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Der erste Podcast rund um Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben! Ich bin Sabine Weiss und als psychologische Beraterin biete ich jetzt auch via Podcast Hilfe zu Liebeskummer und Herzensfragen. Mit meiner Online-Praxis HERZMUT biete ich professionelle Hilfe rund um Partnerschaft, Trennungen, Liebeskummer und Singleleben. Weitere Blogs, Videos, Bücher und Gratiskurse findest du auch unter https://www.herz-mut.com

Herzmut Podcast: Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben Mag. Sabine Weiss, Psychologische Beraterin für Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben

    • Bildung
    • 4,9 • 105 Bewertungen

Der erste Podcast rund um Liebeskummer, Beziehungsthemen und Singleleben! Ich bin Sabine Weiss und als psychologische Beraterin biete ich jetzt auch via Podcast Hilfe zu Liebeskummer und Herzensfragen. Mit meiner Online-Praxis HERZMUT biete ich professionelle Hilfe rund um Partnerschaft, Trennungen, Liebeskummer und Singleleben. Weitere Blogs, Videos, Bücher und Gratiskurse findest du auch unter https://www.herz-mut.com

    Das ist KEIN Narzissmus!

    Das ist KEIN Narzissmus!

    Narzisstische Partner und Narzissmus in Beziehung sind seit Jahren ein Beratungsschwerpunkt in meiner Praxis. Das Netz ist mittlerweile voll von Informationen rund um das Thema – und die Auswirkungen sind deutlich merkbar. Geschätzt die Hälfte aller Beratungsanfragen drehen sich um die Frage – ist mein/e Ex ein Narzisst?







    Und ja, ganz ehrlich – ich verstehe den Wunsch, besser zu verstehen, was passiert ist. Ich erlebe jedoch immer mehr, dass eigentlich ganz normale (wenn auch durchaus schmerzhafte!!!) Verhaltensweisen als toxisch interpretiert werden. Und das zum Teil in einer sehr drastischen Art und Weise. Solltest du noch wenig über das Thema wissen, kannst du hier die Merkmale einer toxischen Beziehung und narzisstische Beziehungen nachlesen.







    Ist das schon Narzissmus? Ein Beispiel:







    Mann lernt Frau kennen, sie flirten und es beginnt eine Annäherung. Nach einigen Wochen merkt sie, dass er sich nicht mehr so oft meldet und oft mehrere Tage vergehen. Schließlich spricht sie es an und er sagt offen, dass er keine Beziehung will und „alles doch so weiterlaufen kann“ – wenn sie das will. Sie ist zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich verliebt und enttäuscht. Dennoch trifft sie den Mann weiter, der – aus meiner Sicht – ganz klare Zeichen für einen Mann zeigt, der einfach nicht MEHR, keine Beziehung, will. Sagt ihm aber nicht, dass sie eigentlich verliebt ist und mehr will. Weil sie – auch nachvollziehbar – Angst davor hat, verletzt zu werden. Gleichzeitig hofft sie, dass er seine Gefühle für sie doch noch entdeckt. Ein Klassiker! Insgesamt resultiert daraus aber eine totale Schieflage zwischen den beiden, die sich auch wirklich schlecht anfühlt. Sie sagt offiziell, dass sie einverstanden ist – beginnt aber unbewusst immer wieder zu sticheln und zu drängeln. Und der Mann? Fühlt sich entsprechend ungerechtfertigt bedrängt und fängt an, ihr Verhalten abzuwehren und auch mal zu fragen, was soll das Ganze? Was hast du denn schon wieder? Bis er sie irgendwann gar nicht mehr kontaktiert.







    Bis hierher könnte man sagen, „schade, dass es so gelaufen ist.“







    Was jetzt aber passiert ist folgendes: Die Frau bucht mich und schildert mir diese Entwicklung mit den Worten, dass sein tagelanges Schweigen zwischen den Treffen doch ganz eindeutig ein „silent treatment“ wäre und das ist ja schon mal ein deutliches Indiz dafür, dass er ein Narzisst ist! Und dass er ihr dann mit Sätzen wie „Was hast du denn schon wieder“ begegnet, sei doch auch typisch für Gaslighting. Und wenn er dann schließlich sagt, dass er keinen Bock auf Kontakt habe, wenn sie sich so benähme, dann werte er sie ab und das sei auch ganz eindeutig.







