Klänge der Vulkaneifel | Natur&Kultur des Wassers

Institut Denkunternehmung | Dr. Tim Becker

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Die Natur des Wassers wird in in der Kulturlandschaft der Eifel seit Jahrhunderten durch Wehre, Kanäle, Mühlgräben, Höhlen und Quellfassungen immer wieder gestaut, gefasst, gebändigt oder geleitet. Wasser tritt zu Tage, Wasser bewahrt Leben, Wasser leistet Arbeit, Wasser verschwindet in der Tiefe. 
Durch den technischen Eingriff des Menschen wird der einst natürliche Weg des Wassers dauerhaft verändert. 
So entstehen immer wieder neue Klangorte. Einige von ihnen klingen seit fast tausend Jahren. Andere sind erst in unserer Zeit entstanden.
Was bleibt, ist der veränderte Klang des Wassers. Der Podcast lauscht den Klängen dieser Orte.
Durch ihre auditive Aufarbeitung und mediale Bereitstellung können diese Klangorte weltweit mit den Ohren erlebt werden und erzeugen eigene Wahrnehmungsorte.

  1. 24.01.2021

    Vergessene Eifelorte: Quellbrunnen der Wüstung Rackenbach

    Im Jahr 1327 wird das Dorf Rackenbach bei Meisburg erstmals urkundlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert wohnen dort nachweislich noch Menschen. Im 19. Jahrhundert finden sich hier nur noch Ruinen. Seither ist der Ort eine Wüstung, vergessen und abseits gängiger Wege gelegen. Neben dem Rackenbacher Wieschen ist der ehemalige Ort im Wald verborgen. Der Orkan Wiebke legte 1990 wieder einige Mauerreste frei, die mittlerweile wieder verschwunden sind. Inmitten eines dichteren Waldabschnitts liegt verborgen ein alter Quellbrunnen, mit alten behauenen Sandsteinen notdürftig gefasst. Einer von ihnen ist ein ehemaliger Türsturz mit eingravierter Jahreszahl. Hier liegt auch der Eingang zum Rackenbacher Graben, der das örtliche Wasser aus verschiedenen Quellen ins tief gelegene Lohsamtal fließen lässt. Dort trieb es es viele Jahrhunderte lang Hammermühlen an, die das lokale Erzgestein aufbrachen, welches dann in Eisenschmitt zu Eisen verhüttet wurde. Von den einstigen Mühlen geben nur noch Mühlgräben Zeugnis, die trocken und von Bäumen bewachsen heute Teil des Waldes geworden sind. Diese Aufnahme lauscht dem Quellbrunnen und den vielen Armen eines kleinen Baches, der während der Schneeschmelze für wenige Tage an ihm vorbeirauscht. Wer genau lauscht, kann auch einen fernen Schuss hören. An diesem Tag ist Jagd im Wald … Der Beitrag Vergessene Eifelorte: Quellbrunnen der Wüstung Rackenbach erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.

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Die Natur des Wassers wird in in der Kulturlandschaft der Eifel seit Jahrhunderten durch Wehre, Kanäle, Mühlgräben, Höhlen und Quellfassungen immer wieder gestaut, gefasst, gebändigt oder geleitet. Wasser tritt zu Tage, Wasser bewahrt Leben, Wasser leistet Arbeit, Wasser verschwindet in der Tiefe. 
Durch den technischen Eingriff des Menschen wird der einst natürliche Weg des Wassers dauerhaft verändert. 
So entstehen immer wieder neue Klangorte. Einige von ihnen klingen seit fast tausend Jahren. Andere sind erst in unserer Zeit entstanden.
Was bleibt, ist der veränderte Klang des Wassers. Der Podcast lauscht den Klängen dieser Orte.
Durch ihre auditive Aufarbeitung und mediale Bereitstellung können diese Klangorte weltweit mit den Ohren erlebt werden und erzeugen eigene Wahrnehmungsorte.