30 Folgen

Aufwändig produzierte Feature, investigative Recherchen und einfühlsame Porträts

hr2 Dokumentation und Reportage hr2

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,6 • 10 Bewertungen

Aufwändig produzierte Feature, investigative Recherchen und einfühlsame Porträts

    Jahrhundertstimmen 1945 - 2000 - Folge 1 - Kulturelle Debatten in der frühen Nachkriegszeit

    Jahrhundertstimmen 1945 - 2000 - Folge 1 - Kulturelle Debatten in der frühen Nachkriegszeit

    Wir beginnen hiermit eine sechsteilige Reihe durch die deutsche Geschichte von 1945 bis 2000. Es ist eine akustische Reise mit Originalaufnahmen, moderiert von Hans Sarkowicz und kommentiert von der Schriftstellerin, Publizistin und Hochschullehrerin Ines Geipel, dem Historiker Ulrich Herbert sowie dem Schriftsteller und früheren Leiter des Hanser Verlages, Michael Krüger.
    In Folge 1 geht es um die kulturelle Entwicklung in der frühen Nachkriegszeit. Die Frankfurter Paulskirche als „Wiege der deutschen Demokratie“ wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und 1948 neu eingeweiht. In seiner bewegenden Eröffnungsrede prangerte der ins Exil getriebene Schriftsteller Fritz von Unruh die NS-Verbrechen an. Ein Jahr später nahm Thomas Mann dort den Goethe-Preis entgegen. Das gefiel nicht allen, denn der 1933 in die USA geflüchtete Literatur-Nobelpreisträger hatte es abgelehnt, wieder in Deutschland zu leben.
    Bereits 1947 hatten junge Schriftsteller um Hans Werner Richter eine lose Vereinigung gegründet, die als „Gruppe 47“ zwanzig Jahre lang das literarische Leben im Westen Deutschlands mitprägen sollte.
    Eine große Bedeutung für die bildende Kunst erlangte die Kasseler Documenta mit ihrem Leiter Arnold Bode.
    Für den ersten großen Skandal in der jungen Bundesrepublik sorgte der Film „Die Sünderin“ mit Hildegard Knef in der Hauptrolle.

    • 53 Min.
    Auf dem Berge. Sinnbilder eines mythischen Ortes

    Auf dem Berge. Sinnbilder eines mythischen Ortes

    Eisige Höhen: Orte der Gotteserfahrung oder der Selbsterkenntnis - Berge erheben sich über die alltägliche Ebene der Menschheit und reichen in die Nähe des Himmels. Heilige Berge, das ist etwa bei den Griechen der Olymp, im Alten Testament der Berg Sinai, der Gottesberg Horeb, an dem Mose dem Gott Jahweh begegnete oder der Berg Tabor in Galiäa, eine vorchristliche Kultstätte der Antike und im Christentum Ort der Verklärung Jesu Christi, der heilige Berg Elbrus im Kaukasus oder in Japan der Fujiyama.
    Die Berge sind Orte der Gottesnähe und des Erkenntnisgewinns, Orte der Reflexion, der Sinnstiftung und des inneren Wachstums. Dagegen stehen sie aber auch für gefährliche Isolierung und Abgrenzung, für Überheblichkeit und Entfernung von der menschlichen Gemeinschaft. Ein Feature über die vielfältigen Bedeutungen der Berge in Kultur, Literatur und Religion - über Gipfelstürmer und philosophische Höhenflüge.

    • 49 Min.
    Neues aus den USA - Korrespondentenberichte zur Präsidentschaftswahl

    Neues aus den USA - Korrespondentenberichte zur Präsidentschaftswahl

    In den USA wird in diesem November ein neuer Präsident gewählt. Es ist eine Schicksalswahl, auch für Europa. Wie ist die Stimmung in den USA, welche Probleme drücken die US-Amerikaner? Das erkunden die Korrespondenten in den USA regelmäßig. Sie hören hier Korrespondentenberichte, in denen es um das Thema Kriminalität geht und um verschiedene Wählergruppen.