    Das ist kein Narzissmus!







    Die große Enttäuschung ist dann manchmal wenn ich sagen muss – sorry. Aus meiner Sicht schilderst du gerade jemanden, der ganz typisches Verhalten zeigt – für einen Mensch, der eine Affäre, etwas Lockeres, eine F+ haben will. Das tut auch weh, das fühlt sich auch toxisch an – ist es aber nicht. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass er/sie nicht doch auch verstärkt narzisstische Züge hat – bitte vergiss nie, dass wir ALLE narzisstische Züge haben! Ich kann es aber einschätzen im Vergleich zu den wirklich eindeutigen Erlebnissen meiner Klienten und Klientinnen. Nach mittlerweile weit über 300 Beratungen allein zu diesem Thema ergibt sich einfach ein anderer Wissensschatz.







    Mein Ansatz – immer zuerst das Naheliegende und Wahrscheinlichere prüfen. Kann das Verhalten nicht auch ohne einer Persönlichkeitsstörung,

    • 15 Min.
    Partnersuche – ich will endlich ankommen!

    Partnersuche – ich will endlich ankommen!

    Partnersuche – sollte das nicht eigentlich eine schöne Zeit in deinem Leben sein? Endlich ist alles geregelt und es fehlt „nur“ noch der/die passende Partnerin zum Glück! Das wäre doch eigentlich eine privilegierte Ausgangsposition – trotzdem erlebe ich in diesem Zusammenhang zunehmend gefrustete Klienten und zwar weiblich wie männlich. Aber woran liegt das?







    Tatsächlich wird die Partnersuche auch oft verglichen mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Erschöpfend, ewig dauernd und irgendwie sinnlos – das sind meine Assoziationen zu diesem Vergleich. Wie geht es DIR denn damit?







    Warum die Partnersuche oft zu Dating-Frust führt







    Aus meiner Sicht gibt es mehrere Gründe, die dazu führen, dass die Partnersuche als extrem mühsam wahrgenommen wird. Und dennoch – wir müssen einer (für manche) tristen Wahrheit ins Auge sehen.







    Leider wahr – Partnersuche ist eine Altersfrage!







    Das Thema Partnersuche ist unter 20 schlichtweg kein Thema. Solange man noch in der Schule und später in der Ausbildung und/oder an der Uni ist – Menschen zuhauf! Ferialjobs, Hobbies, Freizeitbeschäftigungen – überall Menschen. Ein Effekt, der mit Eintritt ins Berufsleben deutlich abnimmt. Und auch wenn Statistiken zufolge jeder Fünfte seinen Partner/in am Arbeitsplatz findet – wenn man mal länger im Unternehmen ist und dort keine größere Fluktuation stattfindet, dann versiegt die Quelle. Und mal ganz ehrlich – wie lange haben wir unsere Geburtstage wirklich jährlich mit großen Parties gefeiert? In meinem Umfeld haben Geburtstagsfeiern, House-Warmings und Grillereien ab ca 30 deutlich abgenommen. Wie ist das bei dir?







    Das ist aber nicht der einzige Grund, warum es in jüngeren Jahren deutlich einfacher ist. Wenn man mal ganz ehrlich ist, hat man „in der Jugend“ (schreibe ich das hier wirklich? Fuck, wann bin ich eigentlich so alt geworden?) einfach noch keine Agenda. Man lebt im Jetzt und ob der/die Partner/in wirklich jetzt bis ans Lebensende bleibt, soweit denkt man nicht. Man lebt einfach.







