirn und Altern mit Gerald Hüther

     
    Ich freue mich sehr, dass Gerald Hüther meiner Einladung gefolgt ist. Als Pädagoge begleite ich seine Arbeiten schon sehr lange. 
    Heute wollen wir über unser Gehirn und Altern sprechen. Unsere körperlichen Veränderungen nehmen wir einfacher wahr, da ein Zwicken oder dort die nachlassende Kraft. Doch in unser Gehirn können wir nicht so einfach hineinschauen. Ein enger Freund von mir sagt oft, seit ich 78 Jahre bin, werde ich immer vergesslicher, mir fallen die Worte nicht mehr gleich ein. Und ich verlege bisweilen das Eine oder das Andere. Also gibt es den Verfall des Gehirns und wie können wir unsere kognitive Leistungsfähigkeit dennoch erhalten. Herzlich willkommen, Herr Hüther. 
    Sie sind Neurobiologe und Verfasser zahlreicher Bücher. Wissenschaftlich beschäftigen Sie sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, mit den Auswirkungen von Angst und Stress sowie der Bedeutung emotionaler Reaktionen. Sie sind Gründer der »Akademie für Potenzialentfaltung« und leben in der Nähe von Göttingen. Und Sie sind mit 71 Jahre selbst in der dritten Lebensphase angekommen. In seiner ruhigen und überlegten Art spricht Gerald Hüther mit mir. Meine Interviewstruktur kann ich gleich nach seinen ersten Sätzen über Bord schmeißen. Ihm gelingt es mich ganz neu zum Nachdenken zu bringen, zwischendurch fehlen mir sogar die Worte, so sehr bin ich berührt von seinen Gedanken. Für ihn geht es beim Älterwerden auch um die Sinnhaftigkeit des eigenen Daseins, verbunden mit der Frage: Gibt es etwas auf dieser Welt, das mich so berührt, dass ich mich von Herzen darum kümmern möchte? Im Kontext von Gehirn und Altern kommt es nach Meinung von Gerald Hüther sehr darauf an, dass wir uns in der dritten Lebensphase auf eine neue Entdeckungsreise zu uns selbst aufmachen. Grundsätzlich geht es für Gerald Hüther im Leben nicht um das Alter und das Älterwerden, sondern um die Lebendigkeit im Leben. Und die ist damit verbunden, sich von Herzen um etwas zu kümmern, das mich zutiefst berührt. Und emotional hat das mit Hingabe zu tun. Homepage von Gerald Hüther:  www.gerald-huether.de Homepage der Akademie für Potenzialentfaltung:  www.akademiefuerpotentialentfaltung.org Wer sich mehr mit Gelassenheit und dem guten Leben in der dritten Lebensphase befassen möchte, sei die Episode mit Jörg Bernardy empfohlen. Hier der Link! 

    • 42 Min.
    #29 Flexibilisierungen beim Übergang in die Rente gefragt? (Elmar Stracke)

    #29 Flexibilisierungen beim Übergang in die Rente gefragt? (Elmar Stracke)

