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Trends und Hintergründe aus der Kulturszene

hr-iNFO Kultur HR

    • Philosophy

Trends und Hintergründe aus der Kulturszene

    Historische Zeiten - Wie wir uns an Corona erinnern werden

    Historische Zeiten - Wie wir uns an Corona erinnern werden

    Wir leben in historischen Zeiten. Das Corona-Virus fordert Tausende Opfer jeden Tag und hat die Gesellschaften weltweit lahm gelegt. Noch weiß niemand, wann und wie wir da wieder rauskommen. Und doch gibt es Leute, die schon heute die Erinnerung von morgen organisieren. Das Historische Museum Frankfurt hat dazu aufgerufen, Fotos, Filme und Objekte zu sammeln, die unseren Alltag im Lockdown dokumentieren. Die selbstgenähte Atemschutz-Maske, das Laptop aus dem Homeoffice, Bücher, die uns durch die Krise gebracht haben. All das könnten wertvolle Objekte sein für künftige Ausstellungen im Museum.

    Sightseeing zuhause - Neuer Architekturführer für Rhein-Main

    Sightseeing zuhause - Neuer Architekturführer für Rhein-Main

    Kultur in Zeiten von Corona - das bedeutet Lesungen, Konzerte und Museumsbesuche online, im virtuellen Raum. Hinzu kommen als nicht-digitale Möglichkeiten: das Buch und der Spaziergang mit neuem Blick auf unsere Umgebung: Sightseeing zuhause. Wer sich für moderne Architektur interessiert, findet vielfältige Anregungen zum Lesen, Anschauen und Erkunden in einem neuen Architekturführer für die Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main, der gerade bei DOM publishers erschienen ist. Christoph Scheffer spricht mit der Autorin Anna Scheuermann.

    Auf Wiedersehen Lindenstraße!

    Auf Wiedersehen Lindenstraße!

    Die Tv-Serie Lindenstraße ist die langlebigste FS-Serie im deutschen Fernsehen. Und an diesem Sonntag ist Schluss. Konsequenterweise heisst diese letzte Folge auch: „Auf Wiedersehen“. Damit geht eine Ära in der Geschichte des deutschen Fernsehens zu Ende. Die Lindenstrasse war ein festes Ritual an jedem Sonntagabend. Und dass seit 1985. Der Medienwissenschaftler Sven Grampp wird die Lindenstrasse zwar nicht vermissen, aber das Konzept hinter der Serie. Aber: Was hat die Lindenstrasse zur erfolgreichsten TV-Serie der vergangenen Jahrzehnte gemacht? Das ist eine der Fragen, die wir im Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Sven Grampp klären wollen.

    Die Enge zwischen den Buchdeckeln - Die Lage der kleinen Buchhändler und Verleger

    Die Enge zwischen den Buchdeckeln - Die Lage der kleinen Buchhändler und Verleger

    Verlage, die ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Buchhändler, die phantasievoll Wege suche ihre Ware an den Mann oder die Frau zu bringen. Zum Beispiel mit Fahrradkurieren. Kurzum: Durch Corona ist die Welt, auch die Welt der Bücher, aus den Fugen geraten. Umso bemerkenswerter ist es, wenn gerade in solchen Zeiten die Branche, und damit sind gemeint: Autoren, Buchhändler und Verlage, sich solidarisch untereinander verhält. Darauf verweist der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis im Gespräch mit hr-Info Kultur. Er begrüsst deswegen auch die Soforthilfen der Bundesregierung, die der Buchbranche eine gewisse Sicherheit verschaffen. Zumindest für einige Zeit.

    Corona Diaries - Filmisch den Alltag festhalten

    Corona Diaries - Filmisch den Alltag festhalten

    Das Corona Virus prägt unser aller Leben. Schulen, Bibliotheken oder Kitas sind geschlossen. Kinos und Theater ebenso und Restaurants und Kneipen müssen früher zu machen. Aber wie gehen wir damit um? Und wie wirkt sich das auf unser Seelenleben aus, wenn wir nicht mehr wie gewohnt die sozialen Kontakte pflegen können? Vor allem: Wie gehen Jugendliche mit dieser Situation um? Diese Frage interessiert auch das Medienprojekt Wuppertal. Deswegen hat es ein Filmprojekt gestartet mit dem Titel Corona-Diaries, also Corona Tagebücher. Andreas von Hören ist der Geschäftsführer des Medienprojektes Wuppertal und er erzählt uns in hr-Info-Kultur, was und wie die Jugendlichen filmen sollen und vor allem was hinterher mit diesem Filmmaterial passiert.

    Das Corona-Virus und die Künstler

    Das Corona-Virus und die Künstler

    In diesen Tagen wird es immer deutlicher: Die Krise des Corona Virus ist nicht nur eine Krise für die Gesundheit, sondern auch für die Wirtschaft: Kurzarbeit, abstürzende Kurse an den Börsen, kleine Läden vor der Insolvenz. Und auch die Künstler bekommen das zu spüren: Sie verdienen nichts. So wie der Countertenor David Erler. Der Leipiziger hat im Internet vor einigen Tagen eine Onlinepetition gestartet. „Hilfen für Freiberufler und Künstler während des Corona-Shutdowns“, heisst diese Petition. Sie wurde inzwischen von knapp 200- Tausend Menschen unterstützt. Wir sprechen mit David Erler in dieser Sendung.

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