    Je älter man wird, desto mehr Dinge kommen aber auf den „Einkaufszettel“. Man sucht plötzlich jemanden zum Heiraten, zum Kinderkriegen und Hausbauen. Und aus den bisherigen Beziehungen hat man auch so manche Schramme und Erfahrung dazu mitgenommen, wie der/die Partner/in besser nicht sein sollte.







    Wenn wir mal ganz ehrlich sind – die Partnersuche wird ab einem gewissen Alter eher zur Suche nach einem Projektpartner.







    Bitte versteh mich nicht falsch – das ist völlig ok so! Allerdings muss man sich dann auch klar sein, dass sich eigentlich die Kriterien dann verändern müssten.







    Manchmal sabotiert man die Partnersuche auch innerlich selbst







    Immer wieder arbeite ich mit Klienten an der Frage, wieso sie schon so lange single sind und wie sie das ändern könnten. Und ja – oft gibt es wirklich innere (nicht immer bekannte) Gründe, warum man sich selbst sabotiert und Single bleibt, obwohl man offiziell genau das Gegenteil behauptet und auch glaubt. Und manchmal muss man auch einfach zugeben, dass man durch äußere Umstände nicht gerade begünstigt ist. Wenn du zB in Japan lebst und eine Frau bist, hast du ziemlich schlechte Karten. Dabei musst du aber gar nicht so weit gehen, manchmal reicht es schon, eher ländlich zu leben.







    Gern möchte ich dir auch meinen Beitrag zum Thema Kennenlernphase ans Herz legen. Ich bin überzeugt davon, dass sich das moderne Datingverhalten ganz massiv auf die Frage der Partnersuche und generell Beziehungen auswir...

    • 12 Min.
    Beziehungsende – warum scheitern meine Beziehungen?

    Beziehungsende – warum scheitern meine Beziehungen?

    Am Ende ist alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. Wie oft haben wir diesen Spruch schon gehört? Und wie oft daran festgehalten? Vor allem am Beziehungsende? Das fühlt sich nämlich selten gut an. Und dann hasst man diesen Spruch entweder oder man hofft, dass er bedeutet, dass es doch noch ein happy End gibt. Aber manchmal (ok meistens) ist ein Beziehungsende genau das – ein Ende. Und viele fragen dann: warum sind wir gescheitert?







    Noch genauer fragen MICH das oft meine Klienten. Und sie meinen damit gar nicht, warum sie als Paar gescheitert sind, sondern sie beziehen die Frage ganz persönlich auf sich. Warum bin ich schon wieder an einer Beziehung gescheitert? Ich frage dann meistens nach, was damit gemeint ist. Oft kommt als Antwort dann so etwas wie: na warum schaffe ich es nicht, eine Beziehung zu halten? Meine Beziehungen scheitern ja alle!







    Ich verstehe, dass man am Beziehungsende da steht und Bilanz zieht. Sich zu fragen, warum eine Beziehung GEENDET hat, verstehen zu wollen und daraus zu lernen. Das ist auch sinnvoll! Ich merke allerdings auch immer wieder, dass abgesehen von der Selbstreflexion hier ein ziemlich unrealistisches Bild von Beziehung in vielen Köpfen steckt.







    Ich hab es nicht geschafft, DIE Frau für ihn zu sein. eine Klientin







    Ist das wirklich etwas, das man SCHAFFEN kann? Oder nicht vielmehr etwas, das man IST?







    Ist ein Beziehungsende automatisch ein Scheitern?







    Wenn du dir am Beziehungsende die Frage stellst, warum du GESCHEITERT bist – dann ist das nur bedingt ein sinnvoller Ansatz. Ich kann dieses Gefühl des Scheiterns sehr gut nachvollziehen – und als Coach, der dich am Beziehungsende begleitet, möchte ich dir trotzdem unbedingt mitgeben, dass du diesen Gedanken sehr genau prüfen solltest. Wer schon mit mir gearbeitet hat weiß, dass ich großen Wert auf Gedankenhygiene lege. Warum ist ganz einfach – deine Gedanken und vor allem die Worte, die du dabei wählst, prägen dein Unbewusstes und damit dein Selbstbild und Selbstverständnis.