    • 51 Min.
    Das Projekt Familienhörbuch - Was ich Dir noch erzählen wollte

    Das Projekt Familienhörbuch - Was ich Dir noch erzählen wollte

    Am Anfang stand eine Routineuntersuchung. Nicole, Ende 30, wollte ihre Stelle wechseln. Voraussetzung: eine Blutuntersuchung. Alles schien perfekt, bis das Ergebnis kam, Blutkrebs. Full Stop. Sie könne noch 20 Jahre leben, sagen die Ärzte, vielleicht aber in drei Monaten auch tot sein. Nicole lebt am Stadtrand von Frankfurt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Grundschulalter. Was kann sie den Kindern davon erzählen? Was versteht ein Sechsjähriger?
    Die Medizinjournalistin Judith Grümmer hatte sich schon vor 20 Jahren genau diese Frage gestellt. Was würde ich machen, wenn ich eine verheerende Diagnose bekäme? Was würde ich meinen Kindern erzählen? Langsam entwickelte sie ein Konzept und gründete 2019 die gemeinnützige Familienhörbuch GmbH. Mittlerweile haben sich einige Dutzend Journalisten zu sogenannten Audiobiographen ausbilden lassen. Jeder mit einer absehbar tödlichen Diagnose und minderjährigen Kindern kann sich bewerben, kostenlos. Alles finanziert über Spenden.
    Drei Tage lang kommen die Biographen zu dem Kranken nach Hause oder wo immer es passt. Wenn nötig ans Sterbebett. Und nehmen all das auf, was der- oder diejenige über sich und ihr Leben besonders den Kindern noch erzählen möchte. Geschichten aus der eigenen Kindheit, der Jugend, oder Dinge die man dem eigenen Kind sonst vielleicht später mal hätte berichten wollen. So entsteht eine Lebensgeschichte, oft mit viel Musik und historischen Tonaufnahmen.
    Das sei ein unglaubliches Geschenk meint Johanna. Vor etwa vier Jahren hatte ihr Mann seine Diagnose bekommen und starb vor anderthalb Jahren.
    Ihr Sohn ist jetzt knapp fünf. Seit einiger Zeit hört er abends zum Einschlafen dem Papa zu. „Da liege ich dann bei meinem Sohn und höre meinem Mann beim Geschichtenerzählen zu“, sagt Johanna. Das sei unglaublich schön und bewegend. Denn all das, was ihren Mann so ausmachte, könne man in seiner Stimme noch hören.
    Das Feature begleitet die Hörbuchmacher. Lässt Betroffene und Angehörige zu Wort kommen und berichtet von der Kraft und Bedeutung der eigenen Stimme.

    • 55 Min.
    Das Projekt Familienhörbuch - Was ich Dir noch erzählen wollte

    Das Projekt Familienhörbuch - Was ich Dir noch erzählen wollte

    Am Anfang stand eine Routineuntersuchung. Nicole, Ende 30, wollte ihre Stelle wechseln. Voraussetzung: eine Blutuntersuchung. Alles schien perfekt, bis das Ergebnis kam, Blutkrebs. Full Stop. Sie könne noch 20 Jahre leben, sagen die Ärzte, vielleicht aber in drei Monaten auch tot sein. Nicole lebt am Stadtrand von Frankfurt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Grundschulalter. Was kann sie den Kindern davon erzählen? Was versteht ein Sechsjähriger?
    Die Medizinjournalistin Judith Grümmer hatte sich schon vor 20 Jahren genau diese Frage gestellt. Was würde ich machen, wenn ich eine verheerende Diagnose bekäme? Was würde ich meinen Kindern erzählen? Langsam entwickelte sie ein Konzept und gründete 2019 die gemeinnützige Familienhörbuch GmbH. Mittlerweile haben sich einige Dutzend Journalisten zu sogenannten Audiobiographen ausbilden lassen. Jeder mit einer absehbar tödlichen Diagnose und minderjährigen Kindern kann sich bewerben, kostenlos. Alles finanziert über Spenden.
    Drei Tage lang kommen die Biographen zu dem Kranken nach Hause oder wo immer es passt. Wenn nötig ans Sterbebett. Und nehmen all das auf, was der- oder diejenige über sich und ihr Leben besonders den Kindern noch erzählen möchte. Geschichten aus der eigenen Kindheit, der Jugend, oder Dinge die man dem eigenen Kind sonst vielleicht später mal hätte berichten wollen. So entsteht eine Lebensgeschichte, oft mit viel Musik und historischen Tonaufnahmen.
    Das sei ein unglaubliches Geschenk meint Johanna. Vor etwa vier Jahren hatte ihr Mann seine Diagnose bekommen und starb vor anderthalb Jahren.
    Ihr Sohn ist jetzt knapp fünf. Seit einiger Zeit hört er abends zum Einschlafen dem Papa zu. „Da liege ich dann bei meinem Sohn und höre meinem Mann beim Geschichtenerzählen zu“, sagt Johanna. Das sei unglaublich schön und bewegend. Denn all das, was ihren Mann so ausmachte, könne man in seiner Stimme noch hören.
    Das Feature begleitet die Hörbuchmacher. Lässt Betroffene und Angehörige zu Wort kommen und berichtet von der Kraft und Bedeutung der eigenen Stimme.

    • 54 Min.
    Im Dunkeln gelassen – Wem gehört die Technik in unserem Körper?

    Im Dunkeln gelassen – Wem gehört die Technik in unserem Körper?

    Das Netzhautimplantat der US-Firma Second Sight galt als medizinische Revolution. Mehr als 350 Menschen weltweit ließen sich die Sehhilfe namens Argus II implantieren. Dann gingen Second Sight die Gelder aus. Die Technologie wird seitdem nicht mehr weiterentwickelt. Für deutsche Patienten wie Klaus Marx und Günter Pawlitschko gibt es keinen Kundendienst mehr. Niemand aktualisiert die Software oder ist ansprechbar, wenn ihre Sehhilfe nicht mehr funktioniert. Die innovative Technik ist obsolet geworden. Und die Hoffnung vieler Betroffenen ebenso.
    Das Feature begegnet betroffenen Patienten, behandelnden Medizinern und Experten für Recht und Ethik. Was kann und darf Medizin heute? Wer trägt die Verantwortung, wenn die Technik im Körper nicht hält, was sie verspricht? Und wie fühlt sich das an, wenn man ein ausrangiertes Elektroteil im Körper trägt?

    • 53 Min.

Kundenrezensionen

4,6 von 5
10 Bewertungen

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