     
    Heute begrüße ich Elmar Stracke. Er hat einen der wenigen Podcasts, die sich mit dem Alter und der Langlebigkeit in unserer Gesellschaft beschäftigen. „Alter, was geht?“, der Podcast von Ihnen Herr Stracke, seinen Sie herzlich willkommen. 
    Sie schreiben über Ihren Podcast „Alter, was geht?“ ist ein Podcast über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alters und des Alterns. Euch erwartet ist ein kurzweiliger und humorvoller Streifzug durch Kultur, Gesellschaft, Politik und Philosophie. Das Versprechen: Nach jeder Folge seid Ihr um spannende Fakten und interessante Anekdoten reicher - und ein bisschen älter. 
    Ja das kann ich aufgrund der eigenen Audioerfahrungen wirklich bestätigen. Ich lerne wirklich viel bei jeder Episode. Und dazu ist Ihr Podcast wirklich toll aufgenommen und abwechslungsreich gestaltet. 
    Fachkräftemangel, Diskriminierung von älteren Mitarbeitenden, Inflexibilität bei Arbeitszeitgestaltung, rechtliche Reglementierungen wie Einkommensgrenzen beim Übergang in die Rente und so fort scheinen Reformen im Umgang mit älteren Mitarbeitenden und Rentner, die noch arbeiten wollen, überfällig. Darüber wollen wir beide, Herr Stracke heute sprechen.  Darüber haben wir zum Schwerpunkt "Übergang in die Rente" gesprochen:
    Herr Stracke, wie alt sind sie? Sie beschäftigen sich in ihrem eigenen Podcast mit den Facetten des Älterwerdens soziologisch philosophisch und was können Sie noch zu ihren Einflugschneisen sagen? Was ist Ihrer Motivation für den Podcast? Wo sehen Sie aktuell die größten gesellschaftlichen Herausforderungen rund um eine immer langlebigere Gesellschaft? Wie schon in der Anmoderation gesagt, soll es heute um den Übergang in den Ruhestand gehen und damit verbunden die genannten Themen. Herr Stracke, könnten Sie einmal aus Ihrer Sicht eine Problembeschreibung der aktuellen Situation aufzeigen. Erst neulich habe ich in der Welt gelesen, dass mit einem flexibleren Umgang mit den genannten Problemfeldern, viele Aspekte gut gelöst werden könnten. Wie sehen Sie das? Was sind für Sie als junger Mensch vor allem auch mit ihrer Perspektive und Expertise die Fragen, vielleicht auch Ängste, die Sie in Bezug auf ihren Übergang in der dritten Lebensphase haben und was würden Sie jungen Menschen empfehlen. Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit X Jahren noch lange nicht in der dritten Lebensphase angekommen? Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, doch darüber haben wir ja schon gesprochen.  Also frage ich ein wenig anders: Was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage von Elmar Stracke!
    Und hier geht es zu seinem Podcast: Alter, was geht!

    • 48 Min.
    #28 Leben im Alter - Miteinander - Füreinander (Elena Oster)

    #28 Leben im Alter - Miteinander - Füreinander (Elena Oster)

     
    Heute begrüße ich Elena Oster, sie ist Referentin für Soziales Ehrenamt beim Malteser Hilfsdienst e.V. in Köln. Sie ist mitverantwortlich für ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt mit dem Titel „Miteinander – Füreinander“. Daraus entstanden ist ebenfalls das richtig tolle Online Magazin „dabei“. Hier geht es um ein erfülltes Leben im Alter. Es wird über alle Themen rund um das Älterwerden berichtet. Dazu gehören unter anderem Arbeiten, Beratung, Demenz, Engagement, Finanzen, Gesundheit, IT und Technik, Pflege, Prävention, Reisen und Wohnen. Das Online Magazin möchte Perspektiven für ältere Menschen und deren Angehörige aufzeigen und gezielt dem Thema „Einsamkeit älterer Menschen“ vorbeugen. 
    Das Online Magazin ist barrierefrei aufgebaut und sehr übersichtlich gestaltet. Darüber haben wir gesprochen: 
    Wie ist es zu der Idee für dieses Projekt gekommen? Und können Sie etwas dazu sagen, wie die beiden Projekte zusammenhängen bzw. wie sie sich ergänzen. Welche Ziele verfolgt der Malteser Hilfsdienst damit konkret? Welche Rückmeldungen gibt es bisher zu dem Magazin „dabei“? Und dann entwickeln Sie ja im Rahmen des Projektes an über 110 Standorte der Malteser Hilfsdienste konkreten Maßnahmen, um die Kontextbedingungen von älteren Menschen zu verbessern. Was können Sie darüber berichten? Gibt es vielleicht besonders erwähnenswerte und besonders wirksame Projekte? Was ist noch für die Zukunft geplant? Vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Erfahrungen, was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen in der dritten Lebensphase i Und was sind aus Sicht der Malteser Hilfsdienste die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier der Link zum Projekt: https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander.html 

    • 35 Min.
    #27 Wie der Lebensteppich die Sinnsuche in der dritten Lebensphase unterstützen kann?

    #27 Wie der Lebensteppich die Sinnsuche in der dritten Lebensphase unterstützen kann?