    Scheitern ist etwas hochpersönliches. Es wird als persönliches Versagen wahrgenommen. Aber kann man das im Zusammenhang mit einer Beziehung – selbst am Beziehungsende – überhaupt so sagen?







    Stell dir doch mal umgekehrt die Frage – wenn eine Beziehung scheitern kann (das ist sie in den Köpfen der Meisten am Ende), kann sie offenbar auch „nicht scheitern“. Was genau dieses Nicht-Scheitern ist, das hat sich aber kaum jemand überlegt. Für die meisten Menschen ist das Gegenteil von Scheitern – GELINGEN.







    Wann gelingt eine Beziehung?







    Nur – wann ist eine Beziehung gelungen? Da kommt jetzt der Haken. Die Standardantwort hieraus ist zumindest bei meinen Klienten und Klientinnen – na wenn sie HÄLT.







    Aber ist das wirklich so? Ist eine Beziehung nur dann gelungen, wenn sie hält? Und wie lange muss sie dafür halten? Ein Leben lang? Oder ein paar Jahre? Ich habe Klienten, die 25 Jahre lang glücklich verheiratet waren und dann – am Beziehungsende – sich genauso gescheitert fühlen wie jene, die zum 5 Mal hintereinander verlassen werden.







    Was mich so stört und ich dir unbedingt mitgeben will:



















    BEZIEHUNGEN SIND NICHT MACHBAR.







    Sie sind kein Projekt und schon gar kein Einser-Projekt. Beziehungen sind (wenn schon) ein Zweierprojekt, ein Teamprojekt. Es ist völlig egal, wieviel DU in eine Beziehung hineinsteckst, an Liebe, an Zeit, an Energie. Du ALLEIN kannst keine Beziehung „machen“. Du wirst immer davon abhängig sein, ob und wieviel dein Partner,

    • 17 Min.
    Trennung JA oder NEIN? Kopf sagt Nein Herz sagt JA

    Trennung JA oder NEIN? Kopf sagt Nein Herz sagt JA

    Mein Kopf sagt Nein, geh endlich. Du wirst in dieser Beziehung nicht mehr glücklich, er/sie wird sich nicht ändern. So viele Versuche, die Beziehung zu retten, alles sinnlos. Mein Herz sagt aber – ich liebe ihn/sie doch so sehr! Ich kann doch nicht Schluss machen, wenn ich noch so starke Gefühle habe! Gibt es nicht doch noch einen Weg? Hilfe – Trennung ja oder nein?







    Hallo und schön, dass du zu mir gefunden hast! Quälst du dich auch gerade mit der Frage, ob Trennung ja oder nein? Immer wieder schreiben mir Menschen völlig verzweifelt, wie unglücklich sie in ihrer Beziehung sind und dass sie nicht mehr weiter wissen. Wenn der Kopf Nein sagt und das Herz Ja sagt – wie sollst du dich dann entscheiden? Ich möchte dir in diesem Beitrag keine neuen Argumente liefern, sondern grundsätzlich einen hinderlichen Glaubenssatz hinterfragen. Und vielleicht bringt dich ja genau das der Entscheidung einen Schritt näher!







    Trennung ja oder nein bei toxischen Beziehungen







    Insbesondere seit ich mich auf toxische Beziehungen auch spezialisiert habe, häufen sich diese Anfragen. Ganz viele Menschen buchen Beratung, weil sie in erster Linie erfahren wollen, ob ihr Partner/in narzisstische Züge aufweist. Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich nur sehr ungern Diagnosen stelle. Unabhängig davon, dass das einem Arzt obliegt, sehe ich keinen Zweck darin. Was hilft es dir zu wissen, dass dein/e Partnerin toxische Züge hat?







