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Gitarrist Markus Vollmer hat in der Corona-Krise die Kamera für sich entdeckt Kultur in der Krise

    • Gesellschaft und Kultur

In Aschaffenburg kennt man Markus Vollmer als Gitarristen der Abtown Houzeband, der Rest des Landes kennt ihn aus dem Fernsehen: Von Beginn an, seit 2014, gehört Vollmer zur Band der TV-Show »Sing meinen Song«. Auch in der aktuellen Staffel spielt er die Gitarre – was bedeutet, dass in der Corona-Zeit zumindest einer von Vollmers vielen Jobs erhalten geblieben ist.



Wie ist das, mit Stars wie Nena auf der Bühne zu stehen oder von DJ Bobo den Moonwalk gezeigt zu bekommen? Im Podcast »Kultur in der Krise« berichtet Markus Vollmer von einem bewegten Jahr: »Sing meinen Song« wurde diesmal nicht in Südafrika, sondern in einem Zelt an der Ostsee gedreht – unter strengen Corona-Auflagen.



Andere Aufträge sind Vollmer im vergangenen Jahr weggebrochen – etwa die Tour mit Gregor Meyle, die ausgefallen ist. Doch weil genug Zeit dafür da war, hat Vollmer im Gegenzug seinen Patreon-Kanal aufgebaut – in der konzertarmen Zeit ein willkommenes zusätzliches Standbein. Im Podcast erklärt der gebürtige Aschaffenburger auch, warum er in der Corona-Zeit kein neues Album aufgenommen hat und welche Leidenschaft er stattdessen entdeckt hat: Vollmer führt Videotagebuch und berichtet nun auf Youtube regelmäßig aus dem Leben eines Berufsmusikers.



Dass sich im Kreis seiner Kollegen die Fronten im Bezug auf Corona teilweise verhärtet haben, sieht Markus Vollmer kritisch: »Ich finde diese ganze Facebook-Geschichte, wo jeder sein Schild hochhält, sehr problematisch«, sagt er. Jeder könne seine Meinung haben, »aber vergesst bitte nicht, euch auch mal zu treffen und darüber zu reden. Das Schlechteste, was man machen kann, ist drauf los zu hassen.«

Dieses Gespräch wurde am 27. Mai 2021 aufgezeichnet.



Foto: Markus Vollmer



Mit Imagefilm Musik: Stay Alive von Frametraxx

In Aschaffenburg kennt man Markus Vollmer als Gitarristen der Abtown Houzeband, der Rest des Landes kennt ihn aus dem Fernsehen: Von Beginn an, seit 2014, gehört Vollmer zur Band der TV-Show »Sing meinen Song«. Auch in der aktuellen Staffel spielt er die Gitarre – was bedeutet, dass in der Corona-Zeit zumindest einer von Vollmers vielen Jobs erhalten geblieben ist.



Wie ist das, mit Stars wie Nena auf der Bühne zu stehen oder von DJ Bobo den Moonwalk gezeigt zu bekommen? Im Podcast »Kultur in der Krise« berichtet Markus Vollmer von einem bewegten Jahr: »Sing meinen Song« wurde diesmal nicht in Südafrika, sondern in einem Zelt an der Ostsee gedreht – unter strengen Corona-Auflagen.



Andere Aufträge sind Vollmer im vergangenen Jahr weggebrochen – etwa die Tour mit Gregor Meyle, die ausgefallen ist. Doch weil genug Zeit dafür da war, hat Vollmer im Gegenzug seinen Patreon-Kanal aufgebaut – in der konzertarmen Zeit ein willkommenes zusätzliches Standbein. Im Podcast erklärt der gebürtige Aschaffenburger auch, warum er in der Corona-Zeit kein neues Album aufgenommen hat und welche Leidenschaft er stattdessen entdeckt hat: Vollmer führt Videotagebuch und berichtet nun auf Youtube regelmäßig aus dem Leben eines Berufsmusikers.



Dass sich im Kreis seiner Kollegen die Fronten im Bezug auf Corona teilweise verhärtet haben, sieht Markus Vollmer kritisch: »Ich finde diese ganze Facebook-Geschichte, wo jeder sein Schild hochhält, sehr problematisch«, sagt er. Jeder könne seine Meinung haben, »aber vergesst bitte nicht, euch auch mal zu treffen und darüber zu reden. Das Schlechteste, was man machen kann, ist drauf los zu hassen.«

Dieses Gespräch wurde am 27. Mai 2021 aufgezeichnet.



Foto: Markus Vollmer



Mit Imagefilm Musik: Stay Alive von Frametraxx

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