     
    Heute begrüße ich Thomas Oetzmann und Andreas Odrich. Thomas Oetzmann ist ein erfahrener Coach, selbst in der dritten Lebensphase und Entwickler des Lebensteppichs. Andreas Odrich ist Redaktionsleiter von „Aktuelles und Gesellschaft“ bei ERF Medien e. V. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und ist begeisterter Opa von drei Enkeln. Und er ist Autor des Buches „Der Lebensteppich – so geht Zukunft“. 
    Wir wollen gemeinsam über eine Methode zur Reflexion des eigenen Lebens sprechen, den Lebensteppich. Er lässt sich unter anderem besonders gut dann einsetzen, wenn sich Babyboomer Gedanken über ihre Zeit nach der Berufstätigkeit machen möchten. Was sind die Gaben und Fähigkeiten, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens eingesetzt habe und wie möchte ich diese in die dritte Lebensphase integrieren? Was möchte ich wie und für wen einsetzen? Darüber haben wir gesprochen: 
    Wie ist zu der Idee des Lebensteppichs gekommen? (Thomas) Ich glaube Thomas, dass Du da schon seit 2013 daran arbeitest und das Tool über die Jahre immer weiterentwickelt hast, doch erzähle einfach mal von diesem Prozess. 
    Wie ist zur Idee für das Buch gekommen? (Thomas und Herr Odrich) 
    Wie ist es Dir Thomas aus der Sicht des Coaches und auch des Ausbilders mit der Methode ergangen? Und gibt es so etwas wie Dein schönste Erkenntnis oder Dein schönstes Erlebnis damit? 
    Welche Erfahrungen haben wir mit dem Lebensteppich gemacht. (Herr Odrich und ich-da würde ich mich einfach mal einbeziehen) 
    Was kam konkret dabei für uns heraus? (Herr Odrich und ich) 
    Thomas, aus Deiner Erfahrung mit dem Lebensteppich ist es ja so, dass besonders 2 Gruppen unter den Babyboomer zu Dir kommen – so hast Du es mir im Vorgespräch erzählt. Einmal Menschen, die noch voll im Beruf verwirklicht sind und zu lange warten, sich mit ihrer Zeit nach der Berufstätigkeit auseinanderzusetzen und die zweite Gruppe, Menschen, die schon voll in der Phase des Ruhestands sind, doch noch nicht so recht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Was erlebst Du mit der einen und mit der anderen Personengruppe in Deiner Arbeit mit dem Lebensteppich? 
    Und hast Du noch von einer dritten Gruppe gesprochen, Thomas, nämlich, wenn Paare zu Dir kommen. Was ist da das besondere? Hier könnte auch ich etwas beitragen, da ich den Lebensteppich ja mit meiner Frau gemacht habe. 
    Thomas, was glaubst, Du ist die größte Herausforderung, wenn es um den Übergang in den Ruhestand geht. Du sprichst von den sogenannten Sinnblöcken. Kannst Du diesen Aspekt unseren Hörer:innen genauer erläutern? 
    Wenn jetzt jemand Lust bekommen hat selbst mal einen Lebensteppich zu weben, wie und wo kann sie oder er das tun? 
    Abschließend würde ich gerne Euch beide fragen: Was würden Sie sagen Herr Odrich, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
    Was wünschen Sie sich für Ihr Älterwerden? 
    Und Thomas, wie sind Deine Gedanken zu den gesellschaftlichen Herausforderungen. 
    Wie wünschst Du Dir Dein Älterwerden? Hier können Sie bei mir ein Lebensteppichcoaching buchen!Hier finden bundesweit weitere Lebensteppichcoaches!
    Wer noch mehr in wissenschaftlichen Fakten im Kontext der dritten Lebensphase reinhören möchte, findet mit Prof. Hans Werner Wahl einen geeigneten Podcast. 