    Mittlerweile verstehe ich es nach unzähligen Beratungen jedoch besser – die toxischen Züge des Partners richtig einzuordnen hilft vielen Menschen, ihre Entscheidung zu treffen. Trennung ja oder nein – wird deutlich einfacher, wenn man das Gefühl hat, schlichtweg zu „wissen“, dass der/die Andere sich nicht mehr ändern wird (auch wenn man das in der Form eigentlich nie sagen kann). Über die Schwierigkeit, toxische Beziehungen zu verlassen, habe ich ja auch schon ausführlich geschrieben.







    Kopf sagt Nein – Herz sagt Ja – Was tun?







    Im heutigen Beitrag geht es mir nicht darum, dir auf die Sprünge zu helfen, wie du neue Argumente für deine Entscheidung findest. Ich bin sicher, dass du das gut selbst kannst. Wenn man nicht weiß, was man tun soll, weil die Argumente so unterschiedlich sind auf Kopf und auf Herzebene, sucht man zwar oft noch weitere Punkte, welche das Gewicht irgendwie in eine bestimmte Richtung bringen. Nicht immer gibt es das.







    Dir muss klar sein – sachliche Argumente stehen nicht gegen Emotionen. Es ist nicht Kopf gegen Herz. Es ist Kopf UND Herz.







    Es gibt simpel beides und du musst bei der Frage, ob Trennung Ja oder Nein beides sehen. Die Argumente, die dir dein Kopf liefert und die Gefühle, die du im Herzen trägst, haben einfach unterschiedliche Qualitäten. Und dann musst du dich entscheiden, wem du folgst. Dem Kopf oder dem Herz. Und da wird es tricky – denn die meisten Menschen haben eine Disney-Version von Liebe im Kopf. Nämlich so etwas wie einen (vielleicht unbewussten) Glaubenssatz:







    Aber Liebe schafft doch alles. Und wenn es Liebe ist, macht man nicht Schluss. (aus der Kategorie: hinderliche Glaubenssätze)







    Ich sags nur ungern – aber Liebe schafft nicht alles. Soll sie auch gar nicht. Das Problem an dem Glaubenssatz ist, dass man dann nie aufgeben darf, auch nicht wenn man eigentlich schon am Ende ist. Oft erinnert mich das ein wenig an eine Szene aus dem Ritter der Kokosnuss:











    Wenn aufgeben keine Option ist – der schwarze Ritter hat keine Arme und Beine mehr und sagt a...

    • 11 Min.
    Soll ich Schluss machen?

    Soll ich Schluss machen?

    Soll ich Schluss machen – oder auch: ich würd gern Schluss machen, aber ich schaffe es nicht. Immer wieder landen solche Anfragen in meinem Postfach. Oft haben die Betroffenen auch schon eine entsprechende „Leidensgeschichte“ dabei. Kaum jemand der sich mit der Frage nach Schlussmachen beschäftigt und dabei Hilfe sucht, hat es nicht schon selbst mal versucht. Warum klappt es dann aber oft nicht?







    Hallo Du, schön, dass du zu mir gefunden hast! Wenn du hier gelandet bist, dann bist du vermutlich irgendwie auf der Suche nach Erklärungen, warum du nicht Schluss machen kannst. Oder wie du es vielleicht doch schaffen kannst, deine Beziehung zu beenden. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit hast du schon mehrere Anläufe unternommen – aber statt einem Beziehungsende ist eine On-Off-Beziehung dabei entstanden. Irks.







    In diesem Artikel hier habe ich schon mal die 7 Gründe, die Schluss machen so schwer machen, erläutert. Ich würde dir sehr empfehlen, dich einzulesen und für dich nachzuspüren, ob bzw was davon auf dich zutrifft.







    Dennoch ist die Frage, ob man Schluss machen soll natürlich nie so einfach abgearbeitet. Und daher heute noch mal ein weiterer Aspekt von mir dazu.







