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In der Vorlesungsreihe soll grundlegendes Wissen über die Fach- und Theoriegeschichte vermittelt werden. Es wird gezeigt, dass die theoretischen Vorstellungen von öffentlicher Kommunikation sowohl von der gesellschaftlichen Entwicklung als auch von der Entwicklung des Mediensystems abhängen. Der Bogen spannt sich dabei von den sozialwissenschaftlichen Klassikern des19. Jahrhunderts bis zur Jetztzeit, von der Nationalökonomie über Geschichtswissenschaft, Soziologie und Zeitungswissenschaft bis hin zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Theoriegeschichte der Kommunikationswissenschaft Ludwig-Maximilians-Universität München

    • Bildung
    • 3.5, 22 Bewertungen

In der Vorlesungsreihe soll grundlegendes Wissen über die Fach- und Theoriegeschichte vermittelt werden. Es wird gezeigt, dass die theoretischen Vorstellungen von öffentlicher Kommunikation sowohl von der gesellschaftlichen Entwicklung als auch von der Entwicklung des Mediensystems abhängen. Der Bogen spannt sich dabei von den sozialwissenschaftlichen Klassikern des19. Jahrhunderts bis zur Jetztzeit, von der Nationalökonomie über Geschichtswissenschaft, Soziologie und Zeitungswissenschaft bis hin zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Kundenrezensionen

3.5 von 5
22 Bewertungen

22 Bewertungen

lpm1989 ,

Sehr schwache Darstellung der Frankfurter Schule

Prof. Meyen hat offensichtlich nicht das geringste Interesse daran, den Gehalt der Theorie der Frankfurter Schule zu erfassen. Extrem verkürzte und einseitige, uninformierte Darstellung. Er hätte es lieber ganz lassen sollen.

Martin Kollmer ,

Für das Institut KW in München typisch aber nicht für LMU

Muss meinem Vor-Rezensten völlig Recht geben und meine Empörung über Herrn Meyen hier auch loswerden.
Gott sei Dank findet man am Soziologischen und Philosophischen Institut der LMU Vorlesungen über die Klassiker die sich wirklich lohnen zu hören.
Wer sich für tiefergehende Theorie interessiert sollte nicht kommunikationswisschaft in MÜnchen studieren. Auch "neuere" Theorien wie z.B. Cultural Studies werden hier kaum behandelt. Quantitative Forschung in der Tradition von Noelle Neumann steht im Mittelpunkt.
Wie Herr Meyen die Frankfurter Schule fast schon ins Lächerliche zieht, liegt wohl auch daran, dass er alle Theorien soweit herunterbricht, bis nichts mehr davon übrig ist. Das lässt mich wirklich an der Intelligenz des Herrn Prof. zweifeln.

Ein Glück für herrn Meyen, dass er keine Gaumenspalte hat, weil er sich dann auch nicht in die Medien begeben dürfte. Mit so einer Verunstaltung sollte man sich am besten gar nicht aus dem Haus begeben. Dass er selbst nicht in den Medien vorkommt, dürfte wohl mehr an Intellektuellen Werten liegen.
Meyens Theorie ist so einfach wie selbsterfüllend: Welche Theorie/Paradigma/Meinung ein Wissenschaftler vertritt, lässt sich aus seiner Sozialisation/herkunft erklären. Habermas interessiert sich für Bildung/Elite/Deliberativen Diskurs, weil er aus kleinbürger-Milieu stammt und aufsteigen wollte. Adorno hat alle Populärkultur verdammt, weil er großbürgerlich aufwuchs. Eine einfache Welt in der der Herr Prof. lebt.

Da habermas, Luhmann, Adorno, Bourdieu an dem KW-Institut in München gar nicht bearbeitet werden, hat man sich wohl entschieden, sie den denjenigen, die sich dafür interessieren, möglichst auszutreiben, indem man sie von einem unfähigen Prof der Lächerlichkeit preis gibt.

Den Begriff Kontingenz so aufzufassen, dass damit jede Wissenschaft überflüssig sei, weil ja alles auch anders hätte sein können, oder sein können wird, schlägt dem Fass dann auch den Boden aus. Man muss kein Systemtheorie-Jünger sein, um diesem theoretischen Begriff eine gewisse Berechtigung, Erkenntnis und auch politische Wichtigkeit zuzuerkennen.
Bitte das KW-Institut nicht mit der LMU gleichsetzen!!
Grüße

Emil Spieler ,

Bezieht sich auf die Veranstaltung über Jürgen Habermas

Vielleicht sollte man überlegen, ob es einen Grund gibt, warum Habermas 30 Jahre lang Kern der weltweiten wissenschaftlichen sowie politischen Debatte (Minute 2 - 4) war. Was ich aus diesem Vortrag mitnehme ist, dass Habermas Teil der Linken Zellen ist, er vorher bei der NSDAP ein Gruppenführer (im Alter von 10 Jahren!) war, er aus akademischen Hause kommt, bei der Uni Frankfurt betteln musste um lehren zu dürfen und das ich mir, um mir ein Bild von der Linken Bewegung in den sechziger und siebziger Jahren zu machen, einfach den Film "Baader-Meinhof-Komplex" anschauen muss.
Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Klausur am Ende der Veranstaltung (wie dem Podcast zu entnehmen) eine mit Multiple Choice Fragen war. Ich hoffe zumindest nicht, dass dieser Vortrag die Situation an der LMU widerspiegelt. Denn dann kann ich mich an der Frankfurter Uni noch glücklich schätzen: Hier wird immerhin auf inhaltlicher Ebene und nicht auf Brigitte Niveau mit Klassikern des modernen Denkens umgegangen. Liebe Grüße aus Frankfurt.

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