    • 43 Min.
    #26 Gesund altern mit Tobias Esch

    #26 Gesund altern mit Tobias Esch

    Heute begrüße ich Prof. Tobias Esch. Herzlich willkommen, Herr Prof. Esch. 
    Es freut mich sehr, dass Sie heute hier sind. Im Sommer 2021 habe ich mit Begeisterung Ihr Buch „Die bessere Hälfte“ gelesen, das Sie zusammen mit Dr. Eckhardt von Hirschhausen schrieben. Ende 2021 habe ich in der Zeitakademie an Ihrem Kurs „Mehr Lebenskraft – Gesund und glücklich in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen und mir dann ein Herz gefasst und Sie gefragt, ob Sie Freude daran hätten, mit mir genau über die zweite Lebenshälfte, das Zufriedenheitsparadoxon und die U-Kurve des Glücks zu sprechen. 
    Sie sind ganzheitlicher Allgemeinmediziner, Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher und haben an verschiedenen internationalen Universitäten gearbeitet. Seit 2016 lehren Sie als Universitätsprofessor und Leiter des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten/Herdecke. Sie sind Experte für die Neurobiologie des Glücks und bekannter und erfolgreicher Buchautor. Neben dem gerade genannten haben Sie “Der Selbstheilungscode“ und ganz aktuell „Mehr Nichts!“ geschrieben. Worüber haben wir gesprochen? 
    Zu Beginn, wie haben Sie sich vom Allgemeinmediziner zum Gesundheitsforscher und zum Experten für die Neurobiologie des Glücks entwickelt, was waren Ihre Motive und was lenkt und leitet Sie in diesem Zusammenhang bis heute? 
    Sie haben in Ihrer Forschung zu Neurobiologie des Glücks drei Formen des Glücks und damit auch drei Glücksphasen im Leben bei uns Menschen entwickelt und erforscht, die auch im Kontext unsere Lebensphasen bedeutsam sind. (Das Wollen „Wanting“, jugendliches Glück; „Das Nicht – haben – Wollen“, die Erleichterung; „Die Glückseligkeit, die Zufriedenheit – Sie nennen es auch das „Glück des Daseins“) Wenn Sie uns unseren Hörer:innen einmal bitte die drei Formen des Glücks erläutern könnten. Und im zweiten Schritte, wieso ist die dritte Form eine wichtige Grundlage der Zufriedenheit in unserer dritten oder wie Sie es nennen zweiten Lebensphase? 
    Trotz körperlicher Veränderungen im Alter steigt also nach Ihren Ergebnissen die seelische Zufriedenheit – das Glück des Daseins an. Sie nennen das Zufriedenheitsparadoxon. Was hat es damit auf sich? 
    Neulich hatte ich im Rahmen meines Podcasts ein Gespräch mit Prof. Martin Schröder (Soziologe aus Marburg), der das Buch „Wann sind wir wirklich zufrieden“ geschrieben hat. Er bezieht sich auf Daten aus dem Sozioökonomische Panels (SOEP). Dort findet er, dass es im Alter mit der Zufriedenheit eher „abwärts“ geht, vor allem, wenn die Gesundheit nachlässt. Mich hat das Ergebnis schon ernüchtert. Was sagen Sie vor dem Hintergrund Ihres Modells dazu? Zumal ich persönlich, Ihre Perspektive ja für die zukunftsfreudigere halte. 
    Sie beschreiben in „Die bessere Hälfte“ eine Vorbilderübung, in der Sie vorschlagen sich einmal zu überlegen, wer meine Vorbilder zu bestimmten Zufriedenheitsfaktoren wie z.B. Hoffnung, Dankbarkeit, Humor, Neugier, Hingabe, Bewegung, Vergebungsbereitschaft, Spiritualität und andere sind. Mir hat diese Übung sehr gut gefallen. Wieso kann sie so wichtig und hilfreich sein? 
    Was sind vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Forschung zum Thema „Gesund altern“ Ihre wichtigsten Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. 
    Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit 52 Jahren auch in der zweiten Lebenshälfte angekommen? 
    Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage von Prof. Tobias Esch.Diese Episoden könnten Sie in diesem Zusammenhang auch interessieren.Gesund alt werden mit Prof. Ingo Froböse.Zufriedenheit im Alter mit Prof. Martin