    Soll ich Schluss machen – das vielleicht größte Missverständnis um diese Frage







    Die meisten Menschen, die sich mit dieser Entscheidung plagen, mühen sich sehr damit, eine Entscheidung zu treffen. Und vergessen oft dabei, dass es ein Prozess ist. Ja ja, ich weiß – das klingt erstmal nach No-Na. Aber tatsächlich erlebe ich immer wieder, dass viel zu oft zu früh Schluss gemacht wird. Weil der innere Drang bzw Schmerz schon so groß ist, dass es einfach nicht mehr aushaltbar ist. Dann wird überhaps Schluss gemacht – und kurz drauf alles bereut, noch ein Gespräch gesucht, noch eine Chance genutzt – und auf einmal ist man wieder zusammen. Und genauso unglücklich wie vorher.







    Bestimmt hast du schon mal von den Trauerphasen oder Liebeskummerphasen gehört. Was den Wenigsten bewusst ist, ist dass diese Phasen im Normalfall VOR einer Trennung durchlaufen werden. Mehr dazu erfährst du in diesem Video:



















    Die Entscheidung Schluss zu machen wird im besten Fall in der Trennungsphase 4 (Trauer und Akzeptanz!) getroffen. Wenn du an diesem Punkt bist, wird deine Entscheidung dich zu trennen auch nachhaltig sein.







    Ich hoffe sehr, dass DIR dieser Beitrag samt allen dazugehörigen Artikeln und Videos eine Hilfe ist. Eine Hilfe bei der Frage, ob du Schluss machen sollst. Eine kleine Erklärung bringt, warum du es vielleicht bis jetzt nicht geschafft hast. Wieso eine On-Off-Beziehung plötzlich da ist. Was mir immer wichtig ist – es ist was es ist! Vorwürfe und Zweifel bringen dich an dieser Stelle nicht mehr weiter. Externe Hilfe schon! Wenn du die Kennenlernstunde nutzen möchtest, um mit mir deine Beziehung zu beleuchten und vielleicht JETZT die Entscheidung zu treffen, wie es weitergehen soll – dann freue ich mich auf deine Nachricht!







    Wie auch immer du dich entscheidest – ich wünsche DIR ganz viel Herz & Mut!







    Sabine

    • 13 Min.
    Die Kennenlernphase – das größte Missverständnis und was du unbedingt wissen solltest!

    Die Kennenlernphase – das größte Missverständnis und was du unbedingt wissen solltest!

    Die erste, schönste – und manchmal auch die anstrengendste – Phase einer Beziehung ist die Kennenlernphase. Warum das so ist, wie lange sie dauert und wofür sie eigentlich da ist bzw was am Ende dabei rauskommen sollte!







    Herzlich willkommen, schön dass DU da bist! Wenn du diesen Artikel gerade ergoogelt hast, dann bist du vermutlich gerade selbst mitten drin in der Kennenlernphase und hast … Zweifel. Ganz klar. Denn wenn es dir gut gehen würde, würdest du dich nicht auf die Suche machen.







    Für die Einen ist die Kennenlernphase ja die schönste Zeit überhaupt – und so mancher Andere würde sie am liebsten überspringen. Eine Freundin von mir sagt immer, am liebsten würde sie das alles überspringen und sofort heiraten, dann ist alles erledigt. Die ganze Aufregung davor interessiert sie nicht. Eigentlich schade – und gleichzeitig verstehe ich sie sehr gut.







    Was die Kennenlernphase ausmacht







    Das Schöne der Kennenlernphase ist ja genau das Kennenlernen. Egal auf welche Art und Weise dieser Prozess beginnt – ob online, in einer Bar oder im Diskonter. Man kommt erstmal irgendwie in Kontakt und findet den zumindest soweit faszinierend, dass man weiter dran bleiben möchte. Mit der Zeit interessiert man sich für den Anderen, langsam immer mehr. Das Kennenlernen schreitet voran und – im besten Fall – auch die Anziehung zueinander.







    Und da sind wir auch schon bei einer der größten Stolperfallen beim Kennenlernen.







    Typische Stolperfallen







    Männer verlieben sich anders als Frauen und auch langsamer.







