37 Min.

Klimakrise: Wie finanzieren wir die Transformation? | Marcel Fratzscher (DIW‪)‬ Money Matters - Zukunftsfähige Finanzpolitik

    • Gesellschaft und Kultur

Die Finanzierung der Klimawende ist eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Während Europa zu den Regionen gehört, die sich am schnellsten erwärmen, bleibt die Frage, wie wir die notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel finanzieren können, ohne dabei unsere Wirtschaft zu gefährden. Mit Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), haben wir darüber gesprochen, wie diese Finanzierungslücke geschlossen werden kann.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist ein renommiertes Wirtschaftsforschungsinstitut, das sich mit einer Vielzahl von Themenfeldern rund um wirtschaftliche Fragestellungen und Politikberatung befasst. Zu den Hauptaufgaben des DIW gehören die Forschung, die wissenschaftliche Politikberatung sowie die Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur.

Wir diskutieren in dieser Episode den Zusammenhang zwischen Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Transformation in Europa und wie politische Mehrheiten für ambitionierte Klimaziele gewonnen werden können.

Die Grünen im Europaparlament haben die Studie "The Green Investment Gap" initiiert um den finanziellen Bedarf zu ermitteln, der notwendig ist, um die Klimaziele der Europäischen Union bis 2050 zu erreichen. Die Studie konzentrierte sich auf die Analyse der erforderlichen öffentlichen Investitionen in verschiedenen Sektoren und Mitgliedsstaaten der EU, um eine klimaneutrale Wirtschaft zu realisieren. Durch die Berechnung des jährlichen Investitionsbedarfs sollte ein klarer und quantifizierbarer Rahmen geschaffen werden, der zeigt, wie viel und in welchen Bereichen investiert werden muss, um die industrielle Umstellung zu unterstützen, in die Mobilitätswende zu investieren und andere notwendige Maßnahmen zu finanzieren.

Ein wesentliches Ergebnis der Studie war die Feststellung, dass die EU jährlich rund 360 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen benötigt, um den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaresilienten Wirtschaft erfolgreich zu bewältigen. Diese Erkenntnisse sollen nicht nur als Grundlage für politische Entscheidungen dienen, sondern auch dazu beitragen, die Diskussion über die Finanzierung der Klimawende von einer theoretischen auf eine praktische Ebene zu bringen und konkrete Strategien für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu entwickeln.

Welche Folgen hat es für unseren Arbeitsmarkt und unseren Wohlstand, wenn die notwendigen Investitionen ausbleiben? Welche finanziellen und politischen Herausforderungen liegen noch vor uns und wie könnte ein Weg aussehen, damit Europa seine Ziele erreicht?

Im Fokus steht dabei, wie eine gerechte Verteilung der Lasten und Chancen der Klimatransformation sichergestellt werden kann, ohne dass Menschen mit mittleren oder niedrigen Einkommen überproportional belastet werden.

Bewertungen und Feedback sind uns wichtig: Teilt eure Gedanken auf X (@rasmusandresen), Instagram (@gruenrasmus) oder per Mail (podcast@rasmus-andresen.eu).

Money Matters ist ein Podcast von und mit Rasmus Andresen, Abgeordneter der Grünen im Europaparlament.
Moderation: Anna-Lena Kümpel und Rasmus Andresen
Konzeption: Jonas Illigmann
Produktion: BosePark Productions

Kapitelmarken:
00:00 - Begrüßung
03:30 - Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
04:36 - The Green Investment Gap
14:00 - Europäische Klimapolitik
19:06 - Soziale Ausgestaltung des Klimaschutzes
28:53 - Lebensqualität durch die Klimawende
33:31 - Fokus: Erneuerbare Energien und Soziale Akzeptanz
35:25 - Fazit
36:15 - Nächste Folge: Thema Soziale Ungleichheit
37:00 - Verabschiedung

Die Finanzierung der Klimawende ist eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Während Europa zu den Regionen gehört, die sich am schnellsten erwärmen, bleibt die Frage, wie wir die notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel finanzieren können, ohne dabei unsere Wirtschaft zu gefährden. Mit Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), haben wir darüber gesprochen, wie diese Finanzierungslücke geschlossen werden kann.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist ein renommiertes Wirtschaftsforschungsinstitut, das sich mit einer Vielzahl von Themenfeldern rund um wirtschaftliche Fragestellungen und Politikberatung befasst. Zu den Hauptaufgaben des DIW gehören die Forschung, die wissenschaftliche Politikberatung sowie die Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur.

Wir diskutieren in dieser Episode den Zusammenhang zwischen Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Transformation in Europa und wie politische Mehrheiten für ambitionierte Klimaziele gewonnen werden können.

Die Grünen im Europaparlament haben die Studie "The Green Investment Gap" initiiert um den finanziellen Bedarf zu ermitteln, der notwendig ist, um die Klimaziele der Europäischen Union bis 2050 zu erreichen. Die Studie konzentrierte sich auf die Analyse der erforderlichen öffentlichen Investitionen in verschiedenen Sektoren und Mitgliedsstaaten der EU, um eine klimaneutrale Wirtschaft zu realisieren. Durch die Berechnung des jährlichen Investitionsbedarfs sollte ein klarer und quantifizierbarer Rahmen geschaffen werden, der zeigt, wie viel und in welchen Bereichen investiert werden muss, um die industrielle Umstellung zu unterstützen, in die Mobilitätswende zu investieren und andere notwendige Maßnahmen zu finanzieren.

Ein wesentliches Ergebnis der Studie war die Feststellung, dass die EU jährlich rund 360 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen benötigt, um den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaresilienten Wirtschaft erfolgreich zu bewältigen. Diese Erkenntnisse sollen nicht nur als Grundlage für politische Entscheidungen dienen, sondern auch dazu beitragen, die Diskussion über die Finanzierung der Klimawende von einer theoretischen auf eine praktische Ebene zu bringen und konkrete Strategien für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu entwickeln.

Welche Folgen hat es für unseren Arbeitsmarkt und unseren Wohlstand, wenn die notwendigen Investitionen ausbleiben? Welche finanziellen und politischen Herausforderungen liegen noch vor uns und wie könnte ein Weg aussehen, damit Europa seine Ziele erreicht?

Im Fokus steht dabei, wie eine gerechte Verteilung der Lasten und Chancen der Klimatransformation sichergestellt werden kann, ohne dass Menschen mit mittleren oder niedrigen Einkommen überproportional belastet werden.

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Moderation: Anna-Lena Kümpel und Rasmus Andresen
Konzeption: Jonas Illigmann
Produktion: BosePark Productions

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03:30 - Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
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14:00 - Europäische Klimapolitik
19:06 - Soziale Ausgestaltung des Klimaschutzes
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33:31 - Fokus: Erneuerbare Energien und Soziale Akzeptanz
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