    • 29 Min.
    #25 Über die Zufriedenheit im Alter (Prof. Martin Schröder)

    #25 Über die Zufriedenheit im Alter (Prof. Martin Schröder)

    Heute spreche ich mit dem Soziologieprofessor Martin Schröder. Er forscht zu den Themen soziale Ungleichheit, Sozialstaat, Kapitalismusvarianten, Wirtschaftssoziologie, Generationen, Moral und Lebenszufriedenheit an der Universität Marburg. 
    Herzliche Willkommen, Herr Schröder. 
    Wir wollen heute über die Zufriedenheit von uns Menschen einmal generell und dann im Speziellen zur Zufriedenheit im Alter sprechen. Darüber haben Sie ein Buch mit dem Titel „Wann sind wir wirklich zufrieden?“ geschrieben.  
    Wie sind Sie auf die Soziologie gekommen und was interessiert Sie besonders an diesem Forschungsbereich? 
    Und wie kam es dann zum Thema „Zufriedenheit“ einer Ihrer Forschungsschwerpunkte? 
    Und können Sie etwas zu der Entstehung Ihres Buches erzählen. 
    Wenn wir einmal in grundsätzliche Aspekte einsteigen: Wie viel an Zufriedenheit im Leben ist denn tatsächlich beeinflussbar? Oder anders gefragt, was kann ich langfristig für mehr Zufriedenheit in meinem Leben beeinflussen? 
    Und dann würde ich sagen, gehen wir doch einfach mal die Themen im Einzelnen durch, die im Kontext von Älterwerden eine Bedeutung haben. Enkelkinder machen nicht zufriedener. Das erstaunt mich jetzt doch, scheint doch das Stereotyp zu sein, dass Omas und Opas sehr positiv von ihrem Großelterndasein sprechen, gerade wenn sie es mit dem eigenen Elternsein vergleichen. Da wird von mehr Leichtigkeit, mehr Freiheit und vor allem dann von der Möglichkeit, die Enkelkinder wieder an die Eltern abgeben zu können gesprochen. Wie erklären Sie sich die Ergebnisse? Was spielt da ineinander? Sie dehnen es ja in Richtung Verwandtschaft weiter auf. 
    Und dann fanden Sie heraus, dass engagierte Menschen besonders im Alter zufriedener sind. Was sagen die Ergebnisse genau? Und was würden Sie vor dem Hintergrund der Ergebnisse Menschen über 60 empfehlen. 
    Die Zufriedenheitsforschung zeigt, im Alter geht es rasant bergab. Können Sie das genauer erklären und gibt es einen Ausweg daraus? 
    Was unterscheidet grundsätzlich zufriedenere Menschen von unzufrieden und welche Hauptbereiche des Lebens zahlen darauf ein? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die dritte Lebensphase ziehen? 
    Sie betonen immer wieder, dass Sie keine Tipps geben und grenzen sich von psychologischen Hinweisen ab. Doch was würden Sie aufgrund der Datenlage Menschen in der dritten Lebensphase zusammenfassend empfehlen? 
    Zum Schluss frage ich meine Gäste und bei Ihnen als Soziologe, der sich auch für das Generationenthema interessiert, bietet es sich geradezu an: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
    Homepage von Martin Schröder

    • 50 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
8 Bewertungen

8 Bewertungen

logbuch 3 ,

Hochwertige und unterhaltsame Gespräche

Ich höre gerne zu, weil ich mich mit Ende 50 aktiv mit dem Älterwerden auseinandersetzen möchte.
Herr Kasper hat immer Top Gesprächspartner*innen und beleuchtet in sehr kurzweiligen und anregenden Gesprächen viele verschiedene Facetten des Themas.

Pflegepapa Benjamin ,

Genau passend für das Älterwerden

Ich bin deshalb von dem Podcast „Gelassen älter werden“ so begeistert, weil ich mich auch als über 80-Jähriger in den Themen wiederfinde. Und ich finde es gut, dass alle Aspekte rund um das Älterwerden aufgegriffen werden. Es ist bedeutsam, dass die Ressourcen der Älteren in Anspruch genommen werden. Gerhard Weinert

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