    Das bedeutet, dass hier leicht ein unterschiedliches Tempo entsteht und das kann auf beiden Seiten für Frust sorgen. Während – typischerweise die Frau – sich schon mehr wünscht und gedanklich schon aus der Kennenlernphase in die Beziehung hinein gegangen ist, ist der Mann oft noch mitten in seinem unverbindlichen Singleleben verhaftet und denkt möglicherweise noch gar nicht über Beziehung nach!







    Dazu habe ich auch dieses Video schon vor Jahren gemacht:



















    Und auch der Hintergrund des Kennenlernens spielt eine wichtige Rolle in dieser Phase!







    Dir muss klar sein, dass es einen Unterschied macht, ob ihr euch auf einer Plattform trefft, die – zumindest offiziell – für Beziehungssuchende steht. Oder eher auf einer Seite, wo Casual Dating und unverbindlicher Sex im Vordergrund steht. Je nachdem wo man(n) sich angemeldet hat, hat man(n) sich vorher auch schon Gedanken in die entsprechende Richtung gemacht.







    Das bedeutet nicht, dass ihr euch nicht für unverbindlichen Sex treffen könnt und sich daraus dann doch eine Kennenlernphase entwickeln kann! Die Voraussetzungen dafür sind nur deutlich geringer in diesem Fall.







    Eine der wichtigsten Fragen in der Kennenlernphase ist daher, ob beide am selben Punkt in ihrem Leben sind!







    Der eigentliche Sinn der Kennenlernphase







    Was ich immer wieder erlebe, ist dass Menschen übermäßig an der Kennenlernphase festhalten. Damit meine ich den Wunsch bzw fast schon die Zwangsvorstellung, dass aus dem Kennenlernen auch eine Beziehung werden muss.







    Das ist genau NICHT der Sinn und das größte Missverständnis rund um die Kennenlernphase!







    Die Kennenlernphase ist dafür da um festzustellen, ob







    * sich eine tiefere Anziehung zwischen euch entwickelt. Ihr braucht die Anziehung, um euch auch in schwierigen Phasen wieder Kraft zu geben, weiter zu machen!

    • 15 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
105 Bewertungen

105 Bewertungen

Kai-Uwe Störtebeker ,

Zorn

Bin jetzt 57.
Seit 14 Jahren in einer toxischen Beziehung, übrigens mit einer Frau, bei einer deiner/ihrer Mitbewerberin geklaut, nicht zu toppen, finde ich!, sooo schmerzhaft in der Erkenntnis, als ARSCHENGEL bezeichnet.
Und so unfassbar eindeutig, Narzisstin, dass ich vor Verzweiflung ständig heule und schreie und auf mich aufpassen muss, wegen dieser extrem harten Fakten bzw. „Sachlage“, nicht wenigstens ein wenig früher, letztlich ein fast letzter Versuch „es“ „aushalten „ zu können , recherchiert zu haben.
Hinzu kommt meine erstmals richtige Diagnose: ADS , vor einem Jahr!!! gestellt.
Und wer nur ansatzweise etwas darüber weiß, weiß, dass dies so verschärfend Hinzukommende, eine endgültige Trennung und Befreiung und... nahezu unmöglich macht.
Nahezu!!!, denn ich! schaffe! es nun dank dieser (und andrer RetterInnen) und mir ist der TATBESTAND, dass ich hier von einer/meiner Frau schreibe äußerst wichtig, weil ich SICHER BIN, dass häusliche Gewalt häufiger von Frauen ausgeübt wird (DOMINANZ) vor allem als Ursache, als von der „Allgemeinheit „ geglaubt und behauptet wird.

SusANeee S.o ,

Gut 👍

Ich habe das erste Mal den Podcast gehört und finde ihn gut, aber ich finde sie sprechen zu nah ins Mikro. Leider klingt es dann ein bisschen komisch. Mach trotzdem weiter mit deine Podcast 👍👍👍❤️❤️❤️❤️

Frecklesaresweet ,

So hilfreich!!

Vielen Dank für diesen wertvollen und hilfreichen Podcast. Hilft mir gerade sehr, eine toxische Beziehung zu verarbeiten. Danke!!

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